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Tenbagger-Depot zusammenstellen: Darauf sollten Anleger achten

Jeder Anleger verfolgt das Ziel, Tenbagger zu finden. Beim Stock-Picking ist es möglich, mit der richtigen Aktie das Vermögen um ein Vielfaches zu mehren. Doch der Aufbau eines Tenbagger-Depots sollte strategisch erfolgen. Schließlich überlassen nur dumme Anleger dem Zufall die Entscheidung, ob sich ein Tenbagger im Depot befindet. Clevere Investoren stellen das eigene Depot gezielt zusammen, um die Chance auf eine überdurchschnittliche Rendite zu erhöhen.


Was ist ein Tenbagger?

Peter Lynch ist einer der erfolgreichsten Fondsmanager der Welt. Mit seinem Fonds erzielte er in einem Zeitraum von 13 Jahren eine jährliche Rendite von ca. 30 %. Teil seiner Anlagestrategie war die gezielte Suche nach Aktien, die sich im Laufe der Zeit verzehnfachen. Der Begriff Tenbagger beschreibt somit eine Aktie, bei der sich der Kurs verzehnfacht. Wenn du eine Aktie im Wert von 10 Euro kaufst, muss diese später mindestens 100 Euro wert sein.

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Tenbagger-Suche – macht das Sinn?

Immer wieder hört man, dass die Suche nach einem Tenbagger keinen Sinn macht. Anleger würden Geld und Zeit verschwenden, wenn der gesamte Vermögensaufbau dem Tenbagger untergeordnet wird. Dies mag zutreffen, wenn sich Anleger in etwas verrennen, immer spekulativere Titel kaufen und den Verzehnfacher in kürzester Zeit wollen. Darüber hinaus kann es nicht verkehrt sein, Unternehmen in das Depot aufzunehmen, denen man eine erfolgreiche Zukunft zutraut. Peter Lynch hat es bravourös bewiesen, dass Tenbagger eine Outperformance des Marktes ermöglichen. Wenn sich ein Unternehmen verzehnfacht, wird die ein oder andere Depotleiche verziehen.


Wartezeit auf einen Tenbagger

Die jährliche Rendite entscheidet darüber, wann du einen Tenbagger in deinem Depot hast. Wenn sich eine Aktie jedes Jahr verdoppelt, geht dieser Prozess schneller vonstatten, als wenn der DAX-Konzern eine unterdurchschnittliche 3 %-Rendite erzielt. Bei einer jährlichen Rendite von 5 % müssen Anleger über 45 Jahre warten, bis sich die Aktie verzehnfacht hat. Bei 10 % sind es 23 Jahre. Übrigens erzielte der MSCI World in den letzten Jahren eine durchschnittliche Rendite von 10-11 %. Ein Tenbagger nach 20 Jahren Wartezeit ist somit nicht allzu unwahrscheinlich. Diese Rechenbeispiele lassen oftmals vergessen, dass Inflation oder steuerliche Belastung die jährliche Rendite drücken. Folglich dauert es tendenziell länger, bis sich der Tenbagger in deinem Depot wiederfindet – sofern du kein besonders aussichtsreiches Unternehmen kaufst.

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Zukunftsbranche & Unternehmensvision

Niemand kann vorhersagen, welches Unternehmen sich zu einem Tenbagger entwickelt. Dennoch gibt es einige Unternehmen, die besonders aussichtsreich positioniert sind. Da sich die Kurse der Unternehmen langfristig den Erträgen anpassen, sollten sich die potenziellen Tenbagger in aussichtsreichen Branchen bewegen. Bestenfalls handelt es sich um einen Zukunftstrend, der noch in den Anfängen steckt. Damit das Unternehmen einen möglichst großen Marktanteil erreicht, sollten Produkt oder Dienstleistung herausragend sein. Eine visionäre Geschäftsführung erhöht die Chance, zum Tenbagger zu werden. Elon Musk und Tesla (WKN: A1CX3T) lassen grüßen!

Small Cap statt Large Cap

Ein potenzieller Tenbagger findet sich eher im Small Cap Sektor als unter den Blue Chips. Wenn Apple (WKN: 865985) einen Börsenwert von über 2 Billionen US-Dollar hat, scheint eine Verzehnfachung in weiter Ferne. Anders sieht dies bei einem Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von 200 Millionen Euro oder 5 Milliarden Euro aus, obgleich Anleger Penny-Stocks meiden sollten.


Die richtige Strategie

Die Suche nach Tenbagger-Aktien kann auf unterschiedliche Arten erfolgen. Anleger müssen sich entscheiden, welche strategische Positionierung zur eigenen Persönlichkeit passt. Bei einem Turnaround gehört das gewisse Quäntchen Glück dazu, während bei Growth-Titeln das Risiko steigt. Demgegenüber müssen Anleger, die in Qualitätsunternehmen investieren, geduldiger sein.

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Auf einen Turnaround setzen

Bei der ersten Strategie investieren Anleger in stark abgestrafte Aktien. Im Anschluss hoffen diese auf die Erholung der Kurse. Allerdings sollten Anleger darauf achten, dass es keine fundamentalen Gründe für den Kursrückgang gibt, die nicht zu beheben wären. Vorsicht ist geboten, da die Mehrheit der Turnarounds schief geht.

Auf großes Wachstumspotential achten

Bei der zweiten Strategie steht das Wachstum der Unternehmen im Vordergrund. Diese sollten Fast-Grower nach der Einteilung von Peter Lynch sein. Umsatz- und Gewinnwachstum sollten mindestens 15 % betragen. Sofern das Wachstum, KGV und KUV gleich bleiben, steigt der Aktienkurs parallel an. Bei 20 % Wachstum dauert es nur 13 Jahre, bis der Traum vom Tenbagger erfüllt ist.


In Qualitätsunternehmen investieren

Zu guter Letzt können Anleger auch in Qualitätsunternehmen investieren. Für die Mehrheit der Anleger scheint es empfehlenswert, qualitative Aktien zu kaufen, die langfristig wachsen. Eine starke Marktstellung und ein Burggraben sind vorteilhafte Kriterien. Die Verschuldung sollte gering sein, zugleich sollten Umsatz und Gewinn kontinuierlich wachsen. Mit derartigen Unternehmen lässt sich eine annualisierte Rendite von 10-12 % pro Jahr erzielen. Die Strategie erfordert ein geduldiges Vorgehen.

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Diese Unternehmen sind heiße Kandidaten

Die Theorie ist das Eine, die Praxis das Andere. Schauen wir uns einmal genauer an, welche Unternehmen das Potenzial zum Tenbagger haben.

1. Turnaround: Coty (WKN: A1WY6X)

Coty ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das sich mit Kosmetik und Parfümerie beschäftigt. Da das operative Geschäft kriselt, sank der Kurs in den letzten Jahren rapide. Seit Ende 2019 ist die JAB Holding der Reimann-Familie Mehrheitseigner bei Coty. Chairman Peter Harf treibt den Turnaround voran.

2. Wachstum: Invitae Corp. (WKN: A14NKG)

Invitae ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das sich mit der Entwicklung von innovativen Tests für die Genetik beschäftigt. Mit einer Marktkapitalisierung von unter 7 Milliarden Euro ist das Unternehmen im zukunftsträchtigen Genomics-Markt tätig. Das Umsatzwachstum belief sich in den letzten beiden Jahren auf über 70 % – beste Voraussetzungen, um ein Tenbagger zu werden.


3. Qualität: Check Point Software Technologies Ltd. (WKN: 901638)

Check Point Software Technologies ist ein israelisches Unternehmen, das sich mit Cyber-Security beschäftigt. Der Fokus liegt auf VPN- und Firewall-Produkten. Eine Vielzahl der größten Unternehmen der Welt gehört zum Kundenstamm von Check Point. Die qualitativen Produkte, die Zukunftsfähigkeit der Branche und die starke Marktstellung könnten Check Point Software zum Tenbagger befördern.

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