PowerCell Sweden Aktie: Lohnt sich jetzt ein Einstieg?

Die PowerCell Sweden Aktie befindet sich seit Januar dieses Jahres in einem steilen Sinkflug. Doch mittlerweile gibt es einen Hoffnungsschimmer am Horizont. Ist ein Ende der Talfahrt in Sicht?

Am Montag hatte der Kurs der PowerCell Sweden Aktie (ISIN: SE0006425815) zwischenzeitlich abermals um 5 Prozent nachgegeben, konnte sich am Ende jedoch nochmals etwas fangen und den Kursverlust halbieren.

PowerCell Sweden Aktie stürzt ab

Über weite Strecken des zurückliegenden Jahres hatte die Aktie des schwedischen Brennstoffzellenherstellers zu den Lieblingen vieler Anleger gehört. Ähnlich wie bei zahlreichen anderen Unternehmen aus der Wasserstoff-Branche stand der steile Kursanstieg der Aktie jedoch in keinem Verhältnis zur aktuellen wirtschaftlichen Lage von PowerCell Sweden.

Gegen Ende Januar kam es dann zum großen Knall. Viele der einst gehypten Wasserstoffaktien sahen sich plötzlich mit massiven Kursverlusten konfrontiert. Seit ihrem einstigen Kurshöhepunkt am 24. Januar hat die PowerCell Sweden Aktie fast 60 Prozent an Wert eingebüßt.

Bisher gab es keinerlei Anzeichen, die auf ein Ende des unablässigen Kursverfalls hingedeutet hätten. Die jüngten Zahlen wecken jedoch die Hoffnung auf ein mögliches Ende des Schreckens.

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Quartalsumsatz weckt Hoffnung

Die Zahlen für das erste Quartal 2021 zeigen tatsächlich ein Umsatzwachstum von 11 Prozent. PowerCell Sweden konnte seinen Umsatz damit auf 29,75 Millionen Schwedische Kronen (2,94 Mio. Euro) steigern. Damit gelang den Schweden das stärkste Quartal der bisherigen Unternehmensgeschichte.

Das Unternehmen konnte zuletzt laut eigener Aussage einen merklichen Nachfrageanstieg beobachten. Demnach war vor allem die Nachfrage nach stationären Brennstoffzellen gestiegen.


Der Vorstandsvorsitzende Richard Berkling geht derweil davon aus, dass sich diese Entwicklung in Zukunft noch weiter beschleunigen dürfte. Grund hierfür sind die strenger werdenden CO2-Beschränkungen. Dadurch würden immer mehr Kunden auf Brennstoffzellen zurückgreifen.

Freilich waren nicht alle Zahlen des letzten Quartalsberichts positiv. In absoluten Zahlen sank das operative Ergebnis auf -23,95 Millionen Schwedische Kronen (-2,37 Mio. Euro). Ursächlich hierfür waren u. a. die Einführung einer neuen Produkt- und Dienstleistungsmarke sowie Währungseffekte. Mit seiner neuen Marke PowerCellution stellt sich das Unternehmen jedoch gleichfalls für die Zukunft auf.

Kooperation mit Partnern soll Produktionskapazitäten steigern

Ebenfalls zukunftsgerichtet ist die Kooperation mit zwei starken Partnern aus der Industrie. Bereits 2019 hatte PowerCell Sweden zusammen mit Bosch einen Kooperationsvertrag geschlossen. Demnach wollen beide Unternehmen 2022 die gemeinsame Brennstoffzellen-Produktion aufnehmen.

Darüber hinaus hat man im vergangenen Jahr einen weiteren Kooperationspartner für sich finden können. Gemeinsam mit Hitachi ABB Power Grid strebt man eine umfassende Zusammenarbeit bei der Herstellung und Integration stationärer Brennstoffzellen an.

Die beiden Kooperationen dürften zwar erst in den kommenden Jahren Früchte tragen. Zusammen mit dem bereits jetzt spürbaren Anziehen der Nachfrage nach eben jenen stationären Brennstoffzellen eröffnet sich damit jedoch ein konkreter Ausblick auf zukünftige Umsatzsteigerungen.

Die vier Analysten, welche die Entwicklung der PowerCell Sweden Aktie beobachten, raten derzeit allesamt noch zum Halten. Das durchschnittliche Kursziel spricht mittlerweile jedoch eine andere Sprache. Dieses liegt mit 28 Euro nämlich nunmehr rund 50 Prozent oberhalb des aktuellen Kurses.

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Florian Schulze hat einen Abschluss in internationaler Politik und Wirtschaftspolitik und studiert derzeit Mathematik. ETFs, Aktien und Kryptowährungen sind seine Leidenschaft.

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