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Youtube-Paar geht 39 Jahren in Rente: So haben sie es geschafft

Mit 39 Jahren in Rente gehen mag sich vielleicht unglaublich anhören. Amon und Christina Browning haben jedoch genau das geschafft. Auf ihrem YouTube-Kanal “Our Rich Journey” schildert das Paar ausführlich ihren Weg in die finanzielle Unabhängigkeit und gibt überdies zahlreiche nützliche Tipps, wie andere es ihnen gleichtun können.


Mit 39 Jahren in Rente

Amon und Christina Browning haben das geschafft, wovon viele Menschen träumen. Sie können frühzeitig in Rente gehen. In einem Video verkündeten die beiden 2019 mit strahlenden Gesichtern, dass sie sich von nun an in ihrem eigenen Haus in Lissabon zur Ruhe setzen werden. Das erstaunliche an der ganzen Sache war, dass Christina erst 41 und Amon gar nur 39 Jahre alt sind. Dennoch gelang es ihnen, genügend Geld anzusparen, um bereits in diesem jungen Alter für den Rest ihres Lebens ausgesorgt zu haben.

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Ihre neu gewonnene Freizeit wollen die beiden zum einen für ausgiebige Reisen quer durch Europa nutzen. Zudem haben Amon und Christina zwei 11- und 12-jährige Töchter, mit denen sie ab sofort so viel Zeit verbringen können, wie sie wollen. Gleichzeitig haben sich die beiden jedoch auch vorgenommen, weiterhin an ihrem gemeinsamen YouTube-Kanal “Our Rich Journey” zu arbeiten.

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Auf eben diesem Kanal schilderten die beiden über zwei Jahre hinweg, welche finanziellen Entscheidungen sie getroffen haben und welche Möglichkeiten sich anderen Menschen bieten, die es ihnen gleich tun wollen. Doch wie genau ist es den beiden gelungen, sich so früh zur Ruhe zu setzen?

Die FIRE-Number immer im Blick

Amon und Christina Browning waren beide zuvor als Angestellte im Öffentlichen Dienst tätig. Laut eigener Aussage war ihr Einkommen insgesamt eher durchschnittlich. Ebenso wenig verfügten sie zu Beginn über großartige finanzielle Reserven. Dennoch ist es den beiden gelungen, innerhalb relativ kurzer Zeit ausreichend Geld anzusammeln, um sich von nun an ganz nach ihren persönlichen Wünschen richten zu können.


Als Grundlage für ihr Bestreben nach einem frühzeitigen Ruhestand diente ihnen dabei die sogenannte FIRE-Number. FIRE (Financial Independence Retire Early) steht für finanzielle Unabhängigkeit und frühzeitigen Ruhestand. Die FIRE-Number gibt an, wie viel Geld man ansparen muss, um sich selbst zur Ruhe setzen zu können. Sie ergibt sich, wenn man die kompletten, erwarteten Jahresausgaben mit 25 multipliziert.

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Das bedeutet, dass die jeweilige FIRE-Number für jeden Menschen unterschiedlich sein kann. Entscheidend ist dabei stets, wie viel man sich persönlich über das restliche Leben hinweg leisten möchte. Die Brownings sagen, dass manchen Menschen bereits 250.000 Dollar ausreichen würden. Andere setzen sich erst zur Ruhe, wenn sie mehrere Millionen angespart haben. Wie hoch die FIRE-Number der Brownings indes ist, wollen sie nicht verraten, da dies unter Umständen ihre Abonnenten davon abhalten könnte, sich ihre eigenen Zahlen auszurechnen.

Hohe Sparrate als Schlüssel zum Erfolg

Um ihr Ziel zu erreichen, hatten es sich die beiden zum Ziel gesetzt, pro Jahr so viel ihres Einkommens wie irgend möglich zur Seite zu legen. Allein in den letzten acht Jahren sei es ihnen gelungen, jährlich zwischen 50 und 70 Prozent ihres Einkommens zu sparen. Über drei Jahre hinweg stand ihnen dabei sogar nur ein einziges Einkommen zur Verfügung.

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Um dies zu erreichen suchten die Brownings in allen Lebensbereichen nach Einsparmöglichkeiten. Der Haushaltsposten mit dem höchsten Einsparpotenzial waren dabei die Wohnungskosten. Hierfür folgten die beiden einem sogenannten Slow-Flipping-Ansatz. Dabei zog die Familie in ein renovierungsbedürftiges Haus und renovierte dieses in Eigenregie, während sie darin lebten. Nach einiger Zeit verkauften sie das Haus anschließend für einen deutlich höheren Preis und zogen in die nächste günstige Wohnimmobilie.

Das Geld, welches sie auf diese Weise ansparten, investierten die beiden dabei grundsätzlich immer wieder gewinnbringend. Das Besondere dabei: Bei den Brownings lag der Fokus stets darauf, ausreichend Geld für Investitionen zur Verfügung zu haben. Daher verplanten sie ihr Einkommen jeden Monat zuerst für weitere Investments. Persönliche Ausgaben kamen erst an zweiter Stelle.

Investment in ETFs und individuelle Wertpapiere

Grundsätzlich legten die beiden den Großteil ihres so gespartes Geld in Wertpapieranlagen an. Dabei setzten sie sowohl auf Indexfonds mit niedrigen Kosten wie auch auf individuelle Unternehmensaktien. Traditionelle, aktiv gemanagte Fonds ließen die beiden hingegen grundsätzlich links liegen.

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Den Kern ihres Portfolios bildeten dabei ETFs auf den Total Stock Market sowie den S&P 500. Während der S&P 500 die 500 größten US-Unternehmen abbildet, beinhaltet der Total Stock Market Index sämtliche handelbaren Unternehmen der Vereinigten Staaten.

Für den S&P 500 wählten die Brownings den Vanguard 500 Index Fund Admiral Shares (VFIAX). Die ETFs von Vanguards gelten als besonders günstig. Dieser spezielle ETF hat beispielsweise lediglich eine TER von 0,04 Prozent. Für Amon und Christina war dies bei der Wahl ihrer ETFs eines der wichtigsten Entscheidungskriterien. Da ein Indexfonds lediglich den Markt wiedergeben muss, so argumentieren die beiden, kommt es bei der Wahl letztlich darauf an, wer diese Abbildung des Marktes für die niedrigsten Kosten anbietet.

Noch wichtiger als der S&P 500 war für die beiden jedoch der Total Stock Market. Auch hier setzten die Brownings auf einen ETF von Vanguard. Der Vanguard Total Stock Market Index Funds Admiral Shares (VTSAX) machte den größten einzelnen Anteil ihres Portfolios aus. Von seiner Performance her konnte der Total Stock Market mit dem S&P 500 mithalten. Im Gegensatz zu diesem bietet er jedoch eine noch deutlich größere Streuung.


Obwohl die Brownings bei ihren Investments in erster Linie auf Produkte von Vanguard setzten, heben sich durchaus auch die Vorzüge einiger anderer Anbieter wie beispielsweise Schwab oder Fidelity hervor. Beide bringen ebenfalls ETFs auf viele der bekannten Indizes heraus, welche teilweise sogar noch über eine niedrigere TER verfügen, als die jeweiligen Gegenstücke von Vanguard.

Mehr zu ihrer ETF-Strategie verraten sie in diesem Video:

Immer auf der Suche nach günstigen Gelegenheiten

Zu guter Letzt hielten die beiden über die Jahre hinweg stets die Augen nach lukrativen Gelegenheiten offen. Wann immer sich eine attraktive Möglichkeit, sich Extrageld zu verdienen, bot, schlugen Amon und Christina zu. So eröffneten die beiden z. B. ihren eigenen Etsy-Store oder vermieteten ihre Immobilie zwischendurch über Airbnb.

Auch nachdem die beiden es nun geschafft haben, finanziell unabhängig zu werden, haben sie sich vorgenommen, weiterhin aktiv zu bleiben. So wollen sie die Sprache ihrer neuen Wahlheimat Portugal so schnell wie möglich lernen. Zudem sind sie stets auf der Suche nach neuen lukrativen Investmentmöglichkeiten. Das Material für ihren YouTube-Kanal dürfte Amon und Christina daher auch im Ruhestand so schnell nicht ausgehen.

Hier findest du das entsprechende Video:

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1 KOMMENTAR

  1. Und dann machen sie regelmäßig Videos und verdienen Geld damit. Dazu sieht man in ihrer Haustour ihren Arbeitsbereich. So ganz mit Rente und gar nichts mehr machen ist halt doch nicht 🙂

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