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Startup Aktien kaufen 2023: Beste Aktien im Vergleich

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Florian Schulze

Profi Investor

Wer mit Aktien (viel) Geld verdienen möchte, sollte schnell sein. Schließlich entwickeln ETF sich die Kurse von Aktien parallel zum Wachstum. Es gilt also, das Potenzial in Unternehmen zu erkennen, die möglichst jung sind und denen eine besonders gute Entwicklung bevorsteht. Doch wie findet man Unternehmen, die noch am Anfang ihrer Erfolgsgeschichte stehen und dennoch bereits an der Börse gelistet sind? Die Lösung: Startup Aktien! Hinter Startup Aktien stecken Gesellschaften, die besonders jung sind und demzufolge großes Zukunftspotenzial aufweisen. Die Geschichte lehrt uns, dass diese Taktik aufgehen kann.

Eine Amazon Aktie beispielsweise notierte kurz nach ihrem Börsengang (IPO), bei wenigen Dollar. Heute ist der einstige Bücherhändler zum milliardenschweren Global Player aufgestiegen. Wer damals investiert hat und dem Unternehmen treu geblieben ist, darf sich über Tausende Prozente Rendite freuen. Doch: Welche Startups sind derweil börsennotiert? Welche Startup Aktien gelten als aussichtsreich? Und wie kann man Startup Aktien kaufen? Alles Wissenswerte zum Thema Startup Aktien kaufen verraten die folgenden Zeilen.

Inhaltsverzeichnis

Worauf sollte man beim Kauf von Startup Aktien achten?

  • Wie bei allen Aktien gilt auch im Bereich der Startup Aktien: Ein direkter Kauf sollte nur getätigt werden, wenn die Börse mit dem größten Handelsvolumen geöffnet hat. Dies ist in der Regel die Heimatbörse des jeweiligen Unternehmens.
  • Hat die Heimatbörse geschlossen, fällt der Spread überproportional hoch aus. Dies gilt auch für einen vor- und nachbörslichen Handel über die Bezugsbörse. Sollte der Broker den Geld-Brief-Kurs nicht anzeigen, so sollte unbedingt manuell nachgerechnet werden. Allerdings: Aktienkurse schwanken durchgehend, sodass der Einsatz eines Handelstools sinnvoll ist.
  • Startup Aktien sollten ausschließlich per Limit-Order gekauft werden. Geben Sie Ihrem Broker die Anweisung, ein Wertpapier „Bestens“ zu kaufen, teilt Ihnen der Broker mit hoher Wahrscheinlichkeit einen ungünstigeren Kurs zu. Beim Kauf von großen Positionen kann die Differenz zwischen den eigentlichen Preis einer Aktie (Geldkurs) und dem zum nächstbesten ausgeführten Kaufkurs (Briefkurs) etliche Euros betragen.
  • Je nach Handelzeitraum und Bekanntheitsgrad verhalten sich Startup Aktien sehr volatil. Bei der Vermeldung guter Nachrichten steigen diese Werte besonders kräftig. Zugleich können solch Aktien überaus kräftige Kursrücksetzer erfahren, sollten negative Nachrichten die Runde machen. Stellen Sie sich auf eine hohe Volatilität ein und nutzen Sie nur weit gefasste Stop-Loss-Orders, sofern Sie sich absichern wollen.
  • Kaum eine Startup Aktie zahlt eine Dividende. Hier steht Wachstum im Vordergrund und die Aktionäre sollen mit Margensteigerungen/Kursgewinnen bei Laune gehalten werden. Sollten Sie dennoch eine ausländische Startup Aktie besitzen, die eine Aktionärsvergütung bereithält, so berücksichtigen Sie die Möglichkeit von Quellensteuer-Zahlungen.
  • Kann Ihr Broker mit dem Status eines sogenannten Qualified Intermedia­ry dienen, wird von der zuständigen Finanzbehörde im Falle einer Dividendenzahlung lediglich der ermäßigte Steuersatz von 15 Prozent einbehalten. Ausschüttungen bei Startup Aktien sind die absolute Ausnahme und werden sehr schnell gekürzt beziehungsweise gestrichen.
  • Je nach Land, in dem das junge Unternehmen beheimatet ist, kann die Startup Aktie lediglich in Form einer American Depository Receipt (ADR) oder Global Despository Receipt (GDR) zu handeln sein. Wir raten dazu, sofern möglich, die Original-Aktie zu erwerben. So mindern Sie das Risiko eines Delistings wie es zuletzt zum Beispiel Besitzer von China Aktien hinnehmen mussten.

Was sind Startup Aktien?

ETF-Nachrichten Icon5 Als Startups werden Unternehmen bezeichnet, die besonders jung sind. Häufig erwirtschaften diese „Starter“ noch keine Gewinne. Nicht selten liegen die Umsätze wenigen Tausend Euro. Es scheint also eindeutig: Startup Aktien sind Aktien, die von Startups herausgegeben werden. Das Unternehmen sich durch einen Börsengang das nötige Kapital für weiteres Wachstum und lässt seine Aktionäre am Erfolg des Projekts in Form steigender Kurse teilhaben.

Falsch gedacht! Leider ist die Definition eines Startups nicht eins zu eins auf den freien Kapitalmarkt übertragbar. Denn: Für ein Börsenlisting braucht es ein nachweisbares Geschäftsmodell. Um genügend Anleger zu überzeugen, sollte dieses Modell besonders aussichtsreich ausfallen. Eng verknüpft mit Geschäftsmodell ist die Bilanzierung. Eine zuständige Börsenaufsicht, in den USA beispielsweise die SEC (United States Securities and Exchange Commission), muss die Unternehmensdaten „abnehmen“, also Geschäftsberichte und Finanzkennzahlen des angehenden Börsengängers akzeptieren. Sollte sich hinter dem Unternehmen eine Schein-Firma verbergen, droht Aktionärsschädigung. Die Masche ist leider weitverbreitet: Wird eine Startup Aktie gekauft, steigt ihr Kurs. Die Gründer einer Firma besitzen einen Großteil der Aktien und können ihre Unternehmensanteile im Falle einer Kurssteigerung verkaufen. Die Gründer machen durch einen erfolgreichen Börsengang also Gewinn. Häufig fließen diese Gewinne auf private Konten, da auch die Unternehmensanteile zuvor auf privater Ebene gekauft wurden. Wie sich das Unternehmen alsdann entwickelt, ist solchen Gründern gleich. Allein durch den Abverkauf der eigenen Aktien verursachen sie heftige Kursrutscher und die Aktionäre müssen kräftige Verluste hinnehmen.

Die Idee, Aktien von einem Startup zu kaufen, das gestern gegründet wurde und heute an die Börse geht, ist also zum Scheitern verurteilt. Ergo bedarf es eine neue Definition für börsennotierte Startups. Wir fassen den Begriff Startup weiter und wollen sowohl die Unternehmensgeschichte als auch das Potenzial als Kriterien anführen. So sollte die Gesellschaft möglichst jung sein und am besten von jungen und innovativen Köpfen geführt werden. Ebenso wichtig sind jedoch die Zukunftsaussichten, die dem Unternehmen zugesprochen werden. Die Bewertung von Aktien mit Potenzial macht deutlich, dass sich die Evaluierung der unternehmerischen Perspektiven als der schwierigste Part erweist. Ergo sind auch unsere Vorschläge für aussichtsreiche Startup Aktien mit Vorsicht zu genießen! Die Risiken bei einem Investment in besonders junge Unternehmen sind weitaus höher als bei einem Investment in ETFs oder Werten mit einer hohen Marktkapitalisierung wie zum Beispiel Value Aktien. Selbiges gilt allerdings auch für die Chancen! Wer die „richtige“ Startup Aktie kauft, fährt überproportionale Renditen ein! Ein Blick auf unserer Top Drei lohnt sich allemal.

Die 3 besten Startup Aktien 2023 im Porträt

In der folgenden Tabelle finden Sie unsere Top Drei der besten Startup Aktien 2023.

Unternehmen Aktueller Kurs Performance seit Jahresbeginn Performance seit einem Jahr Marktkapitalisierung Dividende Land Branche
ATAI Life Sciences N.V. 1,66 € -31,62 % – 69,89 % 267 Mio. € Deutschland Pharmazie
Fisker Inc. 6,72 € +4,20 % – 48,43 % 2,15 Mrd. € USA E-Mobility
GRAB Holdings Ltd. 3,29 € +10,00 % -37,68 % 12,73 Mrd. € China Online-Dienstleistungen

Wo Startup Aktien am besten kaufen?

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CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, durch Leverage schnell Geld zu verlieren. 68% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln.
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Wie Startup Aktien kaufen? In 4 Schritten zum Investor

Schritt 1: Broker auswählen

Für den Kauf von Aktien wird ein Broker benötigt. Dieser dient als Mittler. Er kauft für Sie die jeweiligen Wertpapiere und kümmert sich um deren Verwahrung. Verfügt der Broker über eine gültige BaFin-Lizenz, gehören Aktien zum sogenannten Sondervermögen und sind ebenso wie Summen bis zu 100.000 Euro gesichert. Sollte der Broker Insolvenz anmelden, werden Ihre Startup Aktien nicht der Insolvenzmasse zugeteilt und Ihre Aktien auf ein anderes Depot übertragen. Einen Broker-Service bieten mittlerweile übrigens viele Hausbanken und sogar Sparkassen an. Hier fallen die Kosten (Depotführungsgebühren, Ordergebühren, Spread) jedoch hoch aus. Ebenfalls nicht billig, dafür aber mit wesentlich mehr Funktionen bestückt, sind Prime-Broker beziehungsweise Premium-Broker. Mit diesen Brokern können zudem Kryptowährungen, Zertifikate, Optionen, ETFs sowie Derivate gehandelt werden. Deutlich geringere Gebühren verlangen Neo-Broker. Bei diesen Anbietern dürfen Aktien für 1 Euro, 99 Cent oder gar per Flatrate geordert werden! Doch Vorsicht: Neo-Broker sind günstig, sparen aber an IT-Infrastruktur und Service. In volatilen Marktphasen kann es vorkommen, dass Sie aufgrund überlasteter Server nicht mehr auf Ihre Wertpapiere zugreifen können. Wir raten zur goldenen Mitte. Der Broker Finanzen.net Zero beispielsweise ermöglicht seinen Kunden den provisionsfreien Handel mit Startup Aktien sowie vielen weiteren Finanzprodukten und bietet zugleich ein stabiles IT-System.

Schritt 2: Anmeldung durchführen

Anmeldung bei Finanzen.net

Bevor der Kauf von Startup Aktien erfolgen kann, muss der Neukunde seine Identität bestätigen lassen. Der Großteil der Broker nutzt hierfür externe Dienstleister. Diese überprüfen die Personalien des Kunden – wahlweise per Post- oder per Video-Ident-Verfahren. Eine Verifizierung per Video-Ident funktioniert, indem der Personalausweis einem Service-Mitarbeiter des Verifizierungsdienstes über die Webcam gezeigt wird. Der Mitarbeiter überprüft Sicherheitsmerkmale wie Reflexionsstreifen und Wasserzeichen. Das Video-Ident-Verfahren ist ideal für Personen, die ihre Geschäfte gerne im Home-Office tätigen. Wer zum Post-Ident-Verfahren greift, kann neben der Onlineverifizierung eine der rund 27.000 Post-Filialen aufsuchen und kann in dieser die Verifizierung durchführen. Welche Verifizierungsmethode Sie nutzen, bleibt Ihnen überlassen: Auf die Funktionen des Brokers oder auf die Rendite hat das Identifizierungsverfahren keine Auswirkungen. Bei der Anmeldung sollten Sie jedoch einen Freistellungsauftrag (FSA) erteilen und Ihren Zweitwohnsitz angeben – sofern Sie über einen solchen verfügen. So können umständliche Rückbuchungen vermieden werden.

Schritt 3: Einzahlung tätigen

Finanzen.net-Zero-Einzahlung

Nach erfolgreicher Verifizierung darf auf das Verrechnungskonto Geld überwiesen werden. Hin und wieder bieten Broker Bonusaktionen und „Freunde werben Freunde“-Aktionen an, sodass Ihnen ein Gratis-Startkapital zur Verfügung steht. Für lohnenswerte Investments reichen diese Summen selbstredend nicht aus, bergen allerdings einen Anreiz. So oder so: Neben der althergebrachten Überweisung via Papier-Druck kann selbstredend auch „klassisches“ Online-Banking genutzt werden. Selbiges gilt für das mittlerweile geläufige Lastschrift-Verfahren, das viele Broker in die Reihe ihrer Transaktionswege integriert haben. Da ein Verfahren via Lastschrift jedoch mitunter problematisch zu stornieren ist und zudem Manipulationsmöglichkeiten bietet, greifen viele Anleger auf Drittanbieter wie Klarna, PayPal oder Google Pay zurück. Hierüber gelingt der Geldversand innerhalb von Sekunden und – bei hohem Sicherheitsstandard. Kunden, die derzeit nicht liquide sind, dürfen Aktien auch auf „Margin“, zu deutsch auf Kredit, kaufen. Auf Pump erworbene Aktien gelten jedoch als sehr risikoreich. Wir raten von dieser Option ab, allein aufgrund der (wenn auch geringen) Zinsen, den der Broker für die Kreditvergabe erhebt. Greifen Sie lieber zu verständlichen Faktor- oder Knock-out-Zertifikaten. Achten Sie jedoch darauf, dass keine „Nachschusspflicht“ besteht.

Schritt 4: Startup Aktien kaufen

Finanzen.net Zero Aktien kaufen Aktien suchen

Die Anmeldung war erfolgreich und das Verrechnungskonto ist aufgeladen? Ab sofort können Sie Aktien kaufen. Sofern Sie sie denn finden! Die Suche nach Startup Aktien kann anhand verschiedener Kriterien gelingen. In der Suchmaske Ihres Brokers können Sie Daten angeben wie zum Beispiel:

  • Name der Gesellschaft
  • Wertpapierkennnummer (WKN)
  • Internationale Wertpapierkennnummer (ISIN)
  • Kürzel der Aktie
  • Branche des Unternehmens

Wichtig: Manch ein Broker hat die Suche nach Finanzprodukten (Startup Aktien, Zertifikate, Optionen) auf Kriterien wie WKN und ISIN beschränkt. Grund: Insbesondere Anfänger im Aktienhandel greifen hin und wieder zu der „falschen“ Aktie des „richtigen“ Unternehmens. Denn einige Wertpapiere werden als A- und B-Aktien beziehungsweise Stamm- und Vorzugsaktien ausgegeben. Diese Arten sprechen ihrem Besitzer unterschiedliche Rechte zu. Überdies sind American Depository Receipts (ADRs) oder Global Depository Receipts (GDRs) in den Online-Auslagen der Broker vertreten. Kontrollieren Sie also stets die ISIN beziehungsweise die WKN und kaufen Sie eine Startup Aktie nicht anhand des Namens oder des Kürzels.

Sollte man in Startup Aktien investieren?

Klar ist, dass bei einem Investment in Startup Aktien überproportionale Gewinne ETF-Nachrichten Icon9 locken. Bis der Anleger mit einem Lächeln auf den Sell-Knopf drücken kann, muss er sich jedoch – je nach Unternehmen und Einstiegszeitpunkt unterschiedlich lange – in Geduld üben. Startup Aktien gehören in die Gruppe Aktien der Zukunft und können ihr Potenzial nicht von heute auf morgen entfalten. Auch wenn bei guten Neuigkeiten die Kurse solcher Aktien schnell im zweistelligen Prozentbereich nach oben schießen, machen sich ebenso schnell Rücksetzer bemerkt. Bis der Verzehn- oder gar Verhundertfacher da ist, heißt es: abwarten.

Abwarten sollte allerdings nicht gleichgesetzt werden mit „Kaufen und Liegen lassen.“ Die Entwicklung des Unternehmens sowie die Entwicklung des Gesamtmarkts sollten fortlaufend verfolgt werden. Doch gerade in dem „Am Ball bleiben“-Aspekt sehen viele Anleger den besonderen Reiz einer Investition in Startup Aktien. Die Beziehungen zu den Investoren (Investor Relations) fallen bei Unternehmen mit geringer Marktkapitalisierung wesentlich nahbarer aus. Wer Startup Aktien kauft, der kauft tatsächlich noch eine Gesellschaft, eine Story, eine Idee. Ganz anders also als bei Apple & Co. Sicher: Solch Global Player warten regelmäßig mit News auf, haben ihre Geschichte im Großen und Ganzen jedoch bereits geschrieben und ihren größten Kursanstieg hinter sich. Die Möglichkeit, von Stunde Null an dabei zu sein, macht ein Investment in Startups so reizvoll.

ETF-Nachrichten Icon10 Startup Aktien kaufen kann sich auch für jeden Investor lohnen, der an den Sinn und Zweck des Kapitalmarkts und an das „Gute“ der Finanzwelt glaubt. Denn hinter dem Kaufen von Aktien steckt schließlich der Gedanke, einem Unternehmen beim Wachstum zu helfen und eine Vision zu unterstützen. Mit dem Kauf von Aktien steigt der Kurs und ein hoher Kurs ermöglicht insbesondere Startups attraktive Möglichkeiten. Beispielsweise können sich diese Unternehmen bei einem hohen Aktienkurs besser finanzieren (Kapitalerhöhungen) und gewinnen zudem an Reputation. Steigen die Kurse einer revolutionären Startup Aktie massiv an, hält die Gesellschaft mitunter auch in den Mainstream-Nachrichten Einzug. Nicht zuletzt das Beispiel Biontech offenbart, wie stark dieser Aspekt wirken kann. Apropos Biontech: Die Mainzer haben ein weiteres Kaufargument für junge Unternehmen bestätigt. Mit einem Investment in Startup Aktien hat der Anleger die Chance, die Welt ein Stückchen besser zu gestalten. Ohne ihre Investoren hätte die Biontech SE nicht ihre Forschungsarbeit finanzieren, geschweige denn den Heil bringenden Impfstoff entwickeln können. Selbstverständlich muss ein Startup nicht das Potenzial haben, die Menschheit zu retten, um als investierbar zu gelten. Für den Otto-Normal-Anleger sollte der Gedanke, dass sich durch die revolutionäre Technik des Startups viele Alltagsbereiche revolutionieren lassen, als Kaufargument der Aktie genügen. So retten die Produkte/Technologien des Startups im Idealfall Leben oder liefern Antworten auf die dringendsten Fragen der Gegenwart. Stichwort Klimawandel.

Ein häufig diskutierter Nachteil ist die Gefahr, dass sich Startup Aktien in Schwächephasen des Gesamtmarkts, beispielsweise wie im vergangenen Jahr 2022, unterdurchschnittlich entwickeln. Unternehmen, die noch keine Gewinne einfahren, müssen in länger anhaltenden Krisen nicht selten Konkurs anmelden. Die die Corona-Krise aus 2020, welche ebenfalls von starken Kurseinbrüchen gekennzeichnet war, zeigte aber auch, dass in jeder Krise eine Chance steckt! In 2021 haben die Unternehmen die starke Kurseinbrüche erlitten haben, überdurchschnittlich positiv performt. Aus diesem Grund stehen diverse Investoren nach dem desaströsen Börsenjahr 2022 dem Börsenjahr 2023 optimistisch entgegen.

Ungeachtet der Chancen, die ein Investment in Startups offenbaren, darf der risikobehaftete Teil eines solchen Investments nicht außer Acht gelassen werden. Es muss keineswegs eine globale Pandemie, Wirtschafts- oder Energiekrise auftreten, um Unternehmen in die Insolvenz zu treiben! Auch in gemäßigten oder gar positiven Marktphasen drohen massive Verluste. Beim Kauf von Startup Aktien gilt: Hopp oder Top. Wer zum falschen Zeitpunkt verkauft, um seine Verluste zu begrenzen, ärgert sich häufig über Kursexplosionen, die die Aktie nur wenige Tage nach dem Verkauf hinlegt.

Des Weiteren müssen Besitzer von Startup Aktien mit Kapitalerhöhungen, kurz KE, rechnen. Bei dieser Form der Finanzierung geben die Unternehmen neue Aktien in Umlauf und erhalten durch die verkauften Anteile frisches Kapital. Investoren, die keine Verwässerung ihrer Beteiligung hinnehmen möchten, müssen das Angebot der KE zeichnen und somit erneut investieren. Auf alle Fälle zeiht eine KE den Kurs einer Startup Aktie Richtung Süden – ein weiterer Risikofaktor.

Fernab der Finanzierung eines Unternehmens spielt auch dessen Story eine große Rolle. Startups leben davon, ihre Investoren von ihrer Story und von ihrer Vision überzeugen zu können. Viele Startups zeichnen sich gar durch einen direkten Bezug ihres Gründers aus. Beispielsweise trägt die Fisker Inc. den Namen ihres Gründers! Doch: Nicht wenige CEOs sind Meister darin, ihren Anlegern einen Bären aufzubinden. Kanadische Pennystock gelten als Musterbeispiele für nachweislich beabsichtige Täuschungen von Anlegern. Hier werden große Projekte und revolutionäre Techniken versprochen. Letzten Endes kauft der Investor jedoch nicht mehr als ein Haufen ansehnlicher Präsentationen und erdachte Studien. Produktionsstätte erweisen sich als temporär angemietete Lagerhallen und angebliche Partner existieren nur auf dem Papier. Insbesondere beim Investieren in kanadische Startups gilt aufgrund der niedrigen Hürden für einen Börsengang an kanadischen Finanzmärkten: Augen auf.

Zu guter Letzt verlangt ein Investment in ein Startup nicht nur starke Nerven, sondern auch Selbstbewusstsein: Marktteilnehmer, die Startup Aktien kaufen, werden regelmäßig zu hören bekommen, wie aussichtslos und überbewertet die Gesellschaft sei. Dass es weit profitablere Unternehmen gäbe, dass der Markt für die Idee hinter dem Projekt noch nicht bereit sei oder dass es für das Produkt keinen Absatzmarkt gäbe. Wer sich von kritischen Stimmen beeinflussen und auf die Meinungen Anderer hört, wird auf lange Sicht wenig Spaß beziehungsweise Erfolg mit Startup Aktien haben. Entweder geht der Investmentplan auf oder nicht. Übrigens: Startup Aktien ziehen viele Trader an, doch der überzeugte Buy-and-Hold-Anleger freut sich im Erfolgsfall einer Startup Story über wesentlich größere Gewinne. Allein die gesparte Zeit, die Trader für das Finden von Unterstützungszonen und Kauf/Verkaufssignalen aufbringen müssen, ermöglicht eine weitreichende Recherche und somit eine noch bessere Identifizierung mit dem Unternehmen.

Lohnt sich der Kauf von Startup Aktien aktuell?

Selbstverständlich kann es sich lohnen, Startup Aktien zu kaufen. Auch zum aktuellen Zeitpunkt! Bedingung: Die Story des Unternehmens muss stimmen und der Anleger muss an die Idee des Startups glauben. In diesem Fall sollte nicht auf markttechnische Gegebenheiten, politische Entwicklungen oder Inflationsraten geachtet werden. An der Börse gilt „Time in the Market beats Timing the Market.“ Suchen Sie nicht den perfekten Einstiegszeitpunkt, sondern wagen Sie den Schritt eines Investments. Den Mutigen gehört die (Finanz-)Welt! Zwar notieren diverse Indexe und auch Startup-Aktien nicht weit entfernt von ihren Allzeittiefs, doch die Angst vor einer weiteren Korrektur sollte keinen überzeugten Marktteilnehmer davon abhalten, Startup Aktien zu kaufen. Im Gegenteil: Grundsätzliche Rücksetzer an der Börse sollten zum Nachkaufen genutzt werden. Der niedrigere Kurs einer Startup Aktie ist dann nicht die Folge einer Fehlentwicklung des Unternehmens, sodass Sie die gleiche Idee schlichtweg zu einem günstigeren Preis unterstützen können. Unser Tipp: Investieren Sie in Tranchen! In weiteren Schwächephasen können Sie Ihre Position aufstocken und vergünstigen Ihren Einstiegskurs. Andernfalls freuen Sie sich über steigende Kurse, wenn Ihr Investment „durchstartet.

Die besten Startup Aktien für 2023 im Vergleich

1. ATAI Life Sciences N.V. (ISIN: NL0015000DX5 / WKN: A3CSB4)

ATAI Life Sciences N.V.

Investieren an der Seite von Peter Thiel und Christian Angermayer? Wer die Aktien der ATAI Life Sciences N.V. erwirbt, tut genau dies. Vor allem aber investiert er in einen Wachstumsmarkt, der bisweilen kaum thematisiert wird: Psychedelika. Im Gegensatz zu „althergebrachten“ Medikamenten wirken Psychedelika, indem lediglich einzelne Rezeptoren des Patienten angesprochen werden, etwa die bei Nervenpatienten häufig angegriffenen 5-HT2C-Rezeptoren. Keine Frage, der Vorbehalt gegen Mittel wie Lysergsäurediäthylamid (LSD) ist groß, doch auch im Bereich der Psychedelika gilt: Gift ist eine Frage der Dosis. Psychedelika wirken, anders als bei der nächtlichen Raver-Session, erst nach der Einnahme über mehrere Wochen und führen jüngsten Studien zufolge zu einer deutlichen Festigung der Psyche. Angststörungen und Depressionen aber auch Essstörungen sollen sich mit Psychedelika effizient therapieren lassen. Die Betonung liegt auf „sollen.“ Denn derweil steckt nicht nur ATAI Life Sciences, sondern der komplette Psychedelika-Sektor in den Kinderschuhen. Von der Marktreife ist der Großteil der Präparate noch weit entfernt und dürfte erst in ein bis zwei Jahren für auserwählte Behandlungsansätze eine Zulassung erhalten.

Home - ataiFakt ist, dass das deutsche Startup ATAI Life Sciences mit Sitz in Berlin gute Chancen hat, ein Stück vom Psychedelika-Kuchen abzubekommen. Das potenzielle Milliardengeschäft hat bereits etliche Groß- und Kleinanleger auf den Plan gerufen. Die Starinvestoren Thiel und Angermayer beispielsweise haben sich jeweils zu rund 10 Millionen Euro an der international agierenden Holding beteiligt. Apropos International: Die ATAI Life Sciences hat ihre Zentrale zwar in Berlin, genießt jedoch das niederländische Kapitalgesellschaftsrecht. Aus steuerlichen Gründen! Ihren Börsengang feierten die Berliner wiederum an der NASDAQ, da man sich in Übersee die Investitionsbereitschaft erhofft. Handelbar war die ATAI Life Sciences Aktie an deutschen Börsen übrigens erst 2 Wochen nach dem IPO an der NASDAQ (Juni 2021). Derweil wird die 2018 gegründete Holding mit 267 Millionen Euro bei einem Verlust von 1,04 Euro pro Aktie bewertet. Unterm Strich steht somit ein negatives KGV von 6,17 in den Büchern! Bis eines der zwölf Präparate von ATAI Life Sciences für den Vertrieb zugelassen sollten, müssen allerdings auch gesetzliche Aspekte geklärt. Wie steht es etwa um die Schuldzurechnungsfähigkeit bei Verkehrsunfällen? Zuletzt konnte das noch junge Unternehmen jedoch positive Neuigkeiten zur ersten Studienphase zu Kures Therapeutics verkünden sowie zu weiteren Präparaten.

2. Fisker Inc. (ISIN: US33813J1060 / WKN: A2P9A3)

Fisker Inc.

Der Name Henrik Fisker sagt Ihnen nichts? Das überrascht nicht. Die Arbeiten des Automobil-Designers rollen über die Straßen aller Herren Länder und sind weltbekannt – anders als der Kopf hinter den Designs. Beispielsweise stammen die Entwürfe etlicher Modelle aus den Häusern BMW und Aston Martin vom Schreibtisch des Dänen. Bald könnte der Name Fisker jedoch an Bekanntheitsgrad gewinnen, denn mit der Fisker Inc. hat sich die Modeikone bereits 2020 auf das internationale Börsenparkett gewagt. Die gleichnamigen Aktien erfreuen sich auch in Deutschland zunehmender Beliebtheit, musst in den letzten Moanten aufgrund der allgemein schwierigen Wirtschaftslage herbe Kursverluste hinnehmen. Zugegeben, Fisker Inc. ging aus der Gesellschaft Fisker Automotive (Gründung: 2007) hervor und hat demnach bereits einige Jährchen auf dem Buckel, doch durch die Fokussierung auf den Bereich der E-Mobilität hat das geschaffene Startup wenig mit der einstigen Automobilgruppe gemeinsam. Grund: Fisker Inc. beschäftigt sich nicht nur mit dem Design und der Entwicklung von Elektrofahrzeugen, sondern hält auch einige Patente auf Festkörperbatterietechnologien. Mögliche Einsatzgebiete umfassen die Automobilindustrie, die Unterhaltungselektronik und weitere Branchen.

Fisker Der Fokus liegt jedoch auf der Konzeption von Elektrofahrzeugen, die sowohl in puncto Optik als auch Leistung überzeugen sollen. Zu Ende 2022 hat die Geschäftsleitung von Fisker verkündet, dass bis 2024 80.000 Exemplare des Fisker Ocean produziert und ausgeliefert werden können. Die Nachfrage nach dem ersten marktreifen Modell des Unternehmens übertraf die Erwartungen weit, alle Produktionskapazitäten sind damit vorerst belegt. Ein weiteres Modell befindet sich allerdings bereits in der Entwicklung und soll in 2024 an den Start gehen. DAs dritte Modell, ein luxuriöser GT-Sportwagen, befindet sich ebenfalls derzeit in der Entwicklung. Bereits jetzt plant das Unternehmen weitere Produktionsstandorte, Deutschland befindet sich dabei auch im Gespräch.

Bisher arbeitet man im Dänen-US-Konzern stark defizitär und muss einen negativen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von rund 458 Millionen US-Dollar ausweisen. Angesichts der Nettoliquidität von zuletzt 543 Millionen US-Dollar schwingt demnach durchaus Risiko bei einem Investment in die Fisker Inc. mit. Das Potenzial des Startups ist jedoch nicht zu leugnen. Apropos Risiko: Bei Fisker Inc. handelt es sich um ein sogenanntes SPAC, eine Special Purpose Acquisition Company. Solch Mantelgesellschaften gelten grundsätzlich als spekulativ, da Anleger zunächst in eine „leere Hülle“ investieren, die erst nach dem erfolgten Börsengang „gefüllt“ wird. Mehr hierzu erfahren Sie in diesem Ratgeber zu SPAC Deals. Immerhin liegt der Börsengang der Fisker Inc. bereits etwas zurück (IPO: Oktober 2020) und die überschwängliche Euphorie ist verblasst. Die E-Mobility-Aktie scheint sich auf einem fair bewerteten Level eingependelt zu haben.

3. GRAB Holdings Ltd. (ISIN: KYG4124C1096 / WKN: A3C8H0)

Grab Holdings LTD

Grab bietet in über 300 Städten Online-Vermittlungsdienste in einer sogenannten „Superapp“ an, bisher ausschließlich im asiatischen Raum. Investoren der Grab Holdings LTD sind von dieser Idee fest überzeugt. Denn bei dem Börsengang am 02.12.2021 stieg das Unternehmen mit einer Bewertung von 40 Milliarden Euro zum wertvollsten Start-up in Südostasien auf. Im Kern ist Grab mit Uber zu vergleichen, denn die grundlegendsten Dienstleistungen ähneln sich stark. Zum einen werden durch Grab Fahrten vermittelt, zum anderen fungiert das Start-Up als Essenslieferant. Darüber hinaus werden die Lieferungen und Vermittlungen mit einem eigenen Zahlungsdienst kombiniert. Neben den Essenslieferungen und Fahrtvermittlung werden noch weitere Leistungen angeboten, dazu zählt die Vermittlung von: Versicherungsleistungen, Investitionen, Hotels, sowie Paket- und Briefsendungen. Insgesamt ist Grab derzeit in 8 Ländern aktiv, dazu zählen Kambodscha, Indonesien, Malaysia, Myanmar, die Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam. In den vergangenen zwei Jahren hat das Unternehmen ein rasantes Wachstum an den Tag gelegt. Der Umsatz konnte dadurch von 2021 zu 2022 verdoppelt werden, von 675 Millionen US-Dollar auf 1,32 Milliarden US-Dollar. Der dazugehörige Nettoverlust wird in 2022 voraussichtlich bei 1,54 Milliarden US-Dollar liegen.

Insbesondere im Bereich Online-Dienstleistungen sehen Investoren großes Potenzial! Der Sektor gewinnt zunehmend an Beliebtheit, hauptsächlich der Zustellservice jeglicher Art hat im Zuge der Corona-Pandemie massiv an Bedeutung gewonnen. Für die Zukunft ist in diesem Zusammenhang von einem weiteren Wachstum auszugehen. Für das Unternehmen Grab ist das zukünftige Ziel klar gesetzt, die Profitabilität steht im Fokus und soll so schnell wie nur möglich erreicht werden. Das Wachstum soll dabei allerdings nicht vernachlässigt werden, sondern im Einklang mit dem Ziel der Profitabilität von Grab stehen. Für die Aktie bedeuten das augezeichnete Chancen für ein Kurswachstum.

Startup Aktien News

Fisker kündigt Ausweitung der Produktionskapazitäten an

Nachdem die Erwartungen nach dem Verkaufsstart des Mittelklasse-SUV Ocean die Erwartungen deutlich übertroffen haben, plant das Unternehmen die Produktionskapazität zu erweitern. Die ursprüngliche Planung hat eine Produktionsanzahl von 50.000 Stück des Modells vorgesehen, aufgrund der Nachfrage kalkulierte man zuletzt mit 80.000 Stück. Die bisherigen Produktionskapazitäten sind damit vollkommen ausgelastet, dass dazu führen wird, dass nicht alle bestellten Fahrzeuge im Jahresverlauf 2023 an die Kunden ausgeliefert werden können. Die derzeitige Fertigung findet im Werk von Magna, dass sich in Graz befindet. Bereits jetzt ist das Unternehmen im Gespräch mit weiteren potenziellen Partnern, um die Produktionskapazitäten ab Mitte 2024 erweitern zu können. Im Gespräch sind Standorte in den USA und Europa. Deutschland ist dabei ein potenzieller Kandidat. In Hinblick auf die zwei weiteren geplanten Fahrzeugmodelle wird die Ausweitung der Produktionskapazitäten ein entscheidender Erfolgsfaktor darstellen.

Deutlicher Rückgang der Startup Gründungen im vergangenen Jahr 

Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland rund 18 Prozent weniger Startups gegründet als noch im Vorjahr. Insgesamt gab es 2618 Gründungen in 2022, wie aus einem Bericht des Startup-Verbandes und des Branchendienstes Startupdetector hervorging. Der Einbruch der Gründungen ist hauptsächlich auf die schwierige Konjunkturlage zurückzuführen. Insbesondere auf Startups kommt es allerdings in Zukunft an, damit der Wirtschaftsstandort Deutschland nicht zunehmend an Bedeutung verliert. In den vergangenen Jahren ist leider ein deutlicher Trend zu einer immer geringeren Innovationskraft in Deutschland zu verzeichnen. Gemäß den Einschätzungen von diversen Experten bietet der Klimaschutz ein erhebliches Potenzial für Firmengründungen in den kommenden Jahren.

Startup Aktien 2023 Prognose

Aktien Prognosen sind mit Vorsicht zu genießen. Für Startup Aktien gilt diese Faustregel ganz besonders. Die Kurse von Startup Aktien spiegeln schließlich die Erwartungshaltungen wider und sind weniger mit harten Fakten zu erklären. So geraten Analysten mit ihren Prognosen häufig an ihr Limit – insbesondere bezüglich langfristiger Entwicklungen.

ATAI Life Sciences N.V.

Die Kursziele für die ATAI Life Sciences Aktie belaufen sich durchweg auf Kurse oberhalb des aktuellen Niveaus. So liegt selbst das niedrigste Kursziel von 6,08 Euro für einen Anteilsschein des Berliner Startups über dem derzeitigen Preis. Im Schnitt soll das Papier bei 14,14 Euro seinen fairen Wert gefunden haben. Auf satte 46,09 Euro könnte die ATAI Life Sciences Aktie im Idealfall klettern.

Fisker Inc.

Bei der Aktie von Fisker Inc. spalten sich die Analystengeister. Von 11 Experten raten derweil lediglich vier zum Kauf! Das Kursziel von 19,36 Euro steht in einem krassen Gegensatz zum derzeit pessimistischsten Ausblick, 7,37 Euro. Interessierte Anleger warten am besten die Entwicklungen im Hause Fisker ab: Sollte sich bei der Auslieferung des Ocean nicht unvorhergesehenes auftreten, könnte zumindest das mittlere Kursziel von 12,09 Euro in Angriff genommen werden.

GRAB Holdings Ltd.

Der Aktie der GRAB Holdings Ltd. traut der Großteil der Analysten ein deutliches Wachstum zu. Dementsprechend optimistisch fallen die Ratings aus: 14 Mal Kaufen erntet das Papier der Chinesen – nur ein Mal lautet das Fazit Verkaufen. Die optimistischste Bewertung liegt derzeit bei 5,53  Euro, die pessimistischste hingegen bei 2,67 Euro. In der Mitte liegt die Preisprognose bei 3,83 Euro.

Startup Aktien Kaufen oder Nicht? Unsere Analyse:

Argumente für den Kauf von Startup Aktien

  • Extrem hohe Renditechancen
  • Möglichkeit, seit Stunde Null dabei zu sein
  • Chance, zukunftsträchtigen Unternehmen zu helfen
  • Weit engerer Kontakt mit Manager/Team
  • Auch in schwachen Märkten können Startups brillieren

Argumente gegen den Kauf von Startup Aktien

  • Heftige Kurseinbrüche im Falle schlechter Nachrichten
  • Kapitalerhöhungen wahrscheinlich
  • Erfordert mitunter großen Glauben an Vision
  • Kritiker müssen überhört werden können
  • Scheitern des Projekts: Totalverlust

Startup Aktien ETFs

Ein ETF, der sämtliche Startup Aktien der Gegenwart bündelt? Solch ein Investment existiert leider nicht. In solch einem ETF müssten die Anteile schließlich fortlaufend neu akquiriert werden, wodurch der hohe Aufwand die Kosten für den ETF immens steigen ließe. Wir haben uns dennoch nach Möglichkeiten umgeschaut und zwei interessante Investmentmöglichkeiten „über Bande“ gefunden.

Die Lösung lautet: Private Equity. Bei Private Equity, zu deutsch „Außerbörsliches Eigenkapital“ beziehungsweise „Privates Eigenkapital“, handelt es sich um geschlossene Fonds, die sich um die Finanzierung kleiner und/oder finanziell angeschlagener Unternehmen kümmern. Für gewöhnlich müssen interessierte Investoren große Summen aufbringen, um in solchen Fonds einsteigen zu dürfen. Die Unternehmen hinter den auferlegten Fonds sind allerdings größtenteils börsennotiert, sodass mithilfe eines Private Equity ETFs, der ebendiese Unternehmen bündelt, indirekt in Startups investiert werden kann. Haben die aufstrebenden Unternehmen Erfolg und schaffen eventuell selbst den Sprung an die Börse, profitieren die Private Equity Gesellschaften beziehungsweise der ETF. Wir haben exemplarisch zwei ETFs herausgesucht, die nach diesem Schema investieren.

Xtrackers LPX MM Private Equity Swap UCITS ETF 1C (ISIN: LU0322250712 / WKN: DBX1AN)

Der LPX MM Private Equity Swap investiert in den sogenannten Major Market(R) Index. Hierin sind die liquidesten Private Equity Gesellschaften gelistet – weltweit! Gut 50 Prozent des Kapitals fließt dennoch in die USA. Selbstverständlich ist der ETF sparplanfähig, lässt sich aber auch als Direktinvestition erwerben. Der Blick auf die Entwicklung verrät, dass es sich hierbei um einen Ausnahme-ETF handelt: Anders als ein ETF auf den MSCI World Index konnte der LPX MM Private Equity Swap in den letzten 5 Jahren nicht 24,7 Prozent, sondern satte 53,6 Prozent zulegen! Wer das „Salz in der Suppe“ sucht und sein Risiko dennoch beschränken will, könnte in diesem ETF demnach Gefallen finden. Leider ist das Fondsvolumen mit 273 Millionen Euro begrenzt und die Gesamtkostenrate mit 0,70 Prozent vergleichsweise üppig. Vor allem die Volatilität (34,99 Prozent) aufgrund der synthetisch replizierenden Anlagestrategie könnte manch einem Investor ein Dorn im Auge sein.

iShares Listed Private Equity UCITS ETF (ISIN: IE00B1TXHL60 / WKN: A0MM0N)

Auch der Marktführer im Fonds-Business bietet einen Private Equity ETF an – selbstverständlich! iShares zahlt den Anlegern jedoch einen guten Teil der Rendite aus: 3,14 Prozent Ausschüttungsquote warten auf Investierte dieses vollständig physisch replizierenden Fonds. Die Performance auf Jahressicht liegt zwar bei -16,19 Prozent, im Vergleich zum ETF auf den MSCI World Index mit einem Minus von 14 Prozent auf Jahressicht schneidet der Fonds dennoch gut ab, obwohl der Fokus auf volatile Startup-Aktien liegt. iShares betont, dass man neben dem nordamerikanischen Markt verstärkt Asien und Europa als Anlagehorizont ausgewählt habe. Unterm Strich fließt jedoch auch hier mehr als die Hälfte der Investitionssumme in die USA (54,91 Prozent). Mit einer Gewichtung von 1,25 Prozent (Japan) beziehungsweise 0,29 Prozent (Sonderverwaltungszone Hongkong) fällt zum Beispiel der asiatische Markt verschwindend gering aus. De facto orientiert sie der ETF nämlich an dem S&P Listed Private Equity Index. Mit einem Fondsvolumen von rund 815 Millionen Euro scheint die Variante von iShares allerdings investierbarer oder zumindest weniger anfällig für ein Delisting zu sein. Die Volatilitätsrate liegt darüber hinaus bei 28,57 Prozent. Die Gesamtkostenquote von 0,75 Prozent fällt allerdings höher als beim LPX MM Private Equity Swap von Xtrackers aus.

Gebühren beim Handel von Startup Aktien

 

Anbieter Comdirect Finanzen.net Zero Libertex
Depotführung Frei Frei Frei
Kaufpreise 3,90 € 0 % 0,22 %
Haltegebühren Frei Frei Frei
Verkaufspreise 3,90 € 0 % 0,22 %
Zahlung Frei Frei Frei
Total Gebühren 7,80 € 0,00 € 4,40 €

Fazit: Startup Aktien kaufen? Unsere Bewertung & Empfehlung

Lohnt es sich nun, Startup Aktien zu kaufen? Jein! Das Potenzial von Startups ist nicht von ETF-Nachrichten Icon26 der Hand zu weisen. Viele Anleger übersehen jedoch die Risikofaktoren oder sind mit anhaltenden Seitwärtsbewegungen ihres Investments nicht zufrieden. Wer in Startups über den freien Finanzmarkt investieren möchte, sollte sich in dem jeweiligen Umfeld des Unternehmens gut auskennen und dessen Struktur sowie Idee gänzlich verstehen. Vor allem aber muss der Investor von seinem Startup Aktien Kauf überzeugt sein.

Wer über die nötige Überzeugung und einen ausreichenden Einblick in das Geschäft des Startups verfügt, kann in diesem Bereich überdurchschnittliche Gewinne einfahren. Der Gesamtmarkt kann deutlich geschlagen werden, doch auch die Motive einer Geldanlage dieser Art sprechen für ein Investment. Das Gefühl, einem Unternehmen auf die Beine zu helfen und Teil einer Erfolgsstory sein zu dürfen, übertrifft das Gefühl der bloßen Rendite bei Weitem. Die Verbundenheit mit einer konkreten Idee, einem einzigartigen Unternehmen und nicht zuletzt mit einem Team, das an einer Vision arbeitet, steht für sich. Der Gewinn durch die Anlage in Startups wiegt vom psychologischen Aspekt weit schwerer als zum Beispiel der Gewinn durch die Investition in einen stabilen, jedoch weit gestreuten und nahezu anonymen Welt ETF. Mit einer Beteiligung von 0,01 Prozent an Hunderte Unternehmen gelten MSCI World & Co. zwar als sicher, offenbaren letzten Endes jedoch keinerlei Zugänge zu den Unternehmen.

Ein Kauf von Startup Aktien sollte gut überlegt sein. Anleger, die einen direkten Austausch schätzen und (sofern es die Pandemie-Krise wieder zulässt) gerne an Versammlungen teilnehmen, sind mit Startup Aktien gut beraten. Apropos Krise: Nicht zuletzt die Tatsache, dass sich innovative Lösungen gerade dann durchsetzen können, wenn althergebrachte Konzepte, Technologien und Unternehmen „versagen“, spricht für ein Investment in Startups.

Sehr vorsichtig sollten Sie mit einem Investment in Pennystocks sein. Insbesondere kanadische Aktiengesellschaften kosten (nicht nur) deutsche Anleger viel Geld. Der Begriff „German Stupid Money“ trifft den Nagel auf den Kopf. Auch die überzeugendsten Präsentationen und die positivsten Nachrichten sind stets mit Vorsicht zu genießen. Und: Auch sauber geführte Unternehmen mit genialen Produkten können letztendlich scheitern. Gerät der Gesamtmarkt unter Druck, steigen die Zinsen für Kredite an oder werden Investoren durch anhaltende Kapitalerhöhungen verschreckt, kann die Aktie eines Startups nicht nur an Wert verlieren, sondern im Worst Case wertlos ausgebucht werden.

Sie sehen: Startup Aktien bergen großes Potenzial, gehören jedoch zu den spekulativeren Geldideen, die der globale Finanzmarkt bereithält. Allen interessierten Anlegern, denen die Zeit, Lust oder Expertise fehlt, sich ausgiebig mit einem Unternehmen zu befassen, raten wir zum Kauf eines ETFs. Sowohl der LPX MM Private Equity Swap ETF von Xtrackers als auch der Listed Private Equity ETF von iShares stellen risikoarme und dennoch renditestarke Investments dar. Und: Wer einen günstigen und zugleich zertifizierten Broker wie Finanzen.net Zero wählt, bezahlt keine Provision und muss sich keine Sorgen über die Verwahrung seines Vermögens machen.

Häufig gestellte Fragen zu Startup Aktien

Wann gilt eine Aktie als eine Startup Aktie?

Drohen bei Startup Aktien besondere Risiken?

Gibt es auch einen ETF auf Startup Aktien?

Kann ich mich auch außerbörslich an Startups beteiligen?

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Florian Schulze hat einen Abschluss in internationaler Politik und Wirtschaftspolitik. Als Investor hat er jahrelange Erfahrung mit Aktien, ETFs und Kryptowährungen gesammelt. Als Autor schreibt Florian u. a. auch für Coincierge und Kryptoszene.

Jeder Handel ist riskant. Keine Gewinngarantie. Jeglicher Inhalt unserer Webseite dient ausschließlich dem Zwecke der Information und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Dies gilt sowohl für Assets, als auch für Produkte, Dienstleistungen und anderweitige Investments. Die Meinungen, welche auf dieser Seite kommuniziert werden, stellen keine Investment Beratung dar und unabhängiger finanzieller Rat sollte immer wenn möglich eingeholt werden.

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