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Einlagensicherung bei Trade Republic: Ist Ihr Geld sicher?

Trade Republic stellt ein Novum auf dem deutschen Anlagenmarkt dar. Der noch junge Online-Broker kann ausschließlich über seine Mobile-App genutzt werden. Es ist daher durchaus verständlich, falls Anleger sich fragen, ob Trade Republic hinsichtlich der Einlagensicherung dem Standard der Konkurrenz entspricht. Der folgende Überblick beantwortet diese Frage.


Sicherheit des Cash-Guthabens

Trade Republic* selbst betreibt kein Einlagengeschäft. Das bedeutet, dass die eingezahlten Gelder nicht vom Online-Broker selbst verwaltet werden. Stattdessen arbeitet man mit der Berliner solarisBank AG zusammen. Diese führt jedoch, um die Verwaltungskosten gering zu halten, nicht für jeden Kunden ein spezifisches Konto, sondern sammelt alle Einlagen auf einem Treuhandsammelkonto.

Trade Republic*

Die Sicherheit der individuellen Einlagen wird hiervon jedoch nicht negativ beeinflusst. Die solarisBank AG wird von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beaufsichtigt. Sämtliche Einlagen unterliegen der gesetzlichen Einlagensicherung von 100.000 Euro pro Kunde. Das Geld der Kunden ist zudem strikt vom Vermögen des Online-Brokers getrennt, sodass dieser auch im Falle einer Insolvenz keinen Zugriff darauf hat.

Sicherheit der Wertpapiere

Trade Republic verfügt über eine Lizenz für das Depotgeschäft. Das bedeutet, dass der Online-Broker die Depots seiner Kunden selbst verwaltet, anstatt sie bei einer Depotbank zu hinterlegen. Auch Trade Republic wird dabei von der BaFin reguliert. Trotz des eher ungewöhnlichen Modells besteht daher für Anleger das gleiche Maß an Sicherheit für ihrer Wertpapiere wie bei einer regulären Depotbank.

Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften werden zu 90 %, jedoch maximal bis zu einem Wert von 20.000 Euro, geschützt. Dies betrifft u. a. Dividenden oder Verkaufserlöse, welche noch nicht auf dem Treuhandsammelkonto verrechnet sind.

Für Depots mit Wertpapieren gilt allerdings grundsätzlich nicht die gleiche Einlagensicherung, welche die Geldbestände von Anlegern schützt. Der Grund hierfür ist, dass Wertpapiere als Sondervermögen gelten, welches lediglich treuhänderisch von der Depotbank oder dem Online-Broker verwaltet werden. Im Falle einer Insolvenz von Trade Republic würden Anleger daher weiterhin im Besitz ihrer Anlagen bleiben und müssten nicht fürchten, dass diese Teil der Insolvenzmasse werden.

Sollte es tatsächlich zu einer Insolvenz kommen, sind Online-Broker bzw. Depotbanken dazu verpflichtet, die Wertpapiere auf Forderung des Kunden hin herauszugeben. Anleger können ihre Anteile daher einfach auf ein neues Depot bei einem anderen Anbieter übertragen.

Sollte der Online-Broker nicht in der Lage sein, die Wertpapiere auszuhändigen, greift statt einer Einlagensicherung die gesetzliche Anlegerentschädigung. Sie ist speziell dafür gedacht, falls Depotbanken oder Online-Broker die Anlagen ihrer Kunden veruntreut oder unterschlagen haben. Im Gegensatz zur Einlagensicherung sieht das Anlegerentschädigungsgesetz jedoch lediglich eine Absicherung in Höhe von 20.000 Euro vor.

Trade Republic*

Trade Republic bietet seinen Kunden die branchenübliche Menge an Sicherheit

Bedingt durch die gesetzliche Einlagensicherung ist das Geld, welches Nutzer von Trade Republic auf dem Treuhandsammelkonto der solarisBank eingelagert haben, im selben Umfang geschützt, wie dies bei einem normalen Verrechnungskonto anderer Online-Broker der Fall wäre. Sowohl Trade Republic als auch die solarisBank werden von der BaFin reguliert. Auch die Wertpapiere sowie die Forderungen aus dem Wertpapiergeschäft werden gemäß dem gesetzlichen Standard geschützt.

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3 KOMMENTARE

  1. Hallo, da ich als Deutscher z.Zt. noch in Frankreich wohne (im 3. o. 4. Quartal allerdings wieder in D) daher die Frage, wann und wie ist oder wird es möglich sein, dass ich schon jetzt Kunde in Ihrer Depot.Bank sein kann?

  2. Hallo, in welchem Fall könnte denn eine Bank im Insolvenzfall nicht in der Lage sein, Wertpapiere auszuhändigen? Und ist so etwas schon einmal passiert? MfG

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