Endeavor IPO: Unternehmen sammelt 511 Mio. $ ein

Der Endeavor IPO war ein voller Erfolg. Das Mutterunternehmen der Ultimate Fighting Championship (UFC) nahm im Zuge seines Börsengangs 511 Millionen US-Dollar ein.

Endeavor (ISIN:US29260Y1091) gelang es bei seinem Börsengang, 21,3 Millionen Anteile zu einem Preis von 24 Dollar zu veräußern. Der erste Handelstag entwickelte sich dabei sofort positiv für die Aktie. Im Laufe des Tages stieg der Aktienkurs um rund 19 Prozent. Zwar gab er in der folgenden Stunden wieder nach. Jedoch beendete die Endeavor-Aktie ihren ersten Handelstag mit einem Kurs von 25,20 Dollar. Aktuell hat das Papier erneut die Marke von 26 Dollar überschritten.

Endeavor IPO glückt im zweiten Anlauf

Es war nicht der erste Versuch von Endeavor, an die Börse zu gehen. Ursprünglich hatte das Unternehmen bereits 2019 geplant, das Börsenparkett zu betreten. Damals gab man den Plan jedoch letztlich auf. Als Grund hierfür gab man die zu jener Zeit ungünstige Marktsituation an.

Ganz offensichtlich hat sich die Marktsituation für Endeavor jetzt verbessert. Einer der Gründe hierfür dürfte die Tatsache sein, dass Endeavor im Zuge seiner IPO die vollständige Kontrolle über die Mixed-Martial-Arts-Organisation UFC übernommen hat.


Endeavor übernimmt volle Kontrolle über UFC

Bereits zuvor hielt man 50,1 Prozent der UFC-Anteile. Vor der IPO hatte man jedoch verkündet, auch die restlichen Anteile zu übernehmen. Nach Endeavor waren Silver Lake und Kohlberg Kravis Roberts die beiden größten Anteilseigner der UFC.

Der Preis für die vollständige Übernahme lag bei 1,75 Milliarden Dollar. Finanziert wurde das Ganze durch eine private Ausgabe von Aktienanteilen vor der eigentlichen IPO.

Der Endeavor IPO folgt auf ein äußerst negatives Geschäftsjahr für das Unternehmen. 2020 hatte Endeavor insgesamt einen Umsatz in Höhe von 3,48 Milliarden Dollar verzeichnet. Dies hatte einen deutlichen Einbruch im Vergleich zum Jahr 2019 dargestellt, in welchem man 4,57 Milliarden Dollar hatte generieren können. Damit war Endeavor 2020 mit einem Verlust von 625,3 Millionen Dollar tief in den roten Zahlen. Als Hauptgrund für den Umsatzeinbruch machte das Unternehmen dabei die Corona-Krise verantwortlich.

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Florian Schulze hat einen Abschluss in internationaler Politik und Wirtschaftspolitik und studiert derzeit Mathematik. ETFs, Aktien und Kryptowährungen sind seine Leidenschaft.

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