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DAX auf Rekordkurs: Was jetzt für einen DAX-ETF spricht, und was dagegen

Der deutsche Leitindex DAX hat mit 16.238 Punkten ein neues Allzeithoch erreicht. Lohnt es sich für Anleger, dauerhaft mittels eines DAX-ETFs an der Performance des Aktienindex zu partizipieren?

Derzeit scheint die Serie an neuen Kursrekorden, welche vom DAX aufgestellt werden, nicht abzureißen. Erst Anfang November hatte der DAX die Marke von 16.000 Punkten geknackt, nachdem er sich von seiner zwischenzeitlichen Schwächephase im September erholt hatte. Seit vergangener Woche eilt der deutsche Leitindex nun von einem Rekordhoch zum Nächsten. Kurz nach Mittag gelang es dem DAX heute erst erneut, eine neue Rekordmarke aufzustellen.


Seit Jahresanfang befindet sich der wichtigste aller deutschen Aktienindizes damit bereits 18,22 Prozent im Plus. Seit dem Ende des Corona-Crashs im März vergangenen Jahres ist der DAX sogar um beeindruckende 81,64 Prozent nach oben geklettert.

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Angesichts einer solch starken Performance stellt sich vielen Anlegern unweigerlich die Frage, wie sinnvoll eine Investition in den DAX als Ganzes ist. Dank einer Reihe von börsengehandelten Indexfonds (ETFs), welche die Wertentwicklung des DAX nachbilden, ist dies ohne Weiteres möglich. Tatsächlich sprechen einige Gründe dafür, auf solch einen DAX-ETF zu setzen. Gleichfalls lassen sich aber auch Argumente anführen, die dagegen sprechen.

DAX ETF kaufen? Was dafür spricht…

1. DAX-ETF statt vieler Einzelaktien

Die wohl besten Argumente, welche dafür sprechen, einen DAX-ETF zu kaufen, sind die wesentlich geringeren Kosten sowie der überschaubare Aufwand, im Vergleich zu einer Reihe von Investitionen in deutsche Einzelwerte. Mit einem DAX-ETF deckt man auf einen Schlag den gesamten Index ab. Aufwendiges Nachjustierungen, falls einzelne Aktien in den DAX aufsteigen oder herausfallen, sind nicht notwendig.

ETFs eignen sich in der Tat ganz hervorragend für Anleger, die besonderes Interesse an der Entwicklung bestimmter Märkte haben und sich dabei weniger für Einzelaktien interessieren.

2. Die deutsche Wirtschaft bleibt weiter stark

Allen Unkenrufen zum Trotz fungierte die deutsche Wirtschaft in den vergangenen Jahren regelmäßig als Antriebsmotor Europas. Auch nach dem krisenbedingten Shutdown kam die deutsche Wirtschaft im Vergleich zu anderen wieder recht schnell auf die Beine. Zwar mussten die Experten ihre Konjunkturprognosen für das laufende und das kommende Jahr aufgrund der anhaltenden Versorgungslücken nach unten korrigieren. Dies ist jedoch kein rein deutsches Problem.

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Die Stärke der deutschen Wirtschaft spiegelt sich auch in der überzeugenden Performance des DAX über die letzte Dekade hinweg wider. Während der DAX in diesem Zeitraum um 172 Prozent zulegen konnte, waren es beim französischen Leitindex CAC 40 beispielsweise nur 134 Prozent. Beim britischen FTSE 100 stehen gar nur 33 Prozent Plus zu Buche. Im europäischen Vergleich schneidet der DAX durchaus sehr gut ab.

3. DAX ist nach Aufstockung robuster und repräsentativer

Lange Zeit über war die geringe Größe des DAX ein häufig vorgebrachter Kritikpunkt vieler Experten und Anleger zugleich. Mit gerade einmal 30 Werten konnte der DAX die Vielfältigkeit der deutschen Wirtschaft nur sehr eingeschränkt repräsentieren. Dies traf umso mehr zu, als dass im DAX vor allem große Industriekonzerne dominierten, die jedoch nur einen Teil der deutschen Wirtschaftslandschaft ausmachen.

Im Zuge der Aufstockung des DAX auf 40 Werte konnte dieses Problem zumindest zu einem gewissen Grad behoben werden. Zwar ist das Übergewicht der großen Industrieunternehmen nach wie vor gegeben und auch im Bereich der Technologiewerte hätte sich der ein oder andere vermutlich noch etwas mehr gewünscht. Insgesamt betrachtet hat sich der DAX mit Blick auf Diversifikation und Repräsentation der deutschen Wirtschaft mit der Aufstockung aber definitiv nicht verschlechtert.

… und was dagegen

1. Der DAX bleibt trotz Aufstockung ein Leichtgewicht

Zwar hat der DAX mit Airbus durchaus ein weiteres Schwergewicht erhalten. Insgesamt betrachtet bleibt der deutsche Leitindex mit Blick auf die Marktkapitalisierung international gesehen jedoch weiterhin ein Leichtgewicht. Besonders die großen US-Tech-Konzerne stehlen sowohl den deutschen Aktien als auch dem DAX als Ganzes regelmäßig die Show.

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Mit dem großen Aktienindex S&P 500 kann sich der DAX in keinster Weise messen. Über die vergangenen 10 Jahre performte dieser mit 272 Prozent und damit deutlich besser als sein deutsches Gegenstück.

2. Diversifikation mit Einschränkungen

Wie oben bereits erwähnt ist es dem DAX mit seiner Aufstockung auf 40 Aktien nur teilweise gelungen, sich breit aufzustellen. Besonders die wachstumsstarken Tech-Aktien, welche vor allem in den USA für die ganz großen Renditen sorgen, sucht man im DAX weitestgehend vergeblich.

Zum Teil ist dies sicherlich darauf zurückzuführen, dass es in Deutschland schlicht und ergreifend an wachstumsstarken Pendants zu den US-amerikanischen Technologie-Unternehmen fehlt. Andererseits lässt sich der Mangel an innovativen Senkrechtstartern auch ein wenig mit der Furcht vor einem zweiten Wirecard erklären. Unternehmen müssen nun mindestens zwei Jahre lang profitabel sein, ehe eine Aufnahme in den DAX möglich ist. Gerade bei vielen Wachstumstiteln ist es in den ersten Börsenjahren aber oft schwer mit der Profitabilität.

3. Andere deutsche Indizes performen noch besser

Trotz der jüngsten Rekordjagd ist der DAX keineswegs der renditeträchtigste deutsche Aktienindex. Der deutsche Nebenwerte-Index SDAX konnte in den letzten 10 Jahren um 284 Prozent wachsen und damit sogar noch den S&P 500 übertreffen. Beim Technologie-Index TecDAX steht über den gleichen Zeitraum ein Kurswachstum von 468 Prozent zu Buche. Auch der durch die DAX-Erweiterung geschrumpfte MDAX kann seinen großen Bruder in puncto Performance deutlich hinter sich lassen.

Für wen lohnt sich ein Investment in einen DAX ETF?

Ob nun die Pro- oder Contra-Argumente schwerer wiegen, muss letztlich jeder Anleger für sich selbst entscheiden. Wer in erster Linie an einer hohen Rendite interessiert ist, fährt mit dem DAX allerdings trotz neuerlicher Kursrekorde nicht unbedingt gut. Dafür performen die US-amerikanischen Indizes wie der S&P 500 oder der Nasdaq einfach zu gut.

Das bedeutet allerdings nicht, dass ein DAX-ETF nicht dennoch eine sinnvolle Ergänzung innerhalb des eigenen Depots darstellen kann. Bei der Wertpapieranlage ist Diversifikation das A und O. Ein DAX-ETF kann hier einen wertvollen Beitrag leisten.

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Für Anleger, die in jedem Fall an einer Beteiligung an deutschen Aktien interessiert sind, stellt der DAX in der Tat eine sinnvolle Alternative zum Investment in Einzelaktien dar. Die Gefahr, von einem zweiten Wirecard überrascht zu werden, wird durch das Investment in einen Indexfonds von vornherein ausgeschlossen. Auch das Risiko gewöhnlicher Kursschwankungen ist mit einem DAX-ETF merklich reduziert.

Wer Interesse an einem DAX-ETF hat, kann zwischen diversen unterschiedlichen Anlageprodukten wählen. Darüber hinaus werden natürlich auch die anderen deutschen Indizes von entsprechenden Indexfonds abgebildet.

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Florian Schulze hat einen Abschluss in internationaler Politik und Wirtschaftspolitik und studiert derzeit Mathematik. ETFs, Aktien und Kryptowährungen sind seine Leidenschaft.

Jeder Handel ist riskant. Keine Gewinngarantie. Jeglicher Inhalt unserer Webseite dient ausschließlich dem Zwecke der Information und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Dies gilt sowohl für Assets, als auch für Produkte, Dienstleistungen und anderweitige Investments. Die Meinungen, welche auf dieser Seite kommuniziert werden, stellen keine Investment Beratung dar und unabhängiger finanzieller Rat sollte immer wenn möglich eingeholt werden.

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