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Smartbroker: Das sind die 10 beliebtesten Aktien
Smartbroker: Das sind die 10 beliebtesten Aktien

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Als moderner Online-Broker mit einem besonders günstigen Preismodell gehört Smartbroker zu den aufstrebenden Anbietern auf dem deutschen Markt. Ein günstiger Depotanbieter alleine garantiert jedoch noch keine Rendite. Notwendig ist hierfür auch ein Gespür für die richtigen Aktien. Wie schneidet der durchschnittliche Smartbroker-Nutzer dabei ab? Dies sind die derzeit beliebtesten Aktien bei Smartbroker*.
Wirecard weicht CureVac

Vergleicht man die Top 10 der jeweils meistgekauften Aktien im Juli und im August, fällt sofort auf, dass mit Wirecard (DE0007472060) die meistgehandelte Aktie des Julis im Folgemonat komplett aus dem Ranking verschwunden ist. Nachdem bereits seit langer Zeit vereinzelte Gerüchte bezüglich dubioser Geschäftspraktiken des Zahlungsdienstleisters kursierten, spitzte sich die Situation in den Monaten nach dem Crash zu. Wie sich herausstellte, existierte ein Guthaben im Wert von 1,9 Milliarden Euro auf ausländischen Treuhandkonten in Wahrheit überhaupt nicht. Die Folge war, dass Wirecard am 25. Juni Insolvenz anmelden musste.

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Die Aktie des Unternehmens verlor innerhalb weniger Tage fast ihren kompletten Wert. In der Folgezeit wurde das Papier das Ziel zahlreicher Spekulanten. Auch viele Anleger auf Smartbroker* versuchten dort scheinbar ihr Glück, ehe sie jedoch weitgehend das Interesse an der Aktie verloren.

Stattdessen forcierte die Aktie des Biotech-Unternehmens CureVac (NL0015436031) im August zum beliebtesten Handelsobjekt. Das Unternehmen aus Tübingen gehört derzeit zu den vielversprechendsten Anwärtern auf die Entwicklung eines Impfstoffes gegen das Corona-Virus SARS-CoV-2. Am 14. August ging CureVac an der US-amerikanischen Technologiebörse NASDAQ an den Start. Das Unternehmen erhielt erst diesen September von der Bundesregierung eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 252 Millionen Euro. Zudem ranken sich seit einiger Zeit Gerüchte um eine Zusammenarbeit mit Elon Musk. Musk hatte Interesse daran geäußert, zusammen mit CureVac RNA-Minifabriken zur massenhaften Herstellung eines zukünftigen Impfstoffes zu bauen.

Die CureVac-Aktie hat im letzten Monat einen leichten Verlust von fünf Prozent verzeichnet. Die zukünftige Performance des Papiers wird jedoch maßgeblich von den weiteren Fortschritten bei der Entwicklung des Impfstoffes abhängen. Das Gleiche gilt auch für den weiteren Kursverlauf der BioNTech-Aktie (US09075V1026). Das Biotech-Unternehmen befindet sich ebenfalls in einer guten Position, um als erstes einen wirksamen Impfstoff zu entwickeln. Die Aktie gehörte sowohl im Juli (Platz 2) wie auch im August (Platz 3) zu den meistgehandelten Aktien auf Smartbroker*.
Smartbroker-Anleger setzen auf E-Mobilität und Wasserstoff

Im September hat der Hype um die Tesla-Aktie (US88160R1014) erstmals seit Langem einen erheblichen Dämpfer erhalten. Im Juli und August ließen sich auch viele Anleger auf Smartbroker von dem Run auf die Aktie des Elektrofahrzeugherstellers mitreißen. Im Juli war die Tesla-Aktie das am viert meisten gekaufte Papier. Im August stieg Tesla sogar auf Platz zwei. Viele Experten haben den rasanten Kursanstieg der Aktie bereits seit einiger Zeit kritisiert.

Laut Analystenmeinung kaufen viele Anleger nur noch deshalb Tesla-Aktien, weil sie davon ausgehen, dass das Papier auch weiterhin steigen wird. Die eigentlichen Zahlen von Elon Musks Unternehmen spielen bei ihrer Entscheidung keine Rolle mehr. Unabhängig davon, wie sehr Anleger bei Smartbroker die Fundamentalzahlen von Tesla berücksichtigt haben, haben sie in den letzten beiden Monaten jedoch definitiv eine enorme Rendite mit dieser Anlage erzielt. Die Kursentwicklungen der letzten Tage haben zudem gezeigt, dass auch der neuerliche massive Kursrutsch dem Hype wohl bis auf Weiteres keinen Abbruch tun wird.

Neben Elektromobilität scheinen es auch Wasserstoff und Brennstoffzellen zahlreichen Smartbroker*-Anlgern sehr angetan zu haben. In den vergangenen zwei Monaten finden sich gleich mehrere Aktien von Herstellern von Brennstoffzellen sowie anderen Unternehmen aus der Wasserstoffbranche unter den meistgekauften Papieren.

Der US-amerikanische Hersteller von Brennstoffzellen Plug Power (US72919P2020) erwies sich dabei in den letzten Monaten als besonders lukrative Investition. Der Kurs der Aktie stieg innerhalb der vergangenen drei Monate um rund 140 Prozent an. Einen Dämpfer mussten Anleger hingegen bei der Aktie des kanadischen Konkurrenten Ballard Power (CA0585861085) hinnehmen. Grund hierfür war die Tatsache, dass die operativen Kosten im ersten Halbjahr 2020 deutlich stärker gestiegen waren als der Umsatz. Dementsprechend verwundert es nicht, dass die Aktie von Plug Power im August auf Smartbroker noch weiter an Beliebtheit hinzu gewann, während Ballard Power aus den Top 10 flog.

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Ebenfalls viel gekauft waren die Aktien der beiden europäischen Wasserstoffhersteller Nel ASA (NO0010081235) und McPhy Energy (FR0011742329). Während sich Gewinn und Verlust der Aktie des norwegischen Unternehmens Nel ASA im Juli und August beinahe die Waage hielten, konnten Anleger, welche die Aktie von McPhy Energy gekauft hatten, sich über ein gewaltiges Kursplus freuen. Der Kurs der Aktie stieg in den letzten drei Monaten um unglaubliche 240 Prozent.
Hypoport-Aktie beim Depot-Volumen auf Platz 1

Während sich Smartbroker-Anleger in den vergangenen Monaten bei den Käufen durchaus auch eher kleineren und innovativen Unternehmen gegenüber aufgeschlossen zeigten, werden ihre Depots nach wie vor von bekannten Unternehmensaktien beherrscht. Allerdings wird ausgerechnet der Spitzenplatz von einem vergleichsweise kleinen Fintech belegt.

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Sowohl im Juli wie auch im August entfiel der größte Anteil einer Einzelaktie in den Depots der Smartbroker*-Anleger auf die Aktie von Hypoport (DE0005493365). Bei der Hypoport handelt es sich um ein Netzwerk von Technologieunternehmen, welche in den Bereichen der Immobilien-, Kredit- und Versicherungswirtschaft tätig sind. Die Unternehmensgruppe teilt sich dabei in unterschiedliche Segmente auf, welche neben den drei genannten Bereichen auch Privatkunden abdeckt.

Ein Blick auf die bisherige Kursentwicklung der Hypoport-Aktie zeigt, weshalb das Papier bei den Anlegern so beliebt ist. In den vergangenen zwölf Monaten verzeichnete die Aktie einen Kursanstieg von rund 90 Prozent. Wer bereits fünf Jahr lang Hypoport-Aktien im eigenen Depot hat, durfte sich sogar über eine Performance von rund 1.200 Prozent freuen.

Beim Depot-Volumen dominieren nach wie vor bewährte Namen

Auf den folgenden Plätzen finden sich hingegen lauter bekannte Namen wieder. Mit Amazon (US0231351067), Apple (US0378331005) und Microsoft (US5949181045) gehören die drei teuersten Unternehmen der Welt auch bei vielen Anlegern bei Smartbroker* fest zum Depot dazu. Kaum eine Branche konnte in den vergangenen Monaten derartige Kurszuwächse verzeichnen wie der US-Tech-Sektor. Der Kurs des Online-Händlers Amazon stieg in den vergangenen Monaten beispielsweise um rund 60 Prozent.

Die Kurse vieler Tech-Aktien schossen zuletzt dermaßen in die Höhe, dass nicht wenige Experten vor einer möglichen Blasenbildung warnten. Tatsächlich mussten diverse Tech-Aktien wie Apple oder Tesla Anfang September empfindliche Verluste hinnehmen. Allerdings konnten diese in den vergangenen Tagen zumindest zum Teil schon wieder egalisiert werden. Ob sich die Kurse auch in den kommenden Monaten weiterhin so rasant entwickeln werden, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt schwer sagen. Bisher haben Anleger noch nicht die Lust an den Papieren verloren.

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Ferner befinden sich in den Top 10 nach Depot-Volumen auch eine Reihe prestigeträchtiger deutscher Unternehmen. Die Aktien von Daimler (DE0007100000), Allianz (DE0008404005) und BASF (DE000BASF111) wurden durch die Krise allesamt in Mitleidenschaft gezogen. Allerdings erholt sich die deutsche Wirtschaft allmählich wieder vom Schock des ersten Halbjahres. Daher haben auch diese Aktien auf absehbare Zeit weiterhin Potenzial.

Bereits vollständig vom Corona-Crash erholt hat sich hingegen die Siemens-Aktie (DE0007236101). Die Performance des Papiers über die letzten zwölf Monate hinweg beläuft sich auf rund 20 Prozent. Noch besser läuft es bei SAP. Das wertvollste Unternehmen Deutschlands konnte von der sich beschleunigenden Digitalisierung im Zuge der Corona-Krise profitieren. Besonders das Cloud-Geschäft entwickelte sich in den vergangenen Monaten ganz hervorragend. Die SAP-Aktie egalisierte ihre Verluste aus dem Crash daher bereits Anfang Juli und befindet sich seitdem auf Rekordfahrt. Die Anleger auf Smartbroker* honorieren diese gute Leistung mit einer Platzierung innerhalb der Top 10 nach Depot-Volumen.

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