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Diese Fragen sollte sich jeder vor dem Einstieg in die Wertpapieranlage stellen

Die Wertpapieranlage ist nichts, was man einfach über das Knie brechen sollte. Es geht hierbei schließlich um das eigene, hart verdiente Geld und womöglich um die finanzielle Sicherheit in einer späteren Lebensphase. Aus diesem Grund sollten sich potenzielle Anleger vor dem eigentlichen Investment Zeit nehmen und über eine Reihe von Fragen nachdenken. Deren Antworten haben nämlich unter Umständen auf Jahre hinaus entscheidenden Einfluss auf das Verhältnis zum eigenen Depot.


1. Welche Anlageziele verfolgt man?

Grundsätzlich möchte jeder Anleger mit seinem Portfolio Gewinne erzielen. Allerdings kann man hierbei durchaus auch eine differenziertere Betrachtungsweise anlegen. Anlageziele lassen und sollten sich nämlich sehr wohl präziser formulieren. Will man beispielsweise über mehrere Jahrzehnte hinweg für den Ruhestand sparen und dabei eine gute Mischung aus Rendite und Risikomanagement? Oder verfolgt man eher kurzfristige Ziele und bevorzugt renditestarke, aber risikobehaftetere Anlagen. Es ist wichtig, sich vor der tatsächlichen Anlage damit auseinanderzusetzen, was genau man vom eigenen Investment erwartet und welche Ziele man sich damit erfüllen will.

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Das persönliche Anlageziel gibt in gewissem Maße bereits die Anlagestrategie vor. Wer nach Möglichkeit den Markt schlagen will, um eine möglichst hohe Rendite zu erzielen, wird eine andere Strategie verfolgen als jemand, der sich mit der durchschnittlichen Entwicklung des Marktes zufriedengibt.

2. Wie viel Geld hat man momentan zur Verfügung?

Vor der Anlage sollte man sich vergewissern, wie viel Geld man zur Verfügung hat, um in Wertpapiere zu investieren. Hierbei geht es keineswegs nur um das, was gerade auf dem Konto liegt. Die Wertpapieranlage ist oftmals eine langfristige Angelegenheit. Geld, welches man einsetzt, steht unter Umständen für längere Zeit nicht mehr zur Verfügung (Mehr dazu unter Punkt 4). Anlagen sind ertragreicher, je mehr Geld man zur Verfügung hat. Jedoch lässt sich auch mit kleineren Summen eine Menge bewegen.

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Besonders für Anleger, die über einen längeren Zeitraum hinweg regelmäßig in Wertpapiere investieren wollen, kann es sich lohnen, sich vorher einen festen Finanzplan inklusive Budget zu erstellen. Auf diese Weise erlangt man am besten einen Überblick darüber, wie viel Geld einem wirklich für die Anlage zur Verfügung steht. Investieren auf Pump ist hingegen etwas, was man sich äußerst gründlich überlegen sollte. Das Risiko wird dadurch deutlich größer.


3. Steht in Zukunft evtl. mehr Geld zur Verfügung?

In den wenigsten Fällen wird man über das ganze Leben hinweg stets die gleiche Menge an Geld zur Verfügung haben. Im Laufe der Zeit können sich die Dinge (hoffentlich) verbessern. Gleichzeitig sollte man niemals ausschließen, dass es auch mal schlechtere Phasen geben wird, in denen das Geld weniger locker sitzt. Wie sehr sich derartige Entwicklungen voraussehen lassen, kann von Person zu Person variieren. Wer sich beständig die Karriereleiter weiter hocharbeitet und sich einigermaßen sicher sein kann, in ein paar Jahren befördert zu werden, kann evtl. für die Zukunft bereits mit mehr verfügbarem Einkommen planen.

Es gibt Möglichkeiten, sich bei der Wertpapieranlage flexibel aufzustellen. Viele ETF-Anleger bevorzugen ETF-Sparpläne. Diese bieten dabei oftmals einen besonders hohen Grad an Flexibilität. Es kann durchaus voraussichtig sein, darauf zu achten, wie weit man die Raten bei einem bestimmten Sparplan nach oben schrauben kann. Gleichfalls könnte es evtl. notwendig werden, die Rate einmal gänzlich auszusetzen. Unabhängig davon, wofür man sich entscheidet, ist es sinnvoll, stets auf die Skalierbarkeit der eigenen Anlage zu achten.

4. Wie lange kann man auf das angelegte Geld verzichten?

Diese Frage ist besonders für Anleger wichtig, die gerne in einen Indexfonds investieren möchten. Diese lohnen sich, abhängig vom abgebildeten Index, meistens erst dann richtig, wenn man das investierte Geld über mehrere Jahrzehnte in ihnen belässt. Dies setzt natürlich voraus, dass man auch über einen so langen Zeitraum auf das angelegte Geld verzichten kann.

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Dabei sollte man durchaus auch darüber nachdenken, ob man über ausreichend Reserven verfügt, um für unerwartete Notfälle abgesichert zu sein. Unerwartete Ausgaben wie z. B. teure Renovierungen oder Reparaturen können einen schnell in der eigenen Planung zurückwerfen. Umso bitterer wäre es in diesem Fall, wenn man einen Teil des Portfolios auflösen müsste, um die anstehenden Kosten zu decken.

Für Anleger, die bereits im fortgeschrittenen Alter sind, ist diese Frage besonders wichtig. Mit ETFs kann man zwischenzeitliche Krisen leicht aussitzen. Diese Strategie geht jedoch nicht auf, wenn der Renteneintritt unmittelbar vor der Tür steht und man nicht noch länger warten kann, bis die Kurse wieder ihr altes Niveau erreicht haben. In einem solchen Fall ist eine entsprechende Absicherung mit ausreichend Anleihen-ETFs wichtig.

5. Welche Anlagestrategie passt am besten?

Die Anlagestrategie ist für jeden Anleger von entscheidender Bedeutung. Mit ihr versucht man letztlich, das selbst gesteckte Anlageziel zu erreichen. Dabei entscheidet sie darüber, wie genau das eigene Portfolio aufgebaut wird. Wer damit beginnt, in Wertpapiere zu investieren, ohne sich vorher eine passende Anlagestrategie zurechtzulegen, läuft Gefahr, orientierungslos am Aktienmarkt umher zu irren und jedem Trend kopflos hinterherzulaufen.

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Die Wahl der eigenen Anlagestrategie ist durchaus vielschichtig. Wer langfristig auf ein eigenes Vermögen hinarbeiten möchte, kann dies mittels unterschiedlicher Strategien tun. Manche Anleger setzen auf eine reine Buy-and-Hold-Strategie mit großen Basis-ETFs und werthaltigen Aktien. Andere kombinieren wertstabile Anlagen mit volatileren Renditeboostern im Rahmen einer Core-Satellite-Strategie. Wer hingegen unabhängiger von den Kursschwankungen der Börse sein möchte und sich dabei gleichzeitig einen regelmäßigen Zuverdienst sichern will, setzt hingegen auf eine Dividenden-Strategie.

Man sollte sich dabei gut überlegen, welche Strategie wirklich am besten zu einem selbst und den eigenen Zielen und Vorstellungen passt. Ansonsten läuft man Gefahr, die Strategie nach ein paar Jahren über den Haufen zu werfen, was der eigenen Rendite letztlich meist abträglich ist.


6. Wie viel Risiko ist man bereit einzugehen?

Das Risikomanagement ist ein nicht zu unterschätzender Aspekt einer jeder Wertpapieranlage. Allgemeinhin wird angenommen, dass ein höheres Anlagerisiko stets auch mit einer höheren Rendite einhergeht. Dies ist allerdings nicht unbedingt der Fall. Es gibt selbstverständlich viele kurzfristige Anlagen, deren Renditepotenzial und gleichzeitiges Risiko relativ hoch sind. Gleichzeitig kann man jedoch auch mit weniger risikobehafteten Anlagen auf lange Sicht eine erhebliche Rendite erzielen. Wer Verlustrisiken minimiert, sichert letzten Endes die eigene Rendite.

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Als Anleger sollte man sich dabei stets darüber im Klaren sein, wie viel Risiko man selbst bereit ist, in Kauf zu nehmen. Diese Frage sollte nicht unterschätzt werden. Zu viele Anleger blicken bei ihrer Anlage nur auf die potenzielle Rendite, lassen das Verlustrisiko jedoch außer Acht. Hieraus können schnell Panikverkäufe entstehen, welche die Situation noch weiter verschlimmern. Wer in Aktien investiert, darf sich zwar auf den Zucker freuen, sollte sich jedoch auch nicht wundern, wenn einem die Börse gelegentlich Essig serviert.

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