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8 Biotech-Aktien, die sich lohnen könnten

Für viele Analysten und Investoren gelten Biotech-Unternehmen als einer der großen Hoffnungsträger. Vielfach handelt es sich hierbei um kleinere Firmen, welche dank ihres starken Fokus auf moderne Forschungsfelder wie Gentechnik an der vordersten Front der medizinischen Forschung operieren. Dementsprechend bieten sie ein großes Potenzial für künftiges Umsatz- und Kurswachstum. Manchmal geht dieses Potenzial jedoch auch mit einem gewissen Risiko einher. Bei diesen acht Biotech-Aktien lohnt sich diesbezüglich einmal ein genauerer Blick.


BioNTech
(US09075V1026)

Während die Zahl der Infektionen wieder rapide ansteigt, wird der Fertigstellung eines wirksamen Impfstoffes immer sehnlicher erwartet. Nach wie vor ganz vorne mit dabei ist das deutsche Biotech-Unternehmen BioNTech. Laut BioNtechs Partner bei der Impfstoffentwicklung Pfizer rechnet man bis Ende November dieses Jahres mit einer Zulassung zum Notfalleinsatz.

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Die BioNTech-Aktie befindet sich im laufenden Jahr in einem starken Aufwärtstrend. Bedingt durch erhebliche Spekulationen kam es jedoch bereits zweimal zu einem massiven Kursanstieg, gefolgt von einem ebenso schnellen Einbruch. Der insgesamt positiven Tendenz tat dies jedoch keinen Abbruch. Sollte der Impfstoff von BionTech und Pfizer in den kommenden Wochen weitere wichtige Hürden für eine Zulassung nehmen, ist ein erneutes deutliches Kursplus sehr wahrscheinlich.

Crispr Therapeutics
(CH0334081137)

2020 sind Biotechs in erster Linie aufgrund des Kampfes gegen die Corona-Pandemie in den vermehrten Fokus vieler Anleger gerückt. Doch auch abseits der Suche nach einem Impfstoff tut sich auf dieser Front sehr viel Aufregendes. Das beste Beispiel hierfür ist die revolutionäre Genschere CRISPR, welche es erlaubt, das Erbgut von Pflanzen, Tieren und theoretisch auch Menschen zu modifizieren.

Das Unternehmen Crispr Therapeutics wurde 2013 von einer der Erfinderinnen der gleichnamigen Methode gegründet. Derzeit arbeitet das Unternehmen an einer ganzen Reihe von Behandlungsmethoden für schwerwiegende Krankheiten. Bereits der Durchbruch in einer einzigen dieser Studien könnte sich für das Unternehmen und seine Aktionäre in beträchtlichem Maße auszahlen.


Gilead Sciences
(US3755581036)

Auch Gilead Sciences geriet im Zuge der Pandemie im Frühjahr zwischenzeitlich in den Fokus des öffentlichen Interesses. Grund hierfür war sein antivirales Mittel Remdesivir, welches vorübergehend als mögliches Medikament zur Bekämpfung der Symptome von Covid-19 gehandelt worden war. Wie sich herausstellte, blieb Remdesivir hinter den Erwartungen zurück und die Gilead-Aktie brach entsprechend ein.

Allerdings hat das Unternehmen, welches zu den Schwergewichten in der Biotech-Branche gehört, noch eine ganze Reihe anderer hochgradig wirksamer Medikamente im Sortiment. Am profitabelsten ist davon derzeit das Heilmittel gegen Hepatitis C. Auch für das HIV-Medikament Biktarvy dürfte die Nachfrage in Zukunft noch erheblich steigen. Anleger, die auf ein Umsatz- und Kurswachstum hoffen, müssen sich jedoch vermutlich noch etwas gedulden. Der Fokus auf Corona lässt andere Behandlungen und damit auch die Nachfrage nach den Produkten von Gilead derzeit in den Hintergrund treten.

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Global Blood Therapeutics
(US37890U1088)

Global Blood Therapeutics hat sich ganz und gar der Behandlung der Sichelzellenkrankheit verschrieben. Dementsprechend ist das Medikament Oxbryta, welches genau für diesen Zweck entwickelt worden ist, das einzige Pferd im Stall des Unternehmens. Eigentlich hätte die Marktzulassung des Medikaments Global Blood Therapeutics großer Durchbruch sein sollen. Allerdings machte der Ausbruch der Pandemie dem Unternehmen einen Strich durch die Rechnung.

Derzeit werden viele Behandlungen verschoben. Dies liegt nicht zuletzt auch daran, dass viele Menschen schlicht den Gang zum Arzt scheuen, da sie fürchten, sich ansonsten anzustecken. Zwar verzeichnet GBT durchaus einen Zuwachs bei der Nachfrage. Allerdings werden sich Anleger wohl auch hier bis auf die Zeit nach der Pandemie gedulden müssen, ehe Oxbryta den erhofften Erfolg bringt. Allerdings bietet sich derweil unter Umständen die Möglichkeit, relativ günstig einzusteigen.


ImmunoGen
(US45253H1014)

Für Biotech-Unternehmen wie ImmunoGen, welche gleich an mehreren vielversprechenden Behandlungen für schwere und teils unheilbare Krankheiten forschen, sind die eigentlichen Umsatzzahlen in den Augen vieler Investoren oftmals nur zweitrangig. So weißt ImmunoGen bereits seit längerer Zeit einen Verlust auf. Zwar hat sich dieser in letzter Zeit merklich reduziert. Was Investoren jedoch wirklich interessiert sind die Fortschritte bei der Entwicklung der beiden Krebstherapien des Unternehmens.

Sollte sich hier ein Durchbruch abzeichnen, dürfte dies der Aktie deutlichen Auftrieb verleihen. Gleichzeitig kann bei derartigen klinischen Tests immer wieder eine Komplikation auftreten, wie dieses Jahr bei mehr als einer Impfstoffstudie wieder deutlich geworden ist. Daher ist ein Einstieg in die ImmunoGen-Aktie durchaus auch mit gewissen Risiken verbunden.

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Novavax
(US6700024010)

BioNTech ist keineswegs das einzige Biotech-Unternehmen, welches im Rennen um einen Corona-Impfstoff gute Karten hat. Auch das US-amerikanische Biotech Novavax hat mit seinem Impfstoff NVX-CoV2373 ein heißes Eisen im Feuer. Derzeit befindet sich der Impfstoff in Phase 3 seiner klinischen Studie. Sollten die Ergebnisse auch hier positiv ausfallen, dürfte die Nachfrage nach der Novavax-Aktie erheblich steigen.

Gleichzeitig ist das Unternehmen jedoch keineswegs nur auf den Erfolg seines Corona-Impfstoffes angewiesen. Im Frühjahr gelang es Novavax nämlich, mit NanoFlu einen wirksamen Impfstoff gegen die Grippe auf den Markt zu bringen. Wie bei manch anderem neuen Medikament ist der Zeitpunkt der Markteinführung etwas unglücklich. Langfristig dürfte sich NanoFlu jedoch durchaus als Goldesel erweisen.


Regeneron Pharmaceuticals
(US75886F1075)

Regeneron vereint bei einem Biotech-Unternehmen das Beste aus beiden Welten. Zum einen verfügt man dort bereits über diverse hochgradig profitable Medikamente zur Behandlung schwerer Krankheiten. Gleichzeitig entwickelt Regeneron derzeit jedoch auch an einer möglichen Behandlung für Lungenkrebs und anderen Krebsarten. Damit kann das Unternehmen sowohl mit kurzfristiger Profitabilität wie auch mit einer sehr vielversprechenden langfristigen Perspektive aufwarten.

Dadurch bietet Regeneron möglichen Anlegern gleich mehrere Anreize, in die Aktie einzusteigen. Dementsprechend gehörte das Papier auch zu den wenigen Ausnahmen, welche vom Börsen-Crash im Februar und März in keinster Weise betroffen waren. Auch wenn die Aktie nach dem Erreichen ihres aktuellen Rekordwertes im Juli etwas an Auftrieb verloren hat, ist die Perspektive auch weiterhin mehr als rosig.

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Vertex Pharmaceuticals
(US92532F1003)

Vertex Pharmaceuticals hat sich ebenfalls weitestgehend auf die Behandlung einer bestimmten Krankheit spezialisiert. In diesem Fall handelt es sich dabei um Mukoviszidose (auch zystische Fibrose genannt). Das Unternehmen hat erst in diesem Jahr ein neues Medikament zur Behandlung der vererbbaren Stoffwechselkrankheit auf den Markt gebracht.

Gleichzeitig ist man bei Vertex jedoch auch bestrebt, das eigene Sortiment zu erweitern. Unglücklicherweise mussten die Studien an dem Protein-Defizit-Medikament VX-814 erst diesen Oktober aufgrund unerwarteter Komplikationen unterbrochen werden. Ein Kurssturz um rund 20 Prozent war die Folge. Langfristig gesehen dürfte dieser vorübergehende Rückschlag jedoch nichts an Vertex dominanter Marktposition im Bereich der Mukoviszidose-Behandlung ändern. Für Anleger könnte sich daher zurzeit eine gute Möglichkeit bieten, günstig in die Aktie einzusteigen.

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