5 Tipps vor dem ersten ETF-Sparplan 

Der ETF-Boom der letzten Jahre nimmt kein Ende. Immer mehr deutsche Sparer investieren ihr Geld via ETFs in den Aktienmarkt. Zwar ist die Quote an Festgeld-, Tagesgeldkonto und Sparbuch-Fans immer noch beängstigend groß – dennoch geht die Entwicklung in die richtige Richtung. Die Deutschen erkennen zunehmend, dass sich das Investieren via ETFs hervorragend eignet, um langfristig Vermögensaufbau zu betreiben.

Zugleich punkten die Exchange Traded Funds mit Transparenz, Sicherheit und einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis. Ohne großen Aufwand oder fundiertes Börsenwissen ist es möglich, von den langfristig steigenden Kursen am Aktienmarkt zu profitieren. Dennoch sollte man den ersten ETF-Sparplan nicht unbedacht anlegen. Im folgenden Beitrag gibt es somit 5 Tipps für deinen ersten ETF-Sparplan.

Gewichtung festlegen

Vor dem Kauf des ersten ETF-Sparplans sollten Anleger die Gewichtung festlegen. Zur optimalen Gewichtung von Exchange Traded Funds gibt es keine pauschale Regel. Schließlich sollte diese zuvorderst von der Anlagestrategie und dem Anlagezeitraum abhängen. Zugleich gibt es Exchange Traded Funds wie Sand am Meer. Allein an der deutschen Börse XETRA werden über 1500 ETFs gehandelt.

Naturgemäß unterscheidet sich die Gewichtung je nach ETF. Wer einen breit gestreuten MSCI World oder All Country World Index wählt, kann beispielsweise alles auf eine Karte setzen. Wer MSCI World und Emerging Markets selbst kombiniert, gewichtet je nach Risikoaffinität den EM ETF höher oder niedriger.

Spekulativere Themen-ETFs wie E-Mobilität, Erneuerbare Energien und Co. können dem Depot etwas Würze verleihen. Eine Faustregel besagt, dass derartige Themen-ETFs nicht mehr als 5-10 % des Depots ausmachen sollten. Letztendlich muss sich jeder Anleger jedoch mit seiner Depot-Zusammensetzung selbst wohlfühlen.

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Fondsvolumen und -alter berücksichtigen

Vor dem Kauf des ersten ETFs sollte ein Blick auf die Fondsgröße und das Alter des ETFs erfolgen. Wenn ein ETF zu klein ist, besteht die Gefahr, dass der Anbieter diesen liquidiert. Zu kleine ETFs sind oftmals wenig rentabel. Damit geht zwar kein Verlust für den Anleger einher – ärgerlich ist die ETF-Liquidation jedoch allemal. Ab einer Grenze von 100 Millionen Euro rechnen sich die meisten ETFs. Da es sich beim ersten ETF normalerweise sowieso um eine Basis-Variante handelt, stellt es jedoch kein Problem dar, einen größeren ETF zu finden.

Wenn der ETF nicht vollständig neu ist, lassen sich historische Werte vergleichen. Die Performance der letzten Jahre kann zeigen, ob sich der ETF gut entwickelt hat. Zugleich ist ein Vergleich mit ähnlichen ETFs möglich, um Tracking-Differenz und Co. zu vergleichen. Aussagekräftig sind diese Daten jedoch nur, wenn der ETF schon einige Jahre auf den Markt ist.

Kosten des ETFs vergleichen

Die Gebührenstruktur der ETFs kann sich grundlegend unterscheiden. Da es für die gleichen Indizes oftmals mehrere ETFs gibt, ist ein Vergleich der Kosten sinnvoll. Die ETF-Anbieter geben transparent die TER-Kosten der eigenen Produkte an. Wer dann noch Tracking Differenz, Spreads, Anschaffungskosten und Co. beachtet, findet einen günstigen ETF nach seinem Geschmack.

Positionen des ETFs prüfen

Vor dem Kauf des ersten ETFs sollten Anleger die enthaltenen Positionen überprüfen. Denn nicht immer hält ein ETF, was er verspricht. Teilweise enthalten Themen-ETFs Positionen, die nur im Entferntesten mit dem Thema zu tun haben. Dies muss nicht zwangsläufig schlecht sein – dennoch lohnt sich ein Blick im Voraus, ob die enthaltenen Unternehmen wirklich der eigenen Strategie entsprechen. Noch wichtiger wird die Prüfung der Positionen bei den weiteren ETFs. Denn viele Unternehmen befinden sich in zahlreichen Indizes, sodass ungewünschte Dopplungen und Klumpen-Risiken entstehen können.

Den Broker des Vertrauens wählen

Zu guter Letzt spielt auch die Wahl des Brokers eine entscheidende Rolle, wenn es um den Kauf des ersten ETFs geht. Schließlich hängt die Auswahl vom Angebot des Brokers ab. Zugleich können zusätzliche Kosten anfallen. Heutzutage gibt es einige Broker, bei denen der Kauf von ETFs günstig möglich ist. Vorzugsweise entscheidet man sich für ein derartiges Angebot, um von der gesamten Performance des Depots zu profitieren. Beispielsweise bietet eToro den Kauf von ETFs ohne Provision an. Wer einen ETF-Sparplan einrichten möchte, kommt mit den 0 Euro-Sparplänen von Trade Republic auf seine Kosten.

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Nach meinem Rechtswissenschaften- und Management-Studium habe ich mich für eine Tätigkeit als Freelancer entschieden. Mein Fokus beim Texten liegt seit vielen Jahren auf den Themen Geldanlage, Kapitalmärkte und Business. Auch im Privatleben gibt es für mich keinen Tag ohne Börse, Aktien und Co.

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