iShares Gold Producers ETF oder VanEck Vectors Junior Gold Miners ETF: Was ist der bessere Goldminen-ETF?  

Viele Anleger nutzen Edelmetalle zur Diversifikation ihres Depots. Gold erfreut sich als Krisenwährung großer Beliebtheit. Schließlich entwickeln sich die Gold-Kurse oftmals entgegengesetzt zum Aktienmarkt. Wer auf eine Mischung aus Gold-Investment und Aktienkauf setzt, kann über Goldminen-ETFs nachdenken. Dabei investiert man in die Unternehmen, die sich mit der Goldförderung beschäftigen – diese profitieren natürlich unmittelbar von einer Steigerung des Goldpreises.

Doch deutsche Investoren haben die Qual der Wahl. Schließlich stehen zahlreiche Goldminen-ETFs unterschiedlicher Anbieter zur Verfügung. Der folgende Beitrag widmet sich der Frage, ob der iShares Gold Producers ETF (ISIN: IE00B6R52036) oder der VanEck Vectors Junior Gold Miners ETF die bessere Wahl ist?

Allgemeines über die ETFs

Der iShares Gold Producers ETF ist ein physischer ETF mit einer Kostenquote von 0,55 %. Die Erträge werden thesauriert. Die Fondsgröße beläuft sich auf über 1,5 Milliarden Euro.
Beim VanEck Vectors Junior Gold Miners ETF handelt es sich ebenfalls um einen thesaurierenden und physischen ETF. Mit einer Fondsgröße von 400 Millionen Euro ist der ETF ein wenig kleiner.

Anlagestrategie und Regionen

Beim iShares Gold Producers ETF handelt es sich um einen globalen Exchange Traded Funds, der in Unternehmen investiert, die sich mit der Exploration und Förderung von Gold beschäftigen. Kanadische Unternehmen machen die Hälfte der ETF-Positionen aus. Zudem sind Goldminen-Betreiber aus Australien, den USA und Südafrika jeweils mit einem Anteil von 10-15 % vertreten.


Im VanEck Vectors Junior Gold Miners ETF sind demgegenüber die Junior-Unternehmen enthalten, die im Gold- und Silberbergbau aktiv sind. Bedingung ist, dass diese mindestens die Hälfte ihrer Umsätze in diesem Bereich erzielen. Erneut stammt fast die Hälfte der Unternehmen aus Kanada. Im Anschluss folgt Australien mit ebenfalls 20 %. Im VanEck Vectors Junior Gold Miners ETF sind US-Unternehmen deutlich geringer repräsentiert.
Die größten Positionen

Die größte Position im iShares Gold Producers ETF ist das amerikanische Bergbau-Unternehmen Newmont Mining (WKN: 853823), das als einzige Position über 10 % des ETFs ausmacht.

Demgegenüber macht die größte Position etwas über 7 % des VanEck Vectors Junior Gold Miners ETFs aus. Dabei handelt es sich um das australische Gold-Unternehmen Northern Star Resources (WKN: A0BLDY).


Die Performance

Seit der Auflage im Jahr 2011 hat der iShares Gold Producers ETF eine negative Rendite pro Jahr erzielt. Durchschnittlich verlor der ETF an -3 % pro Jahr. Allerdings sah es zuletzt besser aus. Rückblickend erzielte der iShares Gold Producers ETF eine Rendite von 20 % pro Jahr in den letzten drei Jahren.

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Der VanEck Vectors Junior Gold Miners ETF wurde erst im Jahr 2015 aufgelegt. Seit der Auflage hat er eine zweistellige Rendite erzielt. In den letzten drei Jahren ging es immerhin um 15 % p.a. nach oben.

Welchen Goldminen-ETF sollten Anleger kaufen?

Wer einen Goldminen-ETF möchte, hat die Qual der Wahl. An großen Unterschieden mangelt es zwischen den beiden ETFs. Kostenquote, Ertragsverwendung und Replikation sind identisch. Zugleich sind auch Diversifikation und geografische Aufteilung ähnlich. Die Performance war in den letzten Jahren beim iShares Gold Producers ETF etwas besser. Dennoch können Anleger auch mit dem VanEck Vectors Junior Gold Miners ETF nichts verkehrt machen, wenn sie auf die kleineren Junior-Unternehmen setzen wollen.

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