Welcher Broker passt zu dir? Die richtige Wahl für jede Anlagestrategie

Eins vorweg: Den perfekten Broker für alle Anleger gibt es nicht. Schließlich unterscheiden sich die Bedürfnisse und Wünsche der einzelnen Kunden teilweise erheblich. Für den Einen ein Muss, für den Anderen überflüssig – bei einzelnen Leistungen der Broker unterscheidet sich die Wahrnehmung.

Manche Kunden wollen ein bodenständiges Angebot, für das sie nichts bezahlen müssen, während andere Investoren gerne für einen Premium-Service bezahlen. Die individuellen Voraussetzungen und Vorlieben entscheiden somit darüber, welcher Broker perfekt zu dir passt.

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Dennoch ist es durchaus möglich, geeignete Broker vorzuschlagen, die sich an der jeweiligen Anlagestrategie orientieren. Da es bei ETF Nachrichten um die langfristige Geldanlage geht, bleiben Broker für Daytrading, Forex und CFDs außen vor. Dennoch haben wir die Investoren in vier verschiedene Typen unterteilt und geeignete Broker für jede Anlagestrategie gefunden.

Filiale, Direktbank oder Online-Broker?

Zunächst stellt sich die Frage, ob es ein Depot bei der Filialbank, einer Direktbank oder dem Online-Broker sein soll. Der erste Wandel der heutigen Broker fand von der ursprünglichen Bankfiliale zur Direktbank statt. comdirect*, Consorsbank* oder ING* befinden sich heute noch im Wettbewerb um die Kunden, während wohl nur die wenigsten Anleger noch den Weg in die Bank ihres Vertrauens suchen. Doch eine neue Welle Broker schwemmte in den letzten Jahren auf den Markt. Die Günstigbroker sind ausschließlich online tätig. Scalable Capital*, oder Trade Republic* ziehen mehr und mehr Kunden an.

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An dieser Stelle kommt es immer auf die persönlichen Vorlieben an. Während die Gebühren bei den Direktbanken regelmäßig etwas höher sind, ist auch der Service besser erreichbar. Darüber hinaus sind Funktionen und handelbare Produkte umfangreicher. Demgegenüber überzeugen die Günstigbroker mit niedrigen Kosten und einfacher Funktionsweise.

Langfristiger Buy-and-Hold-Investor: Die Consorsbank oder onvista Bank

Der langfristige Investor verfolgt an der Börse den Buy- and-Hold-Ansatz. Dabei entscheidet er sich für Einzelaktien. Der Kauf von Aktien erfolgt nur wenige Male pro Jahr. Dann setzt er auf Einzelkäufe, um zu einem günstigen Zeitpunkt in ein Unternehmen einzusteigen. Einmalige Investments sollen bestenfalls für immer im Depot bleiben. Frei nach dem Motto von Andre Kostolany “Kaufen Sie Aktien, nehmen Sie Schlaftabletten und Sie werden sehen: Sie sind reich” agiert der langfristige Investor bodenständig und solide. Spekulationen liegen ihm nicht. Eine GameStop-Aktie (WKN: A0HGDX) würde niemals den Weg in das Depot des langfristigen Buy-and-Hold-Investors finden.

Doch welche Ansprüche formuliert der Modellkunde an seinen zukünftigen Broker? Die Gebühren sind zweitrangig, auch wenn diese natürlich nicht ins Exorbitante steigen sollten. Allerdings kommt es beim langfristigen Halten der Positionen nicht auf wenige Euro Ersparnisse an. Darüber hinaus bevorzugt der langfristige Investor eine Auswahl an verschiedenen Handelsplätzen, sodass er immer die gewünschten Anteilsscheine erwerben kann.

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In Betracht kommen Direktbanken, die hohe Funktionalität mit ansprechender Sicherheit verbinden. Bei der Consorsbank* stehen zahlreiche Handelsplätze zur Verfügung. Die Gebühren sind überschaubar, die Handhabung gelingt spielerisch. Die onvista Bank* eignet sich ebenfalls für langfristige Anleger. Der Kauf von Wertpapieren kostet dauerhaft 5 Euro Orderprovision und ist an allen deutschen Handelsplätzen möglich. Ein Verwahrentgelt gibt es lediglich für Depots mit Einlagen über 250.000 Euro. Ansonsten sind die Depotführung kostenlos.

ETF-Sparplaner: Scalable Capital und Trade Republic

Der zweite Modellkunde setzt auf das passive Investieren mit einem ETF-Sparplan. Dafür stellt er sich sein eigenes ETF-Depot zusammen. Jeden Monat werden die Beträge automatisch vom Verrechnungskonto abgebucht. Der Sparplan-Investor profitiert vom Cost-Average-Effekt und muss sich über kurz- und mittelfristige Entwicklungen keine Gedanken machen. Ganz gleich, ob der Aktienmarkt überhitzt oder billig erscheint – die ETF-Sparpläne laufen weiter.

Wichtig für den Modellkunden ETF-Sparplaner ist eine vielfältige Auswahl an ETF-Sparplänen, die sich bestenfalls kostenlos besparen lassen. Individuelle Einstellungen wie Ausführungsintervall oder Ausführungszeitpunkt runden das Gesamtpaket ab. Vorzugsweise kann man beim Broker auch mit kleinen Beträgen in bestimmte Nischen-ETFs investieren, um dem eigenen Depot die entsprechende Würze zu verleihen.

Herausragend ist das Angebot der beiden Günstigbroker Scalable Capital* und Trade Republic*. Bei Scalable Capital* stehen über 1300 kostenlose ETF-Sparpläne zur Verfügung. Die Ausführung kostet 0,99 Euro, der erste Sparplan ist kostenlos. Allerdings können Anleger diese Gebühr mit dem Primebroker-Modell umgehen. Trade Republic* sorgte erst kürzlich für Furore: Ab jetzt sind 1500 ETF-Sparpläne dauerhaft kostenlos.

Aktien-Sparplaner: Consorsbank und Trade Republic

Das Anforderungsprofil für den eigenen Broker sieht beim Aktien-Sparplaner ähnlich aus. Günstige Gebühren, große Auswahl und ausreichend Individualität – dann können Anleger risikoarm in Unternehmen investieren.

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Traditionell gut eignet sich die Consorsbank* für Aktien-Sparpläne. Das Depot ist grundsätzlich kostenlos. Über 400 Aktien stehen für einen Sparplan zur Verfügung, der 1,5 % pro Ausführung kostet. Noch umfangreicher ist das Angebot jedoch beim größten Neobroker Deutschlands. Bei Trade Republic* gibt es mittlerweile über 7000 Aktien, die für einen kostenlosen Aktien-Sparplan geeignet sind.

Aktiver Anleger: Trade Republic, Scalable Republic und Flatex

Der aktive Anleger unterscheidet sich von den vorherigen Investoren. Dieser tätig deutlich häufiger Transaktionen. Obgleich er eine langfristige Anlagestrategie verfolgt, kauft und verkauft er immer wieder seine Aktien. Im Depot des aktiven Anlegers ist ständig Bewegung. Wer auch mit kleinen Summen in spekulativere Titel investieren möchte, sollte auf die Ordergebühren achten. Zugleich ist die Auswahl der Handelsplätze ein wichtiges Kriterium.

Mit 1 Euro-Gebühr pro Trade ist Trade Republic* auch hier ein geeigneter Broker. Allerdings erfolgt der Handel nur über den außerbörslichen Handelsplatz Lang & Schwarz. Teilweise sind die Spreads außerhalb der XETRA-Öffnungszeiten höher. Dazu kommt die eingeschränkte Handelbarkeit bestimmter Titel.

In der Euro am Sonntag landete Flatex* 2020 in einem Vergleich für aktive Trader auf dem ersten Platz. Verschiedene Trading-Tools stehen Anlegern zur Verfügung. Regelmäßig gibt es Aktien, zugleich stehen zahlreiche Finanzprodukte zur Verfügung. Somit können Anleger auch mal einen Knock-Out-Schein in ihr Depotlegen. Allerdings verlangt Flatex* eine Depotführungsgebühr in Höhe von 0,10 %.

Bei Scalable Capital* könnten aktive Anleger den Prime Broker wählen. Bei jährlicher Zahlung kostet dieser 2,99 Euro pro Monat. Dafür sind alle Transaktionen vollständig kostenlos.

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