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Jetzt in einen Reise-ETF einsteigen?

Aufgrund der Pandemie und der damit einhergehenden Reisebeschränkungen, befinden sich Fluglinien und Reiseveranstalter weltweit in einer schweren Krise. Gleichfalls macht die Aussicht auf erste Lockerungen der Beschränkungen sowie eine schrittweise anlaufende Sommer-Saison Hoffnung auf eine Erholung. Ist jetzt die Zeit gekommen, in einen Reise & Freizeit-ETF zu investieren?


Die Reisebranche in der Krise

Die Corona-Krise hat den Fluglinien und Reiseveranstaltern weltweit gleich zwei Wirkungstreffer verpasst. Zuerst kamen aufgrund der weitreichenden Reise- und Ausgangsbeschränkungen sowohl der Flugverkehr als auch der Tourismus fast vollständig zum erliegen. Fluglinien mussten teils 90 % ihrer Flotte am Boden lassen. Die Folgen waren für viele Airlines dramatisch.

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Allein die Lufthansa verzeichnete im ersten Quartal 2020 einen Verlust von rund 1,2 Milliarden Euro. Noch schlimmer war die Lage bei den großen europäischen Konkurrenten. Air France-KLM meldete für den Zeitraum von Januar bis März einen Verlust von 1,8 Milliarden Euro. Bei IAG waren es immerhin noch 1,68 Milliarden Euro. Ähnliche verheerende Zahlen treiben auch die großen Airlines auf der gegenüberliegenden Seite des Atlantiks an den Rande der Verzweiflung.

Auch die zahlreichen großen und kleinen Reiseveranstalter wurden durch den Ausbruch der Pandemie tief in die Krise gestürzt. Beim Marktführer TUI geht man mittlerweile davon aus, dass bis Mitte Juni rund elf Milliarden Euro Umsatz verloren gehen werden. Zusätzlich kämen noch erhebliche Rückerstattungsansprüche auf den Reiseveranstalter zu. Die Schätzungen liegen diesbezüglich bei drei bis vier Milliarden Euro. Während die größeren Veranstalter sich bisher zumindest noch über Wasser halten konnten, mussten einige der kleineren Unternehmen bereits Konkurs anmelden.

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Wie heftig die Auswirkungen des zweiten Schlages werden, wird sich erst in den kommenden Monaten zeigen. Die Weltwirtschaft steuert auf eine historische Rezession zu. Wann mit einer konjunkturellen Erholung gerechnet werden kann, ist jedoch noch ungewiss. Zuviel hängt von der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus ab. Derzeit richtet sich alle Hoffnung auf die rasche Entwicklung eines Impfstoffes. Wann dieser jedoch genau erscheinen wird und wie wirksam er eine weitere Ausbreitung des Virus wird eindämmen können, muss sich noch zeigen.

Unterstützung durch den Staat

Mittlerweile beginnen die einzelnen Staaten, ihren taumelnden Airlines und Reisebranchen zur Seite zu springen. So unterstützt Frankreich Air France-KLM mit Milliardenhilfen. In der Schweiz erhält die Lufthansa-Tochter Swiss über 1,5 Milliarden Franken. Auch in Deutschland einigten sich die Regierungspartner jüngst auf ein staatliches Rettungspaket für die angeschlagene Lufthansa in einem Gesamtumfang von neun Milliarden Euro. Eine Zustimmung vonseiten Brüssels steht allerdings noch aus.

Während die Staatshilfen im Rahmen von zwei Milliarden Euro für TUI bereits beschlossen sind, ertönt die Forderung nach staatlicher Hilfe auch bei den zahlreichen kleineren Veranstaltern und Reisebüros immer lauter. Vereinzelt wurden diese Hilferufe bereits auf Länderebene erhört. Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) hat bereits Bereitschaft signalisiert, den kleineren Tourismusunternehmen unter die Arme zu greifen. Ob auch auf staatlicher Ebene weitere Hilfsprogramme aufgelegt werden, steht derzeit noch nicht fest. Viel wird vermutlich davon abhängen, wie sich die Situation in den kommenden Monaten entwickeln wird.

Wird der Sommerurlaub möglich sein?

Auch weiterhin herrschen weltweit in zahlreichen Regionen Reisebeschränkungen. An eine schnelle Rückkehr zur Normalität ist in diesem Umfeld nicht zu denken. Gleichfalls herrscht nicht zuletzt aufgrund der monatelangen Kontaktbeschränkungen bei vielen Menschen der Wunsch nach einer Prise Normalität. Zumindest in weiten Teilen Europas hat die mittlerweile stark gesunkene Zahl der Neuinfektionen viele Regierungen dazu veranlasst, erste, zaghafte Lockerungen der bisherigen Beschränkungen vorzunehmen.

Außenminister Heiko Maas (SPD) hatte unlängst angekündigt, die weltweite Reisewarnung über den 14. Juni hinaus nicht verlängern zu wollen. An ihre Stelle sollen stattdessen individuelle Reisehinweise für einzelne Länder treten. Dazu passend einigten sich die Amtskollegen aus einigen der beliebtesten Urlaubsländern Europas jüngst auf ein koordiniertes Vorgehen bei der Grenzöffnung für Touristen.

TUI-Vorstandschef Fritz Joussen geht von einer schrittweisen Erholung aus. Zwar ist TUIs Sommerprogramm derzeit nur zu 35 % ausgebucht. Joussen ist jedoch davon überzeugt, dass der verspätete und langsame Start der Urlaubssaison zumindest teilweise durch eine Verlängerung nach hinten hinaus abgefedert werden könne. Auch die Lufthansa hat derweil konkrete Pläne für eine erste Ausweitung des Flugangebots ab Juni verkündet.

Erste Anzeichen auf Erholung an den Aktienmärkten

Die massiven Auswirkungen der Corona-Krise auf die Reise-Branche sind auch an den Kursen der einzelnen Unternehmen sowie den diversen Reisebranchen-ETFs nicht spurlos vorbeigegangen. Der Vergleichsindex STOXX Europe 600 Travel & Leisure liegt für das laufende Jahr mit rund 37 % im Minus.

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Zwar ist es dem STOXX Europe 600 Travel & Leisure Index in den vergangenen Wochen gelungen, sich langsam von seinem jähen Absturz zu erholen. Im Vergleich zum restlichen Markt, verläuft die Erholung jedoch nach wie vor schleppend. Die Aussichten auf eine allmählige Lockerung der Reisebeschränkungen könnten in näherer Zukunft jedoch durchaus für neuerliche Kurssprünge sorgen.

Das die Anleger trotz der zahlreichen Hiobsbotschaften weiterhin nicht das Vertrauen in die Reiseveranstalter verloren haben, zeigt die jüngste Kursentwicklung von TUI. Als Reaktion auf die angekündigten schrittweisen Lockerungen stieg die Aktie innerhalb der letzten fünf Tage um beinahe 18 % an. Die weitgehende Einigung auf ein umfassendes Rettungspaket ließ auch die Aktionäre der Lufthansa spürbar aufatmen. Seit Mitte Mai arbeitete sich der Kurs der deutschen Fluglinie allmählich aus seinem Tief heraus. Dank der positiven Nachrichten aus Berlin, machte der Kurs nun nochmals einen erheblichen Sprung nach oben.

ETFs können Unsicherheiten abfedern

Gleichfalls wäre es verfrüht, bereits die Sektkorken knallen zu lassen. Zwar steht es außer Frage, dass sich die Reise- und Freizeit-Branche auf kurz oder lang wieder erholen wird. Wie steinig der Weg bis dahin sein wird, lässt sich momentan jedoch noch nicht klar abschätzen.

Zu den bereits erwähnten Risiken im Hinblick auf die weitere Ausbreitung des Virus gesellen sich zudem auch individuelle Risiken bei den unterschiedlichen Unternehmen. So befindet sich die Lufthansa beispielsweise seit längerem in einem harten Kampf mit Billig-Konkurrenten wie Ryanair. Es ist zudem keineswegs sicher, ob nicht trotz der langsamen Erholung über kurz oder lang noch weitere Unternehmen der Branche von der Pleite bedroht sein werden.

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In Zeiten derartiger Unsicherheiten können ETFs eine ihrer Stärken ausspielen. Durch die breite Diversifizierung wird das weitere Verlustrisiko nachhaltig reduziert. Dies ist besonders in einem Umfeld wichtig, in welchem die Pleite einzelner Unternehmen eine realistische Möglichkeit darstellt.

Anleger, welche die günstige Gelegenheit nutzen wollen, um in einen Reise & Freizeit-ETF einzusteigen, können zwischen vier verschiedenen Produkten wählen. Der zugrundeliegende Index ist bei allen der STOXX Europe 600 Travel & Leisure Index. Neben Reiseveranstaltern wie TUI und Carnival sowie Fluggesellschaften wie Lufthansa und Ryanair enthält der Index auch Unternehmen aus den Bereichen Kino, Glücksspiel sowie Hotelketten. Mit einem Anteil von über 26 % wird der Index indes von der Compass Group, dem größten Catering-Unternehmen der Welt angeführt.

Sobald sich die Lage wieder normalisiert, werden all diese Bereich wieder mit einem erheblichen Umsatzplus rechnen können. Mittelfristig gesehen, macht eine Anlage in einen der ETFs daher durchaus Sinn.

Der größte Nachteil für Anleger ist die Tatsache, dass alle Fonds nur relativ klein sind. Die beiden größeren Vertreter kommen jeweils gerade einmal auf ein Fondsvolumen von 16 Millionen Euro. In Sachen Performance nehmen sich die einzelnen Indexfonds so gut wie nichts.

Der günstigste Reise-ETF

Aufgrund der vergleichsweise niedrigen Kosten hat der ComStage STOXX Europe 600 Travel & Leisure UCITS ETF marginal die Nase vorn:

  • Name: ComStage STOXX Europe 600 Travel & Leisure UCITS ETF
  • ISIN: LU0378437254
  • WKN: ETF078
  • Replikationsmethode: Physisch
  • Laufende Kosten (TER): 0,25 %
  • Ertragsverwendung: Ausschüttend
  • Auflagedatum: 03.09.2008
  • Fondsgröße: 5 Mio. EUR
  • Handelbar bei u.a.: Consorsbank*, Smartbroker*

Der größte Reise-ETF

Der Reise-ETF mit dem größten Fondsvolumen ist der iShares STOXX Europe 600 Travel & Leisure UCITS ETF. Dieser ETF ist mit einer TER von 0,46 % jedoch am teuersten:

  • Name: iShares STOXX Europe 600 Travel & Leisure UCITS ETF
  • ISIN: DE000A0H08S0
  • WKN: A0H08S
  • Replikationsmethode: Physisch
  • Laufende Kosten (TER): 0,46 %
  • Ertragsverwendung: Ausschüttend
  • Auflagedatum: 08.07.2002
  • Fondsgröße: 17 Mio. EUR
  • Handelbar bei u.a.: Trade Republic*

Thesaurierender Reise-ETF

Wer gerne in einen thesaurierenden Reise-ETF investieren möchte, kann auf den ETF von Invesco zurüchgreifen:

  • Name: Invesco STOXX Europe 600 Optimised Travel & Leisure UCITS ETF
  • ISIN: IE00B5MJYC95
  • WKN: A0RPSG
  • Replikationsmethode: Synthetisch
  • Laufende Kosten (TER): 0,30 %
  • Ertragsverwendung: Thesaurierend
  • Auflagedatum: 07.07.2009
  • Fondsgröße: 16 Mio. EUR
  • Handelbar bei u.a.: Consorsbank*, Smartbroker*

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