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Fallende Kurse wegen Coronavirus: Warum Sie nicht verkaufen sollten

Das Coronavirus hat bei Investoren an der Börse in den letzten Tagen angesichts fallender Kurse für ein fiebriges Gefühl gesorgt. Das Virus ist in der chinesischen Region Wuhan ausgebrochen und hat mittlerweile über 100 Todesopfer gefordert. Mittlerweile ist das Virus auch in Deutschland angekommen.

Die großen Indizes wie S&P 500, MSCI World oder Dow Jones Industrial Average verzeichneten seit den ersten Virusmeldungen starke Einbrüche. Anleger schichten in unsicheren Zeiten gerne ihr Geld von Aktien zu Anleihen, da diese als sicherer gelten.


Wie sollten Anleger sich denn nun verhalten? Das Geld im Garten verbuddeln? In einem Schuhkarton unter dem Bett verstecken? Das dürfte aller Wahrscheinlichkeit nicht das Schlauste sein.

In der Vergangenheit haben die SARS-Pandemie und das Ebolavirus ebenfalls für heftige Markteinbrüche gesorgt. Die Börsenkurse haben sich jedoch nach wenigen Monaten wieder erholt und es kam zu neuen Höchstkursen.

Hier sind vier gute Gründe, um ruhig und investiert zu bleiben:

1. Der Weltmarkt ist robust

Eins ist sicher: Menschen sind emotionale Wesen, die aufgrund von Angst impulsiv reagieren können. In diesem Zusammenhang sollte man sich vor Augen zu führen, dass die Märkte sich bisher von allen Krisen wieder erholt haben. Kluge Anleger lassen die Panik hinter sich und halten die Augen für Kaufgelegenheiten offen.

Das Risiko des Virus für die Bevölkerung in Deutschland schätzen die Experten des Robert Koch-Instituts als gering ein.

„Anleger sollten ein hektisches Handeln, insbesondere bei Kursrücksetzern, vermeiden. Zweifelsohne gibt es an den Börsen große Schwankungen, doch mit zunehmender Investitionsdauer werden die Risiken kleiner. Wer langfristig anlegt und übereilte Reaktionen vermeidet, kann alle Börsenentwicklungen gelassen betrachten“, sagt Dr. Otmar Lang, Chefvolkswirt der Targobank.

Unabhängig davon, wie schlimm der Coronavirus die Börsen auf Talfahrt schicken wird, machten Aktien in der Vergangenheit ihre Verluste wieder wett und überstiegen sogar ihren Wert.

2. Halten Sie an Ihren Zielen fest

Haben Sie sich vorgenommen, Ihr Geld langfristig zu investieren? Möchten Sie mit Ihrem Depot Ihre Rente aufstocken? Dann wäre es doch schade, von diesem Ziel abzulassen, nur weil die Börse durch das Coronavirus für eine gewisse Zeit in den Keller geht.


Martin Schulz-Brückner, Leiter Wertpapiere und Sparen bei der DKB sagt: „Der vermutlich größte Fehler, den langfristig orientierte Anleger begehen können, ist die Auflösung der Anlage bei kurzfristig negativen Marktentwicklungen. Kursschwankungen an den Märkten sind normal und so kann es natürlich auch zu Kursverlusten kommen. Auf lange Sicht bieten die Aktienmärkte aber dennoch eine höhere Renditechance als Geldanlagen ohne Schwankungsrisiken. Um diese Renditechancen zu nutzen, muss der Anleger aber auch dann investiert bleiben und zwischenzeitliche Kursverluste aushalten.“

Wichtig ist jedoch, dass Ihr Geld diversifiziert angelegt ist und Sie keine Wetten auf Branchen oder Länder eingehen. Wenn Sie Ihr Vermögen beispielsweise ausschliesslich in Unternehmen eines Landes oder einer Branche investiert haben, sollten Sie Ihr Anlagemix überdenken.

3. Mit ETFs das Risiko senken

Haben Sie keine Angst davor, neue Investitionen zu tätigen, wenn der Markt kurzfristig einbricht. Das heißt aber nicht, dass Sie alles auf eine Aktie setzen sollten. Ein besserer Ansatz wäre, ein gut diversifiziertes Welt-ETF-Portfolio aufzubauen.

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Markus Erdmann, Produktmanager Wertpapier bei der ING sagt: „Für den Privatanleger, die wenig Zeit haben sich mit Finanzmärkten zu beschäftigen, empfiehlt es sich bei der stetig wachsenden Anzahl an neuen ETFs auf die bekannten Indizes (wie z. B. MSCI, Dow Jones, EuroStoxx oder DAX) zu setzen. Der Aktienindex MSCI World bündelt beispielsweise die Marktkapitalisierung der größten Unternehmen der Industriestaaten. Für die genannten Indizes gibt es zahlreiche kostengünstige ETFs.“

4. Marktrückgänge als Kaufmöglichkeit nutzen

Waren Buffett soll mal gesagt haben: „Der dümmste Grund eine Aktie zu kaufen, ist, weil sie steigt.” Daher gibt es auch in schwachen Börsenzeiten Chancen für Anleger.

Denken Sie an den Tagen, an denen der Aktienmarkt ins Wanken gerät, nicht daran, was Sie verlieren. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf das, was Sie kaufen könnten. Ein Markteinbruch oder eine Korrektur wie aktuell durch das Coronavirus verbilligt die Aktien.

„Wer langfristig anlegt und übereilte Reaktionen vermeidet, kann alle Börsenentwicklungen gelassen betrachten. Deshalb ist gerade bei diesem Ansatz ein Nachkaufen in Schwächephasen grundsätzlich sinnvoll, auch wenn man nicht den günstigsten Einstiegszeitpunkt findet“, sagt Dr. Otmar Lang, Chefvolkswirt der Targobank.


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3 KOMMENTARE

  1. Danke für deine interessante Einschätzung! Panik zu haben oder zu machen ist definitiv übertrieben, jedoch sollte man den aktuellen Zustand nicht auf die leichte Schulter nehmen. Dadurch, dass in China so einige Fabriken still stehen betrifft das definitiv den gesamten Weltmarkt. Trotzdem wird von den Medien wirklich viel Panik verbreitet und dadurch werden natürlich auch Anleger verschreckt. Mal sehen wie sich die Lage weiter entwickelt. Durch die schnelle Verbreitung des Virus werden wir wohl noch ein wenig auf Besserung warten müssen.

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