Welche Aktien jetzt kaufen? Heliatek IPO, Teamviewer Aktie und Adler Group Aktie im Check

Die letzte Handelswoche war für die weltweiten Aktienmärkte turbulent. Teilweise zog sich eine deutliche Korrektur durch den Aktienmarkt. Der deutsche Leitindex DAX fiel erneut unter die 15.000 Punkte. Demgegenüber haussierte der Kryptomarkt. Viele digitale Währungen notieren deutlich im Plus. Während bereits die Märkte in ihrer Gesamtheit ordentlich Aufmerksamkeit generieren, trifft dies auf einzelne Aktien und Unternehmen umso stärker zu.

Im folgenden Beitrag beschäftigen wir uns damit, welche Aktien man jetzt kaufen kann. Im Fokus stehen ein möglicher Heliatek IPO, die Teamviewer Aktie und die Adler Group Aktie.

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Heliatek IPO: Dieses Unternehmen könnte von der Energiewende profitieren

Zwar kann man die Heliatek Aktie noch nicht an der Börse handeln. Dennoch könnte der IPO bald folgen. Das deutsche Unternehmen aus Dresden ist dabei in einem zukunftsträchtigen Segment tätig. 2006 entstand das Unternehmen als Startup aus der Technischen Universität Dresden und Universität Ulm. Dabei konzentriert sich das Geschäftsmodell auf die Entwicklung und Produktion von biegsamen Solarfolien. Die visionäre Energieproduktion gelingt fortan ohne giftige Schwermetalle, auf allen verfügbaren Flächen und ohne großen Aufwand. Die neuen Solarfolien setzen auf grüne Technologie und einen geringen CO2-Fußabdruck. Somit könnte Heliatek vom Boom erneuerbarer Technologien profitieren. Aktuell stellt man auf der Dubai Expo die innovativen Lösungen vor, um sich der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Bis Ende 2021 möchte das Unternehmen die Massenproduktion vorantreiben. Für die Finanzierung könnte ein Börsengang folgen. Denn dieser wurde bereits 2018 für das Jahr 2020 angekündigt und sodann verschoben. Aktuell finanzieren noch Venture Capital Unternehmen die Entwicklung bei Heliatek. Dennoch dürfte es über kurz oder lang den IPO geben, um mehr Kapital für Forschung, Entwicklung, Expansion und Wachstum zu erhalten.

Teamviewer Aktie: Aktiencrash nach gesenkter Prognose


Mit einem erneuten Minus von rund 10 % sieht es für Teamviewer-Aktionäre aktuell bitter aus. Denn nach der Bekanntgabe der vorläufigen Quartalszahlen gab es kein Halten für die Anleger. Diese zogen die Reißlinie bei Teamviewer und entschieden sich für den Verkauf ihrer Position. Denn die Senkung des Ausblicks kam überraschend. Zugleich enttäuschten die Ergebnisse für das dritte Quartal 2021. Nach den massiven Investitionen in das Marketing des Unternehmens hatten die Verantwortlichen und Anleger wohl deutlich mehr erwartet.

Bei den Billings gab es im dritten Quartal einen Zuwachs von rund 18 %. Damit verlangsamte sich das Wachstum deutlich. Zugleich fiel die Ebitda-Marge auf 34 %. Diese schwachen Quartalsergebnisse kamen jedoch nicht allein. Vielmehr senkte das Göppinger Software-Unternehmen die Prognose für das Gesamtjahr. Anstelle von 525 bis 545 Millionen Euro rechnet man nur noch mit einem Umsatz zwischen 495 bis 505 Millionen Euro. Auch bei den Billings und der Ebitda-Marge wurden die Erwartungen nach unten angepasst.

Viele Analysten reagierten zeitnah und entschieden sich für eine Senkung des Kursziels. Während die Deutsche Bank immer noch bei einem Kursziel von 40 Euro bleibt, strichen die Analysten von Oddo sogar die Empfehlung. Die Anlagestory sei nun fraglich. Das Kursziel liegt dennoch bei 21 Euro und damit deutlich über dem aktuellen Kursniveau. 

Adler Group Aktie: Kommt hier das Wirecard 2.0? 


Der englische Shortseller Fraser Perring machte sich nicht zuletzt durch den Wirecard-Bericht einen Namen. Denn frühzeitig wettete der Leerverkäufer auf fallende Kurse beim Skandal-Unternehmen aus Deutschland. Nun gab es einen negativen Bericht von Fraser Perring über das deutsche Unternehmen Adler Group. Nie zuvor fiel der Aktienkurs in der Historie des Unternehmens derart stark an einem Tag. Zwischenzeitlich korrigierte der Aktienkurs des deutschen Immobilienkonzerns um über 25 % auf rund 10 Euro. Mittlerweile notiert der Aktienkurs bei rund 9,50 Euro.

Dabei machte der Leerverkäufer dem Unternehmen den Vorwurf, die Firmenbilanz künstlich aufzublasen. Die verantwortlichen Personen würden Gelder aus Übernahmezielen abziehen – ein starker Vorwurf. Doch das Management der Adler Group äußerte sich postwendend und bestritt die Vorwürfe. Vielmehr wolle man zeitnah eine fundierte Stellungnahme herausbringen.

Der deutsche Wohnimmobilienkonzern blickt auf eine schwierige jüngste Geschichte. Denn seit Ende 2020 verlor der Aktienkurs um über 60 %. Damit ist man das Schlusslicht im deutschen SDAX im Jahr 2021. Nun könnte es eine spannende Chance für einen Turnaround geben. Denn nicht immer waren die Vorwürfe von Fraser Perring und dem Unternehmen Viceroy berechtigt. Im letzten Jahr warfen die Shortseller dem deutschen Leasing-Anbieter Grenke ebenfalls Manipulationen der Bilanz vor. Nach einer Sonderprüfung gab es jedoch das uneingeschränkte Testat von KPMG. Dennoch ist es fraglich, ob Anleger auf eine kurzfristige Erholung wetten sollten. Denn Shortseller-Berichte beschädigten die Reputation unwiderruflich. Auch bei der Grenke Aktie lässt die Erholung weiter auf sich warten. Bis die Vorwürfe gegenüber der Adler Group wirklich vollends beseitigt sind, sollten Anleger besser die Füße stillhalten.

Welche Aktien sollte man jetzt kaufen?

Der Aktienmarkt legt aktuell eine Verschnaufpause ein. Nach einer starken Performance im Jahr 2021 ist die kürzlich erfolgte Korrektur jedenfalls als gesund einzustufen. Anleger können die Rücksetzer nutzen, um weiterhin in Qualitätsaktien zu investieren. Dennoch würde ich aktuell noch von den Unternehmen aus diesem Beitrag die Finger lassen.

Spannende Chancen am Aktienmarkt gibt es dennoch. Beispielsweise fiel auch der Aktienkurs des Social-Media-Giganten Facebook aufgrund von Whistleblower-Veröffentlichungen und Netzwerkausfall in den vergangenen Tagen kräftig. Dennoch ist das Unternehmen mittelfristig aussichtsreich positioniert. Die Chancen auf langfristig steigende Kurse bei gleichzeitig geringem Risiko sind deutlich höher als bei Teamviewer, Adler Group und Co. Wer etwas mehr Risiko wagen möchte, kann auch über ein Investment in Teamviewer nachdenken. Denn der Abverkauf der letzten Monate könnte eine übertriebene Reaktion des Marktes darstellen.

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Nach meinem Rechtswissenschaften- und Management-Studium habe ich mich für eine Tätigkeit als Freelancer entschieden. Mein Fokus beim Texten liegt seit vielen Jahren auf den Themen Geldanlage, Kapitalmärkte und Business. Auch im Privatleben gibt es für mich keinen Tag ohne Börse, Aktien und Co.

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