SAP-Aktie: Darum setze ich auf den deutschen Software-Giganten 

Mit einer Marktkapitalisierung von gut 135 Milliarden Euro ist SAP (WKN: 716460) das wertvollste deutsche Börsen-Unternehmen. Der Walldorfer Softwarekonzern hält die deutsche Fahne im Technologiesektor hoch. Obgleich der Aktienkurs in den letzten 3 Jahren nur um knapp 17 % zugelegt hat, setze ich weiterhin auf den heimischen Software-Giganten.

Im folgenden Beitrag gibt es einige Gründe, warum Anleger mit der SAP-Aktie in Zukunft eine überdurchschnittliche Rendite einfahren könnten.

Marktführer bei ERP-Software

SAP ist der größte Softwarekonzern Deutschlands und auch Europas. Der Fokus liegt auf der Entwicklung von ERP-Software. Dabei handelt es sich um Software-Lösungen, die sich mit dem Thema Enterprise-Resource-Planning beschäftigen. Mit einem Marktanteil jenseits der 20 % ist SAP der weltweite Marktführer. Erst kürzlich wurde bekannt, dass der Tech-Konzern Alphabet seine Systeme auf SAP umgestellt hat.

Langfristige Cloud-Strategie

SAP hat früh erkannt, dass in der Zukunft kein Weg an der Cloud vorbeiführt. Der Wandel zum Cloud-Unternehmen ist bereits weit fortgeschritten. Über ein Viertel der Umsätze stammen bereits aus dem Cloud-Segment.

CEO Christian Klein betont, dass die nachhaltige Wertsteigerung des Unternehmens im Vordergrund stehen soll. Das Wachstumspotential des Unternehmens und die Zufriedenheit der SAP-Kunden sollen nicht leiden, um die kurzfristige Marge des Unternehmens zu optimieren. Dies würde laut CEO Klein zulasten des Vertrauens in SAP gehen. Folglich soll der Umbau ohne Rücksicht auf kurzfristige Nachteile erfolgen, damit SAP langfristig ein erfolgreiches und wachsendes Unternehmen bleibt.

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Starker Burggraben

Wer einmal die SAP-Software im Unternehmen nutzt, wird nur widerwillig wechseln. Schließlich ist der Aufwand für eine vollständige Umstellung der ERP-Software sehr aufwändig. Zugleich können es sich Unternehmen gar nicht erlauben, aufwändige Change-Management-Prozesse zu etablieren. Schließlich kümmert sich die Software um so ziemlich alles im Unternehmen – von der Logistik über das Personal bis hin zum Kapital. Teilweise gingen sogar Konzerne insolvent, als sie von SAP zur Konkurrenz wechseln wollten.


Viel Potential bei Qualtrics

Zugleich birgt die Tochtergesellschaft Qualtrics viel Potenzial. Anfang des Jahres hat SAP eine Minderheitsbeteiligung von Qualtrics an die Börse gebracht. Dabei handelt es sich um einen Spezialisten für Marktforschung und das sogenannte Enterprise Feedback Management. Weltweit hat Qualtrics über 11.000 Firmenkunden. Die guten Quartalszahlen für das Q1 verhalfen der Aktie jedoch nur kurzzeitig zu einem Kurssprung. Nichtsdestotrotz hat SAP mit dem Kauf von Qualtrics für acht Milliarden Euro ein glückliches Händchen bewiesen.

Krisensicheres Abo-Modell

Das Geschäftsmodell von SAP ist krisensicher. Schließlich stammt ein Großteil der Umsätze aus den Abonnements der Kunden. Ohne die SAP-Software geht bei den Geschäftskunden nichts. Diese müssen auch in Krisenzeiten die SAP-Software nutzen und dafür bezahlen.

Kombination aus Value, Growth und Dividende

Mit der SAP-Aktie legt man sich ein spannendes Unternehmen ins Depot, das eine Mischung aus Value, Growth und Dividendentitel darstellt. In den letzten fünf Jahren wuchs der Umsatz im Durchschnitt um 5 % pro Jahr. Beim Gewinn waren es sogar fast 11 %. In den nächsten Jahren soll sich das Wachstum sogar noch beschleunigen.

Zugleich gibt es beim Walldorfer Softwareunternehmen eine Dividende. Ungewöhnlich für ein Technologie-Unternehmen zahlt SAP seit über 20 Jahren eine Dividende an die Anleger. Diese beträgt mittlerweile deutlich über 1 %.

Mit der SAP-Aktie können Anleger somit auf eine Kombination aus Kurswachstum und Dividendenrendite setzen. Sowohl der Aktienkurs als auch die Dividende werden voraussichtlich in Zukunft weiter steigen.

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Nach meinem Rechtswissenschaften- und Management-Studium habe ich mich für eine Tätigkeit als Freelancer entschieden. Mein Fokus beim Texten liegt seit vielen Jahren auf den Themen Geldanlage, Kapitalmärkte und Business. Auch im Privatleben gibt es für mich keinen Tag ohne Börse, Aktien und Co.

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