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Warren Buffett und sein Umgang mit der Corona-Krise

Der US-amerikanische Warren Buffett ist die Investoren-Legende schlechthin. Alljährlich pilgern unzählige Aktionäre nach Omaha in Nebraska, um der Jahreshauptversammlung seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway beizuwohnen. Die Hauptversammlung gilt als das Woodstock der Kapitalisten. Doch wie verhielt sich der Starinvestor in der Corona-Krise im Jahr 2020?


Der Star-Investor Warren Buffett

Trotz seines unternehmerischen Erfolgs gilt Warren Buffett als bescheiden. Der US-amerikanische Großinvestor aus Omaha in Nebraska in den Vereinigten Staaten von Amerika ist wohl der bekannteste Investor aller Zeiten. Heute folgen viele Anleger weltweit der Strategie des Value-Investings. Mit einem Privatvermögen von über 80 Milliarden Dollar gilt Warren Buffett als einer der reichsten Menschen der Welt.

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Im August diesen Jahres wird Buffett 90 Jahre alt – noch immer führt er die Geschicke seines Investment-Unternehmens Berkshire Hathaway, bei welchem er zugleich der größte Aktionär ist. Fast 20 % der Anteilsscheine befinden sich in seinem Eigentum – trotz regelmäßiger Verkäufe zugunsten von Spendenaktionen. Seine Kritiker beklagen, dass Warren Buffett in den letzten Jahren nicht die Zeichen der Zeit erkannt hat.

Die Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway

Seine Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway ist die erfolgreichste US-Holdinggesellschaft. Die A-Aktie von Berkshire Hathaway ist zugleich die teuerste Aktie der Welt. Seit 1955 gibt es die Investmentgesellschaft, dessen Konglomerat aus mehr als 80 Firmen besteht – das Lebenswerk von Warren Buffett und seinem kongenialen Partner Charlie Munger, der 96 Jahre alt ist.

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Warren Buffett gründete die Beteiligungsgesellschaft nicht selber. Vielmehr erwarb er 1960 mehr als ein Drittel der Aktien des Unternehmens. Im Folgenden wurde Buffett der Vorsitzende des Unternehmens und nutzte die Gewinne, um andere Unternehmen zu kaufen.

Die Grundsätze des Investieren nach Buffett

Warren Buffett gilt als der erfolgreichste Value Investor der Welt. Bei der Auswahl seiner Investments legt Warren Buffett großen Wert auf das Dividendenwachstum – im Gegensatz zum Vorgehen seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway. Die Gewinne werden konsequent für Aktienrückkäufe genutzt. Bei der Geldanlage nach Warren Buffett spielt die Sicherheitsmarge eine entscheidende Rolle. Diese wird bei der Berechnung des inneren Werts einkalkuliert. Wenn die Unternehmen als unterbewertet gelten, kauft Warren Buffett die Anteilsscheine. Mittlerweile fließen auch subjektive Komponenten in die Betrachtung ein. Warren Buffett achtet darauf, dass das Management integer ist und dass es sich um ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell handelt.

Die größten Beteiligungen von Warren Buffett und Berkshire Hathaway

Das Depot von Warren Buffett und seiner Beteiligungsgesellschaft liest sich wie ein Auszug der bekanntesten amerikanischen Unternehmen. Die größten Positionen im Depot sind Apple, die Bank of America und Coca Cola. Das Investment in Apple sorgte für Aufsehen – mit dem amerikanischen Tech-Giganten stellte sich Warren Buffett modern auf.

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Darüber hinaus ist das Portfolio tendenziell von konservativen Werten mit einer hohen Dividende geprägt. Dazu gehören Coca-Cola, American Express oder die Bank of America. Apple ist eines der wenigen Technologie- und Wachstums-Unternehmen im Depot von Warren Buffett.

Das riesige Vermögen von Berkshire Hathaway

Das Vorgehen von Berkshire Hathaway sorgt momentan für Kritik. Die Cash-Reserven von Berkshire Hathaway betragen mittlerweile mehr als 120 Milliarden US-Dollar. Doch Geld erwirtschaftet bekanntlich keine Kredite. Während Kritiker von Buffett betonen, dass die Zeit des Star-Investors abgelaufen ist, sehen die Fans der Investoren-Legende die Geldreserven als Warnung. Kommt ein zweiter Crash an den Aktienmärkten oder ist die Zeit der Bullenmärkte vorerst vorbei?

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Mangel an Investments in der Krise

In der Corona-Krise und im Absturz der internationalen Börsen hat Warren Buffett keine großen Investitionen getätigt. Die vergangenen Krisen nutzte Warren Buffett frei nach dem Motto „Kaufen, wenn die Kanonen donnern“. Als im Jahr 2020 die Kurse fielen, wartete Waren Buffett ab. Warren Buffett gibt kund, dass es an geeigneten Positionen gefehlt hat. Ein Grund für den Mangel an Investments könnten die günstigen Zinsen und staatlichen Maßnahmen sein. In früheren Krisen lieh das Orakel von Omaha bedrohten Unternehmen Geld und kaufte sich in die Giganten ein. In Zeiten, in denen Staaten mit Geld um sich schmeißen und die Banken Kredite günstig vergeben, hat es der Star-Investor schwerer als in früheren Krisen.

Schlechtes Timing: Der Verkauf der Fluggesellschaften

Seine Beteiligungen an Fluggesellschaften waren legendär. Vor der Krise verkündete Warren Buffett wiederholt, dass er seine Fluggesellschaften nicht verkaufen werde. Die Corona-Krise und der daraus resultierende Stillstand des internationalen Flugverkehrs änderten die Meinung. Der Verkauf der Fluggesellschaften sorgte für Aufsehen. Warren Buffett ist nicht dafür bekannt, übereilt bei Turbulenzen zu reagieren. Vielmehr sitzt Buffett derartige Krisen aus.

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Es muss sich somit etwas Grundlegendes bei der Beurteilung der Zukunft der Airlines geändert haben – sonst hätte Warren Buffett nicht die Anteile an Delta Airlines oder Southwest Airlines veräußert. Das Vorgehen erscheint konsequent – wenn Buffett nicht mehr hinter seinen Investments steht, muss er diese veräußern. Der Zeitpunkt war unglücklich gewählt. Buffett verkaufte die Airline-Aktien unmittelbar nach dem Absturz der Kurse und vor der anschließenden Erholung der Aktienmärkte.

Value-Investing in der Corona Krise

Ein Absturz der Aktienkurse ist für Value-Investoren die perfekte Gelegenheit, um Qualitätsaktien zu einem Rabatt zu kaufen. Im historischen Vergleich waren die Aktien nach dem Absturz weiterhin teuer. Zudem gab es in den letzten Jahren eine Out-Performance der Wachstumsaktien. Die günstigen Zinsen und die Geldflut stellen Berkshire Hathaway vor ein Problem. Warren Buffett und Berkshire Hathaway sitzen die Krise aus – auf einem riesigen Geldberg. Ob dieser Weg der Richtige ist, wird sich in der Zukunft zeigen.

Die Zukunft von Berkshire Hathaway

Ist Warren Buffett mittlerweile zu alt, um Berkshire Hathaway erfolgreich durch eine Krise zu führen? Diese Frage spaltet Investoren. Eins scheint sicher: Warren Buffett und Charlie Munger haben im hohen Alter vorgesorgt. Die Star-Investoren werden nicht müde zu betonen, dass für Berkshire Hathaway nach Buffett und Munger gesorgt ist. Berkshire Hathaway wird die Corona-Krise 2020 überstehen und scheint für die Zukunft bestens positioniert.

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