Berkshire Hathaway: Gute Ergebnisse und 145 Milliarden US-Dollar Cash

Die US-amerikanische Holding Berkshire Hathaway hat ihre Zahlen für das erste Quartal 2021 bekanntgegeben. Warren Buffett verkündete stolz, dass der Betriebsgewinn im Vergleich zum Vorjahr stark anstieg. Zugleich wird der Cash-Berg des Orakels von Omaha immer größer.

Zugleich gaben Warren Buffett und sein Partner Charlie Munger auf der legendären Hauptversammlung von Berkshire Hathaway ihre Einschätzung zu unterschiedlichen Themen ab.

Im folgenden Beitrag gucken wir uns die Ergebnisse von Berkshire Hathaway etwas genauer an. Zugleich sollen auch die Einschätzungen der Investoren-Legenden zu aktuellen Themen nicht fehlen.

20 % mehr Gewinn und mehr Cash

Die US-amerikanische Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway hat die Geschäftszahlen zum ersten Quartal im Jahr 2021 veröffentlicht. Dabei konnte Berkshire Hathaway durchweg überzeugen. Der operative Gewinn stieg im Vergleich zum Vorjahr um 20 %. Dabei übertraf die Beteiligungsgesellschaft auch die Konsens-Erwartungen der Analysten.

Zugleich häuft Warren Buffett einen immer größeren Cash-Berg an. Trotz der Rückkäufe der eigenen Aktien stieg der Cashbestand um weitere 5 %. Mittlerweile hat Berkshire Hathaway über 145 Milliarden auf der hohen Kante liegen.

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Aktien-Rückkäufe nehmen neue Dimensionen an

Mittlerweile ist weitbekannt, dass Warren Buffett günstige Chancen am Aktienmarkt fehlen. Hier setzt er das Vertrauen in sein eigenes Unternehmen – folglich kauft Berkshire Hathaway seit geraumer Zeit die eigenen Aktien zurück. In den letzten 1,5 Jahren hat Berkshire Hathaway über 30 Milliarden US-Dollar für eigene Aktien ausgegeben. Allein im ersten Quartal waren es sechs Milliarden.


Vor zwei Jahren stellte Buffett in den Raum, dass er sich Aktienrückkäufe im Bereich von 100 Milliarden US-Dollar vorstellen könne – wenn Berkshire weiter so aufs Tempo drückt, könnte diese Marke schneller erreicht werden, als man sich das ursprünglich vorstellen konnte.

SPACs als Warnung einer Blasenbildung

Immer mehr SPACs drängten in den letzten Monaten an die Börse. Langfristig besteht für Buffett die Gefahr einer Spekulationsblase. Diese Entwicklung wird so lange gut gehen, bis in der nächsten Krise beträchtliches Kapital vernichtet wird.

Trading-Apps, Bitcoin und Kryptos als Gefahr

Buffett und Munger positionieren sich eindeutig gegen heutige Trends. Munger sieht Kryptowährungen und Bitcoin als ekelhafte Entwicklung, die die Interessen der Gesellschaft gefährdet. Zugleich führt der Siegeszug der Trading-Apps laut Warren Buffett dazu, dass die Börse immer mehr zu einem Casino verkomme. Anleger strömen an den Aktienmarkt, um schnell reich zu werden – mit langfristigem Investieren a la Buffett hat dies wenig zu tun. 

Buffett-Tipp: Indexfonds statt Einzelaktien

Warren Buffett empfiehlt der Masse der Anleger den Kauf von passiven Indexfonds. Die meisten Anleger werden nicht die richtige Auswahl an Einzelaktien treffen, um den Markt zu schlagen. Zugleich verweist er darauf, dass beispielsweise die beliebtesten Aktien aus den 90er Jahren heute nicht mehr zu den größten Unternehmen gehören.

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Nach meinem Rechtswissenschaften- und Management-Studium habe ich mich für eine Tätigkeit als Freelancer entschieden. Mein Fokus beim Texten liegt seit vielen Jahren auf den Themen Geldanlage, Kapitalmärkte und Business. Auch im Privatleben gibt es für mich keinen Tag ohne Börse, Aktien und Co.

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