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Diese Clean Energy ETFs machen Anlegern aktuell keine Freude
Diese Clean Energy ETFs machen Anlegern aktuell keine Freude

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Erneuerbare Energien und Clean Energy sind ein umstrittenes Thema an der Börse. Während die einen Anleger mit gutem Gewissen in eine grüne, viel versprechende Zukunft investieren wollen, sehen die Gegner eine Clean Energy Blase und verweisen auf die fehlenden mittelfristigen Alternativen zu fossilen Brennstoffen.

Ganz gleich, ob man sich der erstgenannten oder letzteren Sichtweise anschließt – die Kurse lügen nicht. Nach einer starken Rallye in 2020 bauten die Aktien und ETFs Anfang 2021 kräftig ab. Die folgenden Clean Energy ETFs sind aktuell keine Freude für investierte Anleger.

Das Zeitalter der erneuerbaren Energien
Der Klimawandel schreitet immer weiter voran. Sofern sich die heutige Lebensweise nicht ändert, werden die Folgen auf der ganzen Welt verheerend sein. Regierungen haben sich weltweit zusammengetan, um den Klimawandel als ernstzunehmende Bedrohung zu bekämpfen. Mit ihren Strategien soll das Überleben der Erde gesichert werden. Erhebliche Bedeutung in diesem Bereich haben die erneuerbaren Energien, die unendliche Ressourcen nutzen.

Die Unternehmen im Bereich erneuerbare Energien leisten einen Beitrag, die CO2-intensive Weltwirtschaft abzulösen. In Zukunft sollen CO2-freundliche Technologien dominieren. Innovationen sind gefragt. Mit dem Sieg des US-amerikanischen Präsidenten Joe Biden richtete sich auch die mediale und politische Aufmerksamkeit wieder auf den Klimawandel und seine Bekämpfung. Wenn die Corona-Pandemie bewältigt ist, dürften sich Staaten gemeinsam auf in den Kampf gegen den Klimawandel machen – schließlich hat die Covid-19-Pandemie gezeigt, dass viel möglich ist, wenn alle Länder an einem Strang ziehen.

Korrektur im Clean Energy Sektor

Einige Aktien verdoppelten sich innerhalb weniger Wochen. Selbst ETFs blicken auf eine Verdopplung im letzten Kalenderjahr. Trotz Corona-Einbruch haben sich die Werte einiger ETFs für erneuerbare Energien im letzten Jahr prächtig entwickelt. Da ist eine Korrektur nicht wirklich ungewöhnlich und wahrscheinlich sogar dringend notwendig. Anfang 2021 sackten die Kurse im Clean Energy Sektor ab – Anleger stellen sich jetzt die Frage, ob die Korrektur andauert oder bereits Einstandkurse zu sehen sind. Schließlich ist der langfristige Zukunftstrend der erneuerbaren Energien intakt. An den fundamentalen Gegebenheiten hat sich nichts geändert. Der Bekämpfung des Klimawandels kommt immer noch großer Bedeutung zu.

Der L&G Clean Energy ETF

Beim L&G Clean Energy UCITS ETF (ISIN: IE00BK5BCH80) handelt es sich um einen weiteren ETF, der physisch und thesaurierend den Clean Energy Sektor abdeckt. Die Auflage erfolgte erst Ende 2020. Im letzten Monat ging es immerhin 10 % zurück. Dennoch steht seit der Auflage Ende 2020 eine Performance von fast 18 % zu Buche. Enthalten sind die Unternehmen, die sich auf die nachhaltige Gewinnung von Energie auf der ganzen Welt konzentrieren.

Der Lyxor New Energy ETF

Der Lyxor New Energy UCITS ETF (ISIN: FR0010524777) ist ebenfalls in den Kreis der ETFs vorgestoßen, die über eine Milliarde Euro Fondsvermögen aufweisen. Die Kostenquote ist mit 0,6 % p.a. auf einem vergleichbaren Niveau. 40 Positionen sind enthalten. Mit über 60 % ist auch hier die Top 10 Gewichtung relativ hoch. Mit über 15 % ist der französische Energieproduzent Schneider Electric SE (WKN: 860180) die unangefochtene Nummer 1. Nachdem die Performance in 2020 fast 50 % betrug, ging es im letzten Monat über 12 % runter.

Der First Trust Nasdaq Clean Edge Green Energy ETF

Ein vergleichsweise kleiner ETF ist der First Trust Nasdaq Clean Edge Green Energy UCITS ETF (ISIN: IE00BDBRT036), der in Unternehmen investiert, die mindestens die Hälfte ihres Umsatzes mit erneuerbaren Energien erzielen. Nach Verdopplung in 2020 ging es im Februar 2021 um über 20 % in die andere Richtung. Mit dem E-Autohersteller Tesla und dem Energietech-Unternehmen Enphase Energy haben zwei Unternehmen einen ETF-Anteil von über 7 % und stammen aus den USA.

Der iShares Global Clean Energy ETF

Den stärksten Einbruch hat der größte ETF in diesem Bereich zu verkraften. Der iShares Global Clean Energy UCITS ETF (ISIN: IE00B1XNHC34) gab im letzten Monat um über 20 % nach. Im laufenden Jahr korrigierte der ETF immerhin noch um fast 12 %. Mit einem Fondsvolumen von fast fünf Milliarden US-Dollar gehört der ETF zu den absoluten Schwergewichten. Mit fast 50 % Gewichtung ist der Anteil der Top 10 vergleichsweise hoch. Der US-amerikanische Hersteller von Brennstoffzellen Plug Power (WKN: A1JA81) hat sogar einen Anteil von über 10 %.

Ruhe bewahren!

Viele Anleger schauen furchtvoll auf die letzten Kurseinbrüche. Dies ist wohl darauf zurückzuführen, dass zahlreiche Anleger erst im Corona-Jahr 2020 an die Börse kamen. Seitdem gibt es nur eine Richtung: Bergauf! Doch Kurse werden immer wieder fallen und korrigieren. Einen Aufwärtstrend ohne Korrektur gibt es nicht. Wer sich die Performance in den letzten drei Jahren anschaut, sieht eine jährliche Durchschnittsrendite von über 40 %. Das langfristige Halten der Positionen und regelmäßige Investieren via Sparplan scheinen aktuell die beste Wahl!

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