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Deutsche Finanzblogger: das war die beste finanzielle Entscheidung ihres Lebens

„Im Nachhinein ist man immer klüger.“ Dieser Spruch gilt auch für die finanziellen Entscheidungen im Leben. Hat sich der Abschluss der Riesterrente am Ende gelohnt? War es eine gute Entscheidung, sein Geld an der Börse anzulegen? Bei vielen finanziellen Entscheidungen wird es sich erst in Jahrzehnten herausstellen, ob sie sich gelohnt haben.

Die gute Nachricht: einige Menschen haben diese Entscheidungen bereits getroffen und können von ihren Erfahrungen berichten. Und wer könnte dies besser tun als Finanzblogger? Aus diesem Grunde haben wir deutschen Finanzbloggern genau diese Frage gestellt: Was war die beste finanzielle Entscheidung deines Lebens?

Die Antworten findest du hier:

„Die beste Entscheidung war es in mich selbst zu investieren. Sprich Humankapital. Warum? Weil es mir heute mehr Rendite einbringt als meine besten Investments an der Börse. Dabei ist jedoch nicht das Wissen die Macht alleine, sondern das Wissen und die Umsetzung. Sprich am besten versucht man das gelernt direkt umzusetzen, um den maximalen Erfolg zu erzielen. Sei es im Business oder im Bereich Börse.“
Bastian (Talerbox)


„Die beste finanzielle Entscheidung meines Lebens: Aktien kaufen. Nun, das ist vielleicht etwas kurz gegriffen, da es doch einige gute waren und es schwer ist, hier eindeutig eine Rangliste zu geben. Eine der besten Entscheidungen war zu studieren. Dadurch konnte ich auf Jahrzehnte ein gutes Einkommen sichern und die daraus folgenden Möglichkeiten ableiten.

Mein Grundstückskauf, hier habe ich rückblickend ein echtes Schnäppchen gemacht. Im weiteren Verlauf der Kauf meiner Wohnungen, als die Immobilienpreise den absoluten Tiefpunkt markierten und deren Verkauf in der Hochphase. Auf den Punkt gebracht, lautet die Antwort dennoch: Aktien kaufen.“

Alexander (Rente mit Dividende)


„Die beste finanzielle Entscheidung meines Lebens war es, ein Haushaltsbuch einzuführen und meine Ein- und Ausgaben unter Kontrolle zu haben.“

Lars Wrobbel (Passives Einkommen mit P2P)


„Meine aus der Rücksicht vermutlich klügste finanzielle Entscheidung war der Verkauf fast aller Aktien beziehungsweise Aktienfonds im Herbst 1999 unter denen sich zahlreiche Mode- und Neue-Markt-Titel befanden. Auslöser hierfür war eine Skurrilität jener exzessiven Boom-Ära, die ich im gemeinsamen Wohnbereich unseres Studentenwohnheims beobachten durfte und die sich fest in mein Gedächtnis eingebrannt hat. Als ich seinerzeit an einem Nachmittag den Bereich aufsuchte saßen etwa zehn Mitbewohner schweigend vor dem Fernseher und starrten wie gebannt auf n-tv Text Seite 201. Ja, richtig. Erwachsene Menschen verfolgten stundenlang sich sporadisch verändernde Zahlenkolonnen. Stunde für Stunde. Tag für Tag.

Die Szenerie, welche sich glatt für Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett hätte qualifizieren können, umfasste bemerkenswerterweise erstmals auch solche Kommilitonen, die bis dato noch nie etwas mit Aktien und Börse am Hut hatten. Das erinnerte mich unwillkürlich an Joseph Kennedy, den Vater des späteren US-amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy, dem ein Schuhputzer wenige Monate vor dem Schwarzen Donnerstag im Jahr 1929 eröffnet hatte, dass auch er jetzt Aktien gekauft habe. „Wenn selbst Schuhputzer im Markt sind, wer soll dann noch Aktien kaufen“, schlussfolgerte Kennedy und stieß seine Bestände komplett ab. Jene Verkäufe im Herbst 1999 bewahrten mich nicht nur vor den horrenden Verlusten, welche die Depots zahlreicher n-tv-Junkies ab Frühjahr 2000 pulverisierten. Wichtiger noch konnte mir der Dotcom-Crash damit nicht das Interesse und die Freude an der Geldanlage und Wertpapieren wie so vielen anderen ehemaligen Neu- und jetzt Nie-wieder-Aktionären vermiesen, die so wenigstens zu normalen Fernsehgewohnheiten zurückfanden.“

Luis Pazos (Nur Bares ist Wahres)


„Mike’s beste Entscheidung: Das tracken meiner Finanzen mit einem Haushaltsbuch. Es geht rasant bergauf, seitdem ich mich monatlich mit meinem Geld beschäftige.
Marielle’s beste Entscheidung: Stetig zu lernen (Gehalts-) Verhandlungen zu führen und meine Angst zu überwinden, denn der eine unangenehme Moment bringt monatlich weiteres Geld in die Kasse.

Unsere beste Entscheidung: Die Einführung unseres 3-Kontensystems (2 individuelle + 1 gemeinsames) sowie unseres Rücklagenmodells (30 % unserer Einnahmen fließen in gemeinsame Rücklagen). Dadurch entstehen keine Diskussionen, welche Anschaffung oder Reparatur von wem zu welchen Anteilen beim momentanen Einkommensniveau geleistet wird.“

Marielle & Mike (Beziehungsinvestoren)


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„Meine beste finanzielle Entscheidung war mein Studium der Ökonomie. Ich habe fünfeinhalb Jahre studiert, inklusive einjährigem Auslandsaufenthalt, und während dieser Zeit den Bafög Höchstsatz erhalten. Ich musste deshalb während meines Studiums nicht nebenher arbeiten gehen und konnte mich voll auf diese anspruchsvolle Ausbildung konzentrieren. Ich habe dafür immer in den Semesterferien gearbeitet.

Der Bafög-Kredit summierte sich für mich auf einen Anteil von rd. 20.000 D-Mark. Von diesen musste ich nach 5 Jahren nur 6.000 € zurückzahlen, das waren etwa 12.000 D Mark. Das Bafögamt hat mir soviel erlassen, weil ich meine Prüfungen kurz nach der Regelstudienzeit abgelegt hatte, zu den besten 30 Prozent meines Jahrgangs gehörte und alles auf einen Schlag zurückzahlen konnte. Dank des Bafögs konnte ich also mit 6.000 € fünfeinhalb Jahre Studium finanzieren. Was für ein Glück für mich. 

Durch das Studium habe ich mir grundlegendes Wissen angeeignet und wichtige Impulse erhalten, wodurch sich für mich zahlreiche Berufs- und Einkommensschancen ergaben. Es hat mir den Weg geebnet zu einem interessanten, ereignisreichen Leben und zu einem Beruf, den ich mit Leidenschaft ausübe.“

Dani Parthum (Geldfrau)


„Auch als Sparkojote hat man es nicht immer leicht, wenn es um finanzielle Entscheidungen geht. Entscheidungen wie die Cola Zero Dose für 0.75 CHF im Super Markt oder die im Kiosk für 1.50 CHF zu kaufen, machen wohl keinen grossen Impact. Anders hingegen, die Entscheidung ob man beginnt zu Investieren oder eben nicht, kann über kurz oder lang zu einem grossen Vermögen führen. Im Jahr 2014 habe ich mich dazu entschieden mein Geld zu investieren, die bisher beste finanzielle Entscheidung meines Lebens. Ich konnte dadurch mehr als 140’000 CHF an Nettovermögen anhäufen. Mit Hilfe dieses Startkapitals konnte ich mich Anfang November 2018 selbstständig machen.“

Thomas (Sparkojote)


„Innerhalb der letzten drei Jahre habe ich bestimmt knapp 7.500 € in meine eigene Weiterbildung investiert. Und das, obwohl ich in den letzten Jahren während meinem dualen Studium nur 1.200 € Netto im Monat verdient habe. Ich habe das Geld genutzt, um auf Persönlichkeitsentwicklungs-Seminare zu gehen, mich coachen zu lassen und mir viel Fachwissen durch Bücher und Online Kurse anzueignen. Die letzten Jahre habe ich sehr oft gezweifelt, ob sich das jemals finanziell auszahlen wird. Schließlich ist bei solchen Investition ungewiss, was Du am Ende dadurch erhältst und ob es sich rentiert.
Heute kann ich mit absoluter Sicherheit sagen, dass dies die beste finanzielle Entscheidung in meinem Leben war. Anzufangen Geld in meine eigene Weiterbildung zu investieren. Mittlerweile ist mein erstes Buch online und liefert mir ein monatliches passives Einkommen von rund 200 € und mein zweites Buch erscheint am 08.03.2019. Ohne die intensive Weiterbildung in den letzten Jahren hätte ich mich nicht mal getraut ein eigenes Buch zu schreiben und zu veröffentlichen.“

Dominik (Finanziell frei mit 30)


„Meine beste finanzielle Entscheidung war zunächst unbewusst: Ich habe mich bereits seit meiner frühen Jugend für Finanzen interessiert und auch sonst für alles, was damit zu tun hat. Als junger Mensch nicht der Lifestyleinflation erlegen zu sein, sondern das Gesparte konsequent in Wertpapiere sowie Immobilien investiert zu haben, hat dabei sein Übriges getan. Daraus ist mit der Zeit und nach den typischen Enttäuschungen mit verschiedenen „Finanzberatern“ die Situation entstanden, dass ich mich selbst aktiv um meine Finanzen kümmere. Auch wenn ich im weiteren Verlauf natürlich den einen oder anderen Fehler in bei der Geldanlage gemacht habe, würde ich das als die beste finanzielle Entscheidung meines Lebens bezeichnen.“

Vincent (freaky finance)


„Das ist gar nicht so einfach zu beantworten, dachte ich im ersten Moment. Mir fielen spontan nur die beinahe unzähligen finanziellen Fehlentscheidungen ein. Dann dachte ich aber auch an den ein oder anderen guten Aktientrade, meinen Kryptoverkauf im Dezember 2017, an Urlaube, Bücher und diesen ganzen Kram aber das war einzeln betrachtet alles nicht nachhaltig einschneidend genug – im positiven Sinne.

Aber dann ist es mir doch direkt klar geworden. Die beste (finanzielle) Entscheidung meines Lebens waren die ca. 20€ für meine Gewerbeanmeldung. Eine Entscheidung, die ich eine ziemlich lange Zeit hinausgezögert habe. Nicht wegen den 20€, sondern weil mich der Gedanke an all die böhmischen Dörfer: Steuer, Haftung, Datenschutz, Versicherung & Co. gelähmt haben. Ich wollte mir ein Nebeneinkommen im Internet aufbauen, weil ich mit meinem Gehalt nicht die Spar- und Investmentziele erreichen konnte, die ich mir damals vorgestellt habe. Aber ich bin nicht in die Pötte gekommen, weil mich das ganze Thema „Gewerbeanmeldung“ total gelähmt hat. Dann habe ich es irgendwann einfach gemacht und die Fragen blieben! Aber Lähmung war weg und ich konnte endlich anfangen. Es folgten viele Fehler und in den ersten Jahren auch viele Verluste, aber ich habe angefangen mir nebenberuflich etwas aufzubauen. Über ein paar Irrwege bin ich dann auch zum Bloggen gekommen und das hat mich dann u.a. hierher geführt. Ich denke, die besten finanziellen Entscheidungen sind die, die langfristig und im besten Fall lebenslänglich, eine positive Veränderung herbeiführen – fernab von Nettorenditen & Co.“

Johannes (Netzjob)


„Ich kann unmöglich auf nur eine einzige beste Entscheidung meines Lebens deuten. Schließlich sind finanzielle Entscheidungen nur dann fruchtbar, wenn man sie im Kontext der Abhängigkeit verschiedener finanzieller Faktoren trifft (z. B. Geld einsparen vs. Geld ansparen => es braucht beides). Dennoch spielen zwei ökonomische Weggabelungen in meinem Leben eine ganz besondere Rolle. Erstens, die Entscheidung, mein verfügbares Einkommen monatlich (am Anfang des Monats) – automatisiert durch Daueraufträge – in verschiedene Assetklassen zu investieren (ETFs, p2p-Plattformen, Crowdinvestments und Bitcoin). Zweitens, der Entschluss, mich selbstständig zu machen und einen Verlag zu gründen. Seither bestimme ich nicht nur über die Höhe meines Gehalts selbst, sondern auch über meine Arbeitszeiten. Letztendlich war mir zeitliche Freiheit schon immer deutlich wichtiger, als finanzielle. Last but not least gilt bei Finanzentscheidungen wie im Leben: Viel lesen, ausprobieren, stolpern, hinfallen, lernen, aufstehen, noch einmal probieren und besser machen.“

Christopher (Finanzpreneur)


„Die beste finanzielle Entscheidung meines Lebens war es, mein Expresszertifikat von der Sparkasse zu verkaufen und mich danach mit ETFs selbst um mein Geld zu kümmern! Den Verlust aus dem Zertifikat habe ich weggesteckt und dafür den Glauben an den Zinseszins gewonnen.“

Sascha (Bankenmärchen)


„Gar nicht so einfach. Hinterher ist es immer schwierig, sich vorzustellen, wie das Leben wohl ausgesehen hätte, wenn man nicht links-, sondern rechtsherum gegangen wäre. Was wäre, wenn ich nicht studiert hätte oder wenn ich gar promoviert hätte? Stände ich heute dann finanziell besser oder schlechter dar? Keine Ahnung! Aber eine Entscheidung war garantiert nicht verkehrt: Die Entscheidung, zum Begin meines ersten Jobs nicht einfach die Ausgaben zu erhöhen, sondern statt dessen meinen Konsum zu hinterfragen, mich mit meinen Finanzen zu beschäftigen, mich finanziell fortzubilden und schnellstens mit dem Investieren anzufangen. Heute bin ich dank dieser Entscheidung schon ein gigantisches Stück weiter. Ich bin mir sicher, dass mein Leben anders aussähe, wenn ich monatlich die Raten für Auto und Haus abdrücken müsste, die sich manch ein anderer vorschnell ans Bein bindet.“

Tobias (Finanzfisch)


„Wenn ich auf meinen bisherigen Werdegang als Investor zurückblicke, muss ich sagen, dass es die Kombination aus eine ganzen Reihe an Entscheidungen war, die mir über die Zeit geholfen hat, ein immer besserer Investor zu werden. Die eine Entscheidung gibt es daher aus meiner Sicht nicht. Dennoch versuche ich es einmal kurz und knapp zu beschreiben.

Ich glaube eine meiner besten finanzielle Entscheidungen war es, meine Finanzen selbst in die Hand zu nehmen und mein Kapital opportunistisch auf verschiedene Anlageklassen zu allokieren. So konnte ich erfolgreich ein strategisches Investment Portfolio aus Immobilien, Aktien sowie aus diversen Blogs aufbauen, welches weiter wächst und mir ein passives Einkommen ermöglicht. Über meinen Investment-Ansatz, meine Tools und meine Routinen schreibe ich regelmäßig auf meinem Blog DIY Investor. Dies zwingt mich dazu, mich wöchentlich mit meinen Investments zu beschäftigen und mich kontinuierlich als Investor weiterzuentwickeln.“

Axel (DIY Investor)

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