BlackRock Aktie: Womit verdient das mächtige Unternehmen sein Geld?

Beim US-amerikanischen Vermögensverwalter BlackRock (WKN: 928193) handelt es sich um eines der mächtigsten Unternehmen der Welt. Zum verwalteten Vermögen gehören mittlerweile über sechs Billionen US-Dollar. Mit einem durchschnittlichen Umsatzwachstum von 7 % in den letzten fünf Jahren und einem Gewinnwachstum von sogar 8 % im gleichen Zeitraum muss sich BlackRock nicht verstecken. Kein Wunder, dass das Finanz-Unternehmen bei vielen Anlegern beliebt ist.

Dennoch stellen sich immer wieder Aktionäre die Frage, womit BlackRock eigentlich genau sein Geld verdient. Im folgenden Beitrag schauen wir uns das Geschäftsmodell des größten Vermögensverwalters der Welt genauer an.

Die Vision: Die finanzielle Zukunft der Kunden sichern

Wer sich die Frage stellt, wie BlackRock eigentlich Geld verdient, sollte sich die Vision des Vermögensverwalters vor die Augen führen. Denn BlackRock möchte seine Kunden finanziell erfolgreich machen. Wenn der Kunde eine ansehnliche Performance erzielt, profitiert auch BlackRock. Zugleich sind die Kunden zufrieden und investieren das steigende Vermögen weiterhin bei BlackRock.

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Die Base Fees von BlackRock

Zum einen verlangt BlackRock von seinen Kunden die sogenannten Base Fees. BlackRock ist mit der eigenen Marke iShares beispielsweise der Marktführer bei Exchange Traded Funds. Der ETF-Boom der letzten Jahre hat somit insbesondere BlackRock große Summen in die Kassen gespült. Die Base Fee ist eine sogenannte Grundgebühr. Ganz gleich, ob es um einen BlackRock-Fonds oder einen iShares-ETF geht – es fällt eine Grundgebühr für die Auflage des Finanzprodukts an.

Die Performance Fees von Black Rock

Zum anderen verdient BlackRock auch noch Geld mit den eigenen Performance Fees. Insbesondere für aktive Anlageprodukte verlangt der Vermögensverwalter eine Gebühr, wenn die versprochene Rendite erzielt wurde. Bei einem aktiven Fonds kann es somit sein, dass eine Rendite von 8 % versprochen wird. Wenn der BlackRock Fonds diese Rendite erzielt, geben Anleger einen kleinen Betrag als Performance Fee ab.

Die Portfolio-Management-Software

Ein weiteres Standbein des BlackRock Geschäftsmodells sind die Finanzservices. BlackRock kümmert sich nämlich um die Vermögensverwaltung für seine Kunden. Mit technologischen Lösungen wird das Portfolio Management effektiver gestaltet. Im Mittelpunkt des BlackRock Portfolio-Managements steht die bekannte Finanzsoftware Alladin. Diese analysiert tagein und tagaus Millionen von Finanzdaten, um Chancen und Risiken der Geldanlage fundiert zu kalkulieren. Wenn BlackRocks Kunden diese Softwarelösungen nutzen wollen, bezahlen sie dafür ebenfalls eine Gebühr.


Zweistelliges Gewinnwachstum

Der Vermögensverwalter BlackRock erzielt ein überdurchschnittliches Gewinnwachstum. In den letzten 10 Jahren steigerte BlackRock seinen Gewinn um fast 15 % pro Jahr. Für die nächsten Jahre schätzen die Experten zumindest ein jährliches Gewinnwachstum von 10 %.

Dies gelingt insbesondere mithilfe der Gewinnmarge. Diese stieg im letzten Jahrzehnt deutlich an und liegt nur knapp unter 40 %. Als Marktführer skaliert BlackRock das eigene Business und kann den Anteil von Kosten reduzieren. Die ständige Weiterentwicklung des eigenen Angebots und die hohe Innovationskraft untermauern die operative Gewinnmarge. Aktuell legt BlackRock den Fokus auf Nachhaltigkeit und möchte als ESG-Marktführer in Zukunft weiter die Gewinne steigern.

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Nach meinem Rechtswissenschaften- und Management-Studium habe ich mich für eine Tätigkeit als Freelancer entschieden. Mein Fokus beim Texten liegt seit vielen Jahren auf den Themen Geldanlage, Kapitalmärkte und Business. Auch im Privatleben gibt es für mich keinen Tag ohne Börse, Aktien und Co.

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