Bitcoin kaufen: BTC klettert über die 36.000-Dollar-Marke – Muss Tesla jetzt Bitcoins verkaufen?

Nachdem der Bitcoin-Kurs bereits an diesem Montag die 35.000-Dollar-Marke überschritten hatte, setzt sich der positive Trend seit dem Wochenende heute fort. Im Laufe des Nachmittags ist BTC wieder über 36.000 Dollar geklettert. Für Tesla könnte der zuletzt schlechte Bitcoin-Kurs hingegen teuer werden.


Kurz nach 15 Uhr kletterte der Bitcoin-Kurs heute über 36.000 Dollar. Damit hat BTC allein innerhalb der letzten 24 Stunden um rund 5 Prozent an Wert zugelegt. Über die letzten sieben Tage hinweg kommt Bitcoin sogar auf ein Plus von gut 21,5 Prozent.

Die Erholung des Bitcoin-Kurses läuft dabei vor dem Hintergrund eines sich insgesamt erholenden Kryptomarktes ab. Seit gestern ist die Marktkapitalisierung des Kryptomarktes um mehr als 6 Prozent gestiegen.

Ob und wie lange sich der aktuelle Positivtrend fortsetzen wird, lässt sich derweil noch nicht absehen. Erst Mitte Juni war es BTC zwischenzeitlich gelungen, wieder kurzzeitig jenseits der 40.000 Dollar zu klettern. In der Folgezeit war der Kurs jedoch wieder stark eingebrochen und fiel temporär sogar unterhalb der 30.000-Dollar-Marke.

Verhagelt Bitcoin Tesla die Bilanz?

Eben jener kurzzeitige Ausrutscher könnte nun jedoch unter Umständen E-Autobauer Tesla teuer zu stehen kommen. Das Unternehmen hatte ursprünglich Bitcoins im Wert von 1,33 Milliarden Dollar gekauft. Laut Berechnungen des US-Magazins Forbes soll der Konzern von Elon Musk dabei pro Bitcoin im Durchschnitt 32.000 Dollar gezahlt haben.

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Aufgrund einer Regelung der US-Aufsichtsbehörde könnte die Tatsache, dass der Bitcoin-Preis in diesem Monat wenn auch nur kurzzeitig unter diesen Wert gerutscht ist, nun dazu führen, dass Tesla in seiner nächsten Bilanz einen Verlust wird aufführen müssen.

Demnach gelten Bitcoins und andere Kryptowährungen regulatorisch als sogenannte „collectibles“. Im Gegensatz zu Aktien wird deren aktueller Marktwert nicht in der Bilanz verbucht. Stattdessen fließen Gewinne erst dann in die Bilanz ein, wenn die Coins wieder verkauft werden.

Sollte deren Wert jedoch in der Zwischenzeit unter den Buchwert fallen, so muss dies in der Bilanz angegeben werden. Teslas Bitcoin-Investment würde dadurch in der nächsten Bilanz als Verlustposten ausgewiesen werden. Es spielt dabei auch keine Rolle, ob der Kurs in der Zwischenzeit wieder steigt. Laut der Regelung reicht es bereits aus, wenn der Wert ein einziges Mal unter den Buchwert fällt.

Verkauft Tesla seine Bitcoin-Anteile wieder?

Um zu verhindern, dass der schlechte Bitcoin-Kurs Teslas Bilanz zum 2. Quartal verhagelt, könnte der Autobauer evtl. über einen Verkauf der eigenen Bitcoins nachdenken. Bereits im ersten Quartal dieses Jahres hatte Tesla einen Teil seiner Bitcoin-Reserven wieder verkauft, um seine Bilanz aufzufrischen und erneut in den schwarzen Zahlen zu landen.

Nun könnte Tesla sich gezwungen sehen, abermals zu diesem Schritt zu greifen. In dem Fall würde der Gewinn aus dem Verkauf den bilanztechnischen Verlust tilgen. Welche Auswirkungen ein solcher Schritt indessen auf die weitere Entwicklung des Bitcoin-Kurses haben würde, lässt sich momentan nur erahnen.

Bereits zuvor hatte Tesla-CEO Elon Musk mit seinem Rückzieher vom Versprechen, Bitcoins zu akzeptieren, die Kursturbulenzen rund um Bitcoin befeuert. Nun scheint es so zu sein, dass Tesla schon bald abermals in den Fokus der Aufmerksamkeit des Kryptomarktes rücken könnte.

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Florian Schulze hat einen Abschluss in internationaler Politik und Wirtschaftspolitik und studiert derzeit Mathematik. ETFs, Aktien und Kryptowährungen sind seine Leidenschaft.

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