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Cannabis ETFs: Hier könnte es bald rauschende Renditen für mutige Investoren geben!

Ohne Frage haben Cannabis Aktien und Cannabis ETFs enormes Hype-Potential. In der Vergangenheit gab es immer wieder Zeiträume, in denen die Cannabis-Werte den Markt outperformten. Doch auf die rauschenden Höhenflüge folgten auch heftige Abstürze. Im letzten Halbjahr lief es für viele Aktien aus dem Sektor nicht gut, im Gegenteil wirkte die Marktphase eher wie ein Kater nach dem Rausch. Trotz solider Quartalszahlen vieler Unternehmen kommen die Aktienkurse nicht wirklich von der Stelle.

Nun ist es an der Zeit, sich die Frage zu stellen, ob mutige Investoren die Gunst der Stunde nutzen sollten, um in Cannabis ETFs zu investieren. Was sind Cannabis ETFs, welche Chancen sowie Risiken bieten diese Themen-ETFs und welche Möglichkeiten stehen für deutsche Anleger zur Verfügung, damit der nächste Rausch am Aktienmarkt ganz ohne darauffolgenden Kater kommt. 

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Cannabis ETFs: Legal in Marihuana investieren!  

Bereits vor rund einem Jahrzehnt erlaubten über 10 US-Bundesstaaten den Verkauf von Marihuana zu medizinischen Zwecken. Mittlerweile ist die Zahl deutlich angestiegen. Über 35 US-Staaten erlauben den medizinischen Verkauf, fast 20 von ihnen haben sogar den freizeitlichen Gebrauch legalisiert. Ohne Frage gibt es einen Trend zur Legalisierung. Denn nicht nur in den USA, sondern weltweit diskutieren Staaten über den Gebrauch von Cannabis.

Da macht auch Deutschland keine Ausnahme. Beispielsweise befürworten die Grünen und die FDP eine Entkriminalisierung des Cannabis-Konsums. Bereits 2013 gab es eine Petition von über 100 Strafrechtsprofessoren, die sich ebenfalls für die Legalisierung von Cannabis aussprachen.

In Kanada ist der Markt für Cannabis schon deutlich weiter. Nach der Legalisierung wurden zahlreiche Start-ups gegründet, die nun von der Produktion und dem Verkauf von Marihuana profitieren wollen. Eine weitergehende Legalisierung überall auf der Welt könnte somit das Marktvolumen deutlich erhöhen – Profiteure wären die Cannabis-Unternehmen und auch die Anleger, die frühzeitig in Cannabis Aktien oder ETFs investieren. 

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Chancen und Risiken der Cannabis-Branche

Bei der Cannabis-Branche handelt es sich um einen jungen Markt, der jedoch enormes Wachstumspotential aufweist. Wenn die Regulierung zugunsten von Cannabis ausfällt und Legalisierung in immer mehr Regionen eintritt, dürften die Unternehmen stark wachsen. Zugleich können sich Cannabis Aktien der Aufmerksamkeit der Anleger gewiss sein. Spekulative Trader jagen die Kurse immer wieder nach oben und ermöglichen kurzfristig hohe Gewinne.

Dies ist jedoch zugleich auch ein Risiko der Cannabis Aktien, da die Wertentwicklung äußerst volatil verläuft. Nach spekulativen Hypes folgen häufig massive Abverkäufe. Im Cannabis-Sektor gab es auch schon einige Crashs, die so manch einen Kursverluste zunichte machten. Trotz aller Chancen handelt es sich bei medizinischem Cannabis immer noch um ein Nischenprodukt. Darüber hinaus könnten große Pharmaunternehmen in den lukrativen Markt eindringen, wenn die regulatorische Unsicherheit sukzessive weicht.

Cannabis ETFs oder Cannabis Aktien kaufen?  

Bei den Cannabis-Unternehmen handelt es sich um eine vergleichsweise junge Branche. Die Legalisierung schreitet zwar voran, dennoch dürfte es noch einige Jahre dauern, bis sich Cannabis zur medizinischen Behandlung und möglicherweise auch dem Freizeitgebrauch durchgesetzt hat. Den immensen Chancen steht somit ein Cannabis-Markt gegenüber, dessen Konsolidierung noch bevorsteht. Junge Start-ups und wachstumsorientierte Unternehmen liefern sich ein Wettrennen um die Marktanteile im Cannabis-Sektor. Heute ist es schwer absehbar, welche Unternehmen sich langfristig durchsetzen und welche Cannabis-Pioniere auf der Strecke bleiben. Wer auf das sprichwörtliche falsche Pferd setzt, könnte sein Kapital verlieren. Durch die den ETFs immanente Risikostreuung scheinen derartige Anlageprodukte für den spekulativen Cannabis-Sektor besser geeignet.

Cannabis ETF Nr.1: Rize Medical Cannabis and Life Sciences UCITS ETF 


Der Rize Medical Cannabis and Life Sciences UCITS ETF ist ein Themen-ETF, der mit einer Fondsgröße von rund 40 Millionen Euro relativ klein ist. Die Fondsauflage erfolgte jedoch erst 2020. Der ETF repliziert den zugrunde liegenden Index physisch und thesauriert alle erzielten Erträge.

Mit dem Rize Medical Cannabis and Life Sciences UCITS ETF können sich Anleger am Wachstumspotential von Unternehmen beteiligen, die sich mit der Entwicklung von Medikamenten auf Basis von Cannabis beschäftigen. Derzeit befinden sich über 20 Unternehmen im Cannabis-ETF.

Der geografische Fokus liegt beim Rize Medical Cannabis and Life Sciences UCITS ETF auf den USA. Rund drei Viertel der Unternehmen stammt aus den USA. Im Anschluss folgt Irland mit rund 20 % ETF-Gewichtung. Die größten Unternehmen des Rize Medical Cannabis and Life Sciences UCITS ETFs haben einen Anteil von über 10 %. Die größte Position ist Jazz Pharmaceuticals, ein irländisches Unternehmen, das sich unter anderem mit der Entwicklung von Cannabis-basierten Medikamenten beschäftigt. Demgegenüber ist das Unternehmen mit viertgrößter Gewichtung als Einzelhändler für Gartenzubehör in Nordamerika tätig – hier wird unter anderem Zubehör für die Cannabis-Produktion verkauft.

In über 1,5 Jahren seit der Auflage konnte der Rize Medical Cannabis and Life Sciences UCITS ETF eine Rendite von über 22 % erzielen. Daraus ergibt sich eine durchschnittlich Jahresperformance von rund 12 %. Nach einem starken Börsenjahr 2020 mit einer Rendite von über 44 %, korrigierte der Cannabis ETF in den letzten sechs Monaten um knapp 20 %.

Cannabis ETF Nr.2: HANetf The Medical Cannabis and Wellness UCITS ETF


Der HANetf The Medical Cannabis and Wellness ETF ist der zweite Cannabis ETF für deutsche Anleger. Dieser repliziert den zugrunde liegenden Index physisch und thesauriert die Erträge. Zugleich wurde der HANetf The Medical Cannabis and Wellness ETF ebenfalls Anfang 2020 aufgelegt, die Fondsgröße ist mit rund 33 Millionen Euro vergleichbar.

Mit dem HANetf The Medical Cannabis and Wellness ETF können Anleger in Unternehmen investieren, die hauptsächlich in der medizinischen Cannabis-, Hanf- und Cannabidiol-Branche tätig sind. Dabei befinden sich über 10 Unternehmen im ETF, die sich entweder mit der Produktion von medizinischem Cannabis oder dazugehörigen Dienstleistungen beschäftigen.

Bei der geografischen Allokation offenbart sich das starke Übergewicht der US-amerikanischen Unternehmen, die über 95 % des ETFs darstellen. Das größte Unternehmen Innovative Industrial Properties hat eine Gewichtung von fast 20 % und ist ein REIT, welcher marktführend bei der Vermietung von Flächen für die medizinische Cannabis-Industrie ist.

Seit der Auflage konnte der HANetf The Medical Cannabis and Wellness ETF eine durchschnittliche Jahresperformance von rund 20 % erzielen. In den letzten sechs Monaten brach der ETF-Kurs jedoch um rund 5 % ein. Dennoch steht im laufenden Jahr ein Kursplus von rund 10 % für den HANetf The Medical Cannabis and Wellness ETF zu Buche.

 

Gemeinsamkeiten und Unterschiede: Welchen Cannabis ETF sollte man kaufen?

Beide Cannabis ETFs weisen eine starke US-Konzentration auf. Wenn man einen Blick auf die Rendite des HANetf The Medical Cannabis and Wellness ETFs wirft, schnitt dieser seit der Auflage deutlich besser ab. Zwar ist die ETF-Performance stark von der Entwicklung der größten drei Positionen abhängig, die rund die Hälfte des ETFs ausmachen. Allerdings sorgt beispielsweise die größte Position erneut für Diversifikation, da es sich hier um den führenden Cannabis-REIT handelt, der an verschiedene Cannabis-produzierende Unternehmen Anbauflächen vermietet.

Die Kostenquote ist mit 0,8 % zwar hoch. Wer das Risiko von Einzelaktien jedoch verringern möchte, muss dafür schlichtweg eine Gebühr entrichten, mit der die Chance auf eine Outperformance durch Cannabis-Hype erhalten bleibt.

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Beimischung für das Depot oder „All-in“ Cannabis?

Wer über ein Investment in Cannabis Aktien oder Cannabis ETFs nachdenkt, sollte immer auf eine ausgewogene Mischung achten. Denn Cannabis ETFs eignen sich nicht als Basis für ein solides Aktiendepot. Vielmehr kann die Spekulation auf eine zunehmende Legalisierung und den daraus resultierenden steigenden Umsatz als spekulative Beimischung genutzt werden. Cannabis ETFs sollte je nach Risikoaffinität somit lediglich einen prozentual einstelligen Anteil des Depots ausmachen. Ein All-in-Investment in Cannabis Aktien hat mit seriöser Geldanlage rein gar nichts zu tun. 

Sollte ich Cannabis ETFs für eine berauschende Rendite kaufen?

Zweifelsfrei hat ein Investment in Cannabis einen verruchten Charakter. Immer mehr Anleger stellen sich die Frage, ob sie einen Cannabis ETF kaufen sollten. Der hier präferierte Cannabis-ETF, der HANetf The Medical Cannabis and Wellness ETF, konnte in den letzten zwei Jahren eine durchschnittliche Jahresperformance von rund 20 % erzielen. Derartige Renditen liegen auch weiterhin im Bereich des Möglichen, sofern sich die regulatorischen Rahmenbedingungen weiterhin in Richtung Legalisierung entwickeln. Heute ist medizinischer Cannabis noch ein Randprodukt, die Bewertungen vieler Unternehmen resultieren aus dem Hype-Potential. Risikofreudige Anleger haben dennoch die Chance auf überdurchschnittliche Renditen mit einem Cannabis ETF, sofern die darauf basierenden Medikamente den Weg in die Mitte der Gesellschaft finden. Ein adäquates Risikomanagement bleibt bei Cannabis Aktien und ETFs jedoch das A und O.

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Nach meinem Rechtswissenschaften- und Management-Studium habe ich mich für eine Tätigkeit als Freelancer entschieden. Mein Fokus beim Texten liegt seit vielen Jahren auf den Themen Geldanlage, Kapitalmärkte und Business. Auch im Privatleben gibt es für mich keinen Tag ohne Börse, Aktien und Co.

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