Bitcoin kaufen: Das sollte man jetzt wissen

Nach dem Kursrutsch am vergangenen Dienstag scheint die weitere Preisentwicklung von Bitcoin derzeit in der Schwebe zu hängen. Der BTC-Kurs befindet sich momentan in einem allmählichen Abwärtstrend. Lohnt es sich jetzt noch, Bitcoin zu kaufen? Abseits der kurzfristigen Kursentwicklung sprechen durchaus mehrere Gründe dafür.

Bitcoin-Kurs im Abwärtssog



Noch zu Beginn des Monats hatte es den Anschein gehabt, als befände sich der Bitcoin auf dem besten Wege, wieder in die Nähe seiner alten Höchstwerte aus der Zeit im April vorzustoßen. In der ersten Septemberwoche gelang es BTC tatsächlich, sich wieder oberhalb der 50.000-Dollar-Marke zu etablieren.

Am 7. September stürzte der Bitcoin-Kurs dann jedoch unvermittelt um mehr als 7.500 Dollar ab. Eine Reihe von zeitlich aufeinander abgepasste Verkäufe größerer Mengen an Bitcoin hatten dem vermeintlichen Höhenflug der Leitwährung unter den Kryptowährungen ein jähes Ende bereitet.

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Zwar gelang es Bitcoin, seinen Kurs im Anschluss an den Absturz wieder etwas zu stabilisieren. Seitdem ist jedoch ein gemächlicher aber durchaus beständiger Abwärtstrend zu beobachten. Für den Kryptomarkt als Ganzes ist dies besonders ärgerlich, da die Bedeutung von Bitcoin als Leitwährung nach wie vor ganz erheblich ist. Verliert der Bitcoin an Wert, bleiben auch die Kurse der meisten anderen Coins hiervon nicht unbeeinflusst.

Bitcoin-Prognose: rauf oder runter?

Derzeit herrscht einiges an Unsicherheit am Markt. All jene, welche beim Handel mit Kryptowährungen ohnehin schon immer eine massive Blase gesehen haben, fühlen sich vom neuerlichen Rücksetzer bei Bitcoin und co. bestätigt. Dementsprechend mangelt es auch nicht an warnenden Stimmen, die schon weitere Kursverluste bei Bitcoin nahen sehen.

Tatsächlich befindet sich zwischen 44.000 und 45.000 Dollar eine wichtige Unterstützungszone für Bitcoin. Bereits am 7., 8. und 11. September war eben jene Unterstützungszone mehrfach getestet worden. Jedes Mal war es dem Bitcoin dabei gelungen, den Durchbruch nach unten abzuwehren.

Am gestrigen Nachmittag erfolgte ein erneuter Test. Nach einem kurzen Anstieg auf 46.345 Dollar, war der BTC-Kurs fast augenblicklich wieder eingebrochen. Dieses Mal wurde die Marke von 44.000 Dollar sogar kurzzeitig nach unten hin durchbrochen. Dabei war der Bitcoin-Preis zwischenzeitig auf bis zu 43.770 Dollar gesunken. In den folgenden Stunden konnte sich BTC jedoch wieder erholen und auf über 45.000 Dollar klettern.

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Sollte der Bitcoin-Kurs dauerhaft den Widerstand zwischen 44.000 und 45.000 Dollar unterschreiten, würde die nächste Unterstützung erst im Bereich von 41.900 Dollar liegen. Gleichzeitig bewegt sich der BTC-Kurs derzeit immer noch in Schlagdistanz zur 200-Tage-Linie knapp unterhalb der Marke von 46.000 Dollar. Eine dauerhafte Rückeroberung dieses Widerstandes könnte die Grundlage für einen Rebound bieten.

Bitcoin-Langzeit-Prognose: Analysten zeigen sich optimistisch

Trotz der kurzfristig eher unsicher wirkenden Lage, geben sich zahlreiche Experten mit Blick auf das langfristige Kurspotenzial von Bitcoin weiterhin optimistisch. Für Aufsehen hatte dabei jüngst eine Prognose des neuen Kryptowährungs-Forschungsteams bei Standard Chartered gesorgt.

Demnach gehen die Analysten des Teams davon aus, dass der Bitcoin-Kurs entweder bis zum Ende dieses Jahres oder zu Beginn des kommenden Jahres die magische Marke von 100.000 Dollar überschreiten könnte. Längerfristig ist laut den Experten sogar ein Bitcoin-Preis von bis zu 175.000 Dollar realistisch. Das Forschungsteam unter der Leitung von Geoffry Kendrick prognostiziert, dass Bitcoin die weltweit führende Peer-to-Peer-Zahlungsmethode für alle Nicht-Bankkunden werden könnte.

Auch andere Analysten sehen mittelfristig noch eine Menge Potenzial im Bitcoin. So erinnerte der Krypto-Investor Lars Davis gestern via Twitter daran, dass der September traditionell ein schwacher Monat für Bitcoin sei. Im folgenden Quartal habe es in der Vergangenheit jedoch oft einen Ausbruch nach oben gegeben. Auch Davies hält daher einen Anstieg auf 100.000 Dollar bis zum Ende des Jahres für möglich.

Ein Vergleich der Kursentwicklung des Bitcoins in den Zeiträumen nach den vergangenen Halving-Events zeigt zudem, dass es zwischen dem aktuellen und vergangenen Kursverläufen durchaus Parallelen gibt, wie Krypto-Analyst Filbfilb kürzlich durch ein Übereinanderlegen der Graphen demonstriert hat. Würde der Bitcoin-Kurs auch im restlichen Jahr 2021 diesen Parallelen folgen, wären neue Kurshöchststände zu erwarten.

Twitter-Chef Jack Dorsey plant eine dezentrale Bitcoin-Börse

Zusätzliche Unterstützung könnte Bitcoin womöglich schon bald von Jack Dorsey, Gründer und CEO von Twitter sowie dem Bezahldienst Square erhalten. Dorsey, welcher seit jeher ein bekennender Bitcoin-Fan ist, erwägt demnach die Gründung einer neuen, dezentralen Krypto-Börse.

Bereits im Juli hatte Square angekündigt, den eigenen Krypto-Geschäftsbereich ausbauen zu wollen. Der Fokus des von Square als TBD bezeichneten Geschäftsbereichs soll vor allem auf Bitcoin liegen. Nun hat Dorsey seine Pläne konkretisiert. Der von ihm angestrebte Krypto-Handelsplatz soll dabei direkt über die Bitcoin-Blockchain laufen. Bisher nutzen die meisten DeFi-Anwendungen in erster Linie das Ethereum-Netzwerk.

Aktuell ist die Bitcoin-Blockchain schlicht zu langsam und lässt sich nicht ausreichend gut skalieren, um ein DeFi-Ökosystem im großen Umfang zu ermöglichen. Square möchte sich mit TBD scheinbar genau dieses Problems annehmen, wie TBD-Geschäftsführer Mike Brock im August in einem Tweet verkündet hatte.

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Brock schrieb, dass der Bitcoin seiner Meinung nach auf dem Weg ist, die natürliche Währung des Internets zu werden. Damit dies jedoch gelinge, müssten die größten Schwachpunkte der Bitcoin-Blockchain noch ausgemerzt werden. Eine eigene auf Bitcoin basierende Krypto-Börse sei demnach eines der fehlenden Puzzleteile.

Gleichzeitig räumte Brock jedoch auch ein, dass es noch längere Zeit dauern könnte, bis Bitcoin so weit sei, seine Führungsrolle auch im Bereich der DeFi wahrzunehmen. Unter Umständen, bedürfe es dabei in Zukunft auch der Unterstützung durch weitere Krypto-Netzwerke, so Brock.

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Hat man das eigene Konto aufgeladen, kann man endlich Bitcoin kaufen. Hierfür braucht man einfach nur in der Suchleiste „Bitcoin“ oder „BTC“ einzugeben.

Durch einen Klick gelangt man zu einer detaillierten Info-Seite zu Bitcoin. Mit einem klick auf „Traden“ öffnet man nun den Kaufbildschirm. Hier stehen einem verschiedene Handelsoptionen zur Verfügung.

  1. Kaufen oder verkaufen
  2. Trade oder Order: Hier legt man fest, ob der Handel sofort oder später (Order) durchgeführt werden soll
  3. Anzahl: Wie viele Bitcoin sollen gekauft werden
  4. Stop-Loss und Take-Profit: Man kann Parameter setzen, wann die eigene Position geschlossen werden soll
  5. Hebelwirkung: Bei einem Hebel von x1 kauft man echte Bitcoins. Klickt man auf Hebel x2, kauft man einen CFD (Contract for Difference) zu Bitcoin.

Wird der Bitcoin-Kurs weiter steigen?

Die jüngsten Kursentwicklungen verliefen nicht unbedingt positiv für Bitcoin. Die Verunsicherung am Markt ist derzeit durchaus spürbar. Mittel- bis langfristig gehen zahlreiche Analysten jedoch von einem weiterhin steigenden Bitcoin-Preis aus.

Sollte man nun Bitcoin kaufen oder nicht? Zumindest kurzfristig erscheinen weitere Kursverluste keinesfalls unrealistisch. Mit Blick auf das langfristige Kurspotenzial könnte sich die aktuelle Schwächephase jedoch durchaus als günstige Einstiegschance entpuppen.

Werder die Bitcoin-Blockchain an sich noch der Kurs des Bitcoins befinden sich aktuell an einem logischen Endpunkt. Insofern scheint die derzeitige Entwicklung lediglich ein weiteres Kapitel innerhalb der langfristigen Erfolgsgeschichte dieser digitalen Währung zu sein.

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Florian Schulze hat einen Abschluss in internationaler Politik und Wirtschaftspolitik und studiert derzeit Mathematik. ETFs, Aktien und Kryptowährungen sind seine Leidenschaft.

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