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Das sind die 10 gefährlichsten ETFs

ETFs gelten als eine gute Möglichkeit, in Wertpapiere anzulegen, ohne sich dabei durch zahllose Aktien wühlen zu müssen. Auch Anleger, welche sich ansonsten nicht sonderlich gut am Aktienmarkt auskennen, können damit breit gefächert investieren. Doch manche ETFs haben durchaus ihre eigenen Tücken. Hier sind 10 verschiedene ETFs, bei denen man besser aufpassen sollte.


Gehebelte ETFs

Gehebelte ETFs bilden nicht einfach einen Vergleichsindex ab. Vielmehr erlauben sie es Anlegern, von der doppelten oder dreifachen Kursentwicklung zu profitieren. Damit eignen sie sich besonders für Spekulanten, welche es auf kurzfristige Entwicklungen abgesehen haben. Wer hier zum richtigen Zeitpunkt investiert, kann erhebliche Gewinne erzielen.

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Doch leider gilt das Gleiche auch im umgekehrten Fall. Nicht nur die Gewinne werden multipliziert. Auch Verluste können sich hier schnell auf ein Vielfaches belaufen. Aus diesem Grund gelten diese Art von Anlageprodukten als besonders gefährlich für Privatanleger. Hierzulande dürfen private Anleger daher nur mit doppelt gehebelten Produkten handeln. Doch selbst diese können bereits eine Menge Schaden anrichten, wenn man nicht vorsichtig ist.

Inverse ETFs

Manchmal ist es auch gut für die eigene Anlage, wenn die Kurse fallen. Dies ist zumindest dann der Fall, wenn man einen inversen ETF im Portfolio hat. Diese entwickeln sich nicht im Gleichschritt mit dem Markt. Stattdessen verläuft ihre Kursentwicklung genau gegensätzlich zum eigentlichen Index. Fallen die Kurse also, steigt der ETF. Wenn jedoch die Bullen feiern, ist im eigenen Portfolio entsprechend Bärenstimmung angesagt.

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Für einen Privatanleger ist es bereits schwer genug, vorauszusagen, wann die Kurse steigen. Selbst viele Experten scheitern regelmäßig an dieser Aufgabe. Ein inverser ETF verleiht der ganzen Situation jedoch noch mal eine zusätzliche Ebene der Komplexität. Langfristig gesehen geht es an den Märkten meist nach oben. Wer also gegen den Markt wetten will, sollte besser sehr gutes Timing an den Tag legen.


Gehebelte Inverse ETFs

Gehebelte Inverse ETFs verbinden die beiden oben genannten Anlageprodukte miteinander. Gegen den Markt zu wetten ist bereits schwierig genug. Dann jedoch auch noch bereit zu sein, im Zweifelsfall ein Vielfaches an Verlusten in Kauf zu nehmen, erfordert einiges an Überzeugung. Zweifelsohne gehört diese Art von ETFs zu dem Gefährlichsten, was man sich ins eigene Depot holen kann.

Exchange Traded Notes

Hierbei handelt es sich um börsengehandelte Inhaberschuldverschreibungen. Der Vorteil von ETNs sind ihre meist sehr niedrigen Kosten. Zudem ist ihre Wertentwicklung an die Performance eines Index geknüpft. Aus diesem Grund weisen sie eine große Ähnlichkeit mit ETFs auf.

ℹ️ Auch interessant: Sind ETFs eine unterschätzte Gefahr für Privatanleger?

Allerdings gibt es zwischen ETFs und ETNs einen gravierenden Unterschied. Bei ETNs gehen Anleger nämlich ein unbesichertes Kreditrisiko gegenüber dem Emittenten ein. Üblicherweise handelt es sich hierbei um eine Investmentbank. Spätestens seit der letzten Finanzkrise dürfte klar sein, weshalb man sich nicht unbedingt darauf verlassen sollte, dass jede Großbank unbeschadet aus einer Krise hervorgeht. Hiermit riskieren Anleger unnötigerweise einen erheblichen Verlust.

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Obskure Länder ETFs

Diversifikation heißt nicht nur, in verschiedene Branchen zu investieren. Auch eine breite Streuung der eigenen Anlagen auf unterschiedliche Weltregionen bietet durchaus Vorteile. Genau zu diesem Zweck existieren zahlreiche länderspezifische ETFs.

Etwas anders sieht die Sache jedoch dann aus, wenn es sich bei dem Land um eine kleinere Volkswirtschaft in einem wenig beachteten Schwellen- oder Entwicklungsland handelt. Hier kann die Gefahr bestehen, dass die landeseigene Wirtschaft sehr abhängig von bestimmten Sektoren wie z. B. dem Rohstoffgeschäft ist. Unerwartete Krisen können hier schnell erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft und damit auch die Aktienkurse haben. Wie beim Würzen kommt es hier letztlich jedoch immer auf die Menge an. Eine kleine Prise kann dem Depot gewiss guttun. Man sollte es jedoch nicht übertreiben.


Nischensektor ETFs

Einer der großen Vorteile von ETFs ist es, dass sie es ermöglichen, mit einer einzigen Anlage konzentriert in einen kompletten Sektor zu investieren. Dabei muss es sich keineswegs nur um einen der großen Sektoren wie die Finanzbranche oder Technologie und IT handeln. Auch zahlreiche Marktnischen lassen sich damit einfach abdecken.

Allerdings sind gerade solche Nischen-ETFs auch mit eigenen Problemen verbunden. Zum einen gibt es keine Garantie, dass der Nischenmarkt wirklich bestand hat. Deutlich gravierender ist jedoch, dass solche ETFs oftmals nur eine sehr geringe Liquidität aufweisen. Kaum jemand handelt damit. Sollte es einmal zu einem Kursrutsch kommen, kann es daher sein, dass man auf den eigenen Anteilen sitzen bleibt.

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Währungsgesicherte Übersee Sektor ETFs

Die Grundidee hinter diesen Produkten ist es, in einen spezifischen Sektor in einem anderen Land zu investieren und sich dabei gegen fluktuierende Wechselkurse abzusichern. Solche Fonds performen dann am besten, wenn sich der Sektor des Landes gut entwickelt, die Währung jedoch gegenüber dem Dollar an Wert verliert.

Im Grunde genommen ist es durchaus keine schlechte Idee, sich gegenüber Währungsschwankungen abzusichern. Allerdings wetten Anleger mit einem solchen Fonds gleich auf zwei verschiedene Dinge gleichzeitig. Gerade Währungsspekulationen sind jedoch etwas, von dem man als Privatanleger besser die Finger lassen sollte, wenn man sich nicht genau in der Materie auskennt.


Single Commodity ETFs

Die meisten Commodity ETFs bilden die Preisentwicklung ganzer Warenkategorien ab. Dabei kann es sich beispielsweise um Landwirtschaftsgüter oder Edelmetalle handeln. Gleichzeitig gibt es jedoch auch Fonds, deren Fokus ausschließlich auf einer einzelnen Ressource liegt. Die bekanntesten Beispiele hierfür sind Gold ETFs.

Ein Gold ETF kann durchaus eine gute Möglichkeit sein, in Gold zu investieren, ohne sich selbst einen Tresor zulegen zu müssen. Etwas fragwürdiger wird es jedoch zumindest für Privatanleger, wenn es um einzelne Güter wie Orangen, Mais oder Kühe geht. Hier spielen viele Faktoren eine Rolle, welche für den herkömmlichen Anleger nicht immer sofort ersichtlich sind. Wer davon überzeugt ist, dass Orangensaft teurer wird, muss am Ende vielleicht mit ansehen, wie sich die eigene Anlage verflüssigt.

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Trend ETFs

Wenige Dinge können Anleger so schnell in Wallungen bringen wie der nächste große Trend, welchen man diesmal vielleicht mit als Erstes erkennt. Mit dem richtigen ETF kann man hier schnell bei allem dabei sein, was irgendwie mit dem nächsten großen Ding zu tun hat. Diese Strategie hat durchaus Erfolgspotenzial. Vor allem die zunehmende Digitalisierungen dürfte für zahlreiche Zukunftstrends Tür und Tor öffnen.

Allerdings sollten Anleger sich hier stets darüber im Klaren sein, dass nicht jeder Trend am Ende das hält, was man sich zu Beginn davon erhofft hat. Oftmals verlaufen solche Entwicklungen irgendwann im Sand. Hier sollte man als Anleger definitiv ein Auge offen halten.


Volatilitäts ETFs

Diese ETFs bilden keinen Aktien-Index ab, sondern die Volatilität, welche an den Märkten herrscht. Konkret bedeutet dies, dass es für diese Fonds immer dann bergauf geht, wenn Anleger in großen Scharen Angst bekommen und in Panik verkaufen. Einer der bekanntesten Vertreter dieser Art von Indexfonds dürfte der Lyxor S&P 500 VIX Futures Enhanced Roll UCITS ETF sein.

Wer vor dem Crash in den VIX investiert hatte, hätte sich über einen Kurszuwachs von 300 Prozent freuen können. Wer hingegen seit seiner Auflage im Jahr 2012 in den ETF angelegt hätte, dürfte sich mittlerweile über einen Wertverlust von 91,11 Prozent ärgern. Diese Art von Fonds ist nur für Zocker geeignet, die davon überzeugt sind, zu wissen, wann der nächste Crash kommt.

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