Cannabis ETFs kaufen: Beste Cannabis ETFs 2021 im Vergleich

Cannabis ETFs

Cannabis ETFs erlauben Anlegern den gezielten Zugriff auf einen spannenden Anlagetrend. In den kommenden Jahren gehen Prognosen von einem starken Wachstum des Cannabis-Marktes aus.

Im folgenden Vergleich werfen wir einen Blick auf die besten derzeit verfügbaren Cannabis-ETFs. Außerdem erfahren Anleger hier, wie sie am besten Cannabis ETFs kaufen können und worauf sie bei ihrem Investment achten sollten.

Cannabis ETFs kaufen – Worauf sollte man achten?

Beim Kauf von Cannabis ETFs sollte man auf die folgenden Punkte achten:

  • Warum in Cannabis ETFs investieren? Cannabis war lange Zeit über in den meisten Staaten verboten. Mittlerweile gab es diesbezüglich jedoch viele Lockerungen. In Kanada ist Cannabis bereits legal und auch immer mehr US-Bundesstaaten legalisieren den Cannabis-Verkauf. Hieraus ergeben sich immense Wachstumschancen für die noch junge Cannabis-Industrie. Mit dem Kauf von Cannabis ETFs können Anleger breit in den Markt investieren und dabei mögliche Risiken reduzieren.
  • Welchen Cannabis ETF kaufen? Deutsche Anleger können zwischen zwei Cannabis ETFs wählen: dem Rize Medical Cannabis and Life Sciences UCITS ETF und dem HANetf The Medical Cannabis and Wellness UCITS ETF. Einzelheiten zu den beiden ETFs gehen wir in diesem Ratgeber auf den Grund.
  • Wo kann man Cannabis ETFs kaufen? Cannabis ETFs können bei vielen Direktbanken und Online-Brokern gekauft werden. Wir empfehlen den Online-Broker eToro. Dort können Anleger gebührenfrei in Cannabis ETFs investieren. Dies ermöglicht es, den maximalen Gewinn aus der Performance des ETFs zu ziehen.
  • Was könnte die Zukunft für Cannabis-ETFs bereithalten? Noch lässt sich abwarte, ob die Prognosen der Experten bestätigt werden. In den kommenden Jahren könnte es zu einem enormen Wachstum kommen. Eine Marktforschungsstudie geht davon aus, dass der legale Markt für Cannabis bis 2027 auf ein Volumen von 147,5 Milliarden US-Dollar anwachsen könnte. 

Vielversprechende Cannabis ETFs Übersicht Liste 2021: Unsere Cannabis ETFs Empfehlungen

WKN / ISIN Rendite letzte 5 Jahre TER Fondsvolumen  Ertragsverwertung Dividendenrendite Fondsdomizil Replikationsmethode
Rize Medical Cannabis and Life Sciences UCITS ETF

A2PX6U / IE00BJXRZ273

0,65 % 49 Mio. € Thesaurierend Irland Vollständige

Replikation

HANetf The Medical Cannabis and Wellness UCITS ETF

A2PPQ0 / IE00BG5J1M21

0,80 % 44 Mio. € Thesaurierend Irland Vollständige Replikation

Wo kann man Cannabis ETFs kaufen? Die besten Broker für den Kauf von Cannabis ETFs im Vergleich:

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CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, durch Leverage schnell Geld zu verlieren. 67% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln.

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ETFs
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72% der Privatanleger-Konten verlieren Geld beim Trading von CFDs mit diesem Anbieter. Sie sollten erwägen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie sich das hohe Risiko leisten können, ihr Geld zu verlieren.

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  • Keine Gebühren für Ein- und Auszahlungen
  • Support über 20 Lokale Nummern
  • Mindesteinzahlung nur 20€
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CFDs
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Krypto
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0,01-2%
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0,01-2%

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  • Unkomplizierte Seite
  • Teilaktien handelbar
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ab 0€
ETFs
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Fonds
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ab 0€
ETFs
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Fonds
4€
Sparpläne
0,8€
Aktien
ab 0€

Wie in Cannabis ETFs investieren? Schritt für Schritt Anleitung für den Kauf von Cannabis ETFs in Deutschland:

Um Anteile an einem Cannabis ETF zu kaufen, benötigen Sie vorher ein entsprechendes Wertpapierdepot. Hierfür infrage kommen klassische Filialbanken, Direktbanken und Online-Broker.

Die Suche nach dem richtigen Depotanbieter kann anstrengend sein, da es viele Dinge zu beachten gilt. Die einzelnen Depotanbieter unterscheiden sich in diversen Punkten voneinander: Verfügbare Handelsplätze, Umfang der handelbaren Wertpapiere, Gebühren usw.

Darüber hinaus spielen auch Faktoren wie Benutzerfreundlichkeit, Zuverlässigkeit und Transparenz eine wichtige Rolle. Grundsätzlich sollte man als Anleger nur auf regulierte und lizenzierte Anbieter zurückgreifen.

Aus den oben genannten Gründen empfehlen wir daher unseren Testsieger eToro. Dieser bietet insgesamt die besten Konditionen und eignet sich gleichermaßen für Anleger jeder Erfahrungsstufe.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen, wie Sie in drei schnellen Schritten bei eToro einen ETF kaufen können.

1. Anmeldung bei eToro

eToro Anmeldung

Zuerst müssen Sie sich bei eToro anmelden. Das dafür passende Anmeldeformular finden Sie auf der Webseite von eToro. Geben Sie alle erforderlichen Daten ein und schicken Sie die Anmeldung einfach ab. Im Anschluss erhalten Sie noch eine Bestätigungs-E-Mail, in welcher Sie den Link anklicken müssen.

Um ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten, müssen Sie sich noch verifizieren. Dies funktioniert ganz unkompliziert online. Sie brauchen hierfür lediglich eine Ausweiskopie sowie den Adressnachweis hochzuladen. Nachdem Sie sich erfolgreich verifiziert haben, erhalten Sie den vollen Zugriff auf ihren neuen eToro-Account.

2. Erste Einzahlung

eToro Einzahlung

Als Nächstes müssen Sie ihr persönliches Konto mittels einer Einzahlung aufladen. Mit diesem Guthaben können Sie später ETFs kaufen oder in andere Wertpapiere investieren. Die Mindesteinzahlung bei eToro beträgt 250 Euro.

Die meisten großen Anbieter stellen ihren Kunden mittlerweile eine große Auswahl an Einzahlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Auch eToro ist hierbei keine Ausnahme.

Standardmäßig erlaubt Ihnen eToro die Einzahlung per Kreditkarte oder mittels Banküberweisung. Sie können sich stattdessen aber auch für einen von mehreren digitalen Zahlungsdienstleistern entscheiden.

Hier finden Sie eine Übersicht über alle bei eToro angebotenen Zahlungsmöglichkeiten:

Zahlungsmöglichkeit eToro
Banküberweisung ja
Sofortüberweisung ja
Kreditkarte ja
PayPal ja
Neteller ja
Rapid Transfer ja
Skrill ja
UnionPay ja
Abhängig davon, für welche Zahlungsmethode Sie sich entscheiden, kann die Gutschrift wenige Minuten oder ein paar Werktage in Anspruch nehmen. Sobald das Geld gutgeschrieben wurde, können Sie mit dem Handel beginnen.

Während Sie auf die Gutschrift warten bietet es sich im Übrigen an, einen Blick auf den Demo-Modus von eToro zu werfen. Dabei handelt es sich um eine Art Simulation, in der Ihnen sämtliche Handelsfunktionen der Plattform zur Verfügung stehen.

Hierüber können Sie den Handel mit eToro ausprobieren und bei Bedarf verschiedene Strategien testen. Da Sie im Demo-Modus nicht mit echtem Geld handeln, entsteht Ihnen auch keinerlei finanzielles Risiko. Gerade für Anfänger ist der Demo-Modus eine hervorragende Hilfe bei den ersten Schritten auf eToro.

3. Cannabis ETFs günstig online kaufen bei eToro

eToro ETFs

Nachdem das Geld Ihrem Konto gutgeschrieben worden ist, können Sie endlich Cannabis ETFs kaufen. Gehen Sie hierfür einfach auf Märkte und geben Sie im Suchfenster “Cannabis” ein. Falls Ihnen bereits ein bestimmter ETF vorschwebt, können Sie dessen Namen, ISIN oder WKN auch einfach direkt im Suchfenster angeben.

Haben Sie einen interessanten ETF gefunden, werden Ihnen zahlreiche Zusatzinformationen zu dem jeweiligen Indexfonds angezeigt. Über Statistiken und Charts können Sie dessen bisherige Kursentwicklung nachverfolgen.

Wenn Sie sich für einen Kauf entscheiden, müssen Sie noch angeben, für wie viel sie kaufen möchten. Beachten Sie dabei, dass Sie sich beim Handel mit Wertpapieren nicht verausgaben sollten. Investieren Sie nicht mehr als 5 Prozent Ihres Gesamtvermögens in ein einzelnes Wertpapier.

Achten Sie beim Kauf auch auf die jeweils fällig werdenden Gebühren. Sind diese zu hoch, können Sie einen beträchtlichen Teil der möglichen Rendite verschlingen. Bei eToro handelt es sich jedoch um einen der günstigsten Online-Broker. Dies ist einer der Gründe, weshalb uns eToro als Testsieger besonders überzeugt hat.

Wie Cannabis ETFs Sparplan einrichten? 

Anleger, die dauerhaft in ETFs investieren wollen, können dies mit einem sogenannten ETF-Sparplan tun. Damit können Sie die Vorteile kleinerer, aber regelmäßig eingezahlter Anlagebeträge nutzen. Diese können Ihnen im Laufe der Zeit eine höhere Rendite bringen als beispielsweise ein Tagesgeldkonto.

Cannabis-ETF-Sparpläne werden von vielen Online-Brokern zu sehr geringen oder auch gar keinen Gebühren angeboten. So auch bei Scalable Capital.

Scalable Capital bietet eine große Auswahl an Assets an, darunter auch 1500 ETF-Sparpläne.

Scalable Capital ermöglicht seinen Nutzern, zwei Arten von Konten zu eröffnen. Die erste Variante ist ein Vermögenverwaltendes Investitionskonto (Robo-Advisor) und die zweite ist ein „normales“ Aktien- & ETF Depot. Folgen Sie den folgenden Schritten, um sich bei dem Scalable Broker, also dem „normalen“ Aktien. & ETF Depot zu registrieren:

1. Die Registrierung

Scalable Capital

Der Registrierungsprozess bei Scalable Capital mag auf den ersten Blick kompliziert erscheinen, tatsächlich ist er aber sehr einfach durchzuführen. Man gibt zunächst seine E-Mail Adresse an, woraufhin man eine Bestätigungsmail an sein E-Mail Postfach zugesendet bekommt.

Scalable Broker

Daraufhin kann man sich zwischen einem der drei Broker Angebote von Scalable Capital entscheiden. Mehr Informationen zu den unterschiedlichen Broker Konten erhalten Sie in unserem ausführlichen Scalable Capital Broker Test.

Scalable Anmeldeformular

Nun muss man das Anmeldeformular ausfüllen, in dem man alle persönliche Angaben über sich selbst macht.

Scalable anmeldung 2

Daraufhin muss man sein Referenz Girokonto angeben, mit welches man im späteren Verlauf auch seine erste Einzahlung tätigt.

Zum Schluss muss man sein Konto mit einer vorgegeben Verifizierungsmethode verifizieren.

Mit Abschluss der Registrierung beauftragen Sie die Eröffnung eines Kontos sowie eines Depots bei der Partnerbank von Scalable Capital, der Baader Bank.

2. Einzahlung

Scalable Einzahlung

Danach folgt die erste Einzahlung eines Anfangsbetrages, um seine ersten Trades beim Broker durchführen zu können. Eine Mindesteinzahlungssumme von 1€ wird zur vollständigen Konto Eröffnung vorausgesetzt.

Es gibt zwei unterschiedliche Einzahlungsmethoden:

  • Banküberweisung
  • Einzug durch SEPA-Lastschrift (hier ist die Mindesteinzahlung 100€)

Scalable Einzahlung 2

3. Cannabis ETF Sparplan einrichten

Die Eröffnung eines Kontos bei Scalable Capital kann bis zu drei Arbeitstage dauern. Wenn die Eröffnung erfolgreich durchgeführt wurde, werden Sie automatisch vom Team von Scalable Capital informiert. Sobald das Konto eröffnet ist, können Sie sich einen ETF-Sparplan einrichten.

Zunächst sucht man sich den gewünschten ETF heraus. In unserem Beispiel verwenden wir den MSCI World ETF, obwohl Sie bei Scalable Capital auch in Cannabis ETFs investieren können:

Scalable Capital MSCI World suchenDanach klickt man einfach auf Sparplan einrichten oder kaufen.

iShares Scalable CapitalZum Abschluss bekommt man noch alle Informationen zusammengefasst und klickt anschließend auf Sparplan einrichten. Dabei sieht man den Sparplan, die ISIN, die Sparrate, die Ausführung (monatlich, etc.) und die Zahlungsart:

Scalable Capital ETF Sparplan einrichten

Was sind Cannabis Aktien ETFs? Was macht die Cannabis Branche aus 

ETF-Nachrichten Icon23

Exchange Traded Funds (ETFs) sind passiv verwaltete Fonds. Im Gegensatz zu aktiv verwalteten Fonds wird ihre Zusammensetzung nicht von einem Fondsmanager bestimmt. Stattdessen bilden sie einen Index nach, welcher sich aus zahlreichen unterschiedlichen Aktien zusammensetzt.

Cannabis ETFs bilden die Wertentwicklung von Indizes nach, die sich aus Unternehmen zusammensetzen, welche in der Cannabis-Branche tätig sind. Entwickelt sich das Cannabis-Geschäft gut, steigen früher oder später auch die Kurse der entsprechenden Unternehmensaktien. Hierdurch steigt wiederum der Kurs der Cannabis ETFs.

Weshalb sind Cannabis-ETFs sinnvoll?

Die Cannabis-Branche ist noch verhältnismäßig jung. Während Länder wie Kanada bereits seit einigen Jahren den Anbau und Verkauf von Cannabis und Cannabis-Produkten erlauben, schreitet die Legalisierung in den USA und anderen Ländern schrittweise voran.

Was den Cannabis-Markt für Anleger so interessant macht, ist sein großes Wachstumspotenzial. Alleine in den USA gehen Experten von einem möglichen jährlichen Umsatz zwischen 90 und 100 Milliarden Dollar aus. Erschlossen ist hiervon bisher nur sehr wenig.

Wie bei jeder jungen Wachstumsbranche können Anleger zwischen einer Vielzahl aufstrebender Unternehmen und Start-ups wählen. Allerdings ist es oft nur schwer absehbar, welche Unternehmen sich langfristig durchsetzen werden. Wer auf die falsche Aktie setzt, riskiert schlimmstenfalls hohe Verluste.

Hier können Cannabis ETFs ihre Stärke jedoch voll ausspielen. Da sie gleich eine ganze Reihe von Cannabis-Aktien abdecken, fallen schlechte Kursentwicklungen einzelner Papiere weniger stark ins Gewicht. Gerade für eine noch im Wachstum befindliche und relativ unübersichtliche Branche wie die Cannabis-Industrie sind ETFs ein ideales Anlageprodukt.

Wie setzen sich Cannabis ETFs zusammen?

ETF-Nachrichten Icon7

Der derzeitige Fokus beim Wachstum der Cannabis-Branche liegt eindeutig auf den USA. Dies zeigt sich auch an der Zusammensetzung der beiden Cannabis ETFs. Sowohl beim HANetf The Medical Cannabis and Wellness UCITS ETF als auch beim Rize Medical Cannabis and Life Sciences UCITS ETF machen die US-Positionen über 90 Prozent des Indexfonds aus.

Bei der Einteilung nach Sektoren überwiegt jeweils klar das Gesundheitswesen. Der medizinische Einsatz von Cannabis ist bereits deutlich weiter fortgeschritten als der Verkauf zu Erholungs- und Unterhaltungszwecken. Neben den Produzenten und Verkäufern von Cannabis werden auch Hersteller von Grundmaterialien für den Cannabis-Anbau berücksichtigt. Bei jedem Trend profitieren stets auch die Schaufelverkäufer.

Die besten Cannabis ETFs im Vergleich: Unsere Empfehlung für die besten Cannabis ETFs

Rize Medical Cannabis and Life Sciences UCITS ETF


Der Rize Medical Cannabis and Life Sciences UCITS ETF ist der etwas größere und günstigere der beiden hierzulande verfügbaren Cannabis ETFs. Er bildet seinen Index physisch nach und enthält rund 30 Unternehmen, die an der Entwicklung, der Produktion und dem Verkauf von Cannabinoid-basierten Arzneimitteln und Wellnessprodukten beteiligt sind.

Seine laufenden Kosten (TER) liegen bei 0,65 Prozent und sein Fondsvolumen beläuft sich derzeit auf rund 47 Millionen Dollar.

HANetf The Medical Cannabis and Wellness UCITS ETF



Der HANetf The Medical Cannabis and Wellness UCITS ETF wurde als erster hierzulande handelbarer Cannabis ETF aufgelegt. Er enthält primär Titel von Unternehmen, die in der medizinischen Branche im Zusammenhang mit Cannabis und auf Cannabis basierenden Produkten tätig sind. Allerdings berücksichtigt auch er Unternehmen, die ebenfalls den Wellness-Aspekt von Cannabis in Fokus haben. Die Anzahl seiner berücksichtigen Positionen liegt ebenfalls bei ca. 30.

Seine laufenden Kosten (TER) liegen bei 0,80 Prozent und sein Fondsvolumen beläuft sich auf 42 Millionen Euro.

Cannabis ETFs von verschiedenen ETF Anbietern – Wer bietet Cannabis ETFs an?

ETF Anbieter im Überblick:

Rize:

Rize ETF ist ein noch junger ETF-Anbieter. Es handelt sich dabei um Europas ersten ETF-Spezialisten mit reinem Fokus auf thematische ETFs. Neben seinem Cannabis ETF bietet er auch Indexfonds zu den Themen Cybersecurity, Digital Learning und Future of Food an.

HANetf:

HANetf ist ein 2017 gegründeter unabhängiger ETF-Anbieter. Über seine White-Label-Plattform stellt HANetf unterschiedlichen Vermögensverwaltern eine operative und regulatorische Infrastruktur zur Verfügung und hilft diesen dabei, unter dem HANetf-Label eigene ETFs aufzulegen.

Cannabis ETFs Thesaurierend oder Ausschüttend investieren? Was ist sinnvoller?

ETF-Nachrichten Icon17

Wer einen ETF kaufen möchte, sollte sich vorher einige grundlegende Gedanken über die persönlichen Anforderungen an diesen machen. Grundsätzlich lassen sich ETFs in thesaurierende und ausschüttende Indexfonds einteilen. Beide Varianten bieten Vorteile, je nachdem, welche Rolle der jeweilige ETF im eigenen Portfolio spielen soll.

Ausschüttende ETFs zahlen die Dividenden, welche die im Vergleichsindex enthaltenen Unternehmen ausschütten, regelmäßig an den Anleger aus. Dies bietet den Vorteil, dass man als Anleger in regelmäßigen Abständen einen Bonus erhält und diesen nach eigenem Belieben verwenden kann.

Thesaurierende ETFs reinvestieren die erhaltenen Erträge im Gegenzug automatisch. Hierdurch kommen Anleger zwar nicht in den Genuss einer Ausschüttung. Jedoch müssen sie sich nicht selbst darum kümmern, dass die Erträge wieder gewinnbringend angelegt werden. Thesaurierende ETFs nutzen den Zinseszinseffekt für sich und lohnen sich daher vor allem für Anleger, die an einem langfristigen Vermögensaufbau interessiert sind.

Derzeit können Anleger, die einen Cannabis ETF kaufen wollen, jedoch nicht zwischen den beiden Varianten wählen. Beide aktuell hierzulande handelbaren Cannabis ETFs sind Thesaurierer. Da es sich bei der Cannabis-Industrie noch um eine stark im Wachstum befindliche Branche handelt, könnten Anleger hier momentan ohnehin noch nicht mit hohen Dividenden rechnen. Die Entscheidung, sich auf thesaurierende ETFs zu konzentrieren, erscheint also logisch.

Cannabis Fonds oder Cannabis ETFs kaufen?

ETF-Nachrichten Icon9

Im Gegensatz zu Cannabis ETFs, die passiv einen Index abbilden, werden klassische Fonds aktiv verwaltet. Bei diesen entscheidet also ein Fondsmanager, welche Aktien im Fonds landen und welche nicht. Dieses Stock-Picking soll dazu dienen, eine möglichst hohe Rendite zu erzielen. Allerdings geht es auch mit hohen Risiken einher.

Die Kursentwicklungen von Aktien lassen sich niemals mit absoluter Gewissheit vorhersagen. Zwar stehen professionellen Fondsmanagern hierfür noch deutlich effektivere Mittel zur Verfügung als gewöhnlichen Kleinanlegern. Völlig fehlerfrei sind sie deshalb jedoch noch lange nicht. Tatsächlich bleiben die meisten Fondsmanager mit ihren Renditen auf lange Sicht hinter dem Markt zurück.

Darüber hinaus sind aktiv gemanagte Fonds auch stets mit deutlich höheren Kosten verbunden. Da passive ETFs keines Fondsmanagers bedürfen, sind ihre Kosten im Vergleich dazu niedriger. Geringere Kosten tragen wiederum zu einer besseren Rendite bei.

Aus diesen Gründen ist es sinnvoller, Cannabis ETFs zu kaufen, anstatt in entsprechende Fonds zu investieren.

Vor und Nachteile bei Cannabis ETFs – Cannabis ETFs kaufen oder nicht?

Cannabis-ETFs erlauben es Anlegern, breit gestreut, aber dennoch stark fokussiert in die das Wachstum der Cannabis-Branche zu investieren. Sie bieten diverse Vorteile, sind gleichzeitig jedoch auch nicht völlig frei von Nachteilen und gewissen Risiken.

Die Vorteile der Cannabis ETFs im Überblick

  • Kurz- bis mittelfristig sehr hohe Rendite möglich
  • Langfristig überdurchschnittliche Rendite
  • Branche befindet sich noch im Wachstum
  • Fokussierte Partizipation in für Kleinanleger schwer zu durchschauendem Marktsegment
  • Nach wie vor regulatorische Unsicherheit bei Cannabis
  • Sehr volatil, da anfällig für Hypes und Spekulationen
  • Cannabis-Aktien sind bereits in der Vergangenheit abgestürzt
  • Aufgrund geringer Anzahl enthaltener Positionen weniger stark diversifiziert
  • Evtl. Liquiditätsengpässe, da Nischenprodukt

Ist das Investieren in Cannabis ETFs sinnvoll?

ETF

Aktuell ist die Cannabis-Industrie noch relativ klein. Damit sie weiter wachsen kann, müssen gesetzliche und regulatorische Hürden weiter abgebaut werden. Noch mehr als bei anderen Anlagethemen ist ein Investment in Cannabis-ETFs eine Wette auf die Zukunft.

Da der als besonders groß geltende Markt in den USA bisher nur zu kleinen Teilen erschlossen ist, prognostizieren Experten in den kommenden Jahren ein enormes Wachstum bei Umsätzen und Gewinnen. Dies würde auch Cannabis ETFs zugutekommen.

Allerdings gab es in der Vergangenheit bereits ähnliche Prognosen, nachdem der Verkauf von Cannabis in Kanada legalisiert worden war. Es hatte sich dann jedoch herausgestellt, dass die Prognosen für das Potenzial des kanadischen Marktes zu optimistisch gewesen waren. Hauptgrund hierfür war der enorme Schwarzmarkt für Cannabis.

Da dort keine Regularien eingehalten werden müssen, liegen die Schwarzmarktpreise für Cannabis unter den Preisen für legale Produkte. Hierdurch konnte das tatsächliche Potenzial des Marktes nicht ausgeschöpft werden. Das gleiche Problem könnte auch den neuen Cannabis-Boom in den USA ausbremsen.

Ob es tatsächlich so weit kommt, ist derzeit natürlich nur Spekulation. Selbst ohne den Schwarzmarktanteil dürfte das Wachstumspotenzial der Branche durchaus erheblich sein.

Gleichzeitig ist die Cannabis-Branche kein Faktor beim Factor Investing. Unter Faktorprämien versteht man Merkmale von Wertpapieren, mit welchen sich die Rendite und das Risiko innerhalb einer bestimmten Asset-Klasse langfristig erklären lassen. Werden bestimmte Faktoren im Portfolio übergewichtet, sollte sich damit eine höhere Rendite erzielen lassen.

Die am besten verstandenen und belegten Faktoren bei der Wertpapieranlage sind Small Size, Value, Quality, Momentum und Political Risk.

Cannabis ETFs lassen sich derzeit keiner dieser Faktoren zuordnen. Dementsprechend eignen sie sich nicht unbedingt als langfristige Anlage für Anleger, die einem ausgesprochenen Factor-Investing-Ansatz folgen. Langfristig ist Sector Investing kein Faktor beim Factor Investing.

Dennoch können Cannabis ETFs definitiv eine Bereicherung für ein Depot darstellen. Aufgrund ihrer aktuell noch recht spekulativen und volatilen Natur ist zwar davon abzuraten, einen Cannabis ETF zum Kern des eigenen Portfolios zu machen. Als moderat eingesetzter Renditebooster könnten Cannabis-ETFs jedoch durchaus einen wertvollen Beitrag leisten.

MSCI World ETF vs Cannabis ETFs Vergleich – Welcher ETF hatte in den vergangenen Jahren bessere Renditen?

MSCI World ETF vs Cannabis ETFs Vergleich – Welcher ETF hatte in den vergangenen Jahren bessere Renditen?

Da es Cannabis-ETFs noch nicht allzu lange gibt, ist ein historischer Vergleich ihrer Performance mit dem MSCI World aktuell nicht möglich. In der jüngeren Vergangenheit konnten die beiden Cannabis ETFs den MSCI World jedoch deutlich schlagen.

Cannabis ETFs Gebühren – Wie hoch sind die Gebühren beim Kauf von Cannabis ETFs? Kann man Cannabis ETFs kostenlos kaufen?

Das folgende Beispiel soll veranschaulichen, mit welchen Kosten Anleger beim Kauf eines ETFs rechnen müssen. Hierfür vergleichen wir die Kosten zweier renommierter Broker. Comdirect ist einer der Lieblingsanbieter deutscher Anleger. Aus diesem Grund stellen wir einen kurzen Kostenvergleich zwischen dem ETF-Kauf bei Comdirect und unserem Testsieger eToro an.

Um sicherzugehen, dass der Vergleich auch fair abläuft, gehen wir für beide Broker von den gleichen Voraussetzungen aus.

  • Kauf eines ETFs im Wert von 1.000 Euro
  • Haltezeit von einem Jahr und anschließendem Verkauf
  • Keine Kursveränderungen in diesem Jahr
  • Nichtberücksichtigung der laufenden Kosten (TER)
Anbieter eToro Comdirect
Einzahlung der Investitionssumme Kostenlos Kostenlos
Gebühren für den Kauf Kostenlos 3,90 / 9,90 Euro
Gebühren für das Halten Kostenlos Kostenlos
Gebühren für den Verkauf Kostenlos 3,90 / 9,90 Euro
Auszahlung der Summe 5 USD Kostenlos
Gebühren insgesamt 4,22 Euro 7,80 / 19,80 Euro
Nur ausgewählte Top-Preis-ETFs kosten bei Comdirect 3,90 Euro. Die Standardgebühr liegt bei 9,90 Euro.

In Cannabis ETFs bei Comdirect, Scalable Capital oder Trade Republic? Wieso wir eToro alternativ empfehlen:

eToro

Unser Testsieger eToro kann die Konkurrenz bei den Depot-Anbieter in fast allen Kategorien schlagen. Sollten Sie sich für den Kauf eines ETFs entscheiden, so ist eToro die beste Wahl.

Bei eToro können Anleger zum einen auf eine große Auswahl an ETFs und Aktien zurückgreifen. Darüber hinaus bietet eToro günstige Gebühren beim Handel mit Wertpapieren.

Ein besonderes Extra bei eToro ist die sogenannte “CopyPortfolio-Funktion. Damit können Anleger mit wenigen Klicks das komplette Portfolio besonders erfolgreicher Nutzer von eToro einfach kopieren. eToro gilt als Vorreiter beim Konzept des Social-Trading.

Zusätzlich bietet eToro auch eine immer weiter wachsende Zahl an Kryptowährungen an.

Wie könnte die Zukunft von Cannabis ETFs aussehen? Unsere Zukunfts-Prognose:

ETF-Nachrichten Icon18

Dass es eine riesige Nachfrage nach Cannabis und Produkten auf Cannabis-Basis gibt, lässt sich kaum leugnen. Zweifelsohne handelt es sich hierbei um einen großen Wachstumsmarkt. Die Anwendungsbereiche von Cannabis sind durchaus vielfältig. Es geht hier keineswegs nur um den klassischen Freizeitgebrauch der Droge. Auch die medizinische Anwendung von Cannabis dürfte in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen.

Ob dieses Wachstum allerdings genau so verlaufen wird, wie sich das die Unternehmen der Branche und viele Anleger erhoffen, lässt sich aktuell kaum beantworten. Ein gewisser Grad an Unwägbarkeit muss daher von Anlegern, die einen Cannabis ETF kaufen wollen, durchaus mit einkalkuliert werden.

Cannabis ETFs haben sich in der kurzen Zeit ihres Bestehens als durchaus renditeträchtig aber auch volatil erwiesen. Es ist daher nicht unrealistisch, dass es in den kommenden Jahren noch einen stärkeren Run auf Cannabis ETFs geben wird. Für risikofreudige Anleger dürfte sich hieraus durchaus eine hervorragende Chance ergeben. Man sollte dabei jedoch stets das eigene Risikomanagement nicht aus den Augen verlieren.

Wie viel Geld kann man mit dem Investieren in Cannabis ETFs verdienen? Berechnungen mit unserem ETF Sparplan Rechner:

Verschaffen Sie sich mit unserem Sparplan Rechner einen Überblick darüber, wie viel Geld Sie mit einem Cannabis ETF verdienen könnten.

Cannabis ETFs Fazit – Unsere Bewertung und Empfehlung 

Cannabis ETFs

Cannabis ETFs bieten Anlegern die Möglichkeit, in einen potenziell riesigen Wachstumsmarkt zu investieren. Bereits kurz nach ihrer Auflage haben die beiden hierzulande handelbaren Cannabis ETFs unter Beweis gestellt, welches Potenzial in ihnen steckt.

Die Investition in Cannabis ETFs bietet gegenüber dem Kauf einzelner Cannabis Aktien den Vorteil, dass man als Anleger deutlich breiter aufgestellt ist. Gerade bei einer noch so jungen Branche wie der Cannabis-Industrie ist es für Privatanleger nur schwer abschätzbar, welche Unternehmen sich langfristig durchsetzen werden. Bei einem Cannabis ETF besteht nicht die Gefahr, auf die falsche Aktie zu setzen.

Gleichzeitig ist auch die Entwicklung der gesamten Branche nach wie vor von einiger Unsicherheit geprägt. Ob sich das erhoffte Wachstum tatsächlich in der Form realisieren lässt, ist derzeit noch schwer abzusehen.

Aus diesem Grund sollten Anleger, die Cannabis ETFs kaufen möchten, ein gesundes Maß an Vorsicht walten lassen. Idealerweise eignet sich ein Cannabis ETF als Renditebooster im Depot. Er sollte jedoch nicht als Basis-Investment angesehen werden. Als Richtwert sind 5 Prozent empfehlenswert.

Cannabis ETFs FAQs – Die wichtigsten Fragen zu Cannabis ETFs

Sind Cannabis ETFs in Deutschland verfügbar?

Sind Cannabis ETFs nachhaltig?

Welche Rolle spielt die Replikationsmethode bei Cannabis ETFs?

Wieso ist das Fondsdomizil bei Cannabis ETFs wichtig?

Auf welche Branchen konzentrieren sich Cannabis ETFs?

Wie kann man Cannabis ETFs kaufen?

Sind Cannabis ETFs sichere Investments?

Welcher Cannabis ETF ist der beste?

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Florian Schulze hat einen Abschluss in internationaler Politik und Wirtschaftspolitik und studiert derzeit Mathematik. ETFs, Aktien und Kryptowährungen sind seine Leidenschaft.

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