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Diese Fallstricke lauern auf dem Weg zur finanziellen Unabhängigkeit

Der Weg in die finanzielle Unabhängigkeit ist nicht immer einfach. Unterwegs gibt es diverse Fallstricke, welche angehenden Frugalisten und Menschen, welche sich einfach eher zur Ruhe setzen wollen, stolpern lassen können. Die folgenden Hindernisse und Fehler sollte man dabei besonders im Blick haben.


1. Sich nur auf Sparen konzentrieren

Wer sich eher zur Ruhe setzen möchte und nicht gerade ein enorm hohes Einkommen vorweisen kann, muss damit anfangen zu sparen. Dieser Umstand lässt sich kaum vermeiden. Es wäre allerdings gleichzeitig falsch anzunehmen, mit Sparen alleine ans Ziel kommen zu können. Dies ist nämlich nicht der Fall.

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Es gibt aufgrund der anhaltend niedrigen Zinsen schlicht keine Möglichkeit mehr, nur mit Sparen eine vernünftige Rendite zu erzielen. Das Sparbuch ist mittlerweile eher ein Geldgrab denn eine vernünftige Geldanlage. Selbst mit Tages- und Festgeldkonten kommt man nicht mehr sonderlich weit. Das bedeutet, dass man das gesparte Geld auch vernünftig investieren muss. Denn ohne ausreichende Rendite dürfte der Traum von frühzeitigen Ruhestand stets ein Traum bleiben.

2. Zu schnell, zu viel wollen

Im Laufe der Zeit ist rund um das Streben nach finanzieller Unabhängigkeit eine regelrechte Bewegung entstanden. Ein frugalistischer Lebensstil scheint dabei immer mehr zum Trend zu werden. Hierin liegt jedoch auch eine Gefahr. Wer sich als Einsteiger zu sehr dem Trend verschreibt und sich vornimmt, es selbst möglichst schnell zu schaffen, sich ausreichend Vermögen für den Ruhestand anzusparen, droht unter Umständen, sich zu übernehmen.

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Gänzlich ohne Einschränkungen lässt sich ein frühzeitiger Ruhestand kaum verwirklichen. Falls man sich jedoch sofort von Beginn an zu sehr einschränkt, besteht die Gefahr, dass man schnell die Lust an der Sparsamkeit verliert. Dadurch steigt die Versuchung, die selbst gesteckten Grenzen einfach mal ab und zu zu ignorieren. Dadurch kann jedoch die finanzielle Disziplin abhandenkommen, welche notwendig ist, um den Weg in die finanzielle Unabhängigkeit bis zu Ende zu gehen.

Besser ist es in diesem Fall, wenn man von Anfang an realistisch an die Sache herangeht und sich selbst zuerst ausreichend finanziellen Spielraum lässt, um sich auch trotzdem noch schöne Dinge leisten zu können. Die beste Vorgehensweise ist es dabei oft, zuerst locker anzufangen und den finanziellen Rahmen in der Folgezeit langsam enger zu ziehen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sparsam man leben kann, ohne dass es zur Belastung wird.


3. Nicht die eigenen Ausgaben planen

Es dürfte relativ schwerfallen, die eigenen Ausgaben einzuschränken, wenn man sich zuvor nicht den Überblick darüber verschafft, welche Ausgaben man im Monat eigentlich tätigt. Auf den ersten Blick erscheint dies eine relativ einfache Erkenntnis zu sein. Dennoch berichten selbst einige erfahrene Frugalisten, denen der Weg in den Ruhestand mittlerweile geglückt ist, dass sie sich zu Beginn nicht die Mühe gemacht hatten, all ihre Ausgaben aufzuarbeiten.

Ein eigener Finanzplan inklusive Budget bildet stets den Grundstein für den angestrebten Frühruhestand. Zu diesem gehört selbstverständlich auch eine detaillierte Auflistung der getätigten und erwarteten Ausgaben. Vor allem der zweite Aspekt sollte dabei nicht unterschätzt werden.

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Im Leben läuft niemals alles nach Plan. Es kann immer wieder vorkommen, dass unvorhergesehene Ausgaben notwendig werden. Auch in diesem Fall sollte man vorbereitet sein und sich Extra-Reserven angelegt haben. Andernfalls muss man im ungünstigsten Fall einen Teil des eigenen Depots auflösen, weil man sich kein Geld für Notfälle beiseitegelegt hat.

4. Zu aggressiv anlegen

Ohne eine passende Kapitalanlage geht es nicht. Um innerhalb eines überschaubaren zeitlichen Rahmens ausreichend Geld anzusammeln, muss das eigene Geld auch für einen arbeiten. Hier sollte man sich allerdings davor vorsehen, zu aggressiv vorzugehen.

Die Versuchung kann schnell groß sein, sich auf besonders renditestarke, aber auch risikoreiche Anlagen zu konzentrieren. Die Aussicht, auf diese Weise vielleicht schon etwas eher ausgesorgt zu haben und sich zur Ruhe setzen zu können, kann verlockend sein. Sie verleitet einen unter Umständen dazu, das eigene Risikomanagement zu vernachlässigen. Doch genau dies sollte man auf keinen Fall tun.

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Für Frugalisten gelten die gleichen Regeln bei der Anlage in Wertpapiere und andere Anlageklassen wie für jeden anderen auch. Durch das erforderliche Maß an Sicherheit im Depot dauert die Reise vielleicht etwas länger. Sie erhöht jedoch die Wahrscheinlichkeit, dass man am Ende auch wirklich mit einem Vermögen am Ziel ankommt.

5. Bei den eigenen Investments nicht umfassend genug denken

Richtig Anlegen heißt Diversifizierung. Dies gilt für jeden Anleger. Wer hingegen möglichst schnell finanziell ausgesorgt haben will, muss hier oftmals noch weitergehen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sowohl das gesparte Geld als auch die eigene Zeit zu investieren.

Derzeit befindet sich der Goldpreis auf Rekordniveau. Für findige Anleger hätte sich daher bereits vor einiger Zeit eine sehr gute Gelegenheit zum Einstieg ergeben. Immobilien sind auch weiterhin eine der besten Anlagemöglichkeiten in Deutschland. Dabei bieten sich durchaus auch alternative Möglichkeiten, von der eigenen Immobilie zu profitieren. Untervermietung sowie House-Flipping seien hier als zwei Beispiele genannt. Man sollte bereit sein, sich mit einer Vielzahl unterschiedlicher Möglichkeiten, dass eigene Geld gewinnbringend anzulegen, befassen. Dies kann Zeit erfordern und ist aufwendig. Allerdings lohnt es sich am Ende dafür umso mehr.

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Zudem sollte man grundsätzlich nie vergessen, dass die Investition in einen selbst oftmals die beste Rendite abwirft. Wer sich neue Fähigkeiten aneignet, eröffnet für sich selbst evtl. neue Möglichkeiten, Einkommen und Rendite zu erzielen. Viele Menschen, denen der frühzeitige Ruhestand gelungen ist, haben dies mitunter auch dank eines lukrativen Nebeneinkommens, bevorzugt aus selbstständiger Arbeit, geschafft. Sowohl Kapital wie auch Bildung können sich hier schnell nachhaltig auszahlen.


6. Zu sehr anderen Erfolgsmodellen nacheifern (Survivorship-Bias)

Mittlerweile gibt es zahlreiche Blogs und Social-Media-Auftritte von Menschen, denen es gelungen ist, sich frühzeitig zur Ruhe zu setzen. Oftmals teilen sie auf ihren Plattformen ihre Erfahrungen und Tipps mit einer begierigen Leserschaft. Es kann sich definitiv auszahlen, von Personen zu lernen, welche das geschafft haben, wovon man selbst träumt. Jedoch sollte man sich davor hüten, alles haargenau so machen zu wollen wie die eigenen Vorbilder.

Die Lebenssituationen unterschiedlicher Menschen sind grundverschieden. Oftmals lässt sich ein bestimmtes Erfolgsmodell nicht einfach auf einen selbst übertragen. Zudem spielt bei derartigen Erfolgsgeschichten stets auch in gewissem Maße der Survivorship-Bias eine Rolle. Das bedeutet, dass die Erfolgswahrscheinlichkeit einer bestimmten Methode systematisch überschätzt wird, weil jene, die sie erfolgreich angewandt haben, stärker sichtbar sind. Wer sich als Frugalist versucht, damit jedoch krachend scheitert, dürfte in den seltensten Fällen einen viel gelesenen Blog führen.

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