Deutsche Aktien: Tops und Flops aus dem ersten Halbjahr 2021

Für die weltweiten Aktienmärkte verlief das erste Halbjahr 2021 über weite Strecken positiv. Trotz einiger Korrekturen stiegen viele Indizes in Richtung Rekordhoch. Im folgenden Beitrag soll es um den deutschen Aktienmarkt gehen. Hier stellen wir positive Überraschungen aus Q1 und Q2 2021 vor, während es auch Flop-Aktien gibt, welche negativ herausstachen. Neben einigen bekannten Unternehmen wird hier auch die ein oder andere unbekanntere Aktie eine Rolle spielen.

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Die Top-Aktien Deutschlands

Zunächst sollen vier Aktien vorgestellt werden, die sich im ersten Halbjahr 2021 hervorragend entwickelt haben. Die Schlechteste dieser Aktien hat immerhin noch 150 % Rendite gemacht. Die beste Aktie hat in den vergangenen sechs Monaten sogar eine Performance von 200 % erzielt.

Sino (218 %)


Besonders erfolgreich lief das erste Halbjahr für die deutsche Sino AG. Denn die Anteilsscheine des Finanzdienstleisters haben über 200 % Rendite in nur sechs Monaten gebracht. Dabei liegt der Fokus auf der Abwicklung von Wertpapiergeschäften im Privatkundensegment – besonders die Vieltrader werden vom Angebot der Sino AG angesprochen.

Ernst Russ (196 %)


Ebenfalls einen hervorragenden Start in das Börsenjahr 2021 feierte die Ernst Russ AG. Die deutsche Asset- und Investment-Gesellschaft erreicht zwar nicht ganz die 200 % Rendite. Dennoch gehört die Aktie zu den Besten des ersten Halbjahrs. Der Fokus des Unternehmens liegt auf Investments in die Schifffahrt. Denn die internationale Reederei setzt auf eine nachhaltige maritime Zukunft. Trotz einer langen Historie von über 125 Jahren gehört die Ernst Russ AG augenscheinlich immer noch zu den spannenden Unternehmen.

BioNTech (165 %)


Kaum ein deutsches Unternehmen war im Jahr 2021 derart in der weltweiten Öffentlichkeit präsent wie das Mainzer Biotech-Unternehmen BioNTech. Denn mit dem eigenen Impfstoff hält man den Schlüssel zur Pandemie-Bekämpfung in der Hand. Die explodierenden Aufträge, Umsätze und auch Gewinne drückten sich auch im Aktienkurs aus. Dieser stieg von bereits hohem Niveau um weitere 165 % – und langfristig schlummert beim Experten für die mRNA-Technologie weiteres Potential.

Heidelberger Druck (151 %)


Ebenfalls ein echter deutscher Top-Performer war im Jahr 2021 das Unternehmen Heidelberger Druckmaschinen AG. Diese ist ein weltweit führender Anbieter von speziellen Druckmaschinen. Obgleich die Printmedien immer mehr auf digitale Angebote umstellen, floriert das Geschäft bei Heidelberger Druck. Mittlerweile hat man sich mehr auf die Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung eingestellt. Die Verantwortlichen sprechen von einer Transformation zum Technologie-Unternehmen.

Die Flop-Aktien Deutschlands

Die folgenden hierzulande an der Börse notierten Unternehmen schrieben im ersten Halbjahr 2021 wahrlich keine Erfolgsgeschichte. Nach sechs Monaten stehen die Aktien zwischen 40-60 % im Minus.

Epigenomics (-59 %)


Bei Epigenomics handelt es sich um ein deutsches Biotech-Unternehmen, das im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierhandelsbörse notiert. Das Unternehmen ist auf die Entwicklung von Technologien zur Früherkennung von Krebs spezialisiert. Charakteristisch für Biotech-Unternehmen – insbesondere im Small Cap Bereich – ist das Leben von einer Zukunftsvision. Enttäuschungen führen oft zu rasanten Kurseinbrüchen. Zuletzt verkündete man jedoch die erfolgreiche Aufnahme von neuem Kapital via Schuldverschreibung, um einen Darmkrebsfrüherkennungstest zu entwickeln – es bleibt somit spannend bei Epigenomics.

DFV Deutsche Familienversicherung (-47 %)


Die DFV Deutsche Familienversicherung AG ist eine deutsche Aktiengesellschaft, die ihren Sitz in Frankfurt am Main hat. Bereits am ersten Handelstag des Jahres stürzte die Aktie rapide ab, nachdem sich der Vorstand gezwungen sah, eine Gewinnwarnung herauszugeben. Allerdings folgten in den nächsten Wochen einige Hochstufungen der Aktie. Denn 2021 möchte man weiterwachsen und 2022 schwarze Zahlen schreiben. Vom jetzigen Kursniveau bei rund 13 Euro gibt es laut Analysten durchaus Aufwärtspotential.

Publity (-46 %)


Die Publity Aktie verlor im ersten Halbjahr fast die Hälfte ihres Werts. Das Unternehmen beschäftigt sich vorrangig mit Investments in Gewerbeimmobilien. Seit 1999 werden vorrangig in westdeutschen Metropolen Gewerbeobjekte mit hoher Renditeerwartung gekauft.

Bitcoin Group (-44 %)


Die letzten Wochen standen wahrlich nicht im Zeichen des Kryptomarkts. So kommt es auch, dass die Aktie der deutschen Bitcoin Group um über 44 % ihres Werts im ersten Halbjahr 2021 verlor. Das Unternehmen beschäftigt sich als Beteiligungsgesellschaft mit Investments in andere Unternehmen. Der Fokus liegt auf innovativen Konzepten und disruptiven Technologien. Dies können sowohl Aktiengesellschaften als auch Start-ups vor dem IPO sein.

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Nach meinem Rechtswissenschaften- und Management-Studium habe ich mich für eine Tätigkeit als Freelancer entschieden. Mein Fokus beim Texten liegt seit vielen Jahren auf den Themen Geldanlage, Kapitalmärkte und Business. Auch im Privatleben gibt es für mich keinen Tag ohne Börse, Aktien und Co.

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