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Darum setzen Anleger bei Impfstoff-Aktien auf das falsche Pferd

CureVac, Moderna oder BioNTech sind nur einige Unternehmen, die sich als Impfstoff-Hoffnungen in der Corona-Pandemie großer Beliebtheit erfreuen. Seit dem Beginn der Corona-Pandemie beträgt beispielsweise die Performance der Moderna-Anteilsscheine über 600 %. Sobald eine neue Meldung in den Newstickern erscheint, explodieren oder fallen die Kurse.


Doch sind Investments in die Impfstoff-Aktien wirklich Erfolg versprechend oder setzen die Anleger auf das falsche Pferd im Rennen um überdurchschnittliche Renditen? Viele Argumente sprechen für einen übertriebenen Hype der Impfstoff-Profiteure, der in den wenigsten Fällen nachhaltig sein dürfte.

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Riesige Auswahl an Corona-Impfstoffen

Weltweit gibt es mehr als 250 Corona-Impfstoffe, die sich in der Entwicklung befinden. Manche sind in einem frühen Stadium, einige Impfstoffe wurden schon in Ländern wie Kanada, Großbritannien oder Russland zugelassen. Bekannte Impfstoff-Aktien, die gute Chancen im Rennen um einen erfolgreichen Impfstoff haben, sind AstraZeneca (WKN: 886455), BioNTech(WKN: A2PSR2), Pfizer(WKN: 852009), Johnson & Johnson (WKN: 853260)oder Moderna. Unternehmen wie Sanofi (WKN: 920657), Glaxo SmithKline (WKN: 946008) oder der australische Impfstoff-Kandidat mussten jedoch kürzlich Rückschläge verkraften. Bei der großen Auswahl an entwickelnden Unternehmen ergeben sich jedoch mehrere Probleme. Zum einen werden viele Wirkstoffe im Laufe der klinischen Studien scheitern. Zum anderen wird es wohlmöglich mehrere Covid-19 Impfstoffe geben, sodass sich die Impfstoff-Unternehmen den Umsatz aufteilen müssen.

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Hohe Volatilität

Wenn Anleger in Impfstoff-Aktien investieren, müssen diese mit einer hohen Volatilität rechnen. Nicht selten steigen oder fallen die Kurse an einem Handelstag im zweistelligen Prozentbereich. Dies sollte sich auch in der nahen Zukunft nicht ändern. Wenn die Hoffnung auf ein baldiges Pandemie-Ende überwiegt, gibt es andere Profiteure. Sofern die Angst vor hohen Fallzahlen dominiert, suchen Anleger die Zuflucht in den Impfstoff-Aktien.

Gefahr von Nebenwirkungen oder Fehlschlägen

Nebenwirkungen oder Fehlschläge sind eine omnipräsente Gefahr für investierte Anleger. Wenn Fallstudien zum jeweiligen Impfstoff fehlschlagen oder dramatische Nebenwirkungen zutage fördern, kann dies ein ganzes Impfstoff-Projekt zum Scheitern bringen. Folglich müssen Anleger bei Impfstoff-Aktien starke Nerven beweisen. Selbst bei einer erfolgreichen Zulassung des Impfstoffs gibt es keine hundertprozentige Sicherheit.


Impfstoffe sind kein langfristiges Geschäftsmodell

Die ganze Welt sucht nach einem Corona-Impfstoff. Viele Unternehmen beteiligen sich an der Suche – sei es aus gesellschaftlicher Verpflichtung oder aus dem Streben nach Gewinn und Bekanntheit. Dabei handelt es sich bei Impfstoffen keineswegs um langfristige Geschäftsmodelle. Im Gegensatz zu nicht heilbaren Erkrankungen erfolgen Impfungen nur einmalig – im besten Fall zweimal. Auffrischungen werden nur in regelmäßigen Zeitabständen erforderlich. Eine Ausnahme stellt die Grippe dar, gegen die sich jährlich viele Millionen Menschen impfen lassen. Doch es sollte in unserem aller Sinne sein, dass es sich bei der Covid-Erkrankung nicht um die neue Grippe handelt.

 ℹ️ Auch interessant: Impfstoff-Profiteure: Diese 10 Aktienunternehmen könnten kräftig mitverdienen

Hohe Dunkelziffer und natürliche Immunität

Schätzungen der Weltgesundheitsbehörde zufolge haben bereits ein Zehntel der Menschheit eine Corona-Infektion durchlebt und sind infolgedessen immun gegen eine weitere Erkrankung. Die Anzahl an Corona-Fällen steigt kontinuierlich – folglich dürfte auch die Dunkelziffer mittlerweile deutlich höher sein. Trotz kontroverser Diskussionen über die Länge der Immunität benötigen die Menschen mit einer überstandenen Infektion im Zweifel keinen Impfstoff. Je länger die Corona-Pandemie andauert und je langsamer die Impfungen voranschreiten, desto geringer wird der Bedarf der Menschheit sein.

Moralische Verpflichtung und Druck der Öffentlichkeit

Der Druck der Weltöffentlichkeit ist enorm. Viele Unternehmen, die in der Impfstoff-Entwicklung führend sind, haben bereits eingelenkt und eine Produktion ohne Absicht auf Gewinnerzielung angekündigt. Zwar ist diese selbstauferlegte Verpflichtung häufig nur temporär – dennoch dürfte es den Impfstoff-Unternehmen schwerer fallen, Gewinne zu erzielen. Dies gilt erst Recht für Entwickler wie BioNTech oder CureVac, die sich mit ihren Geschäftsmodellen noch in den roten Zahlen bewegen.


Hohe Bewertung und Zukunftspotential eingepreist

Die Bewertung vieler Impfstoff-Aktien bewegt sich jenseits von Gut und Böse. Mitte Dezember 2020 hat die BioNTech Aktie ein KUV von 270, bei Moderna beläuft sich dies sogar auf über 1000. Ob die Impfstoff-Aktien langfristig in die hohe Bewertung hineinwachsen können, scheint zumindest fraglich. Impfstoff-Aktien sind im Jahr 2020 – bedingt durch die Corona-Pandemie – voll im Trend. Das Zukunftspotential scheint bei weitem eingepreist. Folglich sollten sich investierte Anleger kurz freuen, die Gewinne mitnehmen und im Anschluss auf das richtige Pferd setzen – denn vieles spricht dafür, dass die Impfstoff-Aktien langfristig keine Renditebringer sind.

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Viele Gründe für einen irrationalen Hype

Die aufgezählten Gründe sprechen für einen irrationalen Hype. Hohe Bewertung, Druck der Weltöffentlichkeit, moralische Verpflichtungen, große Konkurrenz und geringe Margen lassen den Hype um Impfstoff-Unternehmen irrational erscheinen. Dies muss natürlich nicht heißen ,dass die Impfstoff-Aktien nicht weiter steigen. Kurzfristige Kurssteigerungen sind weiterhin möglich. Für langfristige Anleger sind die Impfstoff-Unternehmen jedoch das falsche Pferd im Rennen um eine überdurchschnittliche Rendite.


Wer dennoch BioNTech und Co. langfristig interessant findet, sollte die Unternehmen unabhängig von Corona bewerten. Können die Impfstoff-Aktien fernab vom Corona-Impfstoff in Zukunft ihre heutige Bewertung rechtfertigen, indem das ursprüngliche Geschäftsmodell erfolgreich ist? Wer beispielsweise die innovativen Behandlungsmethoden für Krebserkrankungen auf Basis von mRNA-Medikamenten von BioNTech als die Zukunftshoffnung schlechthin ansieht, kann schon heute in Impfstoff-Aktien investieren.

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Auf langfristige Corona-Profiteure setzen!

Für die Mehrheit der Anleger scheint es sinnvoll, auf langfristige Corona-Profiteure zu setzen. Bei der langfristigen Geldanlage an der Börse sollten sich Investoren die Frage stellen, welche Unternehmen oder Branchen in 10-20 Jahren besser dastehen als heute. Mit Themen-ETFs wie dem VanEck Vectors Video Gaming and eSports UCITS ETF (ISIN: IE00BYWQWR46), dem iShares Healthcare Innovation UCITS ETF (ISIN: IE00BYZK4776) oder dem L&G Artificial Intelligence UCITS ETF (ISIN: IE00BK5BCD43) ist die Chance auf eine Outperformance der weltweiten Aktienmärkte nachhaltig möglich. Zukunftstrends wie E-Commerce, Automatisierung oder E-Learning wurden durch Corona beschleunigt. Anleger können mit dem HANetf EMQQ Emerging Markets Internet & Ecommerce UCITS ETF (ISIN: IE00BFYN8Y92), dem iShares Automation & Robotics UCITS ETF (ISIN: IE00BYZK4552) oder dem Rize Education Tech and Digital Learning UCITS ETF (ISIN: IE00BLRPQJ54) von diesen Trends profitieren.

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