Tesla Aktie kaufen: Keine leichte Woche für Tesla-Aktionäre

Nicht zum ersten und wahrscheinlich nicht zum letzten Mal hat das US-amerikanische Unternehmen Tesla einen Konflikt mit den zuständigen Behörden. Die US-amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hat sich nun dazu entschieden, ein Ermittlungsverfahren gegen den Autobauer einzuleiten. Dabei geht es um eine zweistellige Anzahl an Fällen, die im Zusammenhang mit dem innovativen Autopiloten von Tesla stehen. Im Anschluss verlor die Tesla Aktie deutlich. Von über 610 Euro rutschten die Anteilsscheine teilweise unter 560 Euro. Mittlerweile versucht sich die Tesla-Aktie an einer Erholung – dennoch stehen auf Wochensicht noch über 5 % Minus.

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Umfassende Untersuchung des Tesla-Autopiloten

Die formelle Untersuchung der US-Verkehrsaufsichtsbehörde sorgte bei Anlegern für Unruhe. Denn es geht um eine umfassende Untersuchung, die insgesamt wohl über 750.000 Fahrzeuge von Tesla betrifft. Dabei geht es um die Modelle Y, S, X und 3, die aus den Jahren 2014 bis 2021 stammen. Seit 2018 soll es elf Unfälle oder Brände gegeben haben. Dabei kam sogar ein Mensch zu Tode. Augenscheinlich macht die Behörde jetzt ernst und möchte den Ursachen auf den Grund gehen.

Dabei steht Teslas Autopilot nicht zum ersten Mal im Mittelpunkt der Kritik. Schon öfters wurde beklagt, dass das US-Unternehmen dem Missbrauch der Technologie keinen Riegel vorschiebt. Denn aktuell ist es noch nicht erlaubt, dass der Fahrer seinen Sitz verlässt und der Autopilot allein die Steuerung des Autos übernimmt. Dennoch gibt es immer wieder Fälle, in denen Autofahrer ihren Sitz verlassen. Zugleich sind auch die Begriffe Autopilot oder Full-Self-Driving ein Kritikpunkt. Denn das Auto lenkt eigenständig, beschleunigt und bremst automatisch, ersetzt jedoch keinen menschlichen Fahrer – zumindest noch nicht.

Autopilot mittelfristig für Tesla von immenser Bedeutung

Dem Ausgang der Untersuchung dürfte Relevanz für das Unternehmen zukommen. Denn Tesla ist nicht nur ein reiner Hersteller von Elektrofahrzeugen. Vielmehr fundiert die hohe Bewertung des Autobauers auch und gerade auf der führenden Rolle im Bereich Autonomes Fahren. Zugleich möchte man mit dem Autopiloten von Tesla ein ertragsreiches Abo-Modell aufbauen, das wiederkehrende Erträge garantiert. Teslas Erfolg wird zwar nicht allein von der Rolle des Autopiloten abhängen – dennoch darf die Bedeutung nicht unterschätzt werden.

Charttechnisch vorerst kein Ausbruch in Sicht

Zuletzt performte die Tesla-Aktie gut. Mit Kursen bei über 700 US-Dollar spekulierten Anleger kurzzeitig auf einen Ausbruch nach oben. Der Widerstand aus dem April war fest im Blick. Der Aktienkurs rutschte nun wieder deutlich unter die 700 US-Dollar. Nun könnte die Aktie jedoch konsolidieren. Charttechnisch deutet aktuell wenig daraufhin, dass ein baldiger Ausbruch ansteht.


Positive Nachrichten aus Brandenburg

Dennoch gab es auch positive News für Tesla. Denn der Brandenburgische Wirtschaftsminister Jörg Steinbach von der SPD zeigte sich zuversichtlich, dass die Pläne von Elon Musk hinsichtlich eines Produktionsstarts in der deutschen Fabrik eingehalten werden können. Zukünftig möchte Tesla in Berlin über 500.000 Fahrzeuge pro Jahr bauen. Mittelfristig soll auch eine Batteriefabrik errichtet werden. Die Produktion könnte somit wie geplant noch in diesem Kalenderjahr starten.

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Nach meinem Rechtswissenschaften- und Management-Studium habe ich mich für eine Tätigkeit als Freelancer entschieden. Mein Fokus beim Texten liegt seit vielen Jahren auf den Themen Geldanlage, Kapitalmärkte und Business. Auch im Privatleben gibt es für mich keinen Tag ohne Börse, Aktien und Co.

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