CureVac-Aktie kaufen: Die Kursrally könnte noch weiter gehen

Die CureVac-Aktie ist inzwischen seit fast einem Jahr an der Börse gelistet und hat sich in der Zeit hervorragend entwickelt. Aber das muss noch lange nicht heißen, dass die Aktie schon den Zenit überschritten hat.

Wer das Glück hatte direkt beim Börsengang eingestiegen zu sein, kann sich bereits jetzt über eine ordentliche Rendite freuen. Im August 2020 wurde die Aktie für nur 16 US-Dollar ausgegeben. Inzwischen muss man für eine Aktie schon mehr als 114 US-Dollar auf den Tisch legen. Trotzdem gibt es gute Gründe, weshalb es sich auch jetzt noch lohnen könnte die Aktie zu kaufen.


Covid-Impfstoff steht kurz vor der Zulassung

CureVac arbeitet gleichzeitig an mehreren Impfstoffkandidaten. Der Impfstoffkandidat der ersten Generation wird bereits seit einiger Zeit in klinischen Studien auf Wirksamkeit und mögliche Nebenwirkungen getestet. Bis Ende des zweiten Quartals erwartet CureVac Ergebnisse aus ersten Studien. Erst wenn abschließende Ergebnisse dieser Studien vorliegen, kann der Impfstoff auch zugelassen werden.

Sobald CureVac die finale Zulassung für seinen Impfstoff erhalten hat, kann das Unternehmen mit einem regelrechten Geldregen rechnen. Denn allein in diesem Jahr sollen noch bis zu 300 Millionen Impfdosen produziert und verimpft werden!

Im nächsten Jahr wird die Produktion dann noch weiter hochgefahren, so dass sogar bis zu eine Milliarde Impfdosen produziert werden sollen.

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Vom Zwerg zum Riesen

CureVac kann diesen Schub gut gebrauchen. Denn bisher kann das Unternehmen nur sehr geringe Umsätze vorweisen. Im gesamten letzten Geschäftsjahr lag der Umsatz bei geradeeinmal 48,9 Millionen Euro.

Sobald CureVac die Zulassung für seinen ersten Impfstoff erhält, ist damit zu rechnen, dass hier praktisch aus dem Nichts ein Milliardenkonzern entstehen wird. Die Größenordnung des zu erwartenden Umsatzes lässt sich an den Zahlen des Konkurrenten BioNTech ablesen. Allein im ersten Quartal lag der Umsatz bei mehr als 2 Milliarden Euro. Und ähnlich wie CureVac hat BioNTech vor Beginn der Impfstoffauslieferungen nur Umsätze im zweistelligen Millionenbereich erzielt. Noch beeindruckender ist vielleicht der Blick auf den Gewinn. Denn der Milliardenumsatz hat auch einen Milliardengewinn in die Bilanz gezaubert. Ganze 1,1 Milliarden Euro nach Steuern waren es allein im ersten Quartal dieses Jahres.

Jetzt kann man sich natürlich fragen, ob der Zug nicht schon abgefahren ist, wenn CureVac frühestens im nächsten Quartal mit der Auslieferung seines Impfstoffes beginnen kann. Aber diese Sorgen dürften weitestgehend unbegründet sein. Denn CureVac produziert nicht einfach auf Verdacht so große Mengen an Impfstoff. Die Nachfrage ist da und durch feste Lieferverträge gesichert. Die Konditionen sind zwar nicht bekannt, aber zumindest ist die Größenordnung einiger Bestellungen bekannt. So hat beispielsweise allein die EU-Kommission für die Mitgliedsländer einen Kaufvertrag über bis zu 405 Millionen Impfdosen abgeschlossen. Alleine mit der Erfüllung dieser Bestellung wird CureVac zusammen mit seinen Partnern also noch einige Zeit beschäftigt sein. Daran, dass CureVac in den kommenden Quartalen vom Zwerg zum Pharmariesen aufsteigen wird, dürften also keine Zweifel bestehen.

CureVac-Aktie könnte neuen Kurssprung erleben

Für den Aktienkurs könnte das noch erhebliches Kurspotenzial bieten. Denn aktuell ist CureVac an der Börse mit nur etwa 17,5 Milliarden Euro bewertet. Für ein Unternehmen, das nur minimale Umsätze erzielt und noch nicht annähernd profitabel arbeitet ist das zwar ein lächerlich hoher Wert. Aber an der Börse wird bekanntlich nicht die Vergangenheit gehandelt, sondern die Zukunft! Und die Zukunft sieht sehr rosig aus. Hier ein kleines Rechenbeispiel:

Gehen wir davon aus, dass CureVac in den kommenden Quartalen jeweils etwa eine Milliarde Euro Gewinn erzielen kann. Im nächsten Geschäftsjahr würde der Gewinn dann bei vier Milliarden Euro liegen. Damit wäre das gesamte Unternehmen nur etwa mit dem vierfachen des Jahresgewinns bewertet. Oder anders ausgedrückt würde man bei kompletter Ausschüttung der Gewinne eine Rendite von fast 25 % erzielen. Wenn der Gewinn noch höher liegen sollte, wäre die Rendite sogar noch beeindruckender. Hier besteht also eine gute Chance auf ordentliche Kursgewinne, sobald absehbar ist, wie profitabel das Unternehmen wirklich ist.

CureVac könnte über Jahre Milliardenumsätze erzielen

Das große Problem ist also, dass kaum absehbar ist, wie hoch der Gewinn tatsächlich ausfallen wird. Klar ist aber, dass die Chancen noch dieses Jahr Milliardengewinne zu sehen, sehr gut stehen.

Unklar ist auch, wie sich das Geschäft entwickeln wird, wenn ein Großteil der weltweiten Bevölkerung vollständig geimpft ist. Einerseits ist zwar bekannt, dass die Impfungen in den kommenden Jahren erneuert werden müssen. Ein gewisser Umsatz ist deshalb über Jahre garantiert. Als problematisch könnte sich aber erweisen, dass immer mehr Impfstoffe zugelassen werden. Früher oder später wird es deshalb zwangsläufig zu einem Überangebot kommen und die Preise fallen.

Umsätze aus Impfstoffen beschleunigen Entwicklung von weiteren Medikamenten

Aber CureVac hat auch dafür noch ein Ass im Ärmel. Denn das Unternehmen wurde ja nicht erst gegründet, um einen Corona-Impfstoff zu entwickeln. In der Pipeline befinden sich auch noch weitere Medikamente, beispielsweise zur Behandlung von Krebs.

Die Pandemie hat CureVac dabei geholfen die Entwicklung dieser Produkte zu beschleunigen. Denn einerseits wäre der Börsengang unter anderen Umständen sehr viel schwieriger gewesen und hätte wahrscheinlich nicht annähernd so viel Kapital in die Kassen gespült. Und gleichzeitig bieten die Gewinne aus dem Impfstoffverkauf die finanzielle Möglichkeit die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in bisher undenkbare Größenordnungen zu treiben.

So oder so wird CureVac also langfristig davon profitieren einen wirksamen Corona-Impfstoff entwickelt zu haben.

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