Fresenius-Aktie: Fünf Gründe für hohe Kursgewinne in den nächsten Jahren 

Insbesondere bei Dividenden-Investoren gehörte der deutsche Gesundheitskonzern Fresenius (WKN: 578560) zu den beliebtesten Aktien im hiesigen Börsen-Universum. Doch in den letzten drei Jahren lief es nicht allzu gut für die Anteilsscheine von Fresenius. In diesem Zeitraum verlor die Aktie fast 40 % ihres Werts.

In den letzten Wochen hat die Fresenius-Aktie allerdings ihren langfristigen Abwärtstrend gebrochen. Charttechnisch sieht es nun wieder deutlich besser beim Gesundheitskonzern aus Bad Homburg vor der Höhe aus. Doch auch fundamental gibt es gute Gründe, die für überdurchschnittliche Kursgewinne in den nächsten Jahren sprechen. Im folgenden Beitrag geht es um fünf Gründe, warum ich die Fresenius-Aktie kaufen würde.

Starkes Umsatz- und Gewinnwachstum

Im letzten Jahrzehnt steigerte Fresenius seinen Umsatz kontinuierlich. Zwar schwächte sich das Umsatzwachstum ab 2017 leicht ab. Dennoch notiert der Umsatz von Fresenius Jahr für Jahr auf neuen Hochs. Wenn man den Prognosen der Analysten Glauben schenkt, wird sich dies auch in den nächsten Jahren nicht ändern. Der Umsatz von Fresenius dürfte weiterwachsen.

In den letzten fünf Jahren konnte das Gewinnwachstum nicht mehr an alte Glanzzeiten anknüpfen. In diesem Zeitraum wuchs der Gewinn im Durchschnitt um 4,25 % pro Jahr. 2020 ging der Gewinn im Zuge der Corona-Pandemie jedoch deutlich zurück. Doch bereits vor dem pandemischen Geschehen stockte das Wachstum – Grund dafür waren insbesondere die Übernahmen. Für die nächsten Jahre sehen die Prognosen wieder besser aus. Ab 2022 soll auch der Gewinn Jahr für Jahr steigen.


Nachholeffekte nach der Pandemie

Die Pandemie sorgte für eine sinkende Nachfrage nach den Leistungen von Fresenius. In den Krankenhäusern mussten Betten freibleiben, bei den wichtigen Dialyse-Patienten war die Sterblichkeitsrate hoch. Nach der Pandemie könnte es jedoch Nachholeffekte geben, wenn aufgeschobene Eingriffe in den Krankenhäusern wieder durchgeführt werden.

Krisensicheres und vielseitiges Geschäftsmodell

Der Gesundheitskonzern Fresenius ist in einer krisensicheren Branche tätig. Weltweit sind über 300.000 Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern für das deutsche Unternehmen aktiv. Das Geschäftsmodell besteht dabei aus vier verschiedenen Segmenten und ist breit diversifiziert. Einige Tochterunternehmen befinden sich vollständig im Besitz von Fresenius – bei den anderen Segmenten hält der Gesundheitskonzern zumindest einen großen Anteil der Aktien.

Das börsennotierte Tochterunternehmen Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter für Dialyse-Behandlungen bei Nierenerkrankungen. Insgesamt gibt es fast 4000 eigene Kliniken für die Dialyse. Die anderen Geschäftssegmente betreffen den Betrieb von Krankenhäusern – in Deutschland aber auch Lateinamerika -, die Produktion von Medikamenten und Ernährung sowie das Projektmanagement bei Gesundheitseinrichtungen.

Historisch niedrige Bewertung

Aktuell wird die Fresenius-Aktie mit einem KGV von unter 14 und einem KUV von 0,6 bewertet. Damit liegen die Bewertungskennzahlen unter dem historischen Durchschnitt. Vor der Pandemie und insbesondere zwischen 2016 und 2018 war die Fresenius-Aktie deutlich höher bewertet – der Grund: das stärkere Umsatz- und Gewinnwachstum. Schließlich bezahlen Investoren an der Börse gerne einen Aufpreis, wenn in Zukunft deutlich mehr Umsatz und Gewinn erwartet werden. Aktuell spricht jedoch viel dafür, dass Fresenius langfristig auf seinen Erfolgspfad zurückkehren kann. Dann dürfte sich auch der Multiplikator wieder erhöhen und der Aktienkurs schneller steigen.

Gesellschaftliche Trends geben Rückenwind

Dazu kommen einige gesellschaftliche Trends, die dem Geschäftsmodell von Fresenius Rückenwind geben. Zum einen werden die Menschen immer älter. Mit steigendem Alter steigt jedoch auch der Bedarf an medizinischen Leistungen. Zum anderen wächst die Bevölkerung weltweit, sodass mehr Nachfrager bereitstehen. Der steigende Wohlstand in Schwellenländern – in denen Fresenius ebenfalls aktiv ist – könnte ebenfalls für Umsatz sorgen. Die Begleitumstände sind für das Geschäftsmodell von Fresenius aussichtsreich.

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Nach meinem Rechtswissenschaften- und Management-Studium habe ich mich für eine Tätigkeit als Freelancer entschieden. Mein Fokus beim Texten liegt seit vielen Jahren auf den Themen Geldanlage, Kapitalmärkte und Business. Auch im Privatleben gibt es für mich keinen Tag ohne Börse, Aktien und Co.

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