Überraschung: Dieser Themen-ETF war im laufenden Jahr der Schlechteste

Das Jahr 2021 begann für Anleger mit gemischten Gefühlen. Zahlreiche Indizes markierten neue Allzeit-Hochs. Dennoch korrigierten insbesondere Hot-Stocks und hoch bewertete Technologie-Aktien deutlich. Während Value-Aktien stark performten, mussten andere Sektoren leiden. Mitte April 2021 ist es an der Zeit, einen Blick zurück auf das erste Quartal zu werfen. Welcher Themen-ETF war im laufenden Jahr der Schlechteste? Darum geht es im folgenden Beitrag.

Der schlechteste Themen-ETF im Jahr 2021 ist …

… der iShares Global Clean Energy ETF. Für alle Anleger und Börsen-Interessierte gibt es eine faustdicke Überraschung. Schließlich waren nachhaltige Unternehmen und Green-Tech-Werte lange Zeit ein echter Garant für eine überdurchschnittliche Performance. Doch in den ersten Monaten des Jahres 2021 hat sich das Blatt gewendet. Mehr als -15 % steht für den iShares Global Clean Energy ETF zu Buche – eine deutliche Korrektur.

Das ist der iShares Global Clean Energy ETF

Beim iShares Global Clean Energy ETF handelt es sich um einen ETF, der sich auf saubere Energien konzentriert. Im ETF enthalten sind die 30 größten Unternehmen weltweit, die einen erheblichen Teil ihrer Umsätze mit Clean Energy erzielen.

Der physische ETF stammt vom Marktführer iShares. Der Exchange Traded Funds ist ausschüttend, sodass Anleger jährlich die erzielten Erträge ausgezahlt bekommen. Mittlerweile ist der ETF mehr als vier Milliarden Euro schwer. Anleger lieben das Thema Clean Energy und setzen zunehmend auf nachhaltige Anlageprodukte. Dafür lässt sich der ETF-Anbieter mit einer Kostenquote von 0,65 % TER entlohnen.

Die Performance

Keine Frage – im laufenden Jahr ist der iShares Global Clean Energy ETF für Anleger die schlechteste Wahl. –16 % in nur drei Monaten ist wahrlich keine Glanzleistung. Doch diese Entwicklung relativiert sich ein wenig, wenn man einen Blick auf die langfristige Performance wirft. Schließlich konnte der iShares Global Clean Energy ETF im letzten Jahr seinen Wert mehr als verdoppeln. In den letzten fünf Jahren gab es sogar eine Performance von durchschnittlich über 20 % pro Jahr.

Aufteilung nach Regionen

Typisch für einen ETF liegt der Fokus auf den Vereinigten Staaten von Amerika. Knapp 35 % der Unternehmen haben ihren Sitz in den USA. Anschließend kommen chinesische Unternehmen mit 10 % ETF-Anteil. Zugleich sind Dänemark, Neuseeland, Spanien oder Kanada zumindest mit einem Anteil von jeweils über 5 % vertreten.


Aufteilung nach Sektoren

Knapp die Hälfte der Unternehmen aus dem iShares Global Clean Energy ETF ist als Versorger tätig. Jeweils ein Viertel der Unternehmen entfallen auf die Branchen IT und Industrie. Der Energiesektor macht mit weniger als 2 % den kleinsten Anteil aus.

Die größten Positionen

Aktuell befinden sich 35 Positionen im iShares Global Clean Energy ETF. Auf die Top 10 entfällt fast die Hälfte. Mit knapp 8 % ist der US-amerikanische Wasserstoff-Konzern Plug Power (WKN: A1JA81) die größte Position. Im Anschluss folgen das amerikanische Energietechnologie-Unternehmen Enphase Energy (WKN: A1JC82) und der spanische Hersteller von Windkraftanlagen Siemens Gamesa (WKN: A0B5Z8).

iShares Global Clean Energy ETF – Kaufen oder nicht?

Die Korrektur könnte für Anleger eine Chance sein. Denn der iShares Global Clean Energy ETF bietet langfristig Zukunftspotential. Erneuerbare Energien dürften immer bedeutsamer werden. Die Entwicklung in den letzten fünf Jahren gibt darüber Aufschluss, welches Potential im Clean Energy ETF steckt. Die hohe Bewertung vieler enthaltener Unternehmen wurde zumindest teilweise durch die Korrektur abgebaut. Langfristig dürfte es eine ordentliche Rendite geben, wenn Anleger jetzt den iShares Global Clean Energy ETF kaufen.

Der iShares Global Clean Energy ETF im Überblick:

  • Name: iShares Global Clean Energy ETF
  • ISIN: IE00B1XNHC34
  • WKN: A0MW0M
  • Replikationsmethode: Physisch
  • Laufende Kosten (TER): 0,65 %
  • Ertragsverwendung: Ausschüttend
  • Auflagedatum: 09.07.2007
  • Fondsgröße: 4.331 Mio. EUR (Stand: 16.04.2021)

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