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/ Aktien kaufen Anleitung 2022: Wo und Wie man am besten (kostenlos) Online Aktien kauft / Lebensmittel Aktien kaufen 2022: Beste Lebensmittel Aktien im Vergleich

Lebensmittel Aktien kaufen 2022: Beste Lebensmittel Aktien im Vergleich

lebensmittel brancheEssen & Trinken stellt nicht nur ein Grundbedürfnis dar. Beide Bereiche gelten als eine tragende Säule der Weltwirtschaft.

Kein Wunder, dass Lebensmittel Aktien ein Dauerbrenner in Investorenforen und Anlegerbriefen sind!

Doch welche Lebensmittel Aktien lohnen sich für das Jahr 2022 – und darüber hinaus?

Wir klären über die Aussichten dieser Aktienklasse auf und wagen einen Blick auf die fünf aussichtsreichsten Lebensmittel Aktien.

Worauf sollte man beim Kauf von Lebensmittel Aktien achten?

  • Ganz gleich, welche Lebensmittel Aktie ins Depot kommen soll: Kaufen Sie nur bei geöffneter Heimatbörse. Ist der Finanzmarkt mit dem größten Handelsvolumen geschlossen, zahlen Sie einen übermäßig hohen Spread.
  • Sollte Ihnen Ihr Broker den Spread nicht anzeigen, macht sich ein Börsentool ausgezahlt. Selbstredend kann die Spanne zwischen Geld- und Briefkurs auch manuell berechnet werden. Doch Eingabefehler und im Sekundentakt schwankende Kurse bergen Berechnungsrisiken. 
  • Als Order-Typ zum Lebensmittel Aktien kaufen eignet sich die Limit-Order. Wer eine Aktie lediglich „Bestens“ erwirbt, bezahlt häufig mehr, als beabsichtigt. Der im Handelsfenster angezeigte Preis kann insbesondere beim Kauf/Verkauf großer Positionen erheblich schwanken. 
  • Lebensmittel Aktien gelten als wenig volatil und haben mitunter den Status von Value Aktien inne. Ein Absichern von Lebensmittel Aktien per Stop-Loss-Order macht wenig Sinn. Besser: Verfolgen Sie die News aus dem Unternehmen, die Quartalszahlen und die Entwicklung der Rohstoffpreise.
  • Besonders stark vertreten sind Lebensmittel Aktien auf dem amerikanischen Markt. Grund: Viele Marken zieht es in die USA, da hier die Finanzierungsmöglichkeiten besser als in Europa ausfallen. Folglich sollten Sie die Wechselkurse (Euro / Dollar) beachten und sich bei schwächeren Kursen nicht aus der Ruhe bringen lassen.
  • Der Währungsaspekt spielt auch im Zusammenhang mit Dividendenausschüttungen eine Rolle. Lebensmittel Aktien gelten als beliebte Dividenden-Investments! Je stärker die Heimatwährung des börsennotierten Unternehmens, desto höher fällt die Dividende aus.

Was sind Lebensmittel?

lebensmittel aktienLebensmittel sind grundsätzlich als Substanzen zu verstehen, die dem menschlichen (und tierischen) Körper zur Ernährung dienen. Lebensmittel als Oberbegriff umfasst einerseits Trinkwasser und andererseits Nahrungsmittel.

Nicht nur in der Konsistenz herrschen somit deutliche Unterschiede: Trinkwasser besteht, der Name verrät es bereits, aus Wasser und den darin gelösten Mineralstoffen. Nahrungsmittel hingegen bestehen aus Makronährstoffen – Kohlenhydrate, Lipide (Fette) und Proteine.

Die durch diese Nährstoffe zugeführte Energie dient der Aufrechterhaltung sämtlicher organischer Prozesse im Körper. Im Laufe der Zeit haben sich diverse Wissenschaften mit der Ernährung beschäftigt und so zum Beispiel die Rolle von Vitaminen und Spurenelementen herausgearbeitet.

Beschäftigt sich der Otto-Normal-Verbraucher mit dem Thema Lebensmitteln, steht meist der Genuss an erster Stelle. Die Bedeutung der Ernährung an sich soll Experten zufolge in den nächsten Jahrzehnten exorbitant steigen, da zum Beispiel die Fleischerzeugung zu den größten CO2 erzeugenden Industrien zählt und die zunehmende Weltbevölkerung schlichtweg mehr Lebensmittel benötigt.

Was sind Lebensmittel Aktien?

ETF-Nachrichten Icon11Streng genommen sind Lebensmittel Aktien als solche Aktien zu verstehen, die von Unternehmen herausgegeben werden, welche in der Herstellung von Lebensmitteln tätig sind. Typisch für diese „klassischen“ Lebensmittel Aktien ist ein Konglomerat aus vielen Marken, die dem Endverbraucher bekannt sind.

Mit den Mutterkonzernen hingegen beschäftigen sich die meisten Privatpersonen kaum. Kennzeichnend für diesen Bereich ist zudem das antizyklische Geschäft. Lebensmittel müssen konsumiert werden, ganz gleich, ob wir uns in einer Wirtschaftskrise befinden oder nicht.

Lebensmittel Aktien genießen überdies den Ruf solider Anlagen. Sofern die Bilanz stimmt! Hauptproblem vieler Konzerne ist die geringe Nettomarge, die sich durch die Erzeugung, den Transport und der Lagerung ergeben. Hinzu kommen groß angelegte Werbekampagnen und nicht selten Mitarbeiter-Gehälter in Milliardenhöhen. Vor allem beeinträchtigen Rohstoffpreise, insbesondere Preise für Weizen, Zucker und Kakao, die Profitabilität der Unternehmen.

Wer den Bereich der Lebensmittel Aktien weiter fassen möchte, kann auch Aktien von Unternehmen wie zum Beispiel MC Donalds zu dieser Kategorie zählen. Fast-Food-Konzerne stehen ebenfalls mit dem Thema Ernährung in Verbindung, zeichnen sich allerdings durch ein grundverschiedenes Geschäftskonzept aus. Das häufig auf Franchise-Aktivitäten ausgerichtete (globale) Modell dieser Mega-Konzerne verkauft dem Kunden nicht nur Lebensmittel, sondern einen Lifestyle.

Konsumfertig vorbereitete Mahlzeiten, die durch hochmoderne und überaus ausgeklügelte Produktpräsentationen schmackhaft gemacht werden, ziehen Kunden in ihren Bann. Ferner können dem Bereich der Lebensmittel Aktien auch Wertpapiere von Unternehmen zugerechnet werden, die sich mit dem Anbau von Agrarstoffen wie zum Beispiel Weizen oder der Entwicklung chemischer Zusatzstoffe (Geschmacks- und Geruchsverstärker) beschäftigen.

Die 5 besten Lebensmittel Aktien 2022 im Porträt

In der folgenden Tabelle finden Sie unsere Top Five der besten Lebensmittel Aktien 2022.

  

Unternehmen Aktueller Kurs Performance seit Jahresbeginn Performance seit einem Jahr Marktkapitalisierung Dividende Land Branche
HelloFresh SE 79,08 € + 24,05 % + 66,06 % 13,75 Mrd. € Deutschland Online-Versand
Mondelez International Inc. 53,60 € + 12,06 % + 13,10 % 74,52 Mrd. € 1,01 € USA Lebensmittel-Produktion
Mowi ASA 21,30 € + 19,66 % + 38,59 % 11,11 Mrd. € 0,11 € Norwegen Fischzucht
PepsiCo Inc. 132,00 € + 16,21 % + 13,64 % 182,9 Mrd. € 1,42 € USA Lebensmittel-Produktion
Unilever PLC 48,55 € – 2,71 % – 8,12 % 126,4 Mrd. € 1,60 € Großbritannien Lebensmittel-Produktion

  

Wo Lebensmittel Aktion am besten kaufen?

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Wie Lebensmittel Aktien kaufen? In 4 Schritten zum Investor

Schritt 1: Broker auswählen

Für den Kauf von Lebensmittel Aktien ist ein Broker notwendig. Hausbanken bieten ihren Kunden mittlerweile ebenfalls an, den Erwerb und die Verwahrung von Aktien zu übernehmen, verlangen hierfür aber horrende Gebühren. Ebenfalls nicht billig, dafür aber komfortabler in der Handhabung und mit mehr Zusatzfunktionen versehen sind sogenannte Prime-Broker. Depotgebühren und Provisionen mögen die Rendite schmälern, doch die Kunden dürfen sich einer zuverlässigen Abwicklung der Orders und einer verlässlichen Aufbewahrung ihrer Wertpapiere sicher sein.

Neo-Broker hingegen setzen auf Niedrigkosten. Jedoch gelangt die Infrastruktur solcher Anbieter schnell an ihre Grenzen. Im schlimmsten Fall muss der Kunde während eines Crashs dem Wertverlust seiner Aktien tatenlos zusehen, da in solch volatilen Phasen besonders viele Aktien-Besitzer weltweit handeln und die Server der Broker belasten. Wer einen soliden Mittelweg sucht, ist bei unserem Testsieger Capital.com gut aufgehoben: Der Handel von Lebensmittel Aktien, ETFs, CFDs sowie Kryptowährungen gelingt provisionsfrei, wird durch strenge Sicherheitsrichtlinien überwacht und durch einen breiten Support unterstützt.

Schritt 2: Anmeldung durchführen

Will man Capital.com nutzen, ist zuvor eine Registrierung erforderlich. Daher muss man zuerst das Online-Anmeldeformular ausfüllen und abschicken. Im Anschluss daran muss man die Registrierung noch über einen Bestätigungslink, den man per E-Mail geschickt bekommt, bestätigen.

Im Gegensatz zu anderen Online-Brokern erlaubt es Capital.com, sofort mit dem Traden zu beginnen, ohne sich sofort verifizieren zu müssen. Allerdings muss die Verifizierung zwingend innerhalb der ersten 15 Tage erfolgen, sofern man seinen Account nach Ablauf dieser Frist weiter nutzen möchte.

Um sich zu verifizieren, muss man einen Lichtbildausweis sowie ein Dokument zur Bestätigung der eigenen Adresse (z. B. Wohnsitzbestätigung oder Rechnung) hochladen. Anschließend ist noch ein Video-Selfie erforderlich. Danach kann man Capital.com vollumfänglich und unbegrenzt nutzen.

Schritt 3: Einzahlung tätigen

Ehe man tatsächlich über Capital.com Aktien kaufen kann, muss man zuerst noch auf das eigene Verrechnungskonto einzahlen. Hierfür stehen Kunden von Capital.com drei verschiedene Zahlungsmöglichkeiten offen: Banküberweisung, Kreditkarte und Online-Zahlungsdienstleister. Zu letzterer Kategorie zählen Bank Wire Transfer, Neteller und Skrill.

Im Gegensatz zu anderen Online-Brokern verlangt Capital.com keine hohe Mindesteinzahlung. Hier reicht bereits eine Einzahlung von 20 Euro aus, um mit dem Aktienkauf zu beginnen. Darüber hinaus wird bei der Einzahlung auch keine zusätzliche Gebühr fällig.

Schritt 4: Lebensmittel Aktien kaufen

Captial.com trading

Capital.com erlaubt es, schnell und zielsicher nach den gewünschten Aktien zu suchen. So kann man beispielsweise leicht nach branchenspezifischen Aktien suchen. Schwebt einem hingegen bereits eine bestimmte Aktie vor, kann man diese einfach aufrufen, in dem man ihren Namen oder ISIN in das Suchfeld eingibt.

Mit einem Klick auf „Buy“ kann man anschließend das Kauffenster öffnen. Dort legt man fest, wie viele Anteile man kaufen möchte, welche Ausführungsart gewünscht ist und ob man Hebel nutzen möchte. Sobald man den Kauf abgeschlossen hat, werden die entsprechenden Aktien sofort in das eigene Depot transferiert.

Sollte man in Lebensmittel Aktien investieren?

ETF-Nachrichten Icon17Wer in Lebensmittel Konzerne investiert beziehungsweise deren Aktien kauft, tut dies nicht, weil er auf der Suche nach dem nächsten Tenbagger ist. Die Geschäftsmodelle zeichnen sich ebenso wie die Erträge durch Stabilität und Zuverlässigkeit aus – sofern die Produkte den Verbraucher überzeugen. Aufgrund der zuverlässigen Einnahmequellen sind einige Lebensmittel Aktien auch unter den beliebtesten Dividenden Aktien vertreten. Die Ausschüttungsraten liegen im Schnitt zwischen 2 und 4 Prozent. Tipp: Achten Sie auf die Fälligkeit von Quellensteuerzahlungen!

Ebenfalls positiv kann sich eine Monopolstellung eines Unternehmens auf den Kurs der Aktie auswirken. Hat sich der Konzern mit einer Marke einen Namen gemacht, versucht die Konkurrenz häufig, ein Nachahmer-Produkt auf den Markt zu bringen. Jedoch scheitern diese Produkte in der Regel am Original und bestärken vielmehr Kunden darin, ihrer Marke treu zu bleiben. Trotzdem fallen die Wachstumsraten für Lebensmittel Konzerne moderat aus. Im Schnitt liegen die Nettomargen hier bei rund 10 Prozent.

Diese mittleren Ertragswerte müssen jedoch nicht als Nachteil angesehen werden: Im Gegensatz zu Besitzern von Tech Aktien haben Besitzer von Lebensmittel Aktien wesentlich seltener Regularien zu fürchten. Schokocreme & Co. können schwer eine Marktmacht wie Algorithmen und Milliarden-Plattformen erreichen. Eine Lebensmittel Steuer steht jedenfalls nicht zur Debatte – die Digital Steuer für Unternehmen wie Facebook und Amazon hingegen ist beschlossene Sache. 

Wer beständige Einnahmen schätzt und Dividendenausschüttungen gegenüber nicht abgeneigt ist, ist mit Lebensmittel Aktien also gut beraten. In jüngster Vergangenheit suchten Investoren sogar vermehrt den Einstieg in solch Aktien, da Unternehmen aus dieser Branche besonders einfach die „Preis-Karte“ spielen können. Grund: Preise im Einzelhandel für Kekse, Limonaden und Butter lassen sich wesentlich schneller erhöhen als zum Beispiel in der Automobilbranche.

Zogen die Befürchtungen vor steigenden Zinsen viele Tech Werte gen Süden, kletterte der Großteil der Lebensmittel Aktien Richtung Norden. Die Erzeugnisse werden auch nach einem Preisanstieg von 10, 20 oder gar 30 Prozent gekauft – Essen und Trinken ist ein Grundbedürfnis. Ganz gleich ob Finanz-, Immobilien- oder Corona-Krise: Lebensmittel Aktien punkten als Anti-Zykliker auch in schweren Marktphasen.

Besitzer von Anti-Zykliker Aktien müssen sich allerdings auch auf eine gedämpfte Kursentwicklung in Boom-Phasen einstellen. Stiegen zum Beispiel zwischen Mitte und Ende 2020 viele Tech und Biotech Aktien mehrere Hundert Prozent, mussten sich Anleger konservativer Lebensmittel Aktien wie zum Beispiel einer Unilever Aktie mit mageren 10 Prozent Kurszuwachs zufriedengeben.

Das vielleicht gewichtigste Argument gegen einen Kauf von Lebensmittel Aktien macht die schwierige Gratwanderung zwischen Profitabilität und Nachhaltigkeit aus. Ein Paradebeispiel für die umstrittene Marktmacht von Lebensmittel Konzernen liefert der schweizerische Großkonzern Nestlé. Das fragwürdige Trinkwasser-Geschäft ruft regelmäßig Aktivisten auf den Plan und auch Kleinbauern sowie Ortsgemeinden in Entwicklungsländern werfen dem Global Player immer wieder ausbeuterische Geschäftspraktiken vor.

Überzeugte Klimaschützer machen folglich häufig einen Bogen um den Sektor der Lebensmittelgewinnung, obwohl durchaus interessante Ansätze zur nachhaltigen Ernährungspolitik existieren. Mehr dazu im Abschnitt Lebensmittel Aktien ETFs. Aus ethischen Gründen sind zudem Aktien aus dem Bereich der Fleischgewinnung für viele Anleger ein rotes Tuch. Die Tyson Foods Inc. beispielsweise schlachtet unglaubliche 20.000 Rinder, 70.000 Schweine und 7 Millionen Hühner – jeden Tag!

Unternehmen wie Tyson Foods stehen gleich doppelt in der Kritik: Neben der fragwürdigen Tierhaltung machen katastrophale Klimabilanzen aufgrund horrender CO2-Emissionen solch Fleischproduzenten für viele Menschen nicht-investierbar. Zum Vergleich: Pro Kilogramm Rindfleisch werden durch Haltung, Tötung, Verarbeitung und Transport circa 13,3 Kilogramm CO2 freigesetzt. Die gleiche Menge an Mischbrot belastet die Umwelt mit 0,75 Kilogramm CO2, Äpfel mit 0,5 Kilogramm CO2 und Tomaten mit 0,2 Kilogramm CO2.

Für viele Experten ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann politische Regularien auch den Lebensmittel-Sektor ereilen und mit dem Ziel einer nachhaltigen Klimapolitik (hoffentlich global wirksame) Massentierhaltungskonzepte überarbeitet werden. Gesetzlich verordnete Einschränkungen würden die Praktiken in der Massentierhaltung weit effizienter als die diversen freiwilligen Nachhaltigkeitsprojekte, wie sie die EU immer wieder auf den Weg zu bringen versucht, regulieren.

Lohnt sich der Kauf von Lebensmittel Aktien aktuell?

ETF-Nachrichten Icon23

Eine alte Börsenweisheit besagt „Time in the Market beats Timing the Market.“ Soll heißen: Es gibt keinen perfekten Einstiegspunkt für Aktien. Anleger sollten stets langfristig denken und sich auch von kräftigeren Rücksetzern nicht aus der Ruhe bringen lassen. Lebensmittel Aktien sind grundsätzlich für stabile Kursverläufe bekannt, sodass Sie weder auf Mega-Renditen hoffen dürfen, noch Totalausfälle befürchten müssen.

Auf unsere Top 5 der Lebensmittel Aktien 2022 bezogen erscheint ein Einstieg zum derzeitigen Zeitpunkt sinnvoll: Die meisten Aktien befinden sich nicht auf ihrem Allzeithoch und haben teilweise noch mit den Nachwirkungen der Corona-Pandemie zu kämpfen. So etwa der norwegische Lachsproduzent Mowi. Lachs als Edelfisch wird zu großen Teilen in Hotels verzehrt – die Tourismus-Branche jedoch liegt coronabendigt zu weiten Teilen brach.

Es lohnt sich also durchaus, aktuell Lebensmittel Aktien ins Depot zu legen. Da allerdings viele Indexe, unter anderem der DAX und der angeblich bedeutsamste Index der Welt, der S&P 500 (USA), auf Höchstständen notieren, ist in den Augen mancher Analysten eine Gesamtmarktkorrektur unausweichlich.

Die besten Lebensmittel Aktien im Vergleich

HelloFresh SE (ISIN: DE000A161408 / WKN: A16140)

Ob es sich bei der HelloFresh Aktie um eine “richtige” Lebensmittel Aktie handelt, ist Ansichtssache. Fakt ist, dass das Unternehmen seine Umsätze in den letzten Jahren exorbitant steigern konnte und insbesondere in den USA einen rasanten Aufstieg erlebte. In Übersee wusste man das „German Wheel-Food“ bereits vor der Corona-Krise zu schätzen. Die Pandemie verhalf den Berlinern alsdann auch hierzulande zum Durchbruch – und im März 2020 zur Aufnahme in den deutschen Index für Mittelstandsunternehmen, kurz MDax.

Das Konzept ist auf den ersten Blick simpel: Kunden bestellen sogenannte Kochboxen und können diverse Gerichte in Eigenregie nachkochen. Rezeptanleitungen und Zutaten liegen den Boxen bei. Tatsächlich jedoch erfolgen Auswahl und Kategorisierung nach vielen verschiedenen Kriterien: Der Kunde hat die Möglichkeit, seine Kochboxen im Wochentakt zu planen und unter anderem aus den Kategorien Fleisch und Gemüse, Familienfreundlich, Balance und Vegetarisch auszuwählen. Des Weiteren kann der Kunde seine Gerichte entsprechend der Attribut4e Zeitersparnis, Neuheiten und sogar Pescetarisch wählen. Hinzu kommen Auswahloptionen für Vorspeisen und Sonderbeilagen.

Zu den Zahlen. Die HelloFresh SE erzielt den Löwenanteil ihrer Einnahmen aus dem Segment Food Solutions. Nur 0,6 Prozent Umsatz werden aus dem Segment Marketing Partners and Logistic Services generiert. Global betrachtet sticht die USA mit einem Umsatzanteil von 55 Prozent hervor. In sechs europäischen Ländern befindet sich HelloFresh eigenen Angaben zufolge noch im Vertriebsaufbau. In Magdeburg etwa eröffnete man erst kürzlich ein neues Werk. 1.500 neue Mitarbeiter sollen nun zusätzlich die Expansion des Essen-Lieferanten vorantreiben.

So oder so befindet sich die HelloFresh Aktie seit 2011 (Firmengründung) in einem rasanten Wachstum: Seit dem ersten Geschäftsjahr (2014) konnte man den Umsatz von 67 Millionen Euro auf zuletzt 3,75 Milliarden Euro steigern. Die gestiegenen Personalkosten (Mitarbeiteranzahl in 2014: 118 / 2020: 6.432) sowie der Ausbau des Vertriebsnetzes zehrten zunächst an den Finanzen. Doch seit der Corona-Pandemie schreibt man schwarze Zahlen: Zuletzt stand ein Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 505 Millionen in den Büchern. Das KGV von knapp 40 schreit allerdings nach einer Korrektur.

Übrigens: Eine Anfrage beim führenden Suchmaschinen-Anbieter nach der HelloFresh Aktie lässt auf eine baldige Kursexplosion hoffen, denn an dritter Stelle der Google-Rankings steht das Reddit-Forum für die HelloFresh Aktie. In Reddit-Foren wurden unter anderem die Short-Squeezes der Aktien von Gamestop und AMC Entertainment organisiert!

Mondelez International Inc. (ISIN: US6092071058 / WKN: A1J4U0)

Weltweit bekannte Produkte und eine nahezu hundertjährige Firmengeschichte? Das bietet die Mondelez International Inc.! Zugegeben: Die Geschichte des Konzerns, wie man ihn in heutiger Form kennt, reicht nur bis ins Jahr 2012, doch die Mutterfirma Kraft Heinz wurde bereits 1903 gegründet. Nach der Übernahme durch die Altria Group Ende der 80er und der anschließenden Abspaltung vom Tabak-Riesen (2007) operierte Kraft Heinz einige Jahre solo, ehe man 2012 eine zwei Jahre dauernde Abspaltung vornahm.

Unternehmensbereiche wie Kekse und Schokolade wurden nun unter der Marke Mondelez vertrieben, Soßen und Fertiggericht blieben beim Mutterkonzern, der sich nun Kraft Heinz Foods nannte. Den Erfolgsschlager Nummer eins aus dem Hause Mondelez macht der Oreo Keks aus. Der Doppeldecker mit Milchcremefüllung findet auch in Europa Anklang, hat in den USA jedoch einen absoluten Kultstatus erreicht. Die starke Snack-Reihe profitiert insbesondere von Tankstellen-Shops und Kino-Verkäufen. Beste Voraussetzungen für einen Wachstumsschub nach der Pandemie!

Einen Wachstumsschub hat die Mondelez International Aktie auch nötig, denn trotz der vergleichsweise überdurchschnittlichen Nettomarge von über 13 Prozent treten die Umsätze des Süßigkeitengiganten auf der Stelle. Beliebt ist und bleibt das Papier dennoch, da es ein stetiges Dividendenwachstum von rund 8 Prozent pro Jahr mit sich bringt. In Illinois kann man sich dieses Wachstum leisten, denn der Konzern fährt eine anlegerfreundliche Preispolitik: Dank des sauberen Marken-Image akzeptieren Kunden bereitwillig Preiserhöhungen und kaufen keineswegs weniger Schmankerl! Die Absatzzahlen machen’s deutlich.

Einnahmen aus dem Segment Chocolate beispielsweise stiegen zuletzt um 4,4 Prozent, obgleich in den Büchern nur eine Absatzsteigerung von 2 Prozent steht. Die Hälfte des Gewinns resultiert demnach aus Preiserhöhungen. Dennoch: Derweil ist die Aktie der Mondelez International Inc. sportlich bewertet. Ein KGV von knapp 24 und eine Verschuldung von 16,1 Milliarden Dollar (Verschuldungsgrad: 2,96) lassen zumindest „Value“-Investoren aufschrecken. Zu der Markenfamilie von Mondelez gehören: Cadbury, Poulain, Milka, Toblerone, Creme Egg, Green and Black’s, Bubbaloo, Trident, Dentyne, Hollywood, Halls, Cadbury Eclairs, Jacobs und Tassimo. 

Mowi ASA  (ISIN: NO0003054108 / WKN: 924848)

Jeder weiß: Fisch ist gesund! Zumindest, wenn er richtig zubereitet ist. Für Lachs gilt dies ganz besonders, denn neben hochwertigem Eiweiß hält er reichlich Omega-3-Fettsäuren bereit. Auch Anleger können von der Beliebtheit des Edelfischs profitieren. In Norwegen, der weltweit führende Lachsexporteur, haben sich gleich mehrere Unternehmen auf die Züchtung des gesunden Fisches spezialisiert und einen Börsengang gewagt. So etwa Mowi. Der Konzern gilt als der größte Lachsproduzent weltweit und hat sich seit der Umbenennung (ehemals Marine Harvest) nicht nur auf die Produktion, sondern auch auf den Vertrieb von Lachs und auf den Betrieb von Restaurants spezialisiert.

Besonders interessant: Die Norweger haben trotz der Fokussierung auf die heimischen Fjorde ein globales Vertriebsnetz erschlossen und unter anderem im asiatischen Raum den Ruf einer Kultmarke inne. Die Zahlen sprechen für Stabilität, wie sie Investoren in nordeuropäische Unternehmen weltweit schätzen. Der Verschuldungsgrad von 1,6 ist in einem vertragbaren Rahmen und laufende Verbindlichkeiten sind bereits durch den Free-Cash-Flow von 5,1 Milliarden Norwegische Kronen zu einem Drittel gedeckt. Unterm Strich verbleibt ein Gewinn pro Aktie von zuletzt 4,52 Kronen. Die kurzzeitig drastisch reduzierte Dividende dürfte in Zukunft wieder sukzessive angehoben werden – wie schnell wieder der Vor-Corona-Status erreicht ist, bleibt abzuwarten. Im Jahr 2022 sollen immerhin 9,84 Kronen (0,94 Euro) Dividendenrendite zustande kommen. Für 2019 schüttete man im letzten Jahr 10,4 Kronen (1 Euro) aus.

PepsiCo Inc. (ISIN: US7134481081 / WKN: 851195)

Ein US-amerikanisches Unternehmen, das weltberühmt für seine klebrige, zucker- und koffeinhaltige braune Brause ist? Nein, bei dem vierten Platz in unserer Liste der besten Lebensmittel Aktien 2022 handelt es sich nicht um die Coca Cola Company. Es mag zunächst verwundern, dass die „ewige Nummer zwei“ deutlich besser als der Platzhirsch performt hat – zumindest in den letzten zehn Jahren. Näher betrachtet leuchtet der Vorsprung für PepsiCo jedoch ein: Hinter dem Konzern steht nicht nur eine süße Limonade, sondern auch eine breite Snack-Palette, namentlich Lays Chips sowie Doritos. Kein Wunder also, dass die PepsiCo Inc. noch weniger als die „Nummer eins“ unter der Pandemie gelitten hat: Ein Netflix-Abend mit einer Tüte Chips hat während des Lockdowns vielerorts den Kino-, Club- und Barbesuch gänzlich ersetzt und der PepsiCo Inc. zu Rekordeinnahmen von rund 13,1 Milliarden Dollar (EBITDA) verholfen.

Kritiker könnten die (Netto-)Margen des Unternehmens bemängeln, die mit 10,8 Prozent moderat ausfallen. Den Großteil des Umsatzes erzielt man bei PepsiCo übrigens nicht mit der hauseigenen Cola, sondern durch die vielen Zusatzmarken. Mit Lipton Icetea, SchwipSchwap, 7UP, Mirinda, Mountain Dew und Punica sind die Amerikaner in nahezu allen nicht-alkoholischen Getränke-Sparten vertreten. Insbesondere die Rockstar-Dosen verkauft man, trotz anhaltender Debatten über Inhaltsstoffe à la Taurin & Co., in rauen Mengen. 2018 hat man sogar Wasser in seiner schlichtesten Form für sich entdeckt und sich kurzer Hand den israelischen CO2-Giganten Soda Stream einverleibt.

Die Übernahme kostete den Konzern 3,2 Milliarden Dollar, hat sich jedoch unlängst rentiert. Insbesondere mit dem Verkauf von Sirups für das Sprudelwasser aus der Küchenmaschine verdient PepsiCo bares Geld. Apropos: Mit einem Free-Cash-Flow von 6,7 Milliarden Dollar verfügt der Limonaden-Riese über genügend Barmittel, um auch in Schwächephasen Aktionäre mit einer Dividendenrendite von derweil 2,8 Prozent bei Laune zu halten. Die PepsiCo Inc. gehört sogar der Liga der Dividenden-Aristokraten an: Seit 25 Jahren hat man die Dividende Jahr für Jahr angehoben! Die Verschuldungsquote liegt in einem (noch) akzeptablen Rahmen (Verschuldungsgrad: 2,62) und besteht nur zur Hälfte aus verzinsten Darlehen.

Unilever PLC (ISIN: GB00B10RZP78 / WKN: A0JNE2)

Wer als Anleger möglichst breit streuen möchte, ist mit einem Investment in die Unilever PLC gut beraten. Die Produkte der Briten werden rund um den Globus konsumiert. Doch nicht nur die geografische Beständigkeit macht Unilever als Anlage interessant: Die Breite der Produkte reicht von den Segmenten Körperpflege & Hygiene über Haushaltswaren & Reiniger bis hin zu Nahrung & Getränke. Mit zuletzt genannter Sparte hat sich die Unilever PLC in jeder Hinsicht als Lebensmittel Aktie qualifiziert und ihren Platz in unserer Top Five mehr als verdient. Welche Marken der Unilever-Gruppe angehören? Hier eine Kostprobe:

  • Cornetto
  • Knorr
  • Pfanni
  • Magnum
  • Ben & Jerrys
  • Pukka
  • Langnese
  • Cremissimo
  • Solero
  • Mondamin
  • Vienetta
  • Valvé
  • Lipton
  • Unilever Food Solutions
  • The Vegetarian Butcher

Kurz gesagt: Im Hause Unilever ist für jeden Geschmack etwas dabei. Schwerpunkte lassen sich in den Bereichen Eiscremes und Fertiggerichte finden. Die Sparte Nahrung & Getränke bringt dem Global Player 39 Prozent seines Umsatzes ein und ist damit eine bedeutsame Einnahmequelle, verglichen mit den Segmenten Körperpflege & Hygiene (Umsatz: 41 Prozent) sowie Haushaltswaren & Reiniger (Umsatz: 20 Prozent). Zu den dort vertretenen Marken sind solch Name-Products wie Axe, Dusch-Das und Dove sowie Viss, Coral und Domestos zu zählen.

So vielseitig die Produktpalette der Unilever PLC auch klingen mag: Der Chart der Aktie weckt wenig Euphorie. Immerhin ist ein Aufwärtstrend zu erkennen, denn seit einer scharfen Korrektur um die Jahrtausendwende hat sich der Kurs der Aktie mehr als versechsfacht. Wer später eingestiegen ist, hat allerdings deutlich weniger Rendite machen können. Lohnt sich also ein Investment zum jetzigen Zeitpunkt? Im zuletzt veröffentlichten Jahresbericht steht ein EBITDA von 11,38 Millionen Euro und ein bereinigtes Betriebsergebnis von 9,37 Milliarden Euro. Die Nettomarge betrug 11 Prozent, der Verschuldungsgrad lag bei 1,94.

Der Ende Juni bekanntgegebene Quartalsbericht lässt allerdings aufhorchen: Aufgrund gestiegener Transport- und Rohstoffkosten sank das Ergebnis pro Aktie auf 1,19 Euro (- 5 Prozent) und das EBITDA auf 1,33 Euro (- 2,3 Prozent). Für das laufende Jahr rechnet man bei den Briten mit einem Wachstum von „nur“ 3 Prozent – was zumindest die Fortführung der Dividendenpolitik ermöglichen sollte. Denn die Dividende gilt für viele Investoren als das ausschlaggebende Argument, Unilever Aktien zu kaufen: Zum Jahresauftakt 2008 lag die Dividende bei 68 Cent. Das Jahr 2020 wird mit 1,60 Euro vergütet! 

Lebensmittel Aktien News

Lebensmittel Aktien News:

Konkurrenz für Rewe & Co.?

Mit einem geschätzten Marktwert von 7,5 Milliarden Dollar gehört Getir zu den wertvollsten Start-ups der Türkei. Einige Experten sehen das Unternehmen gar als das vielleicht aussichtsreichste Start-up im gesamten Nahen Osten an. Das Geschäftsmodell von Getir: Ein Allround-Lieferservice, der angefangen von Windeln über Kartoffelchips bis hin zu Speisen von Restaurants sämtliche Waren an seine Kunden liefert. „Rund um die Uhr“! Die Zustellung soll nur sagenhafte 10 Minuten dauern und der Kunde erhält die Möglichkeit, den Standort des Kuriers via Live-Tracking zu verfolgen. In Deutschland will das 2015 gegründete Unternehmen zunächst in den Städten Berlin, Stuttgart, Köln und München Fußfassen.

Rohstoffpreise belasten Unilever

Die Unilever PLC gab Mitte Juni bekannt, dass sich die gestiegenen Kosten für Produktion und Logistik sowie Rohstoffbezug weit stärker als zunächst vermutet auf die Margen auswirken dürften. Im April hatte man noch von einem deutlichen Umsatzsprung gesprochen. Nun gehen die Briten nut noch von einer Wachstumsrate zwischen 3 und 5 Prozent aus. Die Anleger reagierten mit kräftigen Abverkäufen und schickten das Papier von Unilever auf einen Kurs nahe 47 Euro. Ein Minus von rund 5 Prozent.

Lebensmittel Aktien Prognose 2022

Prognosen sind stets mit Vorsicht zu genießen. Dies gilt für das Wetter ebenso wie für Aktien. Analysten haben mittlerweile jedoch einen großen Einfluss auf die Kursentwicklungen von Aktien, sodass es sich durchaus lohnt, die Meinungen von Rating-Agenturen in seine Investment-Entscheidungen einzubeziehen.

  • HelloFresh SE: Sollten die Schätzungen der Investmentgesellschaft Jeffries korrekt sein, steht HelloFresh Aktionären eine blendende Zukunft bevor. Satte 104 Euro soll ein Anteilsschein des Berliner Kochboxenlieferanten in naher Zukunft wert sein! Lediglich die vorgezogenen Investitionen könnten die Bilanzen beeinträchtigen. Derweil notiert die HelloFresh Aktie bei rund 80 Euro und könnte Pessimisten zufolge noch auf 52 Euro fallen. Der Großteil der Analysten ist sich jedoch einig, dass Umsätze und Gewinne weiter steigen: 9 von 17 Experten raten zum Kauf, 4 zum Halten und 4 zum Verkauf.
  • Mondelez International Inc.: 20 von 22 Analysten sehen die Mondelez Aktie unterbewertet – ein Analyst rät zum Halten. Vor allem das Re-Opening an Tankstellen und die Wiederaufnahme des Kinobetriebs sollen dem Wert zumindest Stabilität und im Idealfall überdeutliche Margensteigerungen sichern. Das anvisierte Kursziel von 75,5 Dollar (63,5 Euro) wirkt zunächst mager, doch in der Praxis übertreffen sich Analysten häufig gegenseitig mit neuen Kurszielen, sobald der Kurs einer Aktie eine Richtung eingeschlagen hat. Die Chancen für diesen Effekt bei der Mondelez International Inc. stehen sehr gut.
  • Mowi ASA: Für die Mowi Aktie ergibt sich ein gemischtes Bild: “Halten” lautet der Tenor unter Analysten. Die Expansion der Restaurantkette könnte ins Stocken geraten und Unsicherheiten auf dem chinesischen Markt sorgen seit geraumer Zeit für Skepsis bei den Anlegern. Immerhin befindet sich die Aktie der Mowi ASA in einem stabilen Fahrwasser und hat sich von ihrem Jahreshoch bei 231 Kronen (22,3 Euro) um 3 Prozent verbilligt.
  • PepsiCo Inc.: Stolze 185,6 Dollar (156 Euro) soll ein Anteilsschein der PepsiCo Inc. wert sein. Ausgehend vom aktuellen Niveau wären dies stolze 40 Prozent Rendite. Im Worst Case fällt die PepsiCo Aktie auf 118 Euro – ein durchaus kalkulierbares Risiko. 10 von 20 Experten raten zum Kauf, weitere 10 zum Halten und nur eine Empfehlung lautet Verkaufen.
  • Unilever PLC: „Eine gemischte Tüte bitte“ – glaubt man den Prognosen für die Aktie der Unilever PLC, ist bei den Briten ein starkes Auf- und ebenso starkes Abwärtspotenzial vorhanden. RBC Capital sieht die Unilever Aktie unterbewertet, wohingegen Bernstein Research von einer Überbewertung spricht. Die Wahrheit dürfte in der Mitte liegen. Durchschnittliches Kursziel: 44,6 Pfund Sterling (52,5 Euro).

Lebensmittel Aktien Kaufen oder Nicht? Unsere Analyse:

  • stabile Investments dank zuverlässigen Einnahmen
  • attraktive Dividendenzahlungen
  • unverzichtbare Branche: Essen/Trinken als Grundbedürfnis
  • Markenimages versprechen treue Kunden
  • leicht nachvollziehbare Umsätze
  • je nach Unternehmen: Kritik an Geschäftspraktik (Beispiel Nestlé)
  • drohende Regularien zwecks Klimaschutz
  • Abhängigkeit von Rohstoffpreisen
  • hohe Aufwendungen
  • nur mäßige Renditechancen

Lebensmittel Aktien ETFs

Lebensmittel Aktien ETFs:

Selbstverständlich bietet sich auch die Möglichkeit, das Thema Lebensmittel via ETFs abzubilden. Wir haben zwei börsengehandelte Fonds unter die Lupe genommen.

iShares STOXX Europe 600 Food & Beverage UCITS ETF (DE) (ISIN: DE000A0H08H3 / WKN: A0H08H)

Blackrock Capital Investment ist aufgrund vieler Themen-ETFs aus seinem Investmenthaus iShares insbesondere bei jüngeren Anlegern beliebt. Mit dem STOXX Europe 600 Food & Beverage richtet sich der Platzhirsch allerdings auch an konservative Anleger: 27 Einzelwerte und einige Cash-Positionen sind in dem ETF vertreten, die sich durch und durch dem Sektor Nahrungsmittel zuordnen lassen und allesamt in der Europäischen Union ihren Firmensitz haben. Global Player wie eine PepsiCo beispielsweise fallen somit heraus.

Die Mowi ASA und weitere Fischproduzenten hingegen haben es in den Fond geschafft. Von einem breit gestreuten ETF kann dennoch nicht die Rede sein: Die größte Position Nestlé SA nimmt einen Anteil von 33 Prozent ein. Ergo fällt auch die Ländergewichtung extrem schweizerisch aus – ob die Schweiz zu Europa zu zählen ist, oder nicht sei dahingestellt. Tatsache ist, dass neben Nestlé viele Getränke- beziehungsweise Spirituosen-Produzenten in dem ETF vertreten sind. Mit einer Gesamtkostenrate (TER) von 0,46 Prozent ist das Produkt immerhin günstig und schüttet Anlegern halbjährlich erwirtschaftete Dividenden aus. Interessant könnte dieser Investment-Ansatz für Personen sein, die sich möglichst unabhängig vom US-amerikanischen Markt machen möchten.

Rize Sustainable Future of Food UCITS ETF (ISIN: IE00BLRPQH31 / WKN: A2P876)

Einen Tick günstiger, dafür jedoch deutlich jünger ist der Sustainable Future of Food. Erst Ende August 2020 öffnete man den ETF für Privatinvestoren – mit Erfolg! Das Fondsvolumen von einst 37 Millionen ist auf 275 Millionen Dollar angestiegen und mittlerweile bei den meisten Brokern sparplanfähig. Von Investoren, die sich den Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz zuwenden wollen, wird der ETF hoch geschätzt.

In diesem sind schließlich 46 Einzelwerte vertreten, die sich allesamt auf die verschiedensten Bereiche der Lebensmittelproduktion beziehungsweise –verarbeitung spezialisiert haben. Erstaunlich: An erster Stelle stehen weder pflanzliche Burger oder vegane Pizzas: Unternehmen aus der Verpackungsindustrie bilden den Schwerpunkt des ETF!

Des Weiteren sind in dem thesaurierenden Fond zahlreiche Lebensmittel Aktien aus unterschiedlichen Bereichen wie der Agrarkultur und Duftstoffproduktion vertreten. Mit dem Rize Sustainable Future of Food, der den weltweiten Wasserverbrauch für klassische Landwirtschaftsflächen (70 Prozent) und den weltweiten Treibhausgasausstoß durch Fleischerzeugung (20 Prozent) mindern will, rückt die Menschheit dem Ziel einer nachhaltigen Ernährung ein Stück näher.

Gebühren beim Handel von Lebensmittel Aktien

Broker Capital.com eToro Libertex
Kaufgebühr 0,22% kostenlos 2,20€
Haltegebühr kostenlos kostenlosk kostenlos
Verkaufsgebühr 0,22% kostenlos 2,20€
Auszahlung von Geldern kostenlos $ 5 kostenlos
Gesamtkosten 4,40 € 4,22 € 4,40 €

Fazit: Lebensmittel Aktien kaufen? Unsere Bewertung & Empfehlung

lebensmittel brancheLebensmittel Aktien mögen im Jahr 2022 nicht zu den Highflyern gehören – ein Investment sind sie dennoch wert! Anleger, die auf nachvollziehbare Geschäftsmodelle, berechenbare Umsätze und nicht zuletzt Dividenden setzen, sind mit Lebensmittel Aktien gut beraten.

Die Renditeaussichten fallen in dieser Branche nicht überproportional aus und könnten Anhängern von Kryptowährungen und Biotech Aktien langweilig erscheinen. Doch gerade in unsicheren Zeiten machen sich solch solide Geschäftsmodelle ausgezahlt.

Allerdings: Garantierte Gewinne bieten auch Unternehmen aus dem Bereich der Lebensmittelgewinnung nicht! Insbesondere die wachsende Bedeutung des Klimaschutzes stellt eine Gefahr dar. Zumindest für Konzerne, die ihr Geschäftsmodell nicht auf Nachhaltigkeit ausgerichtet haben beziehungsweise daran scheitern.

Fleischproduzenten etwa könnten bereits in naher Zukunft massiven Gegenwind erfahren, sobald Regierungen ihre Klimapolitik um eine nachhaltige Ernährungspolitik erweitern. Zudem könnten Vorschriften zur Verbraucheraufklärung die einst treue Kundschaft zum Bröckeln bringen. Das Projekt „Nährstoff-Ampel“, die hierzulande eigentlich sortimentübergeifend zum Einsatz kommen sollte, macht allerdings das Unterfangen solcher Regularien deutlich.

Wer Lebensmittel Aktien kaufen möchte, tut dies am besten in Tranchen: Das Börsenjahr 2022 dürfte noch einige Überraschungen und durchaus attraktive(re) Einstiegspunkte offenbaren. Um keine Unsummen für Ordergebühren auszugeben, sollte ein provisionsfreier Broker für den Lebensmittel Aktien Kauf genutzt werden.

eToro beispielsweise gewährt seinen Kunden ebendiesen Service und punktet mit einer zuverlässigen Infrastruktur. Last but not least bietet sich ein Engagement im Bereich der Nahrungsmittelbranche mittels eines ETF an. Auch für diese Investmentstrategie hält der Broker eToro attraktive Konditionen parat: Direktkäufe von ETFs sind gänzlich provisionsfrei!

Häufig gestellte Fragen zu Lebensmittel Aktien

Was für Lebensmittel gibt es?

Drohen bei Lebensmittel Aktien besondere Risiken?

Zahlen Lebensmittel Unternehmen Dividenden?

Disclaimer

Der Autor weist darauf hin, dass er Aktien der im Text erwähnten Unternehmen hält und/oder zu erwerben gedenkt und somit ein möglicher Interessenkonflikt bestehen könnte.

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MSc. in Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt auf asymetrische Kryptographie und M2M-Kommunikation. Ich bin seit 2015 im Bereich Bitcoin und Kryptowährungen unterwegs. Außerdem interessiere ich mich für das Thema Aktien und ETFs. Meine Publikationen sind auch auf https://coincierge.de/author/martin-schwarz/ zu lesen.

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