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Angst vor der Blase? Diese ETFs bieten eine Alternative zu US-Tech-Titeln

Aktien von Technologie-Unternehmen sind aktuell in aller Munde. Vor allem die Aktien der Unternehmen des US-Tech-Sektors befinden sich seit Längerem auf einem Höhenflug. Doch Experten warnen bereits vor einer möglichen Blasenbildung. Für Anleger, die dennoch in die Branche investieren möchten, bieten sich jedoch durchaus auch außerhalb des Silicon Valleys attraktive Anlagemöglichkeiten.


Droht eine neue Blase?

In den vergangenen Wochen und Monaten wurden die Stimmen, welche vor einer drohenden Blasenbildung im US-Tech-Sektor warnen, zunehmend lauter. Es steht außer Zweifel, dass sich unter den Technologie-Unternehmen derzeit besonders viele Profiteure der aktuellen Entwicklung befinden. Dennoch hat der Run auf zahlreiche Aktien der Branche zuletzt so manchem Experten die Sorgenfalten auf die Stirn getrieben. Der US-Technologieindex Nasdaq-100 legte seit dem Ende des Crashs um rund 82 Prozent zu und ließ damit alle anderen großen Vergleichsindizes meilenweit hinter sich zurück.

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Als Anfang dieses Monats schließlich diverse bisher besonders beflügelte Aktien wie Apple oder Tesla massiv einbrachen, sahen sich die Kritiker bereits bestätigt. Zwar scheint die Kursrallye beim Technologieindex Nasdaq-100 nun vorerst vorbei zu sein. Allerdings bedeutet dies keineswegs, dass die Tech-Aktien nun massenhaft abstürzen würden. Ebenso gibt es viele Stimmen unter den Analysten, welche der Theorie einer Blasenbildung vehement widersprechen.

Vermutlich wäre es daher verfrüht zu sagen, dass man nun am besten aus diesen Papieren aussteigen sollte. Zudem liegt der regen Nachfrage nach diesen Wertpapieren durchaus auch eine fundamentale Entwicklung zugrunde. Die Digitalisierung wird auch in den kommenden Jahren weiter voranschreiten. Unabhängig davon, ob es zu einer zwischenzeitlichen Kurskorrektur kommt, dürften viele der Technologie-Titel daher langfristig gesehen dennoch weiterhin zu den Gewinnern zählen.

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Wer die aktuelle Unsicherheit jedoch zum Anlass nehmen möchte, das eigene Portfolio etwas unabhängiger von den großen Tech-Titeln zu gestalten, hat dazu durchaus die Gelegenheit. Trotz der Dominanz zahlreicher US-Konzerne profitiert man nämlich keineswegs nur in den USA von der Digitalisierung.


Schwellenländer mischen bei vielen technologischen Innovationen vorne mit

Es handelt sich um einen Irrglauben, anzunehmen, moderne Digitaltechnologie sei nur in den Industrieländern anzutreffen. China ist das beste Beispiel dafür, dass sich auch außerhalb der USA ein hoch entwickelter IT-Sektor herausbilden kann. Unternehmen wie Alibaba, Tencent oder Huawei haben es mittlerweile zu Global Playern geschafft. Huawei zeigt bereits seit einiger Zeit, dass chinesische Unternehmen durchaus auch das Zeug dazu haben, westlichen Konzernen in bestimmten Bereichen den Rang abzulaufen.

Doch auch außerhalb Chinas schreitet die technologische Entwicklung in zahlreichen Schwellenländern schnell voran. Vor allem in Bereichen wie dem Online-Shopping, Mobile-Banking oder der Robotik und Automatisierung sind viele Schwellenländer durchaus vorne mit dabei.

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ETFs bieten Anlegern eine ausgezeichnete Möglichkeit, in die Entwicklung dieser digitalen Märkte zu investieren, ohne sich dabei dem erhöhten Risiko auszusetzen, welches nicht selten mit einer Anlage in Einzelaktien aus Schwellenländern verbunden ist. Hierbei haben Anleger durchaus die Wahl zwischen einer Reihe von vielversprechenden Fonds. Darüber hinaus gibt es auch in Europa einige Anlagemöglichkeiten, welche zumindest unter dem Aspekt der Diversifizierung von Interesse sein könnten.

iShares China Large Cap UCITS ETF und iShares MSCI China A UCITS ETF

Die chinesische Regierung hat es sich zum Ziel gesetzt, den Technologie-Sektor zum bedeutendsten Wachstumstreiber der eigenen Wirtschaft zu machen. Für Anleger bietet sich mit dem iShares China Large Cap UCITS ETF (IE00B02KXK85) sowie mit dem iShares MSCI China A UCITS ETF (IE00BQT3WG13) die Möglichkeit, sich auf einen Schlag an zahlreichen chinesischen Technologie-Aktien zu beteiligen.

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Im iShares China Large Cap UCITS ETF befinden sich mit Tencent (9,94 Prozent), China Mobile LTD (4,17 Prozent) und Alibaba (3,54 Prozent) gleich drei Unternehmen aus dem Technologie- und Kommunikationssektor unter den Top 10 Beteiligungen. Der ETF erlaubt Anlegern Zugang zu den größten und liquidesten Aktien Chinas, welche an der Börse Hongkong gehandelt werden. In den letzten 12 Monaten verzeichnete der ETF ein Wachstum von 7,25 Prozent. Mit einer TER von 0,74 Prozent sind die Kosten für diesen Fonds jedoch auch recht hoch.

Der iShares MSCI China A UCITS ETF schneidet in dieser Hinsicht besser ab. Seine TER beträgt lediglich 0,40 Prozent. Zudem beläuft sich seine Performance über die letzten 12 Monate hinweg auf mehr als 31 Prozent. Ferner berücksichtigt der Vergleichsindex den chinesischen IT-Sektor in einem noch stärkeren Maße. Letztlich handelt es sich bei beiden ETFs jedoch nicht um reine Technologie-Fonds auf chinesische Aktien, da ein derartiges Produkt derzeit in Deutschland noch nicht handelbar ist.


EMQQ Emerging Markets Internet & Ecommerce UCITS ETF

Von allen Teilbereichen des asiatischen Technologie-Sektors wächst kein Bereich so stark wie der Online-Handel. Auch hier ist China mit seinen Giganten wie Alibaba führend. Daher bietet sich auch der EMQQ Emerging Markets Internet & Ecommerce UCITS ETF (IE00BFYN8Y92) als eine hochgradig interessante Anlagemöglichkeit an. Der noch relativ junge Fonds legte in den vergangenen 12 Monaten eine Performance von run 53 Prozent hin.

Das besonders Interessante an diesem ETF ist dabei, dass er einen deutlich stärkeren Fokus auf chinesische Internet-Konzerne ermöglicht als die obigen China-exklusiven ETFs. Rund 89 Prozent der im ETF enthaltenen Unternehmen sind in den Bereichen IT und Internet tätig. Rund 56 Prozent der Unternehmen stammen dabei aus China. Alibaba und Tencent sind dort beispielsweise mit 8 respektive 7 Prozent auf den Plätzen zwei und drei vertreten.

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iShares STOXX Europe 600 Technology UCITS ETF

Zwar hat der iShares STOXX Europe 600 Technology UCITS ETF (DE000A0H08Q4) nichts mit Schwellenländern zu tun, jedoch gehört die europäische Wirtschaft, was die Digitalisierung angeht, leider durchaus zu jenen Akteuren, bei denen diesbezüglich noch Einiges an Nachholbedarf besteht. Der europäische Technologie ETF konnte es in den letzten sechs Monaten in Sachen Wachstum nicht mit dem Nasdaq-100 aufnehmen. Dennoch performte er mit soliden 30 Prozent.

Der ETF ist, was seine Zusammensetzung angeht, sehr kopflastig. Platz 1 wird mit Abstand von Deutschlands wertvollstem Unternehmen SAP mit rund 25 Prozent belegt. Auf Platz zwei folgt mit ASML der weltweit größte Anbieter von Lithografiesystemen. Diese werden in der Halbleiterindustrie benötigt. Zusammen machen diese beiden Unternehmen bereits rund 44 Prozent des Fonds aus. Gleichzeitig bietet der Fonds jedoch den Vorteil, dass einige der großen Unternehmen durchaus breiter aufgestellt sind.

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