Wirecard Aktie – Merkel nach Milliardenbetrug unter Beschuss

Es ist ein Skandal, wie in Deutschland schon lange nicht mehr gesehen hat. Bereits im vergangenen Jahr meldete der deutsche Zahlungsabwickler Wirecard Insolvenz an, nachdem bekannt wurde, dass 1,9 Milliarden Euro einfach „fehlten“. CEO Markus Braun wurde verhaftet, COO Jan Marsalek wird heute noch mit internationalen Haftbefehl gesucht. Die Wirecard Aktie indes stürzte in ein tiefes Loch.

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Die Insolvenz und das fehlende Geld löste bundesweit einen politischen Skandal aus, der sich auch auf die Börse auswirkte. Das Papier von Wirecard ist heute so gut wie nichts mehr wert. Der derzeitige Untersuchungsausschuss trägt sein Übriges dazu bei. Während man nach Bekanntgabe des Millardenbetruges die Finanzmarktaufsicht als veraltet kritisierte, fragt man sich nun, welche Rolle die Politiker in dem Skandal zu spielen hatten. Olaf Scholz durfte gestern aussagen – nun steht Merkel unter Beschuss. Ist dies das Aus für die Wirecard Aktie?

Wirecard Aktie – Showdown im Wirecard Untersuchungsausschuss

Erst gestern sagte der deutsche SPD-Politiker Olaf Scholz vor dem Untersuchungsausschuss aus – er habe nur wenig von der Wirecard Pleite mitbekommen. Jegliche Verantwortung schiebt er von sich. Der wohl größte Bilanzskandal seit der Nachkriegszeit sei dem Vizekanzler wohl erst zu spät aufgefallen. Während man gestern aber noch darüber spekulierte, welche persönliche Rolle Scholz im Wirecard-Betrug spiele, steht heute Kanzlerin Merkel unter Beschuss.

Scholz dementierte vehement etwaige Beteiligungen der Bundesregierung an dem Skandal. Er selbst gab bekannt, dass die „Verantwortung für diesen hochkriminell angelegten Betrug“ die Bundesregierung nicht zu tragen habe. Eine beachtliche Aussage – die kaum auf Befürwortung stoß. Nun muss sich Bundeskanzlerin Merkel um die Schadensbegrenzung kümmern – und dürfte als Zeugin im U-Ausschuss auf heikle Fragen treffen.

Wer trägt Schuld am Wirecard Skandal?

Es geht nun um die Schadensbegrenzung, hieß es aus verschiedensten Quellen. Der Wirecard Skandal hat tiefe Spuren hinterlassen – schließlich fehlten plötzlich satte 1,9 Milliarden Euro beim Insolvenzverfahren des Unternehmens. Der angeblich betrügerische Konzern schädigte zigtausende Anleger – insgesamt soll der Schaden auf rund 22 Millarden Euro kommen. Man erwarte nun eine umfassende Aussage der Bundeskanzlerin. Schließlich half Frau Merkel dem Konzern mit Partnerschaften mit China im Jahr 2019, als bereits bekannt war, dass Wirecard tief in Schulden steckte.

Bundeskanzlerin Merkel sowie die Bundesregierung wussten bereits, dass sich Wirecard in ein tiefes Schuldenloch befand, dennoch vereinbarte man ein 2019 ein Treffen mit der chinesischen Regierung. Die große Frage, die sich alle stellen: Warum? Bundeskanzlerin Merkel wird sich heute so einiges ergehen lassen müssen: Was ist passiert? Und wer trägt die Verantwortung? Ob man eine Antwort bekommt, bleibt abzuwarten.

Wirecard Aktie am Tiefstpunkt – hat die Wirecard Aktie noch Zukunft?

Während der Wirecard Skandal immer absurder wird und keiner so richtig die Verantwortung übernehmen möchte, stellen sich Anleger natürlich die Frage, ob es überhaupt eine Zukunft für das Unternehmen und auch für die Wirecard Aktie geben wird. Die Frage lässt sich im Prinzip einfach beantworten: Das Insolvenzverfahren wurde durchzogen, der Skandal folgte, die Aktie krachte auf den tiefsten Stand von 0,30 Euro herunter. Im Vergleich zum Vorjahr wurde die Aktie am 23.04.2020 noch für 138,50 Euro gehandelt. Seit der Insolvenz kann man sich die Aktien jedoch um wenige Cents ergattern – aber lohnt es sich noch in Wirecard zu investieren?

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Höchstwahrscheinlich nicht. Das Unternehmen legte mit dem Skandal den größten Bilanzbetrug seit der Nachkriegszeit aufs Parkett – die Folgen sind weitaus schwerwiegender, als bisher angenommen. Wer noch Wirecard Aktien besitzen sollte, dem wird zum Verkauf der Aktien geraten – wer noch keine besitzt, sollte es auch sein lassen.

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Jasmin Fuchs ist studierte Sprachwissenschaftlerin mit einer Ausbildung in Informationstechnologie und IT-Management. Sie finden Jasmins Publikationen auch auf https://kryptoszene.de/

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