ADVA Aktie kaufen: Übernahmeangebot lässt Aktienkurs steigen

Dar Aktienkurs des bayerischen Telekommunikationsausrüsters ADVA Optical Networking (ISIN: DE0005103006) ist gestern innerhalb kurzer Zeit deutlich in die Höhe geschossen. Grund ist ein Übernahmeangebot des US-Konzerns Adtran. Lohnt sich jetzt noch ein Kauf der ADVA-Aktie?

Noch gegen gestern Mittag notierte der Kurs der ADVA-Aktie bei 12,8 Euro. Mit Bekanntwerden des Übernahmeangebots schoss der Kurs anschließend sprunghaft auf 15 Euro hoch und damit auf seinen höchsten Wert seit 2001.

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Übernahmeangebot durch US-Konzern

Ausgelöst worden war der plötzliche Kurssprung durch das Übernahmeangebot von Adtran – einem US-Hersteller von Software- und Hardwarekomponenten für kabelgebundene Sprach- und Datennetze. Die Übernahme soll dabei per Aktientausch vollzogen werden.


Konkret sollen die Aktionäre von ADVA bei vollzogener Übernahme für jede ihrer jetzigen Adva-Aktien 0,8244 Aktien des dann fusionierten Unternehmens erhalten. Besitzer von Adtran-Aktien (ISIN: US00738A1060) würden ihre Papiere hingegen 1-zu-1 in Papiere der neuen Holdinggesellschaft „HoldCo“ umgetauscht bekommen. Dementsprechend wären ADVA-Aktionäre zu 46 Prozent an dem neuen Unternehmen beteiligt.

Damit die Übernahme gelingen kann, müssen mindestens 70 Prozent der Aktionäre dem Angebot zustimmen. Mit Egora hat sich Adtran dabei aber bereits die Zustimmung eines Großaktionärs gesichert, welcher im Besitz von 13,7 Prozent der ADVA-Aktien ist.

Derzeit wird mit einem endgültigen Vollzug der Übernahme im zweiten oder dritten Quartal 2022 gerechnet. Zuvor muss allerdings noch eine Genehmigung durch die zuständigen Behörden erfolgen.

Sollte man jetzt die ADVA-Aktie kaufen?

Nach dem gestrigen Sprung ist der Kurs der ADVA-Aktie wieder allmählich gesunken. Heute früh ist der Kurs bei 12,24 Euro gestartet. Wer sich überlegt, die ADVA-Aktie zu kaufen, dürfte dies wahrscheinlich in der Erwartung tun, dass die Übernahme durch Adtran gelingen wird. Derzeit sind zumindest keine Anzeichen erkennbar, dass das Übernahmeangebot fehlschlagen könnte.

Aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung ist der Bedarf an Bandbreite in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Vor allem die zunehmende Zahl an Cloud-Anwendungen sowie die immer beliebter werdenden Streaming-Dienste sorgen dafür, dass auf absehbare Zeit weitere Investitionen in die Netzinfrastruktur erforderlich sein werden.

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In dieser Hinsicht ist ADVA Optical Networking in der Tat ein interessantes Unternehmen. In den vergangenen fünf Jahren sind die Umsätze bei ADVA zwar im Bereich zwischen 500 und 560 Millionen Euro stagniert. Beim operativen Ergebnis konnte man zuletzt jedoch kräftig zulegen. In den nächsten Jahren gehen die Prognosen zudem auch beim Umsatz von erneut spürbaren Steigerungen aus.

Bei Adtran war der Umsatz in den letzten Jahren hingegen eher rückläufig. Auch der Gewinn fiel 2020 mit 2,38 Millionen Dollar nach Steuern eher dürftig aus. Auch hier dürfte es laut Experten demnächst jedoch wieder deutlich nach oben gehen. Beim Gewinn rechnet man für 2021 sogar mit einer Verzehnfachung. Durch den Zusammenschluss wären ADVA und Adtran für die Zukunft deutlich stärker aufgestellt.

Im Rahmen des Aktientauschs wird ADVA insgesamt mit 760 Millionen Euro bewertet. Die derzeitige Marktkapitalisierung beläuft sich auf 650 Millionen Euro. Es besteht also durchaus noch Potenzial nach oben hin.

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Florian Schulze hat einen Abschluss in internationaler Politik und Wirtschaftspolitik und studiert derzeit Mathematik. ETFs, Aktien und Kryptowährungen sind seine Leidenschaft.

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