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Gesetzlich oder privat versichern – was lohnt sich?

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Beim Thema Krankenversicherung haben die Deutschen die Wahl: sie können die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) in Anspruch nehmen oder sich privat versichern (PKV). Aber welches Versicherungsmodell ist besser? Und wie hoch ist das Sparpotenzial mit einer privaten Krankenversicherung? Antworten zu diesen Fragen gibt’s in diesem Artikel!

Das Thema Krankenversicherung kann verwirrend sein. Es gibt nicht nur zwei verschiedene Versicherungsmodelle, sondern auch Unmengen an Versicherungsunternehmen mit den unterschiedlichsten Leistungen. Da fällt es vielen schwer, den Überblick zu behalten.

Wer darf welches Versicherungsmodell nutzen?

Daher zunächst der Überblick, wer überhaupt welche Versicherung in Anspruch nehmen darf.

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) dürfen in Anspruch nehmen:

  • Grundsätzlich alle. Die gesetzlichen Krankenkassen basieren auf einem Solidarsystem, in dem alle Versicherten den gleichen Versicherungsschutz genießen.

Die private Krankenversicherung (PKV) dürfen in Anspruch nehmen:

  • Angestellte mit einem monatlichen Bruttoeinkommen ab 5.062,50 € pro Monat (bei 12 Gehältern)
  • Selbstständige
  • Beamte – sie können sich zwischen GKV und PKV entscheiden. Meist ist die PKV allerdings die bessere Wahl. Der Versicherte profitiert durch die PKV von der Beihilfe, also der Beteiligung des Staats an den Gesundheitskosten.
  • Studierende

Gesetzlich oder privat krankenversichern? Das sind die Unterschiede

Fest steht, dass die beiden Versicherungsmodelle sehr unterschiedlich sind. Was den Versicherungsbeitrag betrifft, hängt dieser bei der gesetzlichen Krankenversicherung von der Höhe des Einkommens ab. Die Versicherten sind sich der Kosten der Krankenversicherung meist gar nicht bewusst, da diese automatisch vom Gehalt abgezogen werden. Für die Kosten der privaten Krankenversicherung sind das Alter und der gesundheitliche Zustand bei Eintritt entscheidend. Ein weiterer Unterschied: in der GKV werden die Rechnungen des Arztes direkt von der Versicherung beglichen, in der PKV legt der Versicherte den Betrag erst aus, bevor dieser von der PKV erstattet wird.

Auch was die Leistungen betrifft, gibt es Unterschiede. Die Leistungen im Rahmen der GKV sind vom Gesetzgeber festgelegt und decken die medizinische Grundversorgung ab. Bei der PKV gibt es zahlreiche Extra-Leistungen. Je nach Vertragsdetails können Leistungen wie Chefarzt-Behandlung, bessere Unterbringung im Krankenhaus, Zahnersatz, Krankentagegeld oder Erstattung einer Sehhilfe in Anspruch genommen werden.

Bei der Leistungssicherheit hat die PKV die Nase vorn. Während Gesetzesänderungen den Leistungsumfang der GKV von einen auf den anderen Tag einschränken können, ist der Umfang der Leistungen bei der PKV vertraglich fest definiert. Dadurch wird ausgeschlossen, dass bestimmte Leistungen mit der Zeit gekürzt werden.

Vorteile der gesetzlichen Krankenversicherung

  • Grundversorgung ist gesichert: Prinzipiell ist man in der GKV in Deutschland gut versorgt. Im Vergleich zu anderen Ländern lässt das Gesundheitssystem in Deutschland niemanden im Regen stehen.
  • Jeder wird versichert: Die gesundheitliche Vorgeschichte spielt in der GKV keine Rolle. Die GKV kann niemanden aufgrund seiner Erkrankungen ablehnen.
  • Familienfreundlich: Kinder und nicht berufstätige Ehepartner sind über die Familienversicherung kostenlos mitversichert.

Vorteile der privaten Krankenversicherung

Gerade für einkommensstarke Angestellte, Freiberufler oder Beamte kann die PKV eine interessante Alternative zur GVK sein:

  • Individueller Leistungsumfang: Bei der privaten Krankenversicherung werden verschiedene Leistungen in unterschiedlichen Tarifen angeboten. Der Umfang der Leistungen ist deutlich größer als der, der gesetzlichen Krankenversicherung. Dadurch kann die medizinische Versorgung genau auf den Versicherten abgestimmt werden.
  • Bevorzugte Terminvergabe: Privat versicherte Patienten werden in vielen Praxen bevorzugt behandelt. Ein klarer Vorteil, da besonders Fachärzte teilweise monatelang ausgebucht sind.
  • Vorzug im Krankenhaus: Im Krankenhaus wünschen sich die meisten Patienten Ruhe. Die PKV ermöglicht in vielen Tarifen eine Unterbringung im Einzelzimmer und eine Chefarztbehandlung.
  • Attraktiv für junge Menschen: die PKV lohnt sich besonders für junge Berufstätige. Zwar wird in jungen Jahren etwas mehr Geld eingezahlt, jedoch sinkt der Beitrag im Rentenalter, wenn das Einkommen nicht mehr so groß ist. Dadurch bleibt die PKV auch im Rentenalter bezahlbar.
  • Individuelle Kosten: Gerade für Gutverdiener kann sich die PKV richtig lohnen. Da der Beitrag nicht an das Einkommen gekoppelt ist, ist er bei einem guten Einkommen häufig günstiger als in der GKV. Versicherte, die in der GKV den Maximalsatz zahlen, können in der PKV viel sparen. Ob sich der Wechsel in die PKV für dich lohnt, wie die Kosten sind und ob du durch das richtige Versicherungsmodell sogar sparen kannst, zeigt dieser Spar-Rechner.
  • Profitieren von medizinischer Innovation: Privatversicherte kommen häufiger in den Genuss von neuen Behandlungsmethoden.
  • Medikamente: Für verschreibungspflichtige Arzneimittel wird keine Zuzahlung fällig. Bei vielen privaten Krankenversicherungen werden sogar nicht verschreibungspflichtige Medikamente und Verhütungsmittel übernommen.
  • Garantierte Leistungen: Im Gegensatz zur GKV können die Leistungen der PKV nicht gekürzt werden.

Wie hoch ist der Beitrag in der privaten Krankenversicherung?

Um auf einen Blick zu erfahren, wie sich der Beitrag der PKV im Vergleich zur GKV und bis ins Alter entwickelt, hat ottonova den Spar-Rechner entwickelt. ottonova ist die erste rein digitale private Krankenversicherung, bei der Versicherte alles bequem per Smartphone erledigen können. Mit dem Spar-Rechner sieht man, wie sich die Lebensplanung auf die Finanzen und den Krankenversicherungsbeitrag auswirkt. Dabei werden die Kosten der gesetzlichen Krankenkasse mit den Kosten für die Tarife von ottonova verglichen. Der Krankenversicherungs-Rechner nutzt als Basis für die Berechnung die historische Entwicklung der Daten, der Beitragserhöhungen und einige statistische Annahmen.

Fazit

Gesundheit ist das Wichtigste im Leben. Die Entscheidung, welche Krankenversicherung man in Anspruch nehmen möchte, sollte daher gut überlegt sein. Diese Fragen sollte man sich stellen: Reicht mir die medizinische Grundversorgung? Wie wichtig ist mir meine Gesundheit? Möchte ich medizinische Vorzüge genießen? Reicht mein Einkommen für die PKV? Plane ich eine Familie mit mehreren Kindern?

Grundsätzlich deckt die gesetzliche Krankenversicherung die medizinischen Basisleistungen ab. Für Menschen mit einem hohen Einkommen, Beamte oder als Freiberufler lohnt sich in vielen Fällen die private Krankenversicherung. Die Leistungen der PKV sind umfangreicher und vertraglich festgelegt. Mit dem Spar-Rechner von ottonova sieht man auf einen Blick, wieviel Geld beim Wechsel zur PKV langfristig gespart werden kann.

Profi-Tipp: Es kann sich lohnen, die Ersparnisse gegenüber der GKV in eine Anlageform wie einen ETF-Sparplan zu investieren und damit die Gesundheit fürs Alter abzusichern.


Du willst mehr erfahren? Das Team von ottonova freut sich über deine Nachricht per Telefon oder Mail.

 

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