Nichtzyklische Konsumgüter: Diese fünf Aktien sind meine Favoriten 

Wer in Unternehmen aus dem Bereich Nichtzyklische Konsumgüter investiert, verleiht seinem Depot eine gewisse Stabilität. Schließlich ist es typisch für die Nichtzykliker, dass diese unabhängig von der Konjunktur stabile Erträge erwirtschaften. Dies geht oftmals mit geringen Kursschwankungen einher. Zugleich zahlen viele Konsumgüter-Unternehmen hohe Dividenden.

Im folgenden Beitrag geht es um fünf Aktien aus dem Bereich Nichtzyklische Konsumgüter, die aktuell meine Favoriten sind. Dabei soll die momentane Bewertung keine Rolle spielen – es geht vielmehr ausschließlich um die Unternehmen und dessen Zukunftsaussichten.

Diageo (WKN: 851247)

Bei Diageo handelt es sich um ein britisches Unternehmen, das weltweit alkoholische Getränke vertreibt. Insgesamt ist Diageo in über 180 Ländern auf der Welt verbreitet – die Spirituosen findet man also wirklich überall. Die Haupt-Absätzmärkte sind jedoch die USA und Europa. Dennoch ist Diageo auch in den Schwellenländern aussichtsreich vertreten. Dies ist besonders spannend, da dort die Nachfrage nach alkoholischen Premium-Getränken noch steigt.

Zum Produktportfolio von Diageo gehören beispielsweise die beliebte Biermarke Guiness oder der Rum Captain Morgan. Doch auch die Spirituosen Smirnoff, Glenkinchie oder Gordon’s Gin sind wohl den meisten Menschen ein Begriff. Zwar brachen die Umsätze und Gewinne im Jahr 2020 ein – dennoch sind die langfristigen Aussichten intakt. In den nächsten Jahren sollen die Umsätze wieder steigen. 2022 will das Unternehmen die Zahlen von vor Corona erreichen.

Dazu gibt es typisch für ein Konsumgüterunternehmen eine ansehnliche Dividende. Diese steigert der britische Getränkehersteller seit über 30 Jahren. Mittlerweile beläuft sich die Dividende auf über 2 %.


Unilever (WKN: A0JNE2)

Bei Unilever handelt es sich ebenfalls um ein britisches Unternehmen. Täglich nutzen weit über 2 Milliarden Menschen die vielfältigen Produkte von Unilever. Schließlich sind die Marken wie Axe, Knorr, Lipton oder Ben & Jerrys im Alltag der Menschen omnipräsent.

Bei den Konsumgüterherstellern im Bereich Lebensmittel und Hygieneprodukte hat Unilever frühzeitig die Zeichen der Zeit erkannt. Nachhaltigkeit spielt für das Unternehmen eine immer größere Rolle. Dazu kommt die vielversprechende Positionierung in den Schwellenländern, da dort die Nachfrage nach Konsumgütern weiter steigt. In Indien ist beispielsweise das Tochterunternehmen Hindustan Unilever tätig, in Indonesien kümmert sich PT Unilever Indonesia um die Firmengeschäfte.


Church & Dwight (WKN: 864371)

Bei Church & Dwight handelt es sich um ein amerikanisches Konsumgüterunternehmen, das den Fokus auf Haushaltsprodukte und die Körperpflege legt. Insgesamt gehören über 10 bekannte Konsumgütermarken zum Unternehmen. In den USA nutzen über 80 % der Haushalte mindestens ein Produkt von Church & Dwight.

Mit gezielten Übernahmen konnte das Unternehmen seine Marktstellung kontinuierlich ausbauen. Die Umsätze stammen zum überwiegenden Teil aus den Bereichen Haushaltsprodukte und Körperpflege. In den letzten fünf Jahren wuchs der Umsatz durchschnittlich um 8 %, beim Gewinn waren es sogar fast 14 %.


Walmart (WKN: 860853)

Walmart ist der größte Einzelhändler der Welt. Mit über zwei Millionen Mitarbeitern handelt es sich zugleich um den größten privaten Arbeitgeber. Der Fokus des Unternehmens liegt auf den USA. Dort gibt es an jeder Ecke einen Walmart. Allerdings hat es der Einzelhändler geschafft, die Unternehmensstrategie zu digitalisieren. Walmart bietet die eigenen Produkte im Internet an und setzt dabei auf eine Qualitätsstrategie.

Zukünftiges Wachstum soll durch Expansion entstehen. Hier hat die Unternehmensführung beispielsweise Indien ins Auge gefasst. In den letzten fünf Jahren wuchs der Umsatz leicht im niedrigen einstelligen Bereich. Anleger bekommen bei Walmart seit fast einem halben Jahrhundert eine Dividende.


Zooplus (WKN: 511170)

Zu guter Letzt landet auch ein deutsches Unternehmen in der Liste mit den favorisierten Konsumgüteraktien. Dabei handelt es sich um die Zooplus AG, die ihren Hauptsitz in München hat. Das Unternehmen betreibt eine E-Commerce-Plattform für Haustiere. Der Haustiermarkt wächst stark. Viele Menschen behandeln ihre Haustiere wie Familienmitglieder. Das Umsatzwachstum betrug in den letzten fünf Jahren durchschnittlich über 20 %.



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Nach meinem Rechtswissenschaften- und Management-Studium habe ich mich für eine Tätigkeit als Freelancer entschieden. Mein Fokus beim Texten liegt seit vielen Jahren auf den Themen Geldanlage, Kapitalmärkte und Business. Auch im Privatleben gibt es für mich keinen Tag ohne Börse, Aktien und Co.

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