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Bitcoin Prognose – Neue Hiobsbotschaft: Droht Bitcoin der Untergang?
Bitcoin Prognose – Neue Hiobsbotschaft: Droht Bitcoin der Untergang?
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Florian Schulze

Profi Investor

Seit Monaten befindet sich der Kryptomarkt in einem Abwärtsstrudel. Bitcoin, Ethereum und Co. haben mittlerweile den größeren Teil ihres einstigen Wertes verloren. Der nächste Krypto-Crash scheint indes nur eine Frage der Zeit zu sein. Jetzt trennen sich auch noch Mining-Unternehmen von ihrem Bitcoin-Geschäft. Mehr als eine neue Bitcoin Prognose sieht BTC schon bei deutlich unter 20.000 US-Dollar. Auch die Prognosen anderer Coins werden hierdurch maßgeblich beeinflusst. Droht der größten aller Kryptowährungen jetzt der Untergang?

Bitcoin-Kurs im Minus – Kryptomarkt verliert erneut deutlich

Der Markt für Kryptowährungen ist am heutigen Montag erneut tiefrot. Was noch vor einigen Monaten ein bedeutendes Ereignis gewesen wäre, ist mittlerweile eher business as usual.

Der Markt als Ganzes hat über die letzten 24 Stunden 7,15 Prozent an Wert verloren. Bitcoin (BTC) ist mit knapp 8 Prozent im Minus, bei Ethereum (ETH) sind es sogar deutlich über 8 Prozent Verlust. Bei den meisten anderen Kryptowährungen sieht es kaum besser aus.

Ein Blick auf Bitcoins Kursentwicklung der vergangenen Monate verdeutlicht, wie sehr der Kryptomarkt mittlerweile schon geschrumpft ist. Noch im November wurde Bitcoin bei über 67.500 Dollar gehandelt – der höchste Preis, den BTC bisher hatte erreichen können. Dann sollte die Rallye am Kryptomarkt jedoch ein jähes Ende finden.

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Mittlerweile wird BTC nur noch bei 25.200 Dollar gehandelt – ein Minus von 62,6 Prozent. Das letzte Mal, dass Bitcoin zu einem derart niedrigen Preis gehandelt worden war, war Ende 2020. Zu jener Zeit nahm der Kryptomarkt gerade stark an Fahrt auf.

Inflation und Zinsängste bremsen den Kryptomarkt aus

Ursprünglich galt der Schutz vor der Geldentwertung als einer der Gründe, weshalb Anleger vermehrt auf Bitcoin und andere Kryptowährungen setzten. Weder bei Bitcoin noch bei anderen Kryptowährungen gibt es eine Zentralbank, welche die im Umlauf befindliche Geldmenge beeinflussen kann. Stattdessen ist die Maximalmenge an möglichen Bitcoins auf 21 Millionen Token beschränkt. Dank Halving werden zudem auch immer weniger Bitcoins geschürft.

Mittlerweile herrscht in vielen Industrieländern die höchste Inflation seit Jahrzehnten. Eigentlich ideale Voraussetzungen, um mehr Menschen auf den Kryptomarkt zu locken – müsste man zumindest meinen. In der Realität zeichnet sich allerdings gerade der gegenteilige Effekt ab. Anleger wie Unternehmen flüchten seit Monaten vermehrt aus Kryptowährungen.

Mit der steigenden Inflation gehen nämlich auch wirtschaftliche Unsicherheit und seit kurzer Zeit auch steigende Zinsen einher. Dies sorgt dafür, dass die Liquidität, auf welche der Markt angewiesen ist, zunehmend austrocknet.

Freilich sind nicht nur Bitcoin und der Kryptomarkt hiervon betroffen. Auch der reguläre Finanzmarkt leidet unter einem Mangel an Liquidität. Für Anleger, deren Kryptobestände seit Monaten beständig an Wert verlieren, ist dies jedoch vermutlich nur ein schwacher Trost.

Hiobsbotschaft für Bitcoin Prognose: Mining-Unternehmen schalten ab

Angesichts eines sinkenden Bitcoin-Kurses geraten nun auch Bitcoin-Schürfer immer stärker unter Druck. Das Schürfen von Bitcoin ist eine sehr energieintensive Angelegenheit. In Zeiten stark anziehender Energiepreise, sehen sich jetzt allerdings zahlreiche Mining-Unternehmen dazu gezwungen, ihre Bitcoin-Operation zu beenden.

Auf den ersten Blick könnte dies sogar mittelfristig als ein positives Signal für die weitere Bitcoin Prognose angesehen werden, verknappt sich dadurch doch der Nachschub an neuen Bitcoin-Token. Um ihre Verluste auszugleichen, werfen zahlreiche Mining-Unternehmen zeitgleich allerdings ihre eigenen BTC-Bestände auf den Markt. Hierdurch erhöht sich das Angebot an Bitcoin kurzfristig, was einen weiteren Preisverfall begünstigt. Für die Bitcoin-Prognose ist dies also eher eine erneute Hiobsbotschaft.

Daten von Compass Mining zeigen, dass allein im vergangenen Monat 195.663 Bitcoins von Schürfern zu Kryptobörsen transferiert worden sind. Gemessen am durchschnittlichen Bitcoin-Preis im Mai entsprach dies einer Summe von ca. 6,3 Milliarden Dollar.

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Nun bedeutet der bloße Transfer von Bitcoin an eine Krypto-Börse nicht zwangsläufig, dass die Coins dort auch verkauft wurden. Allerdings weisen Mitteilungen von diversen Unternehmen darauf hin, dass dies doch vermehrt die Intention der Schürfer ist. So gab das Bitcoin-Schürfunternehmen Riot Blockchain Anfang Juni in einer Pressemitteilung bekannt, man habe im Mai 250 Bitcoins für 7,5 Millionen Dollar verkauft.

Mit Cathedra-Bitcoin trennt sich ein kleineres Schürfunternehmen sogar fast gänzlich von seinen Bitcoin-Reserven. Argo Blockchain hatte bereits vor einiger Zeit angekündigt, seine Schulden durch den Bitcoin-Verkauf reduzieren zu wollen. Mit Marathon Digital und Digihost stehen zudem bereits die nächsten Großschürfer in den Startlöchern, ihre BTC-Bestände signifikant zu reduzieren.

Bitcoin Prognose: BTC bald bei 16.000 oder gar 8.000 Dollar?

Dass die weitere Aussicht für Bitcoin und den Kryptomarkt als Ganzes nicht sonderlich optimistisch ist, verdeutlichen neue Prognosen. Bullische Prognose werden zunehmend zur Mangelware. Stattdessen gehen Analysten mittlerweile vermehrt eher von weiteren Verlusten aus.

Der Krypto-Analyst K A L E O hat in den vergangenen Tagen wiederholt auf seine Prognose hingewiesen, wonach Bitcoin in den kommenden Wochen und Monaten sogar noch deutlich unter die 20.000-Dollar-Marke fallen könnte.

K A L E O hat über eine halbe Millionen-Twitter-Follower. In einer aktuellen Bitcoin Prognose geht er davon aus, dass BTC sogar bis auf 16.000 Dollar fallen könnte. Sollte dies tatsächlich eintreffen, würde Bitcoin unter seinen Spitzenwert von Ende 2017 fallen.

Scott Minerd, Global Chief Investment Officer bei Guggenheim Partners, verkündete im Gegenzug kürzlich in einem CNBC-Interview, dass er sich sogar einen noch deutlich tieferen Fall von BTC vorstellen könnte. Minerds Bitcoin-Prognose sieht die mögliche Talsohle für BTC erst bei 8.000 Dollar erreicht.

Sollte sich Minerds düstere Bitcoin Aussicht bestätigen, würde dies selbstverständlich auch für den restlichen Kryptomarkt nichts Gutes bedeuten. Minerd selbst ist dabei der Überzeugung, dass der größere Teil der mittlerweile über 19.000 im Umlauf befindlichen Kryptowährungen kaum mehr als Müll seien. Der sich womöglich noch verschlimmernde Krypto-Winter würde zu einem großangelegten Aussieben führen, welches nur die stärksten und besten Kryptowährungen überleben könnten.

Ein Lichtblick für Bitcoin-Holder: Sowohl Bitcoin als auch Ethereum werden nach Minerds Einschätzung zu den Überlebenden gehören und auch zukünftig weit oben an der Spitze der Krypto-Nahrungskette stehen.

Krypto-Experten: Neuer Krypto-Boom wahrscheinlich

Obwohl es sich bei den Bitcoin Kursprognosen von K A L E O und Minerd um zwei Extrembeispiele handelt, ist die allgemeine Bitcoin Aussicht aktuell deutlich erkennbar negativ. Anlegern, die nach einem Zeichen der Erholung suchen, geben die Analysten aber dennoch etwas Hoffnung mit auf den Weg.


So ist K A L E O davon überzeugt, dass Berichte über das Ende von Bitcoin, trotz der derzeit sehr negativen Stimmung, übertrieben sind. Für die zweite Jahreshälfte hält er nämlich einen parabolischen Kursverlauf für möglich, welcher den Bitcoin-Preis wieder in Regionen jenseits der 40.000 Dollar katapultieren könnte.

Das Krypto-Forschungsunternehmen Glassnode beobachtet derweil mittlerweile einen neuen Trend bei Krypto-HODLern. Demnach ziehen sich zwar viele normale Anleger aus dem Markt zurück. Besonders Wale haben den günstigen Bitcoin-Preis zuletzt jedoch zur Akkumulation von mehr Beständen genutzt.

Der niedrige BTC-Kurs stellt aktuell demnach trotz der pessimistischen Bitcoin Prognose scheinbar für größere Player durchaus eine attraktive Einstiegsgelegenheit dar. Anleger, die eine langfristige Anlagestrategie verfolgen, können zumindest hieraus Hoffnung schöpfen.

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Florian Schulze hat einen Abschluss in internationaler Politik und Wirtschaftspolitik und studiert derzeit Mathematik. ETFs, Aktien und Kryptowährungen sind seine Leidenschaft.
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