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Depot absichern: Diese Möglichkeiten gibt es

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es regelmäßig an der Börse zu Crashs kommt. Die Weltwirtschaftskrise, die Japan-Krise, die Dotcom-Blase oder die Finanzkrise stehen für erhebliche Einbrüche der weltweiten Börsen. Trotz der rasanten Erholung hat die Corona-Krise gezeigt, dass Aktienkurse schnell und unerwartet fallen können. Derartige Ereignisse sind für Anleger nicht vorhersehbar. Wenn sich das eigene Vermögen zu einem beträchtlichen Anteil in Wertpapieren befindet, stellt sich die Frage nach einer Absicherung des Depots.


Depot absichern – Ja oder Nein?

Das langfristige Wachstum der Weltwirtschaft ist intakt. Die Aktienkurse steigen trotz kurzzeitiger Rücksetzer kontinuierlich. Wer an die positive Entwicklung der Weltwirtschaft glaubt, kann sich auf die historische Erfahrung stützen. Mal brauchte es mehr Zeit, mal ging es schneller – ausnahmslos haben sich die Börsen nach einem Crash erholt. Entscheidend für die Frage nach einer Depot-Absicherung ist der Anlagehorizont. Wer die Zeit hat, den nächsten Crash auszusitzen, muss sich keine Gedanken machen. Bei einem Anlagehorizont von über 10 Jahren können Anleger den Kurseinbruch zum Nachkaufen nutzen und die langfristige Rendite erhöhen.

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Wann ist eine Absicherung des Depots sinnvoll?

Eine Absicherung des Depots kann sinnvoll sein, wenn das Vermögen aus den Wertpapieren in absehbarer Zeit benötigt wird. Für Anleger, die kurz vor dem Renteneintritt stehen und deren Altersvorsorge auf Wertpapieren basiert, ist es nicht immer möglich, den nächsten Börsencrash auszusitzen. Für diesen Fall gibt es unterschiedliche Methoden zur Depotabsicherung, die verschiedene Vor- und Nachteile bieten.

Buchverluste sind keine Verluste

Verluste treten erst ein, wenn die Anleger sie realisieren. Buchverluste im Depot sehen böse aus, allerdings besitzen die Investoren noch den gleichen Anteil an einem Unternehmen – dieser ist lediglich temporär weniger wert. Wenn sich die Wirtschaft und die Börsen erholen, steigen die Kurse von Qualitätsunternehmen wieder. Wer seine Buchverluste nicht zum ungünstigsten Zeitpunkt im Crash realisiert, wird auf lange Sicht sein Vermögen erhalten und weiter aufbauen.

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Stopp Loss Order setzen

Mit der Stopp Order erteilen Anleger ihrem Broker den Auftrag, die Wertpapiere bei Erreichen einer bestimmten Kursschwelle zu verkaufen. Damit ist die Stopp Loss Order das einzige Instrument zur aktiven Depotabsicherung, das keinerlei Kosten verursacht. Problematisch bei einer Stopp Loss Order ist die praktische Umsetzung. Der Broker verkauft die Wertpapiere zum nächstmöglichen Zeitpunkt und jeweilig gültigen Preis. Bei einem Börsencrash können Stopp Loss Limits deutlich unterschritten werden.

Put-Optionen

Bei Optionsscheinen handelt es sich um Wertpapiere, mit denen sich Anleger das Recht sichern, bei Fälligkeit eine bestimmte Menge der Aktien zu einem bestimmten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Mit einer Put-Option profitieren Anleger dank Hebelwirkung überproportional, wenn die Kurse des Basiswertes fallen. Optionsscheine sind an den Börsen leicht handelbar und es gibt eine vielfältige Auswahl. Demgegenüber bergen Optionsscheine zur Depotabsicherung einige erhebliche Nachteile. Die Preisbildung der Option ist wenig transparent. Es besteht ein Emittentenrisiko, sodass bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten der Totalverlust eintritt. Die Put-Optionen laufen nur einen begrenzten Zeitraum.

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Hebel-Zertifikate

Hebel-Zertifikate sind ein beliebtes Handelsinstrument, um überproportional von den Entwicklungen eines Kurses zu profitieren. An den Börsen gibt es Hebel-Zertifikate für einzelne Aktien oder Indizes. Bei einem Short-Zertifikat steigt der Wert bei fallenden Kursen des zugrundeliegenden Wertes. Sofern das Zertifikat die Knock-out-Schwelle erreicht, tritt der Totalverlust ein. Hebel-Zertifikate haben eine Open-End-Laufzeit und eignen sich für die langfristige Absicherung. Ein Emittentenrisiko besteht ebenfalls. Zudem verändert sich der Basispreis, sodass eine kontinuierliche Beobachtung erforderlich ist.

Short-ETFs zur Depotabsicherung

Eine weitere Möglichkeit zur Absicherung des Depots ist der Kauf eines Short-ETFs. Mit einem klassischen ETF investieren die Anleger in ein Anlageprodukt, das den zugrundeliegenden Indexfonds bestmöglich abbildet. Wenn der DAX steigt, steigt auch der ETF. Der Short-ETF verfolgt den Ansatz, die Entwicklung des Aktienmarktes umgekehrt darzustellen. Bei steigenden Aktienkursen sinkt der Wert des Short-ETFs. In einem Crash und bei fallenden Aktienkursen steigt der ETF-Wert. Mit einem Short-ETF ist es möglich, von fallenden Kursen zu profitieren und das eigene Depot anteilig abzusichern. Der Xtrackers ShortDAX x2 Daily Swap UCITS ETF 1C (ISIN: LU0411075020) bildet beispielsweise die inverse Entwicklung des Deutschen Aktienindex mit zweifachem Hebel ab.

Absicherung durch Diversifikation

Die beste Absicherung erfolgt bei der Zusammenstellung des Depots. Die Gewichtung der einzelnen Asset-Klassen entscheidet über Rendite und Risiko. Wer beispielsweise einen Anteil Rohstoffe in sein Portfolio integriert, ist in Krisenzeiten besser abgesichert. Die jüngste Hausse von Gold hat gezeigt, wie Wirtschaftskrisen die Goldpreisentwicklung ankurbeln können. Das Gleiche gilt für die vertikale Diversifikation innerhalb einer Asset-Klasse. Mit einer gelungene Mischung sichern Sie Ihr Depot, da jede Krise Gewinner hervorbringt.


Fazit – macht die Depotabsicherung Sinn?

Eine pauschale Antwort auf diese Frage ist nicht möglich. Es kommt auf den Anlagehorizont, die Ziele oder den Zeitraum der Absicherung an. Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass die Absicherung des Depots in vielen Fällen unnötig Geld kostet. Kosten für die Absicherung eines Depots liegen zwischen 5-15 % des Depotwerts und mindern die Rendite. Bei einer durchschnittlichen Rendite von 7-8 % jährlich, macht eine langfristige Absicherung wenig Sinn. Vielmehr sollten langfristiger Anleger mit einem Buy-and-Hold-Ansatz die Baisse aussitzen und zum Verbilligen der Einstandskurse nutzen. Nachkaufen statt Verkaufen heißt die Devise!

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