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CureVac: Deutsches Biotech-Unternehmen geht an die Börse
CureVac: Deutsches Biotech-Unternehmen geht an die Börse

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Infolge der rasanten Forschung nach einem Corona-Impfstoff erlangte das Tübinger Biotech-Unternehmen CureVac weitreichende Bekanntheit. Die Verantwortlichen wollen die Gunst der Stunde nutzen und mit einem IPO, Finanzmittel für weitere Investitionen und die Entwicklungen akquirieren.
Das Tübinger Unternehmen CureVac

Das Biotech-Unternehmen CureVac wurde im Jahr 2000 an der Universität Tübingen aus wissenschaftlichen Arbeitskreisen gegründet. Wenige Jahre später fand der Umzug in das Biotechnologie-Zentrum Tübingen statt. 18 Mitarbeiter waren bei CureVac beschäftigt. Mittlerweile sind 470 Mitarbeiter für das pharmazeutische Biotech-Unternehmen tätig und forschen an Arzneimitteln. Im Februar 2019 hat die internationale Impfstoffbilanz 34 Millionen US-Dollar für die Entwicklung einer Vakzinierungsplattform bereitgestellt, mit der eine schnelle Versorgung mit RNA-Impfstoffen gewährleisten werden soll. Ein Jahr später konzentriert sich alle Welt auf den Kampf gegen die Covid-19-Pandemie. CureVac ist einer der weltweit vielversprechenden Hoffnungen bei der Impfstoff-Entwicklung.

Die drei Standbeine von CureVac

CureVac konzentriert sich bei der Biotech-Forschung auf drei verschiedene Bereiche. Zum einen versucht das Unternehmen, neue therapeutische Ansätze für onkologische Erkrankungen zu entwickeln. Zudem findet die Entwicklung von Impfstoffen zur Prophylaxe auf Basis einer innovativen mRNA-Grundlage statt. Zu guter Letzt beschäftigt sich CureVac mit molekularen Therapieansätzen.
Die Covid-19-Forschung

Die Impfstoff-Forschung des Tübinger Unternehmens CureVac ist einer von zahlreichen Versuchen, einen Coronavirus-Impfstoff in schwindelregender Zeit zu finden. Im März 2020 begannen die ersten Laborversuche. Im Juni 2020 genehmigte das deutsche Paul-Ehrlich-Institut die klinische Prüfung der Phase 1 an gesunden Probanden. Bei Erfolg könnte der Impfstoff von CureVac Anfang 2021 bereitstehen.

Die Anteilseigner von CureVac

Zwischen 2006 und 2014 fand die Finanzierung des Tübinger Unternehmens ausschließlich von der Dievini Hopp BioTech Holding statt. Bei dieser handelt es sich um eine Investmentgesellschaft von Dietmar Hopp, die Biotech-Unternehmen Venture Capital zur Verfügung stellt. Die Anteile von Hopps Holding beliefen sich auf ca. 90 Prozent. In den darauffolgenden Jahren stiegen diverse Investoren bei CureVac ein, unter ihnen die Bill & Melinda Gates Foundation. Zuletzt beteiligte sich die Bundesregierung durch die KfW-Förderbank mit 23 % für 300 Millionen Euro bei CureVac. Weitere bekannte Investoren sind der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline Pharmaceuticals (WKN: 946008) und der Staat Katar.

Umfang des Börsengangs

Das öffentliche Angebot zur Zeichnung der Anteilsscheine von CureVac beläuft sich auf 13.333.333 Stammaktien. Die Zeichner der Anteilsscheine haben die optionale Möglichkeit, bis zu zwei Millionen weitere Aktien innerhalb eines 30-tägigen Zeitraums zu erwerben. Der anfängliche Preis der Aktien soll zwischen 14 – 16 US-Dollar betragen. Damit würde das Tübinger Biotech-Unternehmen ca. 245 Millionen US-Dollar für die weitere Forschungsarbeit einsammeln.

Neben dem geplanten IPO hat sich der langjährige Investor und Mehrheitseigentümer Dietmar Hopp zu einer Privatzeichnung bereiterklärt, mit der er weitere 100 Millionen Euro in die deutsche Impfstoff-Hoffnung investiert. Maßgeblich für die Höhe der Beteiligung ist der erzielte Aktienpreis bei der Erstnotiz. Die Biotech-Holding Dievini investiert die 100 Millionen Euro zum gleichen Preis.
Ort und Zeit des Börsengangs

Die Verantwortlichen haben angekündigt, das biopharmazeutische Unternehmen an der US-amerikanischen Technologiebörse Nasdaq 100 zu listen. Angaben zu einem genauen Zeitpunkt für den IPO gibt es nicht. Normalerweise liegt zwischen der erstmaligen, offiziellen Ankündigung und dem Börsengang ein Zeitraum von vier Wochen. Wenn dies bei der deutschen Impfstoff-Hoffnung zutrifft, dürften Privatanleger erstmals Mitte September in das deutsche Einhorn investieren, das im Juni 2020 mit 1,3 Milliarden US Dollar bewertet wurde. Im Zuge der fortgeschrittenen Forschung für einen Covid-19-Impfstoff hat sich die Bewertung auf 1,6 Milliarden US-Dollar erhöht.

Investition in die Zukunft

Mit dem Börsengang möchte sich die CureVac AG zukunftsorientiert aufstellen und weiteres Kapital beschaffen. Dies dient zuvorderst der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs sowie der sukzessiven Erweiterung der vorhandenen Kapazitäten zur Produktion von RNA-Impfstoffen.

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