Vorsicht Krypto-Betrüger: So werden Anleger abgezockt

Kryptowährungen eröffnen Anlegern zahlreiche renditestarke Möglichkeiten, ihr Geld zu investieren. Im Gleichschritt mit der wachsenden Popularität von digitalen Währungen steigt jedoch auch die Anzahl der Krypto-Betrüger. Wer hier nicht aufpasst, kann schnell eine Menge Geld verlieren. Wir klären über die häufigsten Betrugsmaschen auf und wie man sich vor ihnen schützt.

Krypto-Betrüger geben sich als Musk aus

Am vergangenen Samstag hatte Tesla-CEO Elon Musk einen Auftritt in der US-Comedyshow Saturday Night Live. Aufgrund einer unbedachten Aussage Musks stürzte der Dogecoin Kurs daraufhin zwischenzeitlich stark ab. Musks Aussagen sollten jedoch nicht die einzige Gefahr für Krypto-Anleger sein. In den vergangenen Tagen hatten einige Krypto-Betrüger versucht, Musks Auftritt zu nutzen, um ahnungslose Menschen um ihr Geld zu bringen.

Eine der Antworten auf eine kürzlich von Musk über Twitter durchgeführte Umfrage, ob Tesla in Zukunft auch Dogecoin akzeptieren sollte, schien von einem Account zu stammen, der dem offiziellen Tesla-Account zum Zerwechseln ähnlich sah. Darin wurde eine angebliche Marketing-Aktion von Tesla beworben.

Interessenten sollten die Webseite „www.doge.tesla.org“ besuchen. Dort angelangt, wurde man aufgefordert, eine bestimmte Summe einer Kryptowährung an einen angegebenen Account zu überweisen. Angeblich würde man daraufhin eine noch höhere Summe zurückerhalten. Wer dies jedoch tat, war sein Geld umgehend los.

Es handelte sich dabei bei Weitem nicht um die erste Betrugsmasche, in welcher der Name bekannter Unternehmen oder Prominenter genutzt wurde, um Unbedarfte um ihr Geld zu bringen. Erst im vergangenen Jahr war es einem Hacker gelungen, die Accounts zahlreicher Prominenter, darunter auch den von Elon Musk, zu hacken. Daraufhin hatte der Hacker exakt die gleiche Betrugsmasche angewandt und auf diese Weise zahlreiche Menschen hinters Licht geführt.

So schützen Sie sich vor den häufigsten Betrugsmaschen

Bereits seit geraumer Zeit ist die Zahl der Krypto-Betrüger deutlich gestiegen. Mit der zunehmenden Popularität von Kryptowährungen dürfte sich dieser Trend in den kommenden Jahren noch weiter fortsetzen.

Oft machen es sich die Betrüger zu Nutzen, dass sich viele Menschen nicht mit den technischen Feinheiten des Krypto-Handels auskennen. Darüber hinaus bietet die Goldgräberstimmung, die den Krypto-Markt durchzieht, aber auch einen fruchtbaren Nährboden für immer dreistere Betrügereien.

Wer sich als Anleger vor diesen Tricks schützen möchte, sollte zuerst einmal die am häufigsten verwendeten Maschen der Betrüger kennen. Am meisten kamen in den vergangenen Jahren die folgenden Tricks zum Einsatz.

Krypto-Betrüger nutzen gerne E-Mails

E-Mail-Betrugsmaschen sind beinahe so alt wie das Internet selbst. Wer keine Spam-Folder besitzt oder nicht achtsam mit den eigenen Daten umgeht, dürfte schon bald mit zahllosen Spam- und Werbemails überschüttet werden. Nicht selten verbergen sich darunter auch solche mit betrügerischen Absichten. Auch diverse Krypto-Betrügereien finden immer wieder über solche E-Mails statt.

So versenden Cyberkriminelle gerne Mails, in welchen sie neue Kryptowährungen und erfundene ICOs anpreisen. Wer den in der Mail enthaltenen Links folgt, gelangt entweder auf eine betrügerische Webseite oder fängt sich gleich einen Virus ein.

Am besten schützt man sich vor dieser Masche, in dem man unaufgeforderte Werbe-E-Mails zu Kryptowährungen prinzipiell ignoriert und löscht. Stammt die E-Mail hingegen angeblich von einem bekannten Anbieter oder einer seriös erscheinenden Webseite, sollte man vorher genau prüfen, ob die Mail auch tatsächlich von diesen versendet wurde.

Tweets und Social-Media-Beiträge

Die oben erwähnten Beispiele im Zusammenhang mit Elon Musk sind beileibe keine Einzelfälle. Immer wieder geben sich Krypto-Betrüger als Prominente aus, um arglose Follower hereinzulegen.

Nicht immer wird dabei ein verifizierter Account gehackt und übernommen. Oftmals begnügen sich die Betrüger damit, auf den ersten Blick zum Verwechseln ähnliche Accounts zu erstellen, über welche sie dann damit beginnen, für ihre Betrugsmasche nach Opfern zu fischen.

In der schnelllebigen Welt der sozialen Medien und ganz besonders bei Twitter achten viele Nutzer nicht sonderlich darauf, ehe sie Beiträge kommentieren, anderen Accounts folgen oder auf irgendwelche Links klicken. Genau darauf bauen die Betrüger. Wer sich hingegen die Zeit nimmt und einmal ganz genau darauf achtet, ob es sich bei einem Account tatsächlich um das echte Profil einer bekannten Persönlichkeit oder nur um ein Fake handelt, reduziert die Gefahr hereingelegt zu werden, erheblich.

Seriös mit Kryptowährungen handeln über eToro

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte stets ausschließlich seriöse Anbieter nutzen, um Bitcoin, Ethereum und Co. zu kaufen. Ein solcher seriöser Anbieter ist beispielsweise eToro. Dieser bietet zudem den Vorteil, im Vergleich zu vielen Alternativen besonders günstig zu sein.

Account bei eToro erstellen

eToro Anmeldung

Zuerst muss man hierfür einen Account bei eToro erstellen. Dies funktioniert über das Anmeldeformular, welches man direkt auf der Webseite findet. Nach dem Ausfüllen und Abschicken des Formulars erhält man noch eine Bestätigungs-E-Mail mit einem Link, den man klicken muss, um die Anmeldung zu bestätigen.

Danach erfolgt noch eine Online-Verifikation. Diese ist notwendig, damit eToro auch wirklich sicherstellen kann, dass es sich beim neuen Nutzer um die angegebene Person handelt. Nur unseriöse Anbieter verzichten darauf.

Geld einzahlen

eToro Einzahlung

Bevor man mit eToro handeln und Bitcoin kaufen kann, muss man noch das eigene Konto mit Geld aufladen. Um dies zu tun, stellt einem eToro eine große Auswahl an unterschiedlichen Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Nutzer behalten jedoch stets die Kontrolle über ihr Geld und können sich dieses auf Wunsch hin auch jeder Zeit wieder auszahlen lassen.

Krypto kaufen über eToro

eToro

Ist der überwiesene Betrag dem Konto gutgeschrieben, kann man endlich damit beginnen, Coins zu kaufen. Hierfür braucht man lediglich den Namen oder das Kürzel der gewünschten Kryptowährung in das Suchfeld einzugeben: z. B. „Bitcoin“ bzw. „BTC“. Anschließend kann man die gewünschte Summe eingeben und den Kauf abschließen.

Gefälschte Webseiten

Krypto-Betrüger und viele andere Cyber-Kriminelle greifen sehr gerne auf gefälschte Webseiten zurück, um ihre Opfer hereinzulegen. Gerne wird bei diesen der Eindruck erweckt, sie stünden im Zusammenhang mit legitimen Start-ups und Unternehmen. Oftmals sehen diese dem Original sogar zum Verwechseln ähnlich.

Auf den Seiten werden Besucher anschließend zu „Investment-Optionen“ gelotst, die angeblich riesige Renditen versprechen. Wer nun jedoch tatsächlich Geld investiert, wird dieses selbstredend niemals wieder sehen.

Erkennen lassen sich diese Fake-Websites zum einen am Fehlen des kleinen Schlosssymbols am Anfang der URL-Adresszeile. Um dies zu überprüfen, muss man auf die Adresszeile achten, welche sich über dem Browser-Fenster befindet. Diese enthält stets den Namen der Webseite mit „https://www.“ davor. Noch vor dem „https“ sollte sich bei einer echten Webseite ein kleines Vorhängeschloss befinden. Geht man mit dem Mauszeiger darüber, erscheint die Meldung: „Verifiziert von:….“. Befindet sich dort hingegen anstatt des Schlosssymbols ein Warnzeichen, handelt es sich um eine unseriöse Webseite.

Gerne nutzen die Krypto-Betrüger hierfür sehr ähnlich klingende Namen. Dies ist übrigens auch bei den Absenderadressen von E-Mails so. Bei genauerem Hinsehen erkennt man jedoch, dass die Adresse etwas anders geschrieben ist als beim Original.

Krypto-Betrüger nutzen gefälschte Krypto-Apps

Eine weitere Betrugsmasche ist das Anbieten von angeblichen Krypto-Apps über den Apple App Store oder Google Play. Diese scheinen auf den ersten Blick kostenlose Trading-Apps für Kryptowährungen zu sein. Gerne ähneln sie bei Namen und Farbgebung sogar seriösen Anbietern.

Wer sich diese Apps nun jedoch herunterlädt und zum Traden benutzt, kauft damit in Wirklichkeit keine Coins, sondern muss dabei zusehen, wie das überwiesene Geld in dunklen Kanälen versickert.

Auch hiervor schützt meist bereits ein sorgfältiger Blick auf den Namen und die Beschreibung der App. Gibt es offensichtliche Rechtschreibfehler oder stimmen Name bzw. Logo nicht mit dem bekannten Anbieter überein, von welchem die App eigentlich stammen soll? In dem Fall sollte man lieber die Finger davon lassen.

Auch ein Blick auf die Nutzerbewertungen hilft oft schon weiter. Fallen diese überwiegend schlecht aus oder wird gar vor Betrug gewarnt, sollte man auf jeden Fall die Finger davon lassen. Allerdings bringen manche Krypto-Betrüger gerne immer wieder neue Betrugs-Apps auf den Markt, um den schlechten Bewertungen einen Schritt voraus zu bleiben. Eine gründliche Recherche ist daher absolut unablässig, wenn man auf Nummer sicher gehen will.

Die „Überweise Bitcoin und bekomme doppelt so viel zurück“ Masche

Beim wohl offensichtlichsten Betrug überhaupt, fordern die Krypto-Betrüger dazu auf, eine bestimmte Menge an Kryptowährungen auf einen Account zu transferieren. Anschließend sollen die Absender angeblich eine noch größere Menge der Kryptowährung zurückerhalten.

Hierbei handelt es sich zu 100 % immer um einen Betrug. Es spielt keine Rolle, in welchem Kontext ein solches Angebot an einen herangetragen wird. Es handelt sich dabei um eine Abwandlung einer beliebten Betrugsmasche, bei der Betrüger ahnungslosen Opfern einen Gewinn, eine Erbschaft, eine Erstattung oder Ähnliches versprechen, solange man dafür in Vorkasse geht.

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Florian Schulze hat einen Abschluss in internationaler Politik und Wirtschaftspolitik und studiert derzeit Mathematik. ETFs, Aktien und Kryptowährungen sind seine Leidenschaft.

Jeder Handel ist riskant. Keine Gewinngarantie. Jeglicher Inhalt unserer Webseite dient ausschließlich dem Zwecke der Information und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Dies gilt sowohl für Assets, als auch für Produkte, Dienstleistungen und anderweitige Investments. Die Meinungen, welche auf dieser Seite kommuniziert werden, stellen keine Investment Beratung dar und unabhängiger finanzieller Rat sollte immer wenn möglich eingeholt werden.

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