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Renditemonster: Was kann diesen ETF stoppen?



Seit Jahren ist der Nasdaq ein Garant für eine ausgezeichnete Performance. Für Anleger bietet sich die Gelegenheit, sich mit einem ETF auf den Nasdaq-100 einen regelrechten Rendite-Turbo ins Portfolio zu holen. Doch wie lange kann die Rallye im Tech-Sektor noch andauern?


Die unglaubliche Performance des Nasdaq

In der vergangenen Dekade gelang es nur sehr wenigen Indizes, einen vergleichbaren Höhenflug hinzulegen wie der Nasdaq-100. Über die letzten 10 Jahre hinweg belief sich die Performance des Index auf beinahe 500 Prozent. Besonders beeindruckend war dabei der rasante Kursanstieg des Index unmittelbar nach dem Börsen-Crash im Frühjahr dieses Jahres. Während andere große Indizes wie der S&P 500, der Dow Jones oder der MSCI World für sich genommen bereits jeweils ein erstaunliches Comeback hinlegen konnten, wirkte der Nasdaq-100 geradezu wie entfesselt.

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Der Nasdaq-100 beinhaltet die 100 NASDAQ-gelisteten Aktien mit der höchsten Marktkapitalisierung, bei welchen es sich nicht um Finanzunternehmen handelt. Damit deckt der Index die größten Technologie-Unternehmen der USA ab. Neben den Giganten Apple, Microsoft, Amazon, Alphabet und Facebook beinhaltet dies auch zahlreiche wachstumsstarke Unternehmen wie Nvidia und Qualcomm oder trendige Firmen wie Tesla und Zoom.

Die Stärken des EQQQ

Wer von der starken Performance und dem großen Potenzial des US-Technologie-Sektors gebündelt profitieren möchte, hat gleich mehrere ETFs zur Auswahl. Sowohl die Fonds von Amundi als auch von ComStage bestechen durch eine niedrige TER wie auch eine gute Tracking Difference. Allerdings handelt es sich bei beiden Produkten jeweils um einen synthetisch replizierten ETF. Obwohl diese Form der Abbildung durchaus abgesichert ist, haben manche Anleger dennoch Vorbehalte, sich einen solchen Fonds ins Depot zu holen.

Allerdings gibt es eine äußerst beliebte Alternative. Der Invesco EQQQ NASDAQ-100 UCITS ETF ist einer der am meisten gehandelten ETFs in Europa. Der artgleiche QQQ von Invesco ist gar einer der beliebtesten ETFs der Welt. Mit einer Fondsgröße von rund 3,3 Mrd. Euro verfügt der EQQQ über ein enormes Fondsvolumen. Seine TER beläuft sich auf 0,30 Prozent. Damit ist er leicht günstiger als seine ärgsten Konkurrenten, die beiden Nasdaq-100 ETFs von iShares. Dieser leichte Kostenvorsprung erweitert sich jedoch recht signifikant, wenn man die deutlich bessere Tracking Difference des EQQQ mit berücksichtigt. Mit einer Abweichung von 0,12 Prozent liegt er damit knapp hinter dem Spitzenreiter von Amundi.

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Der EQQQ schüttet seine Erträge regelmäßig an seine Anleger aus. Damit eignet er sich hervorragend für Anleger, welche einen Teil der Rendite ihres Vermögens regelmäßig zur Verfügung gestellt bekommen möchten. Aufgrund des enorm starken Kurswachstums der US-Tech-Branche eignet sich der EQQQ dennoch auch sehr gut für einen längerfristigen Vermögensaufbau.

Stark in der Breite, noch stärker in der Spitze

Im Nasdaq-100 befinden sich einige der wachstumsstärksten Unternehmen der US-Wirtschaft. Ein Blick auf die Zusammensetzung des Index zeigt, dass man sich mit einem entsprechenden ETF gleich eine ganze Reihe von rendite- und wachstumsstarken Juwelen ins Portfolio holt. Damit ist ein Nasdaq-100 ETF trotz der übersichtlichen Zahl enthaltener Unternehmen sehr stark aufgestellt.

Gleichfalls wird der Nasdaq-100 im zunehmenden Maße von einigen wenigen Tech-Giganten dominiert. Allein Apple, Amazon und Microsoft können bereits rund 35 Prozent des Index auf sich vereinen. Dies ist nicht weiter verwunderlich, da es sich dabei um die teuersten Unternehmen der Welt handelt und die Gewichtung des Index nach Marktkapitalisierung abläuft. Auf der einen Seite stellt der enorme Fokus auf einige wenige Unternehmen ein gewisses Risiko für Anleger dar. Gleichfalls gehören Unternehmen wie Amazon und Microsoft zu den großen Profiteuren der Digitalisierung.

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Da es sich beim Nasdaq-100 um einen reinen Technologie-Index handelt, sind die entsprechenden ETFs vollkommen von der zukünftigen Entwicklung dieser Branche abhängig. Solange die Kursrallye im Tech-Sektor anhält, profitieren Anleger von diesem starken Fokus jedoch ungemein. Der Nasdaq-100 schließt Finanz-Titel explizit von der Aufnahme aus. Diese würden zwar etwas mehr Diversifikation in den Index bringen. Jedoch fallen sie hinsichtlich ihres Wachstumspotenzials spürbar hinter die reinen Tech-Aktien zurück. Wer auf den Nasdaq-100 setzt, wird mit einem hochgradig konzentrierten Wachstumsfonds belohnt.

Glänzende Aussichten oder die nächste Internet-Blase?

Angesichts der immer schwindelerregenderen Höhen der Kurse vieler US-Tech-Aktien stellt sich jedoch die Frage, inwieweit sich dieser Wachstumstrend noch fortsetzen kann. Experten warnen bereits seit Monaten, dass sich der Aktienmarkt zunehmend von der realen wirtschaftlichen Entwicklung abkoppelt. Besonders der Tech-Sektor gilt vielen Investoren zufolge mittlerweile als heißgelaufen.

Nirgendwo wird dies deutlicher als bei der Tesla-Aktie. Deren Kurs stieg innerhalb von einem Jahr um unglaubliche 600 Prozent. Zwar gelang es dem Elektrofahrzeughersteller zuletzt, vier Quartale in Folge schwarze Zahlen zu schreiben. Dies rechtfertigt jedoch in keiner Weise die extrem hohe Bewertung des Unternehmens. Dass sich diese Entwicklung nicht unbegrenzt lange fortsetzen lässt, bekamen die Tesla-Aktionäre in den vergangenen Tagen zu spüren. Die Aktie verlor innerhalb von lediglich drei Tagen mehr als 20 Prozent ihres Wertes.

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Auch bei einigen anderen Tech-Werten kam es seit Anfang September zu einer lange erwarteten Kurskorrektur. Mit Apple verlor das nach Marktkapitalisierung wertvollste Unternehmen der Welt rund 10 Prozent seines Wertes. Auch andere Tech-Titel wurden von Anlegern abgestraft. Seit Anfang September hat der Nasdaq-100 rund 10 Prozent seines Wertes eingebüßt. Die Frage ist daher berechtigt, ob dieser Kursrutsch das vorläufige Ende des Tech-Hypes an den Börsen darstellt oder ob es sich hierbei lediglich um einen kurzen Schluckauf handelt.

Deshalb wird der Nasdaq auch in Zukunft vorne mit dabei sein

Selbst wenn man der Auffassung ist, dass die derzeitigen Kurse der großen Tech-Unternehmen zu hoch sind, steht doch außer Frage, dass diese Konzerne bereits seit geraumer Zeit zu den großen Gewinnern der Digitalisierung zählen. Technologien wie Künstliche Intelligenz und die Cloud haben sich innerhalb verhältnismäßig kurzer Zeit zu riesigen und hoch profitablen Märkten entwickelt. In vielen Bereichen des wirtschaftlichen und sozialen Lebens ist das Internet nicht länger wegzudenken.

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Mehr als alles andere steht der US-amerikanische Tech-Sektor im Zentrum dieser Entwicklung. Zwar treten im zunehmenden Maße auch schlagkräftige Konkurrenten aus China auf den Plan. Auf absehbare Zeit ist es jedoch eher unwahrscheinlich, dass einer der großen US-Giganten von einem aufstrebenden chinesischen Konkurrenten vom Thron gestoßen wird. Dafür dürften allein schon die zunehmende Zweiteilung des Internets sowie der sich verschärfende Wirtschaftskonflikt sorgen.

Gleichzeitig ist das Potenzial, welches im Tech-Sektor steckt, nach wie vor gewaltig. Im Zuge der großen Megatrends der Zukunft dürfte die Bedeutung von bereits etablierten Technologien wie Cloud Computing und Big Data noch weiter zunehmen. Gleichzeitig stehen bereits zahlreiche neue Innovationen wie Edge Computing oder die Blockchain in den Startlöchern. Viele alltägliche Produkte werden zunehmend miteinander vernetzt und mit Elementen der Cloud oder mit KI geupgradet. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass die Tech-Branche und damit der Nasdaq-100 auch in der kommenden Dekade zu den großen Gewinnern zählen werden.


Wie lässt sich ein Nasdaq-100 ETF am besten einsetzen?

ETFs wie der EQQQ weisen eine enorm starke Performance auf. Gleichzeitig sind sie aufgrund ihres ausschließlichen Fokus auf einen einzigen Sektor sowie auf ein einziges Land (mit wenigen Ausnahmen) nicht unbedingt geeignet, um die alleinige Basis eines Portfolios zu bilden. Wer jedoch bereits mindestens einen breit aufgestellten ETF im Depot hat, kann sich mit einem Nasdaq-100 ETF einen enorm renditestarken Fonds ins Boot holen.

Anleger sollten sich dabei von zwischenzeitlichen Kursschwankungen nicht abschrecken lassen. Kurzfristige Korrekturen sind zwar das Ergebnis eines heiß gelaufenen Marktes. Allerdings haben IT und andere damit verbundene Technologien mittlerweile einen zu großen Einfluss auf die menschliche Gesellschaft und Wirtschaft, als dass sich der aktuelle Trend auf absehbare Zeit nochmals umkehren könnte. Einzelne Unternehmen könnten mit der Zeit durchaus durch aufstrebende Konkurrenten ersetzt werden. Der individuelle Erfolg von Giganten wie Apple ist keineswegs für alle Zeit in Stein gemeißelt. Die Tech-Branche als Ganzes dürfte davon jedoch unberührt bleiben.

Der Invesco EQQQ NASDAQ-100 UCITS ETF im Überblick:

  • Name: Invesco EQQQ NASDAQ-100 UCITS ETF
  • ISIN: IE0032077012
  • WKN: 801498
  • Replikationsmethode: Physisch
  • Laufende Kosten (TER): 0,30 %
  • Ertragsverwendung: Ausschüttend
  • Auflagedatum: 25.11.2002
  • Fondsgröße: 3.300 Mio. EUR
  • Handelbar bei u.a. Smartbroker*, Consorsbank*, comdirect*

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