Diese fünf gefallenen Tech-Hot-Stocks würde ich kaufen und langfristig halten 

Zuletzt schien es nur noch eine Frage der Zeit, bis einige Tech-Hot-Stocks korrigieren – zu stark war der Anstieg im Jahr 2020, zu hoch die Bewertung einiger Unternehmen. Doch in den letzten Wochen folgte eine Abkühlung im Tech-Sektor. Insbesondere nach den Quartalszahlen erwischte es einige Aktien heftig.

Zwar waren die Quartalszahlen überwiegend gut und übertrafen die Erwartungen. Dennoch suchten Anleger das sprichwörtliche Haar in der Suppe, um die Aktien zu verkaufen und Gewinne zu realisieren. Die Erwartungen waren schlichtweg zu hoch. Allerdings kann ein starker Abverkauf für mutige Anleger Chancen bieten. Die fünf folgenden Tech-Hot-Stocks würde ich kaufen und langfristig halten – natürlich immer gut diversifiziert, denn Risiken sind schließlich vorhanden.

The Trade Desk (WKN: A2ARCV)


Von ihrem Allzeithoch bei rund 800 Euro aus dem Dezember 2020 ist die TTD-Aktie mittlerweile weit entfernt. Rund um die Verkündung der Quartalszahlen gab es einen kräftigen Abverkauf, der den vorherigen Abwärtstrend noch beschleunigte. Zwar konnte das Umsatzwachstum im Q1 überzeugen – die Anleger reagierten jedoch auf den Umstand, dass die Verantwortlichen aufgrund von pandemischen Unsicherheiten keine Gewinnprognose abgeben. Folglich ging es in den nächsten Stunden um 25 % runter.

Als innovatives Werbeunternehmen ist The Trade Desk jedoch ein spannendes Investment. Da spielt es keine Rolle, ob eine kurzfristige Gewinnprognose abgegeben wird oder nicht. Heute verdient TTD lediglich einen kleinen Anteil aus dem gigantischen Werbemarkt. Langfristig könnte sich dies jedoch ändern, sodass TTD-Anleger vor allem Geduld mitbringen müssen.

Fastly (WKN: A2PH9T)


Die Corona-Rallye der Fastly-Aktie war beeindruckend. Innerhalb von wenigen Wochen vervielfachte sich der Wert der Anteilsscheine. Von zwischenzeitigen Kursen über 100 Euro ist heute jedoch nichts mehr zu sehen. Die zweifelslose Überbewertung wurde nach und nach abgebaut. Heute notiert die Fastly-Aktie bei rund 35 Euro.

Zwar gab es zusätzlich zur Veröffentlichung der Quartalszahlen personelle Querelen. Sofern Anleger diese jedoch genau im Auge behalten, könnten sich dennoch Chancen bieten. Die fundamentale Entwicklung des Unternehmens war gut. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 35 %, zugleich steigerte man die Kundenzahl deutlich und erzielte mit jedem Kunden mehr Umsatz.

Teladoc Health (WKN: A14VPK)


Das US-amerikanische Unternehmen Teladoc Health befindet sich mit dem Geschäftsmodell Telemedizin in einem Zukunftstrend. Im letzten Quartal veröffentlichte Teladoc gute Zahlen, die die Erwartungen der Analysten mehrheitlich schlugen. Dennoch hat die Aktie in den letzten Monaten fast halbiert. Aktuell notiert der Aktienkurs sogar unter dem Vor-Corona-Hoch, obgleich die Digitalisierung des Medizinsektors eigentlich den Trend Telemedizin beschleunigen dürfte. Nichtsdestotrotz hatte sich die Bewertung zuletzt einfach zu schnell von der Unternehmensrealität entfernt. Mittlerweile scheint die Gelegenheit für langfristige Anleger jedoch besser, in den US-amerikanischen Marktführer für telemedizinische Anwendungen zu investieren.

Huya (WKN: A2JL12)


Bei Huya handelt es sich um ein chinesisches Unternehmen, das im zukunftsträchtigen Streamingmarkt unterwegs ist. Von einem Aktienkurs über 28 Euro im März 2021 brach der Kurs auf rund 12 Euro ein. Dabei sind die langfristigen Aussichten für das Streaming infolge von Gaming- und eSports-Boom überaus intakt. Dies gilt umso mehr für das Reich der Mitte. Dennoch enttäuschten zuletzt das Nutzerwachstum und viele Anleger sehen den geplanten Merger mit DouYu kritisch. Zwar würde man zum unangefochtenen Marktführer – die Bedenken sind jedoch groß, dass die chinesische Regierung all dem einen Strich durch die Rechnung macht.

Liveperson (WKN: 936891)


Nachdem die Aktie des US-amerikanischen Unternehmens Liveperson Anfang des Jahres schon deutlich über 55 Euro lag, kratzt man nun wieder an den 40 Euro. Dabei setzt das Unternehmen auf eine Kombination aus den Zukunftstrends Cloud und KI. Unternehmenskunden können die Liveperson-Produkte erwerben und für die Kommunikation mit Kunden einsetzen. Denn dieses bietet die bekannten Chatbots an, die den Kundenservice automatisieren. Mit fortschreitender Entwicklung dürften die Chatbots in immer mehr Bereichen Einzug erhalten. Experten gehen weiter von stark steigenden Umsätzen aus. Für ein derart wachstumsstarkes Unternehmen ist ein aktuelles KUV von 7 vergleichsweise günstig.

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Nach meinem Rechtswissenschaften- und Management-Studium habe ich mich für eine Tätigkeit als Freelancer entschieden. Mein Fokus beim Texten liegt seit vielen Jahren auf den Themen Geldanlage, Kapitalmärkte und Business. Auch im Privatleben gibt es für mich keinen Tag ohne Börse, Aktien und Co.

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