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Finanzblogger im Fragefeuer: Interview mit Finanzgeflüster

In der Reihe „Finanzblogger im Fragefeuer“ stellen wir die Köpfe hinter den spannendsten Finanzblogs Deutschlands vor. Heute im Fragefeuer: Roland Elias von Finanzgeflüster.

Roland ist seit ca. zehn Jahren im Bereich Steuern tätig und bloggt auf Finanzgeflüster über die Themen Steuern, Vermögensaufbau und Vermögensplanung.

ETF Nachrichten: Kannst du deinen Blog Finanzgeflüster kurz vorstellen? Was sind deine Schwerpunkte?

Roland: Die Schwerpunkte beschäftigen sich mit meinen eigenen Interessen. Ich nutze den Blog, um Alltagsprobleme im Steuerrecht zugleich mit meinen persönliche Ansichten zu erläutern und aufzuarbeiten. Teilweise haben mir meine eigenen Artikel schon dabei geholfen, Probleme zu lösen.

Es geht im Grunde ums Geld und die Probleme, die damit auftreten können oder wie man damit umgehen soll. Vor allem baue ich gern hier Erfahrungen aus meinem Alltag mit ein, welche den Menschen natürlich auch weiterhelfen können.

ETF Nachrichten: Du bist beruflich im Bereich Steuern tätig. Wann hast du deine Leidenschaft fürs Bloggen entdeckt? Gab es einen bestimmten Anlass?

Roland: Der Anlass war im Jahr 2014, ich habe das komplette Marketing der Kanzlei neu gestaltet. Dann bin ich immer mehr mit SEO in Kontakt gekommen und habe dann irgendwann das Content-Marketing entdeckt. Ich habe dann die Homepage der Kanzlei mit Artikeln geflutet und so fing alles an. Irgendwie war es mir dann nicht mehr abwechslungsreich genug, nur über Steuern zu schreiben, sodass ich Ende 2015 als „Roland Elias“ angefangen habe zu bloggen; das war aber nicht „cool“ genug. Ende 2016 entstand dann Finanzgeflüster.

ETF Nachrichten: Wenn es um das Thema Finanzen und Altersvorsorge geht, sind viele Menschen aufgrund der vielen verschiedenen Möglichkeiten überfordert. Was sind die wichtigsten Tipps, die du unseren Lesern auf den Weg geben möchtest?

Roland: Keep it simple. Das ist mein wichtigster Rat den ich hier geben kann. Wenn ich mir anschaue mit welchen Modellen manche „Betrüger“ oder „Scammer“ versuchen, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen, dann wird mir Angst und Bange. Das sind Systeme die keiner durchblickt und keiner weiß wie das Geld verdient wird.

Ein Geldsystem – oder auch wie es Warren Buffet sagt, eine Geldmaschine – ist immer einfach. Als Beispiel Aktien, eine Unternehmensbeteiligung, geht es dem Unternehmen gut, dann steigt der Wert, wenn nicht, dann fällt er. Genauso P2P-Kredite, man vergibt einen Kredit und erhält Zins und Tilgung zurück. Dasselbe gilt für Immobilien, man kauft eine Immobilie und vermietet sie. Die Funktionsweisen dieser Systeme sind einfach und leicht verständlich. Sie funktionieren seit Jahren und sind zuverlässig. Deswegen „Keep it simple“.

ETF Nachrichten: Du widmest dich bei Finanzgeflüster auch dem Thema Kryptowährungen. Wie sind deine Erfahrungen mit dem Thema bisher?

Roland: Sowohl Hochs, als auch ein Tiefs habe ich damit durchlebt. Das Thema ist auch in der Kanzlei sehr aktuell, da viele Mandate jetzt die Steuererklärungen dazu machen müssen und große Mandate hier Hilfestellung benötigen. Man erlebt Glücksfälle, aber auch Niederlagen. Vor allem weil man teilweise erlebt, wie das Lotto-Paradoxon wirkliche arbeitet. Mitte Dezember waren viele Menschen Millionäre und haben schon fast den Job gekündigt und Anfang Januar waren fast 75% ihres vorher aufgebauten Vermögens weg.

Alles in allem wird das aber ein sehr spannendes Jahr, ich denke wir werden viele Hochs, aber auch Tiefs in diesem Jahr testen. Das liegt vor allem an den politischen Themen die bald näher in den Fokus rücken werden.

ETF Nachrichten: Du bloggst bei Finanzgeflüster über viele verschiedene Anlageformen von Immobilien, über Aktien bis hin zu P2P-Krediten. Hast du in allen Bereichen eigene Erfahrungen?

Roland: Ja, ich habe in allen Bereichen Erfahrungen. Ich habe für mich festgelegt, ich werde nur über Sachen schreiben die ich selbst auch mache und wo ich Erfahrungen habe. Ich will selbst prüfen, ob etwas seriös ist und ich biete ja auch nur Ref-Links an für Produkte die ich gut finde oder selbst nutze. Ich lerne im Grunde dadurch auch was und gebe dann Fehler, auch auf Steuern mit Kopf, einfach weiter.

Als Beispiel mein Test von Genesis Mining, da ist alles echt, ich habe ca. 150€ echt investiert. Auch beim Thema Mining habe ich mich Anfang letztes Jahr hingesetzt und selbst ein Mining Rig gebaut. Einfach weil es mich interessiert und verstehen will worüber ich schreibe und meine Leser somit keine gekaufte oder erfundene Beurteilung erhalten.

ETF Nachrichten: Was war dein bisher größter finanzieller Reinfall?

Roland: Das mit dem Reinfall ist so eine Sache, ich denke dabei immer an Edisson. Er hat 999 Wege gefunden wie die Glühbirne nicht funktioniert, am Ende hat er damit die Welt verändert. Genauso sehe ich es auch mit meinen Fehlern, ein Fehler macht man einmal, das nächste mal macht man ihn nicht mehr.

Als Reinfall würde ich meine Trading-Versuche bei Aktien bezeichnen. Auf diese Weise habe ich dann mal ein bisschen Geld verloren, aber kein Vermögen. Anders natürlich das Thema Bitcoin, 2013 habe ich mich das ersten Mal damit befasst, aber hier kann man sagen „hätte hätte Blockchain-Kette“.

Du willst noch weitere Interviews aus der Reihe „Finanzblogger im Fragefeuer“ lesen? Zur Übersichtsseite mit allen Interviews geht’s hier!

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