ETF Sparplan Vergleich 2019

Sie sind auf der Suche nach einer günstigen Anbieter für einen ETF Sparplan? Dann nutzen Sie unseren Gratis-Vergleich!

✔ Unabhängiger Vergleich   ✔ Zahlreiche Testsieger
✔ Aktuelle Konditionen       ✔ Ohne Depotgebühren

✅ Ohne Depotgebühren
✅ Mindestsparrate: 50€
✅ Gebühren pro Sparrate: 0,00€

onvista bank

  • 196 kostenlose Sparpläne von Deka ETFs, ComStage, iShares, Legal & General Investment Management, Lyxor, VanEck, Vanguard und WisdomTree

✅ Ohne Depotgebühren
✅ Mindestsparrate: 25€
✅ Gebühren pro Sparrate: 1,50%

comdirect

  • 0 Euro Orderentgelt im Sparplan
  • Über 1.000 ETFs
  • Top-Preis ETFs von Lyxor, Xtrackers, Vanguard und Franklin Templeton

Erfahrungsberichte

✅ Ohne Depotgebühren
✅ Mindestsparrate: 25€
✅ Gebühren pro Sparrate: 1,50%

Consorsbank

  • 252 ETF-Sparpläne von Lyxor und db X-trackers für 0€
  • 1,50% Ausführungsgebühr für weitere Top-ETFs

✅ Ohne Depotgebühren
✅ Mindestsparrate: 50€
✅ Gebühren pro Sparrate: 1,50€

flatex

  • Insgesamt 758 ETFs handelbar
  • Mehr als 350 ETF-Sparpläne über Comstage, db x-tracker und Lyxor kostenfrei handelbar

✅ Ohne Depotgebühren
✅ Mindestsparrate: 50€
✅ Gebühren pro Sparrate: 1,75%

ING

  • Rund 1.000 ETFs gebührenfrei kaufen
  • Über 60 ETF-Sparpläne auf die wichtigsten Indizes weltweit

✅ Ohne Depotgebühren
✅ Mindestsparrate: 50€
✅ Gebühren pro Sparrate: 1,50€

DKB

  • Über 170 ETF-Sparpläne von Amundi, HSBC und Lyxor ohne Ausführungsentgelt (Aktion endet am 31.12.2019)

✅ Ohne Depotgebühren
✅ Mindestsparrate: 25€
✅ Gebühren pro Sparrate: 2,50%

TARGOBANK

  • Bis längstens 30.09.2019 ganz ohne Ausgabeaufschlag
  • Drei aktiv gemanagte ETF-Portfolios
  • Sparplan bereits ab 25 € möglich

✅ Ohne Depotgebühren
✅ Mindestsparrate: 25€
✅ Gebühren pro Sparrate: 0,90€

Postbank

  • 72 sparplanfähige ETF
  • Keine kostenlosen Sparpläne

✅ Ohne Depotgebühren
✅ Mindestsparrate: 50€
✅ Gebühren p. Sparrate: 2,50€ + 0,40%

Deutsche Bank (maxblue)

  • ETFs und ETCs im Sparplan ohne Transaktionsgebühren bei allen angebotenen ETFs von ComStage und db X-trackers

✅ Ohne Depotgebühren
✅ Mindestsparrate: 50€
✅ Gebühren p. Sparrate: 2,95€

1822direkt

  • 671 ETFs zur Auswahl, davon 101 ohne Ausführungsgebühr
  • Keine Ordergebühren bei allen 101 ETFs von ComStage (bis 31.12.19)

✅ Ohne Depotgebühren
✅ Mindestsparrate: 50€
✅ Gebühren p. Sparrate: 2,50%

S Broker

  • Insgesamt über 600 ETFs
  • 157 kostenlose ETF Sparpläne

Inhalt

  • So funktioniert ein ETF Sparplan
  • So eröffnen Sie einen ETF Sparplan in 5 Schritten
  • Wann sollte man mit einem ETF Sparplan beginnen?
  • Welche Indexfonds eigenen sich für einen ETF Sparplan?
  • Wieviel Geld sollte monatlich in einen ETF Sparplan fließen?
  • So kündigen Sie Ihren ETF Sparplan
So funktioniert ein ETF Sparplan

Da klassische Sparprodukte kaum noch Zinsen abwerfen, kommen Sparer, die ihr Geld sinnvoll anlegen möchten, an Aktien kaum noch vorbei. Beim Vergleich wird klar: die Geldanlage der Zukunft ist die Anlage in einen ETF. An einem Indexfonds können sich Anleger mit verschiedenen Wertpapieren kostengünstig beteiligen und brauchen dazu nicht einmal ein großes Vermögen zu investieren. Mit einem ETF Sparplan ist ein langfristiger Vermögensaufbau über einen Zeitraum von 10 bis 15 Jahren möglich. Die ETFs müssen dabei über ein Depot bei einem Broker oder einer Bank erworben werden. Im Gegensatz zu klassischen Sparprodukten wie Festgeld und Tagesgeld, die aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase kaum noch Erträge abwerfen, ist ein ETF Sparplan eine vergleichsweise sichere und renditestarke Geldanlage. Es handelt sich um ein flexibles Sparmodell, bei dem der Anleger die Höhe der monatlichen Sparraten und die Zahlungsintervalle individuell festlegen kann.

Am besten eigenen sich börsengehandelte Aktien-Indexfonds, denn diese sind transparent, leicht verständlich und bequem. Bequem in der Hinsicht, als dass es sich um passive Fonds handelt. Ein Fondsmanager wie bei aktiv gemanagten Fonds ist nicht notwendig. Daher sind ETFs besonders preisgünstig, denn hohe Verwaltungsgebühren, die die Rendite schmälern, fallen weg. Ein ETF ist ein Indexfonds, der auch als Investmentfonds bezeichnet wird. Diese Bezeichnung geht darauf zurück, dass ein ETF einen bestimmten Index an Börse nachbildet, zum Beispiel DAX, MSCI World oder MSCI Europe.

Bei einem klassischen Aktienfonds entscheidet der Fondsmanager über die Zusammenstellung der einzelnen Vermögensanteile. Ein ETF ist deshalb so transparent, weil er einen bestimmten Aktienindex wie den MSCI World oder MSCI Europe 1:1 kopiert. Aktive Anlageentscheidungen sind nicht zu treffen. Daher fallen für einen ETF wesentlich geringere Gebühren an als für aktiv gemanagte Fonds. Direktbanken und Broker bieten ETFs zu geringen Gebühren an. Häufig führen Broker auch spezielle Aktionen durch, mit denen Ausgabeaufschläge und Gebühren für das Depot ganz entfallen.

Ein Vergleich zeigt, dass die laufenden Kosten 0,1 bis 0,5 Prozent jährlich betragen, während ein Depot mit einem aktiv gemanagten Fonds häufig Kosten von bis zu 5 Prozent verursachen. Zu diesen Gebühren kommen noch die Kosten für Management und Verwaltung, teilweise sogar noch eine sogenannte Performance Fee, also eine Gewinnbeteiligung für den Fondsmanager. Hinzu kommt, dass aktiv gemanagte Fonds nur selten die Performance eines ETF schlagen, da es für Fondsmanager schwer ist, die Entwicklung an den Aktienmärkten genau zu prognostizieren.

Ein ETF dagegen bewegt sich immer mit dem zugrundeliegenden Aktienindex, daher ist eine Prognose, wie sich der Börsenmarkt entwickelt, nicht notwendig. Dieser Vergleich zeigt die Vorteile, die ein ETF gegenüber einem klassischen Aktienfonds mitbringt. Anleger, die Geld in einen Indexfonds investieren wollen, sollten vorher einen Anbieter Vergleich durchführen, um den ETF Sparplan mit den günstigsten Gebühren zu finden. Dieser Vergleich führt auch zu dem sogenannten TER-Wert oder Total Expense Ratio, der aussagt, wie hoch die Kosten ausfallen, die die Rendite schmälern. Dieser Wert wird auch als Effektivkostenquote oder Gesamtkostenquote bezeichnet. Der TER sagt aus, wie hoch die pauschalen Gebühren und die Kosten für das Erstellen von Anlegerinformationen ausfallen. Auch wenn ein ETF ein passiv gemanagter Fonds ist, zeigt ein Broker Vergleich, dass manche Anbieter Gebühren für ihre Dienstleistung berechnen, denn der Anleger braucht schließlich ein Depot, um einen ETF Sparplan aufzulegen.

Ein Vergleich zeigt, dass der Markt hart umkämpft ist, daher bieten viele Broker ETFs kostenfrei oder mit geringen Gebühren an. Ein Broker Vergleich lohnt sich auf jeden Fall, denn er führt zu den Anbietern mit dem günstigsten Kostenmodell. Wie gut ein ETF den Vergleich Index abbildet, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Diese Faktoren sollten in einen Sparplan Vergleich auf jeden Fall einbezogen werden, denn sie beantworten die Fragen, welcher ETF am besten zu dem eigenen Sparplan passt.

So eröffnen Sie einen ETF Sparplan in 5 Schritten

Schritt 1: Überlegung: Welcher Anlagetyp sind Sie?

Es gibt verschiedene Anlegertypen, generell lassen sie sich jedoch in risikofreudig und risikobewusst einteilen. Der risikoaffine Trader investiert sein Geld vorzugsweise in hoch spekulative Finanzinstrumente wie CFDs, Optionen und Zertifikate. Häufig ist dieser Anlegertyp ein erfahrener Vieltrader mit einem kurzfristig ausgelegten Anlagehorizont.

ETF Sparpläne sind die ideale Wahl für alle Anleger, die ohne allzu großes Risiko langfristig sparen möchten. Durch eine gut aufgestellte Auswahl verschiedener ETF Werte bietet der Indexfonds eine optimale Risikostreuung, sodass Verluste durch Gewinne aufgefangen werden und unter dem Strich eine gute Rendite möglich ist. Bei der Auswahl des passenden Anbieters spielt es auch eine Rolle, ob bereits Erfahrungen im Wertpapierhandel vorliegen. Ein erfahrener Anleger kann eher auf die Beratung einer Bank verzichten als ein Anfänger, der nicht beurteilen kann, welcher Fonds oder welcher ETF Sparplan am besten zu den eigenen Anforderungen passt. In dieser Situation ist ein Vergleich alleine häufig nicht ausreichend.

Schritt 2: Indexfonds wählen

Ein ETF Vergleich zeigt, bei deutschen Anlegern sind ETFs besonders beliebt, die die Wertpapiere der 30 im DAX gelisteten Unternehmen 1:1 nachbilden. Wenn Anleger in einen Fonds oder einen ETF Sparplan investieren, profitieren sie von den Kursgewinnen und den Dividenden der jeweiligen Emittenten. Ein ETF Vergleich zeigt, dass die Erträge unterschiedlich hoch sind und von der Kurs- und Wertentwicklung der jeweiligen Aktien abhängen. ETFs werden auch als Index-Fonds bezeichnet, weil sie die im jeweiligen Aktienindex ausgewählten Aktien in der Regel 1:1 nachbilden. Allerdings sollten ETFs auf den Dax einem breit aufgestellten Aktien Depot lediglich beigemischt werden, um eine optimale Risikostreuung zu erreichen. Eine beliebte und sichere Variante ist der ETF Sparplan.

ETFs auf einzelne Länderindizes im Vergleich sind aufgrund einer zu geringen Risikostreuung nicht empfehlenswert. Der Weltaktienindex MSCI World beinhaltet Wertpapiere verschiedener wichtiger Börsen weltweit. Erfahrene Anleger stellen sich ihr Depot oder ETF Sparpläne häufig individuell zusammen, indem sie in Wertpiere einzelner Branchen und Länder oder in einen ETF an verschiedenen ausländischen Börsen oder im außerbörslichen Direkthandel investieren.

Schritt 3: Bank/Broker wählen

Die meisten Broker führen ETFs, Sparpläne und Fonds neben so beliebten Handelsprodukten wie CFDs und Forex im Programm. Hier lohnt sich ausführlicher Anbieter Vergleich, bevor die Wahl schließlich auf eine Bank oder einen Broker fällt. Ein kostenloses Wertpapierdepot ist noch immer nicht selbstverständlich, denn obwohl der Markt hart umkämpft ist, verlangen einige Banken und Broker nach wie vor Gebühren für die Depotführung. Hier sollte die Entscheidung auf einen Anbieter fallen, der diesen Service kostenfrei zur Verfügung stellt. Anleger, die ihr Geld im Bereich Sparpläne investieren möchten, führen am besten einen auf ETFs, Fonds und Sparpläne gerichteten Anbieter Vergleich durch, bevor sie mit dem Sparen beginnen.

Diese Anlageprodukte können auch außerbörslich gehandelt werden. Nicht alle Broker und Banken bieten den außerbörslichen Direkthandel an. Diese Möglichkeit sollte jedoch neben dem Börsenhandel auch in Betracht gezogen werden, da dieser schnell und bequem ist, weil die Abwicklung direkt zwischen den Handelspartnern stattfindet. Der außerbörsliche Handel ist aufgrund der fehlenden Makler- oder Börsengebühren günstiger als der Handel über einen Börsenplatz. Bevor die Wahl auf einen Anbieter fällt, ist daher zu prüfen, welche Fondsgesellschaften beziehungsweise Emittenten den außerbörslichen Direkthandel und ETF Sparpläne anbieten. Manche Wertpapiere werden nicht an den deutschen Börsen gelistet, weil es sich zum Beispiel um Auslandsaktien mit geringerem Wert handelt oder die Gewinnmargen an den jeweiligen Heimatbörsen größer sind als Ausland. Ein ETF Vergleich gibt Auskunft darüber, ob Fonds beziehungsweise ETFs auch über wichtige Auslandbörsen wie Londoner Stock Exchange oder US-Börsen wie NASDAQ, NYSE oder AMEX handelbar sind und ob Sparpläne möglich sind.

Wer Geld in einen Fonds, einen ETF oder einem Sparplan investiert, zahlt Gebühren, die von Bank zu Bank verschieden hoch ausfallen und sich negativ auf das Sparen auswirken können. Die Wahl sollte auf einen Anbieter fallen, der nicht nur eine breite Angebotspalette zur Verfügung stellt, sondern gleichfalls durch günstige Konditionen und Gebühren überzeugt. Kundenorientierte Broker bieten häufig ETF Sparpläne ohne Ausgabeaufschläge an. In diesem Fall ist Sparen besonders lukrativ. Auch ist zu beachten, wie gut das Angebot an Sparplänen aufgestellt ist, denn nicht alle Fonds beziehungsweise ETFs können als Sparplan aufgelegt werden.

Schritt 4: Depot eröffnen

Wer in einen ETF Sparplan investieren möchte, muss ein Depot eröffnen. Dieses wird allgemein als Wertpapier Depot bezeichnet. Viele Anleger führen ihren Wertpapierhandel eigenverantwortlich mit einer sogenannten Direktbank durch. Diese wird als Online-Broker bezeichnet. Die Anleger füllen zunächst einen Eröffnungsantrag über die Homepage des jeweiligen Anbieters aus. Dieses Formular fragt alle relevanten Daten ab, die auch bei der Kontoeröffnung bei einer Bank wichtig sind. Hierzu gehören alle Angaben hinsichtlich Person und Wohnort, Beruf und Einkommensverhältnisse. Ein weiterer Punkt fragt ab, ob bereits Erfahrungen im Online-Wertpapierhandel vorhanden sind oder nicht.

Anschließend erstellt der Broker ein Risikoprofil, das den zukünftigen Kunden in verschiedene Risikokategorien einordnet. Das Eröffnungsformular enthält gleichfalls Hinweise darauf, dass der Handel mit Wertpapieren und hochspekulativen Finanzinstrumenten dem Risiko eines Kapitalverlustes unterliegen.

Ferner ist ein Verrechnungskonto anzugeben. Das kann ein bereits bestehendes Girokonto bei der Hausbank sein, aber auch ein Konto, das eigens für diesen Zweck angelegt wird. Über dieses Verrechnungskonto erfolgen alle Ein- und Auszahlungen auf und vom Wertpapierdepot bei dem Broker.

Im nächsten Schritt erfolgt das Post-Ident-Verfahren zur Legitimierung der Person. Der ausgedruckte Antrag auf Kontoeröffnung wird per Post an den Broker geschickt. Ein Mitarbeiter bei der Post bestätigt die in dem Antrag gemachten Personenangaben anhand des vorgelegten Personalausweises. Ferner wird dem Eröffnungsantrag noch ein Post-Ident-Coupon beigefügt, den der Broker zur Verfügung stellt. Nach wenigen Tagen schickt der Anbieter ein Schreiben mit den Kontodaten sowie den Zugangsdaten. Manche Broker schicken diese Daten auch per E-Mail, die über einen Link zu bestätigen ist. Alternativ bieten manche Broker das Video-Ident-Verfahren an. Über eine Webcam wird der Personalausweis erfasst, was bereits ausreichend zur Legitimation ist.

Schritt 5: Sparplan eröffnen

Mit einem ETF Sparplan wird Geld an der Börse angelegt. Obwohl dieser langfristig aufgelegt ist, kann es aufgrund von Kursverlusten zu kurzzeitigen Vermögensverlusten kommen. Daher müssen sich Anleger fragen, ob sie in der Lage sind, diese zu verkraften, denn der psychologische Aspekt spielt eine große Rolle. Da es sich jedoch um langfristiges Sparen handelt, spielen vorübergehende Kursverluste der Wertpapiere im Sparplan kaum eine Rolle, weil sich die Kurse meistens schnell wieder erholen. Das Auf und Ab an den Börsen liegt in der Natur der Sache.

Nachdem das Wertpapierdepot eröffnet wurde, ist der Weg zu einem ETF Sparplan kurz. Der Anleger entscheidet sich, in welche ETF Sparpläne er sein Geld investieren möchte und wie lange er sparen möchte. Eine breite Risikostreuung im Sparplan gleicht Verluste in der Regel durch Gewinne aus. ETF Fonds sind deshalb so kostengünstig, weil sie einen Index passiv ohne Einsatz eines Fonds Managers nachbilden. Verwaltungsgebühren für Fonds und Sparpläne fallen nicht an. Wer sich für das Sparen bei einem Broker mit einem kostenlosen Depot und einen ETF Sparplan ohne oder mit geringen Ausgabeaufschlägen entscheidet, kann nicht viel falsch machen und auf eine gute Rendite hoffen. Bereits ab 25 Euro monatlich kann ein Sparplan aufgelegt werden. Wieviel Geld in den Sparplan monatlich einzahlt wird, entscheidet der Anleger selbst.

Wann sollte man mit einem ETF Sparplan beginnen?

ETF Sparpläne sollten immer langfristig aufgelegt werden, am besten über einen Zeitraum von 10 bis 15 Jahren, damit sich die Rendite auch wirklich lohnt. Die Sparraten, die monatlich in den Sparplan eingezahlt werden, sind ebenso individuell wählbar wie der Einstiegszeitpunkt. Im Vergleich zu einem Bausparvertrag, der an bestimmte Bedingungen gebunden ist und der daher so früh wie möglich abgeschlossen werden sollte, spielt der Einstiegszeitpunkt bei einem ETF Sparplan keine Rolle. Anleger können zu jedem Zeitpunkt in ihrem Leben einen Sparplan auflegen, egal, ob sie noch jung sind und sich gerade am Beginn ihrer beruflichen Karriere befinden oder bereits in der Phase der Familiengründung. Auch für Sparer, die sich in Rente befinden oder die kurz vor dem Ausstieg aus dem Berufsleben stehen, kann ein ETF Sparplan eine passende Geldanlage sein, die in der Regel mit einem ordentlichen Wertzuwachs belohnt wird.

Daher ist ein ETF Sparplan sowohl als langfristiger Vermögensaufbau in jungen Jahren geeignet als auch als zusätzliches Geldpolster im Rentenalter. Wer die Vorteile jedoch bereits in jungen Jahren erkennt, hat sein Leben lang die Möglichkeit, von diesem Sparplan zu profitieren. Auch besteht die Möglichkeit, in mehrere ETF Sparpläne gleichzeitig einzuzahlen, sollte das entsprechende Kapital vorhanden sein. Die Anleger müssen auch nicht einen bestimmten Einstiegszeitpunkt abwarten, um ein Depot zu eröffnen, denn dieser ist unabhängig von dem Börsengeschehen. Diese Tatsache liegt darin begründet, dass die Finanzmärkte volatil sind, das heißt, die Kurse der gehandelten Wertpapiere bewegen sich regelmäßig nach oben und unten. Ein Vergleich zeigt, ein richtiger Einstiegszeitpunkt ist kaum möglich. Auch verzeichnet der ETF Sparplan in der Anfangsphase noch wenig Kapital, was im Fall von Kursverlusten keinen großen Wertverlust bedeutet.

Da ein Sparplan eine langfristige Geldanlage ist, wird es während der Anlagezeit kurzfristig immer mal wieder zu Wertverlusten durch Kurseinbrüche im Depot kommen. Daher kann sich der ETF kurzfristig auch mal im Minus befinden. Diese Entwicklungen sind mit börsengehandelten Finanzprodukten jedoch ganz normal und die Anleger müssen deshalb keine schlaflosen Nächte durchmachen. Ein Vorteil von kurzzeitigen Kursverlusten besteht darin, dass die entsprechenden Wertpapiere zu günstigeren Preisen in den Sparplan hinzugekauft werden können. Am Ende der Sparperiode sollte der ETF Sparplan einem Vergleich unterzogen und alle Fondsanteile hinsichtlich ihrer möglichen Rendite beurteilt werden. Bestehen zu diesem Zeitpunkt gerade Turbolenzen an den Börsen wie zum Beispiel zu Beginn der Finanzkrise 2008, sollten Anleger ihre ETF Anteile auf jeden Fall behalten, da anderenfalls ein Wertverlust droht. Die Erfahrung zeigt, dass selbst ein solches Szenario nicht das Ende für den eigenen ETF Sparplan bedeutet. Im Allgemeinen erholen sich die Kurse an den Börsen schnell wieder und damit steigt auch der Wert des Indexfonds wieder. Der zwischenzeitliche Wertverlust besteht also zunächst einmal nur auf dem Papier. Kurzeitige Schwankungen an den Börsen sind möglich, von denen ausgerechnet der eigene Indexfonds betroffen sein kann. Auch in diesem Fall sollten sich die Anleger nicht von ihren Anteilen im Sparplan trennen, sondern warten, bis sich die Kurse wieder erholt haben. Es besteht zudem die Möglichkeit, einzelne Vermögensanteile im Sparplan durch das sogenannte Rebalancing umzuschichten.

Welche Indexfonds eigenen sich für einen ETF Sparplan?

Anleger, die ihr Geld in einem ETF Sparplan anlegen möchten, müssen nicht nur einen Vergleich nach dem besten Anbieter durchführen, sondern gleichfalls ihr Anforderungsprofil kennen. Zuerst müssen die Anleger wissen, ob ihr ETF Sparplan die Dividenden jährlich ausschütten soll oder ob diese sofort wieder neu angelegt werden. Ein Vergleich zeigt die Unterschiede dieser beiden Sparpläne. Ausschüttende Indexfonds zahlen die Dividenden jährlich an die Anleger aus, während thesaurierende Indexfonds diese gleich wieder in den Sparplänen anlegen und dadurch das Volumen des Fondsvermögens weiter erhöhen. In diesem Fall besteht der Vergleich zwischen einem ausschüttenden und einem thesaurierenden ETF. Auch ist wichtig, ob der ETF die Original-Aktien des jeweiligen Börsenindex (physischer ETF) enthalten soll oder ob es sich um einen sogenannten synthetischen ETF handelt.

Ein physisch replizierender ETF enthält zwar nicht immer den gesamten Aktienkorb des abgebildeten Börsenindex, durch eine optimale Zusammenstellung sind die ausgewählten Wertpapiere jedoch in der Lage, den jeweiligen Börsenindex so gut abzubilden, dass eine gute Performance im Vergleich erreicht wird. Die Rendite wird zusätzlich gesteigert, weil der Anbieter einzelne Aktien an andere Marktteilnehmer verleiht, zum Beispiel an Banken oder Wertpapierhändler. Die Anleger müssen sich jedoch keine Sorgen um ihren Sparplan machen. Ein Händler, der sich Wertpapiere aus dem Indexfonds ausleiht, muss diese ausreichend besichern, zum Beispiel durch das Hinterlegen von Staatsanleihen.

Ein synthetischer ETF hat die Zusicherung der Partnerbank, dass dieser garantiert an der Weiterentwicklung des jeweiligen Index teilnimmt. Für diese Zusicherung bestückt die Partnerbank den Aktienkorb mit Wertpapieren, an deren Wertentwicklung sie selbst interessiert ist. Damit liegt ein Tauschgeschäft mit der Bank vor. Daher sind in einem synthetischen EFT zwar häufig gehandelte und damit bekannte Wertpapiere enthalten, der komplette Index, zum Beispiel MSCI World oder MSCI Europe, wird jedoch nicht 1:1 abgebildet. Der synthetische ETF geht ein Tauschgeschäft mit der Bank ein, während ein physischer ETF Aktien an weitere Marktteilnehmer verleiht. Daher ist der physische ETF für einen Sparplan interessanter, da der komplette Börsenindex beziehungsweise ein großer Teil davon abgebildet wird und der Anleger genau weiß, welche Aktien in dem Aktienkorb und seinem Sparplan enthalten sind.

Führen der Fonds Anbieter und die Bank ein Tauschgeschäft im Fall eines synthetischen ETF durch, wird dieses als Swapgeschäft bezeichnet. Beide Swap-Partner sichern sich die Wertentwicklung des jeweiligen Aktienindex zu. Der Broker als ETF Anbieter lässt sich von dem Swap-Partner, der Bank, die Wertentwicklung des ausgewählten Index, zum Beispiel MSCI Europe oder MSCI World zusichern und baut im Gegenzug ein sogenanntes Trägerportfolio auf, das zum Beispiel den DAX abbildet. Durch die Hinterlegung von Sicherheiten wie Staatsanleihen, sichern sich die Swap-Partner gegen unterschiedliche Wertentwicklungen innerhalb des Fonds ab. Sollte der Anbieter wider Erwarten pleitegehen, können die an dem Fonds beteiligten Anleger ihre Anteile veräußern. Ein Vergleich erleichtert die Auswahl und zeigt, welcher Markt oder MSCI am besten zu den eigenen Erwartungen passt.

Wer nur in einen ETF investieren möchte, muss seine Aktienanteile so gut auswählen, dass sie das Anlagerisiko so ideal streuen, dass eventuelle Verluste stets durch die Gewinne ausgeglichen werden. Der Vergleich zeigt einige Vorteile, denn über den MSCI und weitere Märkte beteiligen sich Anleger an einem ganzen Aktienkorb und müssen nicht jede einzelne Aktie individuell auswählen. International ausgerichtete Anleger investieren in einen ETF, der den Weltaktienindex MSCI World abbildet. Wer sich lieber auf den europäischen Markt beschränken möchte, wählt Indizes, die den europäischen Markt, zum Beispiel Stoxx Europe 600, MSCI Europe oder MSCI EMI (Eurozone) abbilden. Die Börse Frankfurt stellt Informationen zur Verfügung, die eine Liste der DAX-gehandelten ETFs enthalten. Der MSCI World bietet die Möglichkeit, sich an der Wertentwicklung von 1.600 Aktien aus 23 Ländern weltweit zu beteiligen. Der Stoxx Europe 600 bündelt die Aktien der 600 Unternehmen Europas, die den größten Börsenwert verzeichnen. Der MSCI Europe bietet die Beteiligung an den Aktien von 400 europäischen Unternehmen aus 15 Ländern mit großem beziehungsweise mittlerem Börsenwert.

Wieviel Geld sollte monatlich in einen ETF Sparplan fließen?

Viele Anbieter führen günstige ETFs im Vergleich bereits ab einer monatlichen Sparrate von 25 Euro an. Häufig wird eine Sparrate in Höhe von 50 oder 100 Euro gewählt. Nach oben hin sind die Grenzen natürlich offen. Je höher die Sparraten ausfallen, desto höher fällt natürlich auch die Rendite aus.

So kündigen Sie Ihren ETF Sparplan

Ein ETF Vergleich führt zu dem Anbieter mit den besten Konditionen. Wichtig sind jedoch nicht nur niedrige Gebühren, sondern auch die Möglichkeit, einen ETF Sparplan jederzeit ohne großen bürokratischen Aufwand kostenlos zu ändern oder zu kündigen. Da viele Broker und Banken dieses Produkt anbieten, agieren sie in der Regel sehr kundenfreundlich und räumen die Möglichkeit zur kostenlosen Kündigung ohne Fristsetzung ein. Damit bietet der ausgewählte Broker oder die favorisierte Bank ein kostengünstiges und flexibles Modell mit guten Renditeaussichten und einer geringen monatlichen Sparrate an.