Tagesgeld Vergleich

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Inhalt

  • Was bedeutet Tagesgeld?
  • Was muss ich beim Tagesgeld-Vergleich beachten?
  • Tagesgeldkonto eröffnen: Was ist wichtig für Neukunden?
  • Wie wähle ich das passende Tagesgeld aus?
    • Anlagesumme
    • Laufzeit
    • Höhe der Zinsen
    • Einlagensicherung
    • Intervall der Zinsgutschrift
    • Kontoführungsgebühr
    • Eröffnungsprämien

Infos zum Tagesgeld-Vergleich

Aktuelle Statistiken belegen: Tagesgeld ist im Vergleich zu anderen Sparformen sehr beliebt bei den Deutschen – mehr als jeder Fünfte verfügt über mindestens ein Tagesgeldkonto. Laut Statista gehören damit Tagesgeldkonten trotz der lange anhaltenden Niedrigzinsphase auch 2019 zu den fünf beliebtesten Anlagenformen in Deutschland.

Der Grund: Die Sparform Tagesgeld kommt kommt den Vorlieben der deutschen Sparern sehr entgegen. Denn diese gelten als außerordentlich risikoscheu und bevorzugen traditionell flexible und einfache Geldanlagen. Im Vergleich zu anderen Sparformen ist das Tagesgeld sicher, einfach und flexibel, was dafür sorgt, dass es nicht aus der Mode kommt.

Was bedeutet Tagesgeld?

Tagesgeld ist eine Sparform, die erst Ende der Neunziger Jahre in Deutschland den Durchbruch schaffte. Banken boten erstmals Tagesgeldkonten für Privatkunden in großem Stil an, deren Vorteile die Deutschen schnell überzeugten:

Flexibel: Das Tagesgeld unterliegt keiner festen Laufzeit. Anleger können über ihre Gelder, die auf Tagesgeldkonten angelegt sind, täglich verfügen. Anders als bei beispielsweise Sparkonten gelten auch keine vereinbarten Kündigungsfristen für höhere Beträge. Zudem gibt es auch keine festen Anlagesummen – wer spontan an sein Erspartes auf dem Konto muss, kann auf ein Tagesgeld jederzeit zugreifen.

Ein Tagesgeldkonto ist zwar im Unterschied zu einem Girokonto nicht für den Zahlungsverkehr zugelassen – Überweisungen an Dritte oder Verfügungen per Lastschrift sind vom Tagesgeldkonto also nicht möglich. Vom Tagesgeldkonto kann jedoch per Überweisung an ein bei der Einrichtung des Tagesgeldkontos festgelegtes Konto verfügt werden. Dieses „Referenzkonto“ genannte Konto ist üblicherweise das Girokonto. Auf dieses können Sparer, die über ihr Guthaben verfügen möchten, den gewünschten Betrag von ihrem Tagesgeldkonto überweisen und dann weiter darüber verfügen.

Sicher: Zwar können sich der Zinssatz eines Tagesgeldkontos ähnlich wie bei einem Sparbuch jederzeit ändern, sind also nicht garantiert. Jedoch gibt es anders als bei einer Anlage in Aktien, Investmentfonds oder festverzinslichen Wertpapiere kein Kursrisiko – und damit kein Verlustrisiko.

Einfach: Für die Geldanlage auf einem Tagesgeldkonto muss kein Sparer Bilanzen lesen, den Vergleich komplexer Anlagestrategien beherrschen oder die täglichen Börsenentwicklung verfolgen. Geld einzahlen – egal ob einmalig oder regelmäßig – Zinsen gutschreiben lassen, bei Bedarf über die Anlagesumme oder Teilsummen davon verfügen. Einfacher kann man nicht mehr sparen.

Was muss ich beim Tagesgeld-Vergleich beachten?

Gerade in Zeiten niedriger Anlagezinsen ist ein Vergleich von Tagesgeld-Konditionen für interessierte Anleger wichtig. Dieser Vergleich jedoch ist nicht immer ganz so einfach wie es sich zunächst anhört. Bei vielen Angeboten finden sich kleine „Sternchenvermerke“, die auf Besonderheiten hinweisen – mitunter mit großer Wirkung. Beim Vergleich verschiedener Angebote gilt es daher, auf mehr als auf den nominellen Zinssatz zu achten, mit dem die Anbieter ihre Tagesgelder bewerben. Wichtige Kriterien beim Vergleich sind etwa die Einlagensicherung, der die Gelder auf Konten des jeweiligen Anbieters unterliegen, Laufzeitgarantien, Beschränkungen der Anlagesummen, die Intervalle der Zinszahlungen und einmalige Gebühren oder Prämien.

Tagesgeldkonto eröffnen: Was ist wichtig für Neukunden?

Bei den Banken gilt das Tagesgeld seit vielen Jahren als das ideale Produkt zur Gewinnung von Neukunden. Zwar sind die Zeiten vorbei, in denen die Banken sich gegenseitig mit allzu verlockend klingenden Zinssätzen zu überbieten schienen, doch noch immer finden sich regelmäßig Tagesgeldangebote mit Zinssätzen deutlich oberhalb der marktüblichen Rendite. Insbesondere Angebote für Neukunden sind jedoch nicht selten zeitlich begrenzt – anschließend greift häufig automatisch ein Zinssatz, der im Vergleich zum Angebotszins deutlich niedriger, in Extremfällen sogar nahe null liegen kann. Hier zahlt es sich aus, die Angebotstexte gründlich zu lesen.

Ebenfalls wichtig für Sparer, die mit ihrem Ersparten auf ein Tagesgeldkonto bei einer neuen Bank wechseln: Den Freistellungsauftrag nicht vergessen. Sonst führt die Bank bei Zahlung der Zinsen die Abgeltungssteuer, den Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls die Kirchensteuer ab. Selbst wenn sich die Neukunden die angeführten Zinsen im Rahmen ihrer Steuererklärung zurückholen könnten, so mindern die unterjährig weniger ausgezahlten Zinsen den zu verzinsenden Betrag auf dem Tagesgeldkonto – und senken so den Zinseszins.

Wie wähle ich das passende Tagesgeld aus?

Das Angebot an Tagesgeldern auf dem deutschen Markt ist groß, ein Vergleich lohnt sich daher immer. Der angepriesene Zinssatz ist nicht immer das beste Kriterium für einen objektiven Vergleich, weil sich die einzelnen Tagesgelder in einigen Punkten deutlich unterscheiden. Um das für sie passende Angebot zu finden, sollten Sparer verschiedene Aspekte beachten.

Anlagesumme

Da die Anbieter bei über dem Marktniveau verzinsten Tagesgeldangeboten in der Regel kaum noch Gewinne erwirtschaften, beschränken sie diese Top-Verzinsung häufig auf einen Maximalbetrag. Darüber hinausgehende Beträge auf dem Konto werden häufig weitaus niedriger verzinst. Auf solche Höchstbeträge sollten insbesondere Sparer achten, die größere Summen anlegen möchten.

Angebote für Tagesgelder beinhalten nicht selten den Begriff „bis zu“. Hinter den plakativ beworbenen Zinssätzen verbergen sich in solchen Fällen oft mehrere Betragsstaffeln. Die Zinssätze solcher Tagesgelder steigen also an, je höher der angelegte Betrag ist. Für den durchschnittlichen-Sparer liegt daher der tatsächlich erzielbare Zinssatz häufig unterhalb dieses Höchstsatzes.

Laufzeit

Der Zinssatz eines Tagesgelds ist variabel, kann also vom Anbieter jederzeit geändert werden. Bei Angeboten verpflichten sich die Banken häufig, den beworbenen Zinssatz über einen gewissen Zeitraum konstant zu halte. Sie garantieren also eine Laufzeit für diesen Zinssatz. Es kann also durchaus von Vorteil, einen etwas niedrigeren Zinssatz in Kauf zu nehmen, der dafür über einen längeren Zeitraum gezahlt wird als ein höherer Zinssatz, der schon nach wenigen Tagen Wochen gesenkt werden könnte.

Höhe der Zinsen

Die Höhe der gezahlten Zinsen ist natürlich das augenfälligste Kriterium beim Vergleich von Tagesgeldern. Wichtig ist dabei, zwischen Nominal- und Effektivzins zu unterscheiden: Der Effektivzins etwa den Zinseszinseffekt unterjähriger Zinszahlungen mit ein und ist daher als Kriterium für einen Vergleich von Tagesgeldern dem Nominalzins vorzuziehen.

Einlagensicherung

In den Vergleich des eigentlichen Tagesgeldprodukts sollte unbedingt auch die Seriosität des Anbieters und seine Zuverlässigkeit einbezogen werden. Die Finanzkrise hat gezeigt, dass die Einlagensicherung, der der Anbieter unterliegt, ein wichtiger Aspekt bei der Beurteilung von Tagesgeldern ist. Für deutsche Banken sowie die Tochtergesellschaften ausländischer Banken mit Sitz in der EU garantiert die EU-weite Einlagensicherung Privatanlegern im Fall einer Insolvenz der das Tagesgeldkonto führenden Bank die Rückzahlung ihrer Einlagen von maximal 100.000 Euro pro Kunde und Bank. Einige Bankengruppen bieten zudem durch eigene Sicherungseinrichtungen einen noch höheren Einlagenschutz. Bei ausländischen Banken ohne gesellschaftsrechtlichen Sitz in der EU sollten sich Sparer hingegen in puncto Einlagensicherung genau informieren, denn hier gilt der Einlagenschutz des Landes, in dem diese Anbieter ihren Sitz haben.

Intervall der Zinsgutschrift

Die Intervalle, in denen die Zinsen vom Anbieter auf dem Konto gutgeschrieben werden, können sich unterscheiden. Die angebotenen Zinszahlungsintervalle reichen von monatlicher Zinsgutschrift über quartalsweise und halbjährliche Zahlungen bis hin zum jährlichen Intervall, das man von klassischen Sparbüchern kennt. Dabei gilt: Je kleiner das Intervall der Zinszahlung, desto größer der Zinseszinseffekt, da die gutgeschriebenen Zinsen mit verzinst werden. Dies erhöht den Effektivzins.

Kontoführungsgebühr

Bei Tagesgeldkonten fallen in der Regel keine Kontoführungsgebühren an. Doch da die Anbieter in der Ausgestaltung der Konditionen solcher Konten freie Hand haben, kann es in seltenen Fällen vorkommen, dass doch Kontoführungsgebühren verlangt werden. Diese können angesichts grundsätzlicher eher niedriger Zinsen die reale Verzinsung deutlich senken.

Eröffnungsprämien

Als probates Mittel im „Kampf“ um Neukunden hat sich in den letzten Jahren die Zahlung einer Geld- oder Sachprämie für die erstmalige Kontoeröffnung erwiesen. Diese einmalig gezahlten Prämien können fallen zwar nicht mehr ganz so hoch aus wie Anfang des Jahrtausend, als Neukunden nicht selten sogar dreistellige Eurobeträge für ihre Kontoeröffnung angeboten wurde, doch angesichts des Zinsniveaus sind auch zweistellige Summen ein nettes Zubrot und können umgerechnet auf ein Laufzeitjahr den effektiven Ertrag aus der Anlage durchaus verdoppeln.