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Online-Broker flatex kauft Konkurrenten DEGIRO

Gerüchte gab es schon länger, nun ist es offiziell: Der deutsche Online-Broker hat für seinen niederländischen Konkurrenten DEGIRO einen Kaufvertrag unterzeichnet. Mit dem Zusammenschluss könnte einer der größten unabhängigen Online-Broker Europas entstehen. Der Zusammenschluss steht allerdings noch unter Vorbehalt einer Genehmigung durch die Behörden.

Laut Handelsblatt unterzeichnete das Unternehmen am Freitag einen Kaufvertrag für den niederländischen Konkurrenten DEGIRO. Das fusionierte Unternehmen hätte dann mehr als 700.000 Kunden in Ländern ganz Europas.

Laut Flatex-Chef Frank Niehage sollen beide Marken fortgeführt werden. „In Deutschland und Österreich ist der Name Flatex bekannter, im europäischen Ausland Degiro. Es wäre schädlich, eine der beiden Marken aufzugeben“, sagt Niehage gegenüber dem Handelsblatt.

flatex auf Wachstumskurs

Schon im Oktober diesen Jahres sprach Frank Niehage, CEO der flatex* AG von hohen Zielen: “Nach nur neun Monaten haben wir unser Versprechen für 2019, 60.000 Neukunden gewinnen zu wollen, erfüllt – mitnichten werden wir uns jetzt aber darauf ausruhen. Mit unserer Mannschaft und Plattform werden wir konsequent den Markt bearbeiten, um unser Ziel, den führenden europäischen Online-Broker zu bauen, zu erfüllen. Wir haben das beste Produktangebot am Markt, eine führende und hochskalierbare Plattform und sind der günstigste Broker im Vergleich zu den Marktführern. Nun gilt es in den kommenden fünf Jahren unsere ambitionierten Finanzziele mit dem notwendigen Kundenwachstum zu untermauern – 1 Million Kunden sind das erklärte Ziel.“

Mit einem Marktwert von etwa 439 Millionen Euro müsste für die Finanzierung der Übernahme neues Kapital aufnehmen. Nach dem erfolgreichen Marktstart in den Niederlanden diesen Jahres, wird flatex* 2020 auch nach Spanien expandieren.

DEGIRO als spannender Übernahmekandidat

DEGIRO ist 2013 in den Niederlanden gestartet. 2016 wurde DEGIRO zum größten Broker in den Niederlanden bezogen auf die ausgeführten Transaktionen. Bei dem Broker handeln laut eigenen Angaben heute mehr als 400.000 Anleger aus 18 Ländern.


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9 KOMMENTARE

  1. Mal sehen – ich hoffe es ist ein Gerücht. Dividenden-Gutschriften werden bei Flatex mit unverschämt hohen Spesen berechnet. Aktuell habe ich bei beiden Ein Depot – lieber günstig und getrennt als bei einem teuren Anbieter.

    Viele Grüße
    Bergfahrten

    • Ja, warten wir mal ab. Scheint aber relativ fix zu sein. Bei wievielen Anbieter hast du denn ein Depot?

  2. Na, ich glaube da wünscht sich Flatex etwas vom Christkind 😉
    Mit den Spesen können Sie mal keine Kunden gewinnen. Und wenn Sie welche „kaufen“ laufen die gleich weg. Weiters hat Degiro aktuell eine neue Plattform herausgegeben. Also mal sehen, ich halte das für sehr unwahrscheinlich.
    Ich habe aktuell 4 Depots, weiters noch eines bei der Easybank und Fonds-Sparpläne bei ING DiBa Austria.

  3. Wenn Flatex DEGIRO kauft bin ich jedenfalls bei DEGIRO weg, bevor die Übernahme noch stattgefunden hat!
    Als Alternative würde ich dann mein gesamtes Depot bei InteractiveBorkers führen.

  4. Also ich habe auch bei beiden Brokern ein Depot. Degiro habe ich weil ich bei Flatex GEFLÜCHTET bin: (sehr) hohe Orderkosten (flat hin oder her), definitiv fehlerhafte Orderausführung mit Verweis auf Schnittstellenprobleme zwischen flatex und Börse — es wird also das technische Risiko auf den Kunden abgewälzt.
    Mit Degiro und den kostenfreien ETFs bin ich mehr als zufrieden — ich kauf nämlich lieber mit Limitorder auf einer Börse statt einem Sparplan dessen Preis bei Ausführung einige Tage später ich gar nicht mehr kontrollieren kann.

    Sollte Flatex also die Degiro Kunden übernehmen und jene die bei beiden ein Depot haben zusammenführen wollen, frage ich mich wie das auch steuertechnisch zB für Steuerpflichtige in D und A überhaupt gehen soll. Bei thesaurierenden ETFs habe ich die internen Gewinne bereits versteuert und führe eine Nebenbuchhaltung um den Einkaufspreis „anzuheben“. Da flatex die Steuer in A und D abführt müsste flatex das entweder automatisiert nachfahren oder für (Ex-) Degiro Kunden weiterhin keine Steuer abführen … ??

    Wenn auf der anderen Seite flatex das Kostenmodell von Degiro für A und D anwendet, dann bin ich wieder mit von der Partie 😉

  5. nur eine frage der zeit bis flatex die preise bei degiro anhebt – schade, im fall suche ich was anderes.

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